Hallo "Goldberchi", ich möchte zu Deinen Aussagen gerne Stellung beziehen:

Kein Endlager für "Atommüll": Das ist falsch! Entgegen der Stammtisch-Polemik im Deutschsprachigen Raum gibt es eine ganze menge Endlager für radioaktive Abfälle (Siehe hier https://de.nucleopedia.org/wiki/Liste_von_Endlagern ). Unsere Gesellschaft, die liebe Natur, kann überhaupt nicht anders als ständig Müll zu produzieren. Dieser Umstand findet sich auch in elementarer physikalischer "Gesetzmäßigkeit" wieder -> der 2. Hauptsatz der Thermodynamik, durch die Einführung der Entropie und der Tatsache, dass Prozess-Wirkungsgrade immer KLEINER als 100% sein werden!!! Also auch die Rezyklierung, Aufbereitung wird nie zu 100% erfolgen. Es muss also immer neuer Rohstoff nachgeschoben werden, welcher selbst nie zu 100% aus dem natürlichen Vorkommen aufbereitet werden kann. Bei jedem Prozess fällt Müll an, da die liebe Natur in ihren Bergen und Lagerstätten nicht aufgeräumt hat sonder alles schön durchmischt hat (siehe 2. Hauptsatz der Thermodynamik). Aus genau diesem Grund haben wir in der BRD 6 Untertage-Deponien (Deponieklasse 4) und nochmal ca. 11 Versatzbergwerke, also chemische Endlager. -> Wer die Endlagerung verhindern will, verlangt ein Perpetuum Mobile Zweiter Art, da gegen den 2. Hauptsatz der Thermodynamik verstoßen wird! Man kann sich nur die Technik heraus suchen, die pro Produkt (z.B. Strom) so wenig wie möglich Müll generiert. Alles andere ist populistisches Gerede und Bauernfängerei.

(16 chemische Endlager)

Rollreifenfässer als Transportgefäß, wie bei der radioaktiven Endlagerung

(Bilder zur chemischen Endlagerung)

  • Die volkswirtschaftlich Nutzung der Kernenergie ist nicht die einzige Energietechnik, die unter Umständen eine Massenevakuierung verursachen kann, wie der Beinahebruch des größten US-Staudamms 2017 gezeigt hat (Evakuierung von ca. 200.000 Menschen). Probleme der Wasserkraft:

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten:Frankreich 2.12.1959 (bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China 18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000 Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000 Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu 488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote),Indien 11.8.1979 (etwa 2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993 (etwa 240 bis 1200 Tote). Siehe bei de.wikipedia.org nach„Liste von Stauanlagenunfällen“

Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es Staudamm-Katastrophen: 17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1.600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der Edersee-Talsperre.Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff. Hier gibt es also auch ein Risiko bezüglich Terroranschlägen.

Allein in Europa haben sich seit 1950 16 Staudamm-Katastrophen ereignet. 2017 mussten fast 200.000 Menschen aus ihren Wohnungen evakuiert werden, da der größte US-Staudamm (Oroville-Staudamm in Kalifornien), zu brechen drohte.

https://scilogs.spektrum.de/fischblog/staudaemme-gefaehrlich/

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen können? Also auch gegenwärtig politisch in der BRD bevorzugteTechniken haben ein sehr hohes Schadenspotential.

Ich bin kein Gegner dieser Technik, jedoch bin ich auch nicht politisch verblendet, dass ich Tote durch Ertrinken und Seuchen besser finde als Tote durch Strahlung.

Würde ein Bundes-Deutscher nun den Ausstieg aus der Staudamm-Technik verlangen, NEIN natürlich nicht. Würde nun ein Bundes-Deutscher die Staudamm-Technik für unbeherrschbar halten, NEIN natürlich nicht!

Weiter bedenke man, dass zum Puffern des unstetigen Wind-/Solar-Stromes Stauseen z.B. in Norwegen oder Schweden verwendet werden sollen. Von der hoch gefährlichen Idee, alte Kohle-Stollen zu unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken zu machen, und somit die Stollen täglich zu fluten und wieder leer zu pumpen, ganz zuschweigen. Es macht sich langsam die technische Realität in den Köpfen breit, wie ein Kater nach einem berauschten Fest.

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Verhalten nach Kernwaffeneinsatz

Um diese Frage zu beantworten, musst Du Dich mit der biologischen Wirkung von Ionisierender Strahlung beschäftigen. Weiter schau doch mal an Orte, wo bereits unter zivilen Bedingungen Kernwaffen eingesetzt wurde, wie z.B. Hiroschima, welches nie aufgegeben wurde und immer noch eine Großstadt mit 1,2 Mio. Einwohnern ist, oder Nagasaki.

Die Strahlen-"Gefahr" geht primär von den Spaltprodukten (siehe de.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt) der Kernexplosion aus, welche sich als Staub durch Wind und Regen vierteilen. Radioaktive Stoffe sind jedoch nicht in alle Zeiten radioaktiv, sondern geben ihre Radioaktivität nach dem Halbwertszeiten-Prinzip ab. Praktisch kann man sagen, dass die Radioaktivität solcher Staubansammlungen nach etwa 4 Halbwertszeiten (HWZ) ungefährlich ist.

Bsp. Iod-131 hat eine HWZ von 8 Tagen, also nach 32 Tagen geht praktisch von radioaktiven Iod-Staub keine Gefahr mehr aus.

Cäsium-137 oder Strontium-90 haben eine HWZ von 30 Jahren, also nach etwa 120 Jahren geht von diesen freigesetzten Spaltprodukten in Form von Staub keine Gefahr mehr aus.

Weiter ist natürlich auch die Menge der Freisetzung wichtig. Radioaktive Spaltprodukte mit großer HWZ, welche jedoch kaum freigesetzt wurden, brauchen daher nicht berücksichtigt zu werden.

Da relativ schnell die radioaktiven Stoffe aus der Luft ausgewaschen werden, wäre die Luft schon relativ schnell wieder zum ungefilterten Atmen geeignet. Natürlich sind die Spaltprodukte dann in den oberen Erdschichten (ca. 5-10 cm) wo sie auch bleiben, wie man heute gut in Tschernobyl, Bayern oder Hiroschima sehen kann. In Bayern sind immer noch Cäsium-Spuren in Wildschweinen aufzufinden, welche dieses über die Nahrung aufnehmen. Scheinbar ist also das radioaktive Cäsium-137 noch im Bereich der Wurzeln, 32 Jahre nach Tschernobyl.

Wichtig ist, dass man wenigstens den Zerfall vom Jod-131 abwartet, da Jod sehr flüchtig ist und gut vom Körper aufgenommen wird. Also sollte man wenigstens 32 Tage der kontaminierten Luft/ Umgebung fern bleiben. Danach kann man wieder raus. Jedoch sollte man es unterlassen in der kontaminierten Erde zu scharren oder wie drollige Kinder sich in dieser Erde zu trollen.

Will man sich nun mit Nahrung versorgen und Pflanzen anbauen, muss die obere Bodenschicht (5-10 cm) abgetragen werden und in einem gesonderten Erdloch die ca. 120 Jahre gelagert werden. Danach ist diese Erde jedoch wieder voll für die Pflanzenzucht zu gebrauchen, da das Cäsium-137 oder Strontium-90 in stabile Stoffe zerfallen ist. Will man sich mit Wasser versorgen, so muss das aus abgeschlossenen Systemen, die nicht durch radioaktive Stäube kontaminiert wurden, geschehen. Hier sind die in Städten vielerorts aufgestellten Handwasser-Pumpen, auch Straßenbrunnen genannt, des Zivilschutzes gut geeignet (auch bei chemischer/ biologischer Kontamination des offenen Trinkwassernetzes). Weiter könnte man vielleicht auch stehendes Wasser aus Wasserleitungen trinken, da die Leitung bei verschlossenem Wasserhahn nicht kontaminiert sein wird. Auf jeden Fall sollte man Wasser, welches mit den oberflächlichen Umweltbedingungen in Kontakt trat, z.B. Regen oder offene Wasserbehälter, meiden. Hier besteht die Gefahr der Aufnahme von Spaltprodukten.

Ganz grundsätzlich dient die Erde als Filter, so wie bei unseren Schwimmbecken der Filterkies. Die radioaktiven Stäube werden in der Erde chemisch gebunden und zerfallen dort nach dem Halbwertszeiten-Prinzip.

Bevor jetzt alle möglich Endzeitszenarien und religiös anmutende Beschreibungen an den Haaren herbei gezogen werden, sollte man sich mit wissenschaftlicher Literatur beschäftigen. In der Zeit des Kalten Krieges wurden auch in Deutsch etliche Taschenbücher über die Wirkung von Kernexplosionen geschrieben, welche als Zielgruppe den Zivilschutz hatten (also fast Leihen wie Feuerwehrleute, Krankenhauspersonal, Polizei, ...)

Eines dieser Bücher lautet "Kernexplosionen und ihre Wirkungen" vom Fischer Verlage und ist schon für 2, 57 Euro gebraucht zu erhalten.

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/infotext=Kernexplosionen+und+ihre+Wirkungen

Obwohl das Buch in deutsch geschrieben wurde kommt es ohne emotional Geisere aus und konzentriert sich auf sachliche Beschreibung verschiedener Kernexplosionen.

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Hallo "gfb08". Diese Frage ist so alt wie die Kernenergie selbst. Grundlegend wird niemand Abfall, ob nun radioaktiven oder chemischen, mittels Raketen (nur ca. 5% der Raketenmasse ist die Nutzlast) in den Weltraum schießen. Es ist, runter gerechnet auf das kg Abfall, viel zu teuer und dazu viel gefährlicher als das Endlagern Untertage (chemischer oder radioaktiver Abfälle). Aus diesem Grund wird technisch mit den radioaktiven Abfällen fast genauso umgegangen wie mit den hoch giftigen chemischen Abfällen, man lagert sie untertage in alten Salzstollen (siehe Untertagedeponie, Klasse 4 Deponie, Versatzbergwerk). Weltweit gibt es, entgegen grün-deutschem Stammtisch-Parolen, Endlager für radioaktive Abfälle (siehe https://de.nucleopedia.org/wiki/Liste_von_Endlagern)

Atommüll: In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t hochradioaktiver Müll (abgebrannte" Brennelemente). Die deutsche Industrie (auch Photovoltaik-, Halbleiter) produziert jährlich 820 Mio.t CO2 (etwa 1/3 für Strom) und 50.000 t chemisch hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht verbrannt werden kann. Dieser Sondermüll wird in der BRD in ca. 16 Endlagern, z.B. der Untertagedeponie Herfa-Neurode (K+S Wintershall), endgelagert. Sämtliche Abgasrückstände der Filteranlagen von Verbrennungsanlagen (Biogas-, Holz-, Kohle-, Müllverbrennungs- oder Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken) landen ebenfalls in einem chemischen Endlager (ca. 2,5 Mio. t/a nach Prognos-Bericht 2012), nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In Herfa-Neurode haben sich so schon 700.000 t hoch krebserregend-giftiges Dioxin und Furan haltige Filterrückstände angesammelt. (toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php). Nur auf Abgasrückstände bezogen stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t) hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 2,5 Mio. t/a hoch chemisch giftigen Abfällen der Verbrennungs-Technik gegenüber.

Abgebrannte Brennelemente sind nach 300 000 Jahren wegen der Radioaktivität (Halbwertszeitenprinzip) auf ein Radio-Giftigkeitsniveau von natürlichem Uranerz (Pechblende) abgeklungen (schau hierzu mal im Netz unter radiotoxicity). Der nukleare Abfall aus der nuklearen Mülltrennung (Wiederaufbereitungsanlagen aus z.B. Sellafield, Le Hage) ist nach 10 000 Jahren auf dem Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende abgeklungen. Durch das Abtrennen vom mittel-radioaktiven Plutonium und dem sehr schwach radioaktiven Uran verbleiben nur noch die hoch radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven Minor-Actinide (ohne U, Pu). Somit wird der hochaktive nukleare Müll der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach „Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an (Stand 2010) , fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern nur noch 20 t pro Jahr (hochradioaktiver Abfall jetzt aber nur noch die Spalt-Produkte + Minore-Actinoide). Weiter verringert das Abtrennen (Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 10.

Bei einer alternativen Reaktortechnik (schnelle Reaktoren, Flüssigsalz-Reaktor, homogene Fluid-Reaktoren,ww.Energyfromthorium.com, Dual-Fluid-Reaktor.de/technik/prinzip) würden nur noch die Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare Müll solcher alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500 Jahren auf das Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende abgeklungen. Das ist möglich, da alle Transurane (Minore-Actinoide) im Reaktor verbleiben und dort vom schnellen Neutron-Fluss gespalten/ transmutiert werden. Somit nutzt man die Minore-Actinoide wie das Uran-235 oder das Plutonium-239 (Siehe unter Transmutation ).

Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch krebserregenden Dioxin, Furan,... der Verbrennungs-Technik oder den Abfällen der Halbleitertechnik (inklusive der Photovoltaik, Elektrotechnik, Metallurgie ) ist nicht mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen nicht wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese gefährlichen Abfälle für immer.

Leider wurde 2005 unter den SPD/Grünen die nukleare Mülltrennung (Wiederaufbereitung), auch die deutscher Abfälle im Ausland, verboten. Interessanter Weise lagert die BRD chemisch hochgiftige Abfälle des Auslandes (Österreich, Italien, Frankreich, …) gegen Geld in deutschen Untertagedeponien ein. Damit haben die Grünen kein Problem. Weiter wurde das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode (K+S-UTD Wintershall) vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer 1986 ausgeweitet und als "Juwel" bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html]. Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die zweifellos notwendig sind). Es werden 16 chemische Endlager in der BRD betrieben. Davon sind 6 sogenannte Untertagedeponien (UTD, Klasse 4 Deponie), die in alten Salzbergwerken eingerichtet sind wie die radioaktiven Endlager Morsleben oder Asse.

Zur chemischen Endlagerung:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html, de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick, de.wikipedia.org/wiki/Endlager, de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung, ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158, ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html, ww.gses.de/, ndhe.de/versatzverfahren.html, ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht UTV_UTD.pdf, ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf, ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html, ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html, ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html, toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php, ww.richter-hess.de/?pgid=43, ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html, ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr. Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD), Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt....

Resultat: Jede Energietechnik verursacht Müll, welcher endgelagert werden muss. Die Frage ist nur, welche Technik macht den geringsten Aufwand und Umfang pro erzeugte kWh-Strom. Hier schneidet die Kernenergie wegen der weit größeren Energie- und Leistungs-Dichte deutlich besser ab als die politisch „Erneuerbaren“ oder die Verbrennungstechnik.

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Mal etwas zu Uran (U) und Plutonium (Pu):

Plutonium-293 (Pu-239) oder Uran-235 (U-235) sind alles andere als hochgradig radioaktiv! Pu-239 hat eine Halbwertszeit (Hwz) von 24000 Jahren, U-235 hat eine Hwz. von 0,7 Mrd. Jahre und das Uran-238 hat eine Hwz. von 4,5 Mrd. Jahren. Es dauert also sehr lange, bis die Hälfte dieser Radio-Nuklide in andere Nuklide zerfallen ist. Die Radioaktivität verhält sich anti-proportional zur Hwz! Als zeitlichen Vergleich bedenke man, das Universum ist etwa 14 Mrd. Jahre alt. Das relativ gefährliche bei diesen Uran/Plutonium-Isotopen sind die natürlichen Töchter-Zerfallsprodukte wie Radium-223 (Hwz=11,4 Tage), das Edelgas Radon-219 (Hwz=4s), Polonium-215 (Hwz=1,8ms), Blei-211 (Hwz=36 min),... . All diese natürlichen Zerfallsprodukte, welche nebenbei auch in unserer natürlichen Umgebung anzutreffen sind (jedoch eher aus der U-238-Reihe), besitzen aufgrund ihrer geringeren Halbwertszeit (Hwz) eine dementsprechend viel höhere Radioaktivität als Pu-239 oder U-235. Wenn überhaupt zählt man Pu-239 zu den mittel-radioaktiven Radio-Nukliden. Uran-235 oder Uran-238 sind nun unumstritten weniger als schwach-radioaktiv. Leider wird dieser Umstand sehr oft vernachlässigt. Also nochmal, das relativ Gefährliche am Uranerz sind die natürlichen Zerfallsprodukte, nicht das Uran selbst. Einige Ausnahmen gibt es jedoch, dass natürlich fast nicht vorkommende Uran-232 Isotop (Hwz=70 Jahre) oder das Plutonium-238-Isotop (Hwz = 87,5 Jahre). 1kg natürliches Uranpecherz (Pechblende) hat eine 10 mal höhere Radio-Toxizität als 1kg frisch chemisch abgetrenntes Uran. Aber schau selbst. Du entnimmst die Daten, welche ich hier angeführt habe, einer Nuklid-Karte (z.Bs. Karlsruher Nuklidkarte).

Weiter folgt daraus, dass man z.B. frische Brennelemente völlig ohne Sorge anfassen kann. Das macht man natürlich auch. Schau Dir mal Bilder aus der Brennelementfertigung an. Etwas anders steht es mit den Uran-Plutonium-Misch-Oxid-Brennelementen (MOX). Da dort neben dem Pu-239 (Hwz=24000 Jahre) auch kleine Mengen Pu-238 (Hwz=87,5 Jahre) enthalten sind, haben MOX-Brennelemente eine relativ höhere Radioaktivität reine Uran-Brennelemente. Weiter entsteht im zivilen Reaktor-Plutonium, welches sich ja in den MOX-Elementen befindet, durch die Spontane-Kernspaltung (hier von z.B. Pu-240) und durch mehrfachen Neutronen-Einfang im Plutonium-239 auch Americium-241, welches ein relativ starker Gamma-Strahler ist. Also, frische Uran-Brennelemente kann man sehr wohl völlig ohne Bedenken anfassen. Abgebrannte nicht!

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Radioaktiver Abfall wird technisch fast genau so behandelt wie der chemische Abfall aus z.B. der Halbleiterindustrie und dessen Derivat der Photovoltaik. Grundsätzlich unterscheidet man bei radioaktiven Abfällen zwischen Wärme entwickelnden (hoch radioaktiv wie abgebrannte Brennelemente) und nicht Wärme entwickelnde Abfälle wie mittel und schwach radioaktive Abfälle (aus den Kernkraftwerken, jedoch auch aus der Nuklearmedizin oder aus vielen Anwendungen der Industrie und Forschung).

In der BRD wurden 2 radioaktive Endlager für nicht Wärme erzeugende, schwach bis mittel radioaktive Abfälle betrieben. Weltweit gibt es, entgegen der typisch Deutschen Stammtischparole von "es gibt keine Endlager", jede Menge Endlager für radioaktive Abfälle, sowie es ja auch chemische Endlager gibt (ca. 16 in der BRD). https://de.nucleopedia.org/wiki/Liste_von_Endlagern

Grundsätzlich gibt es keinen Weg, der an der Endlagerung, ob nun radioaktiv oder chemisch, vorbei führt. Ausnahmslos jede (Energie-) Technologie erzeugt Abfälle, über die gesamte Kette gesehen. Das erklärt sich akademisch mit der Tatsache, das Prozesswirkungsgrade immer kleiner als 100% sind. Daher wird niemals zu 100% rezykliert, niemals zu 100% angereichert, niemals 100% (setze ein was Du möchtest) ! In der Physik beschreibt der 2. Hauptsatz der Thermodynamik diesen Umstand (Einführung der Entropie als Zustandsgröße) und nennt Systeme, die dagegen verstoßen Perpetuum Mobile 2. Art.

6 von 16 chemischen Endlagern der BRD sind in alten Salzbergwerken eingerichtet, wie die ASSE

Man bedenke, dass es in der BRD 16 chemische Endlager (in der politisch/ medialen Dialektik: "6 Untertagedeponien", ca. 10 „Versatzbergwerke“) gibt, die schon seit langem betrieben werden. Interessanter Weise sind 6 dieser chemischen Endlager in Salzgesteinen untergebracht, wie auch das „radiaktive“ Endlager Morsleben und die ASSE. Per Gesetz müssen in der BRD chemische Endlager (Untertagedeponin, Klasse 4 Deponie) zwingend in Salzstollen untergebracht werden. Die Gründe hierfür sind eben der sehr gute Einschluss durch das plastisch verformbare Salz selbst und eben die Tatsache, dass da, wo heute noch Salz ist (also die ca. letzten 500 Mio. Jahren) auch noch in ca. 1-2 Mio. Jahren Salz sein wird (Erfahrungsargument).

1. Herfa Neurode /Hesen (altes Kalisalz-Bergwerk)

2.Heilbronn / Baden-Württenberg (altes Salzbergwerk)

3. Zielitz/Sachsen-Anhalt (altes Kalisalz-Bergwerk)

4. Borht-Niederreihn/ Nordreihn-Westfalen (altes Salzbergwerk)

5. Riedel /Niedersachsen (altes Salzbergwerk)

6. Sondershausen /Thüringen (altes Kalisalz-Bergwerk)

Es stellt sich nun die objektive Frage,wenn die Endlagerung in Salz "ganz klar gefährlich sei",so wie es von unseren Medien und unserer Politik am Beispiel der ASSE gerne verdeutlicht wird, warum gibt es dann über die 6 chemischen Endlager, welche auch in Salzgestein liegen, keine vergleichbare Medienpräsenz?

Hier kann es eigentlich nur 3 logische Antworten geben:

1- Die Probleme der ASSE werden aus politischen Gründen maßlos übertrieben und restlos einseitig behandelt.

2- Über die Probleme der 6 chemischen Endlager wird mit Absicht nicht in Medien und Politik berichtet. Die Endlagerung wäre dann keine Besonderheit der Kernenergie, was sie ja auch nicht ist. Das bedeutet aber, dass die Deutschen seit Jahren von den Medien und der Politik belogen werden.

3- Die Probleme der ASSE sind auf die ASSE selbst begrenzt und stellen somit das Endlagerkonzept in Salzgestein nicht in Frage. Die 6 chemischen Endlager in Salzgestein sind ein praktischer Beleg für die gute Umsetzbarkeit.

Das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode (K+S Wintershall) wurde vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer 1986 stark ausgebaut und als "Juwel" bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html]. Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die zweifellos notwendig sind).

Resümee: Jede Energietechnik verursacht endzulagernde Abfälle! Die Frage sollte besser nach der Technik lauten, welche die geringste Müllmenge pro generierte kWh Strom erzeugt.

Quellen:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html, de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick, de.wikipedia.org/wiki/Endlager, de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung, ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158, ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html, ww.gses.de/, ndhe.de/versatzverfahren.html, ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht UTV_UTD.pdf, ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf, ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html, ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html, ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html, toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php, ww.richter-hess.de/?pgid=43, ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html, ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr. Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD), Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt....

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Hallo "AndyyMcCandy". Diese Frage kommt immer wieder auf. Grundsätzlich ist das aus 3 Gründen nicht sinnvoll: 1. was passiert bei einem Raketenunfall? 2. die Kosten pro transportiertes kg Masse ist enorm hoch, sodass das finanziell nicht sinnvoll ist, 3. es gibt keine Notwendigkeit das zu machen, da so nutzbarer nuklearer Brennstoff verloren ginge!

Atommüll: In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t hochradioaktiver Müll ("abgebrannte" Brennelemente). Die deutsche Industrie (auch Photovoltaik-, Halbleiter) produziert jährlich 820 Mio.t CO2 (etwa 1/3 für Strom) und 50.000 t chemisch hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht verbrannt werden kann. Dieser Sondermüll wird in der BRD in ca. 16 Endlagern, z.B. der Untertagedeponie Herfa-Neurode (K+S Wintershall), endgelagert. Sämtliche Abgasrückstände der Filteranlagen von Verbrennungsanlagen (Biogas-, Holz-, Kohle-, Müllverbrennungs- oder Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken) landen ebenfalls in einem chemischen Endlager (ca. 2,5 Mio. t/a nach Prognos-Bericht 2012), nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In Herfa-Neurode haben sich so schon 700.000 t hoch krebserregend-giftiges Dioxin und Furan haltige Filterrückstände angesammelt. (toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php). Nur auf Abgasrückstände bezogen stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t) hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 2,5 Mio. t/a hoch chemisch giftigen Abfällen der Verbrennungs-Technik gegenüber.

Abgebrannte Brennelemente sind nach 300 000 Jahren wegen der Radioaktivität (Halbwertszeitenprinzip) auf ein Radio-Giftigkeitsniveau von natürlichem Uranerz (Pechblende) abgeklungen (schau hierzu mal im Netz unter radiotoxicity). Der nukleare Abfall aus der nuklearen Mülltrennung (Wiederaufbereitungsanlagen aus z.B. Sellafield, Le Hage) ist nach 10 000 Jahren auf dem Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende abgeklungen. Durch das Abtrennen vom mittel-radioaktiven Plutonium und dem sehr schwach radioaktiven Uran verbleiben nur noch die hoch radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven Minor-Actinide (ohne U, Pu). Somit wird der hochaktive nukleare Müll der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach „Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an (Stand 2010) , fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern nur noch 20 t pro Jahr (hochradioaktiver Abfall jetzt aber nur noch die Spalt-Produkte + Minor-Actinide). Weiter verringert das Abtrennen (Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 10.

Bei einer alternativen Reaktortechnik (schnelle Reaktoren, Flüssigsalz-Reaktor, homogene Fluid-Reaktoren,ww.Energyfromthorium.com, Dual-Fluid-Reaktor.de/technik/prinzip) würden nur noch die Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare Müll solcher alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500 Jahren auf das Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende abgeklungen. Das ist möglich, da alle Transurane (Minor-Actinide) im Reaktor verbleiben und dort vom schnellen Neutron-Fluss gespalten/ transmutiert werden. Somit nutzt man die Minor-Actinide wie das Uran-235 oder das Plutonium-239 (Siehe unter Transmutation ).

Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch krebserregenden Dioxin, Furan,... der Verbrennungs-Technik oder den Abfällen der Halbleitertechnik (inklusive der Photovoltaik) ist nicht mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen nicht wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese gefährlichen Abfälle für immer.

Leider wurde 2005 unter den SPD/Grünen die nukleare Mülltrennung (Wiederaufbereitung), auch die deutscher Abfälle im Ausland, verboten. Interessanter weise lagert die BRD chemisch hochgiftige Abfälle des Auslandes gegen Geld ein. Damit haben die Grünen kein Problem. Weiter wurde das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode (K+S-UTD Wintershall) vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer 1986 ausgeweitet und als "Juwel" bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html]. Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die zweifellos notwendig sind). Es werden 16 chemische Endlager in der BRD betrieben, 6 davon sind sogenannte Untertagedeponien (UTD) wo in alten Salzbergwerken, wie in der nuklearen Endlager Morsleben oder Asse, chem. Abfälle endgelagert werden.

Zur chemischen Endlagerung:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html, de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick, de.wikipedia.org/wiki/Endlager, de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung, ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158, ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html, ww.gses.de/, ndhe.de/versatzverfahren.html, ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht UTV_UTD.pdf, ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf, ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html, ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html, ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html, toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php, ww.richter-hess.de/?pgid=43, ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html, ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr. Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD), Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt....

Resultat: Jede Energietechnik verursacht Müll, welcher endgelagert werden muss. Die Frage ist nur, welche Technik macht den geringsten Aufwand und Umfang pro erzeugte kWh-Strom. Hier schneidet die Kernenergie wegen der weit größeren Energie- und Leistungs-Dichte deutlich besser ab als die politisch „Erneuerbaren“ oder die Verbrennungstechnik.

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Andere Länder haben eine andere kulturelle Art mit der Technik um zu gehen. Daher wird bei denen nich so ein großes Theater daraus gemacht, wie es bei den "Deutschen" der Fall ist.

Hier ist eine Übersicht über aktuell betriebene und Endlager für radioaktive Abfälle allgemein. Neben bei, im deutschsprachigen Raum hört man immer, es gäbe keine Endlager für radioaktive Abfälle, was totaler quatsch ist. Selbst die BRD betrieb 2 (die Asse, Morsleben)

https://de.nucleopedia.org/wiki/Liste_von_Endlagern

Zur Endlagerung allgemein:

https://de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung

Und nun etwas zur typisch Deutschen Art der Realitätsverzerrung :-)

6 von 16 chemischen Endlagern sind in der BRD in alten Salzbergwerken eingerichtet, wie die ASSE

Man bedenke, dass es in der BRD 16 chemische Endlager (in der politisch/ medialen Dialektik: "4 Untertagedeponien" 12 „Versatzbergwerke“) gibt, die schon seit langem betrieben werden. Interessanter Weise sind 6 chemischen Endlager in Salzgesteinen, wie auch das nukleare "Endlager" Morsleben und die ASSE.

1. Herfa Neurode /Hesen (altes Kalisalz-Bergwerk)

2.Heilbronn / Baden-Württenberg (altes Salzbergwerk)

3. Zielitz/Sachsen-Anhalt (altes Kalisalz-Bergwerk)

4. Borht-Niederreihn/ Nordreihn-Westfalen (altes Salzbergwerk)

5. Riedel /Niedersachsen (altes Salzbergwerk)

6. Sondershausen /Thüringen (altes Kalisalz-Bergwerk)

Es stellt sich nun die objektive Frage,wenn die Endlagerung in Salz "ganz klar gefährlich sei",so wie es von unseren Medien und unserer Politik am Beispiel der ASSE gerne verdeutlicht wird, warum gibt es dann über die 6 chemischen Endlager, welche auch in Salzgestein liegen, keine vergleichbare Medienpräsenz?

Hier kann es eigentlich nur 3 logische Antworten geben:

1- Die Probleme der ASSE werden aus politischen Gründen maßlos übertrieben und restlos einseitig behandelt.

2- Über die Probleme der 6 chemischen Endlager wird mit Absicht nicht in Medien und Politik berichtet. Die Endlagerung wäre dann keine Besonderheit der Kernenergie, was sie ja auch nicht ist. Das bedeutet aber, dass die Deutschen seit Jahren von den Medien und der Politik belogen werden.

3- Die Probleme der ASSE sind auf die ASSE selbst begrenzt und stellen somit das Endlagerkonzept in Salzgestein nicht in Frage. Die 6 chemischen Endlager in Salzgestein sind ein praktischer Beleg für die gut Umsetzbarkeit.

Das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode (K+S Wintershall) wurde vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer 1986 stark ausgebaut und als "Juwel" bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html]. Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die zweifellos notwendig sind).

Resümee: Jede Energietechnik verursacht endzulagernde Abfälle! Die Frage sollte besser nach der Technik lauten, welche die geringste Müllmenge pro generierte kWh Strom erzeugt.

Quellen:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html, de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick, de.wikipedia.org/wiki/Endlager, de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung, ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158, ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html, ww.gses.de/, ndhe.de/versatzverfahren.html, ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht UTV_UTD.pdf, ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf, ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html, ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html, ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html, toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php, ww.richter-hess.de/?pgid=43, ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html, ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr. Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD), Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt....

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Zur volkswirtschaftlichen Nutzung der Kernenergie in Kernkraftwerken:

Vorteile der Kernenergie

Eines der wichtigsten Vorteile der Kernenergie ist die höchste Energie-Dichte, welche dem Menschen gegenwärtig zugänglich ist. Man darf nicht vergessen, je höher die Energie- und Leistungs-Dichte einer Maschine ist, desto geringer ist der Material- und Flächen-Aufwand, um z.B. Strom zu erzeugen.

1-gegenwärtig höchste technisch mögliche Energiedichte de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

Bsp.: Blei-Akku = 0,11 MJ/kg;Schwungrad-Speicher = 0,18 MJ/kg; Lithium-Akku = 0,9 MJ/kg;Braun-Kohle = 20 – 28 MJ/kg; Stein-Kohle = 30 MJ/kg; Benzin = 43MJ/kg; Wasserstoff = 142 MJ/kg; Radioisotopengenerator = 5 000MJ/kg; Abbrand KKW = 3 801 000 MJ/kg; ...

Diese vergleichbar sehr hohe Energie-Dichte macht weiter eine wirkliche Raumfahrt erst möglich.Mit chemischen Antrieben allein,ist wohl bei Mond schluss (en.wikipedia.org/wiki/Nuclear thermal rocket ,de.wikipedia.org/wiki/Radioisotopengenerator)

Wegen der hohen Energiedichte des Brennstoff Uran hat die Kernenergie die geringste Menge an endzulagernden Abfall pro generierte Elektrizitätsmenge (Strom), im Vergleich zur Kohle-, Wind- oder Sonnen-Kraft.

Die Endlagerung wird nicht nur durch die Kernenergie verursacht. Jede Energietechnik benötigt für unsere Umweltschutzgesetze die Endlagerung, ob nun chemisch oder nuklear. Aus diesem Grund sind in der BRD auch 16 chemische Endlager, von denen 6 (Untertagedeponien) in alten Salzbergwerken untergebracht sind, wie die nuklearen Endlager Morsleben und Asse.

2- höchster gegenwärtig technisch erreichbare Erntefaktor (ww.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-und-der-energetische-erntefaktor/0010717/, de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor)

Bsp.: Photovoltaik = 3,0 – 5,4;Windkraft an Küsten = 16 – 51; Wasser-Kraft = 50; Gaskraft GuDBioGas = 3,5 ; Gaskraft GuD Erdgas = 28; Stein-Kohle in Untertageohne Transport = 29; Braun-Kohle mit Tagebau = 31;Druckwasser-Reaktor mit 85% Zentrifugenanreichung = 80,Druckwasser-Reaktor mit 100% Zentrifugenanreicherung = 120,...

3- gegenwärtig geringster Schadstoffausstoß (/de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Erzeugungskosten)

4- gegenwärtig geringste Anzahlvon Toten pro erzeugter Strommenge (de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen auf die Gesundheit)

Unfall-Tote der Öffentlichkeit proTWh: Braun-Kohle, Stein-Kohle, Erdgas = 0,020; Erdöl = 0,030;Kernenergie = 0,003

Unfall-Tote in der Belegschaft pro Twh: Braun-Kohle, Stein-Kohle = 0,100; Erdgas = 0,001; Kernenergie =0,019

Natürlich ist auch die Kernenergienicht 100% sicher, wie man an den KKW-Unfällen von Tschernobyl oder von Fukushima-Daiichi gesehen hat. Jedoch ist bei besser gebauten KKW nicht mit hohen Opferzahlen zu rechen, wie der 3'fache GAU des KKW Fukushima-Daiichi 2011 gezeigt hat (Strahlentote NULL, im Gegensatz zum KKW-Unfall Tschernobyl).

Weiter schau doch mal unter 100-gute-antworten.de/

Wie sieht das bei gegenwärtig politisch akzeptierten Techniken aus?

z.B. Probleme der Wasserkraft:

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten:Frankreich 2.12.1959 (bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China 18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000 Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000 Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu 488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote),Indien 11.8.1979 (etwa 2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993 (etwa 240 bis 1200 Tote). Siehe bei de.wikipedia.org nach„Liste von Stauanlagenunfällen“

Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es Staudamm-Katastrophen: 17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1.600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der Edersee-Talsperre.Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff. Hier gibt es also auch ein Risiko bezüglich Terroranschlägen.

Allein in Europa haben sich seit 1950 16 Staudamm-Katastrophen ereignet.

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen können? Also auch gegenwärtig politisch in der BRD bevorzugteTechniken haben ein sehr hohes Schadenspotential.

Ich bin kein Gegner dieser Technik, jedoch bin ich auch nicht politisch verblendet, dass ich Tote durch Ertrinken und Seuchen besser finde als Tote durch Strahlung.

Würde ein Bundes-Deutscher nun den Ausstieg aus der Staudamm-Technik verlangen, NEIN natürlich nicht. Würde nun ein Bundes-Deutscher die Staudamm-Technik für unbeherrschbar halten, NEIN natürlich nicht!

Weiter bedenke man, dass zum Puffern des unstetigen Wind-/Solar-Stromes Stauseen z.B. in Norwegen oder Schweden verwendet werden sollen. Von der hoch gefährlichen Idee, alte Kohle-Stollen zu unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken zu machen, und somit die Stollen täglich zu fluten und wieder leer zu pumpen, ganz zuschweigen. Es macht sich langsam die technische Realität in den Köpfen breit, wie ein Kater nach einem berauschten Fest.

Im Vergleich zu Staudamm-Unglücken (z.B. 1975 China etwa 200 000 Tote, siehe Wiki - Liste von Stauanlagenunfällen oder zu den Katastrophen bei den fossilen Brennstroffen (Ölkatastrophen, Flözbrännde, Luftverschmutzung,Saurer Regen, Grubenunfälle) ist die Kernenergie relativ ungefährlich.

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Vorteile der Kernenergie

Eines der wichtigsten Vorteile der Kernenergie ist die höchste Energie-Dichte, welche dem Menschen gegenwärtig zugänglich ist. Man darf nicht vergessen, je höher die Energie- und Leistungs-Dichte einer Maschine ist, desto geringer ist der Material- und Flächen-Aufwand, um z.B. Strom zu erzeugen.

1-gegenwärtig höchste technisch mögliche Energiedichte de.wikipedia.org/wiki/Energiedichte

Bsp.: Blei-Akku = 0,11 MJ/kg;Schwungrad-Speicher = 0,18 MJ/kg; Lithium-Akku = 0,9 MJ/kg;Braun-Kohle = 20 – 28 MJ/kg; Stein-Kohle = 30 MJ/kg; Benzin = 43MJ/kg; Wasserstoff = 142 MJ/kg; Radioisotopengenerator = 5 000MJ/kg; Abbrand KKW = 3 801 000 MJ/kg; ...

Diese vergleichbar sehr hohe Energie-Dichte macht weiter eine wirkliche Raumfahrt erst möglich.Mit chemischen Antrieben allein,ist wohl bei Mond schluss (en.wikipedia.org/wiki/Nuclear thermal rocket ,de.wikipedia.org/wiki/Radioisotopengenerator)

Wegen der hohen Energiedichte des Brennstoff Uran hat die Kernenergie die geringste Menge an endzulagernden Abfall pro generierte Elektrizitätsmenge (Strom), im Vergleich zur Kohle-, Wind- oder Sonnen-Kraft.

Die Endlagerung wird nicht nur durch die Kernenergie verursacht. Jede Energietechnik benötigt für unsere Umweltschutzgesetze die Endlagerung, ob nun chemisch oder nuklear. Aus diesem Grund sind in der BRD auch 16 chemische Endlager, von denen 6 (Untertagedeponien) in alten Salzbergwerken untergebracht sind, wie die nuklearen Endlager Morsleben und Asse.

2- höchster gegenwärtig technisch erreichbare Erntefaktor (ww.science-skeptical.de/energieerzeugung/die-energiewende-und-der-energetische-erntefaktor/0010717/, de.wikipedia.org/wiki/Erntefaktor)

Bsp.: Photovoltaik = 3,0 – 5,4;Windkraft an Küsten = 16 – 51; Wasser-Kraft = 50; Gaskraft GuDBioGas = 3,5 ; Gaskraft GuD Erdgas = 28; Stein-Kohle in Untertageohne Transport = 29; Braun-Kohle mit Tagebau = 31;Druckwasser-Reaktor mit 85% Zentrifugenanreichung = 80,Druckwasser-Reaktor mit 100% Zentrifugenanreicherung = 120,...

3- gegenwärtig geringster Schadstoffausstoß (/de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Erzeugungskosten)

4- gegenwärtig geringste Anzahlvon Toten pro erzeugter Strommenge (de.wikipedia.org/wiki/Stromerzeugung#Auswirkungen auf die Gesundheit)

Unfall-Tote der Öffentlichkeit proTWh: Braun-Kohle, Stein-Kohle, Erdgas = 0,020; Erdöl = 0,030;Kernenergie = 0,003

Unfall-Tote in der Belegschaft pro Twh: Braun-Kohle, Stein-Kohle = 0,100; Erdgas = 0,001; Kernenergie =0,019

Natürlich ist auch die Kernenergienicht 100% sicher, wie man an den KKW-Unfällen von Tschernobyl oder von Fukushima-Daiichi gesehen hat. Jedoch ist bei besser gebauten KKW nicht mit hohen Opferzahlen zu rechen, wie der 3'fache GAU des KKW Fukushima-Daiichi 2011 gezeigt hat (Strahlentote NULL, im Gegensatz zum KKW-Unfall Tschernobyl).

Weiter schau doch mal unter 100-gute-antworten.de/

Wie sieht das bei gegenwärtig politisch akzeptierten Techniken aus?

z.B. Probleme der Wasserkraft:

Staudamm-Katastrophen ab 400 Toten:Frankreich 2.12.1959 (bis zu 429 Tote), Brasilien 25.3.1960 (etwa 1000 Tote) , China 18.5.1960 (etwa 1000 Tote), Indien 12.7.1961 (etwa 1000 bis 2000 Tote), Indien 29.9.1964 (1000 Tote), Italien 9.10.1963 (etwa 2000 Tote), Indien 29.10.1964 (etwa 1000 Tote), Bulgarien 1.5.1966 (bis zu 488 Tote), China 8.8.1975 (um 220 000 Tote),Indien 11.8.1979 (etwa 2000 bis 2500 Tote), Philippinen 1991 (3500 Tote), China 27.8.1993 (etwa 240 bis 1200 Tote). Siehe bei de.wikipedia.org nach„Liste von Stauanlagenunfällen“

Auch auf dem Hoheitsgebiet der BRD gab es Staudamm-Katastrophen: 17. Mai 1943 starben 1.200 bis 1.600 umgehend beim Bruch der Möhne-Staumauer und etwa 800 Tote durch Bruch der Edersee-Talsperre.Beides ausgelöst durch einen Bombenangriff. Hier gibt es also auch ein Risiko bezüglich Terroranschlägen.

Allein in Europa haben sich seit 1950 16 Staudamm-Katastrophen ereignet.

Welche private Versicherung soll solche Katastrophen ausgleichen können? Also auch gegenwärtig politisch in der BRD bevorzugteTechniken haben ein sehr hohes Schadenspotential.

Ich bin kein Gegner dieser Technik, jedoch bin ich auch nicht politisch verblendet, dass ich Tote durch Ertrinken und Seuchen besser finde als Tote durch Strahlung.

Würde ein Bundes-Deutscher nun den Ausstieg aus der Staudamm-Technik verlangen, NEIN natürlich nicht. Würde nun ein Bundes-Deutscher die Staudamm-Technik für unbeherrschbar halten, NEIN natürlich nicht!

Weiter bedenke man, dass zum Puffern des unstetigen Wind-/Solar-Stromes Stauseen z.B. in Norwegen oder Schweden verwendet werden sollen. Von der hoch gefährlichen Idee, alte Kohle-Stollen zu unterirdischen Pumpspeicherkraftwerken zu machen, und somit die Stollen täglich zu fluten und wieder leer zu pumpen, ganz zuschweigen. Es macht sich langsam die technische Realität in den Köpfen breit, wie ein Kater nach einem berauschten Fest.

Im Vergleich zu Staudamm-Unglücken (z.B. 1975 China etwa 200 000 Tote, siehe Wiki - Liste von Stauanlagenunfällen oder zu den Katastrophen bei den fossilen Brennstroffen (Ölkatastrophen, Flözbrännde, Luftverschmutzung,Saurer Regen, Grubenunfälle) ist die Kernenergie relativ ungefährlich.

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in der BRD werden z.B. ca. 2,5 Mio. Tonnen Rückstände aus der Rauchgasreinigung in ca. 16 chem. Endlagen jährlich verbracht.

Quellen:

http://www.vks-kalisalz.de/fileadmin/user\_upload/vks\_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht%20UTV\_UTD.pdf

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,
de.wikipedia.org/wiki/Endlager,
de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html,
ww.gses.de/,
ndhe.de/versatzverfahren.html,
ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht
UTV_UTD.pdf,
ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,
ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html,
toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,
ww.richter-hess.de/?pgid=43,
ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr.
Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD),
Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka
Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt
....


Resultat: Jede Energietechnik verursacht Müll, welcher
endgelagert werden muss. Die Frage ist nur, welche Technik macht den
geringsten Aufwand und Umfang pro erzeugte kWh-Strom. Hier schneidet
die Kernenergie wegen der weit größeren Energie- und
Leistungs-Dichte deutlich besser ab als die politisch „Erneuerbaren“
oder die Verbrennungstechnik.

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Im Grunde ist das technisch vergleichbar mit der Endlagerung chemischer Abfälle.

Mittel- und schwachradioaktive Abfälle

Die Abfälle - Laborabfälle (Handschuhe, Textilien, Papiertücher, ...), Betriebsmittel (kontaminierte Filter und Filtergranulate, eingedampfte Konzentrate, ...) - werden zuerst in ihrem Volumen reduziert (Verbrennung). Danach wird die Abfall-Asche mit Betone oder Bitumen homogen gemischt und in Transportfässer (Rollreifenfass, dickwandiges Stahlfass, Betonfass,...) gegen und zwischen gelagert.

Hier ist nun der einzige Unterschied zur chemischen Endlagerung. Aktuell gibt es in der BRD kein Endlager für radioaktive Stoffe, welches einlagert (Morsleben und Asse nehmen keine radioaktiven Abfälle mehr an). Für chemischen Abfälle sind aktuell 6 Untertagedeponien (UTD) und ca. 12 Versatzbergwerke (UTV) im Betrieb.

Der chemische Abfall besteht hauptsächlich aus Abfällen der Abgasreinigung (ca. 2,5 Mio. Tonnen pro Jahr, )

Hier sind folgende Quellen sehr interessant, nach denen DU suchen kannst:


ww.vks-kalisalz.de
/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht UTV_UTD.pdf,

ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna 2014_mna_273_284_schmidt.pdf


Die Transportfässer sind, wie es der Name schon sagt, nur für den Transport. Es ist jedem klar, ob nun chem. oder radioaktive Endlagerung, das Diese Fässer nicht von dauerhaftem Bestand sind, erst recht nicht in Gegenwart von Salz. Der finale Einschluss kommt letzten Endes durch das Salz selbst und die Diffusionsbarire Salz + Erdreich. Somit wird das Transportgefäß auch nicht bei der Rückhaltung der Schadstoffe, ob nun nur chem. oder radioaktiv, berücksichtigt.

Zur radioaktiven Endlagerung kann ich Dir nur die Seiten des Bundesamtes für Strahlenschutz empfehlen, welches diese "Betreibt"

ww.bfs.de/DE/home/home_node.html
de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,

Zur chemischen Endlagerung sind hier ein paar Quellen:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
de.wikipedia.org/wiki/Endlager,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html,
ww.gses.de/,
ndhe.de/versatzverfahren.html,
ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht
UTV_UTD.pdf,
ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,
ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html,
toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,
ww.richter-hess.de/?pgid=43,
ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr.
Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD),
Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka
Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt
..


Resultieren muss man sagen, dass es keinen Weg an der Endlagerung vorbei gibt, auch wenn man volkswirtschaftlich auf die Kernenergie verzichtet. Jede (Energie-) Technik verursacht Abfälle welche nach unseren Umweltgesetzen endgelagert werden müssen (Halbleiterindustrie - Photovoltaik, Rohstoffaufbereitung, Entsorgung von Verbrennungsrückständen, ...). Dieser Umstand begründet sich auch, eher theoretisch, mit der Tatsache das Prozesswirkungsgrade (für Energiewandlung, Stoffaufbereitung, Rezyklierung,...) immer kleiner als 100% sind. Das wird theoretisch mit dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik zusammen gefasst.

Die Frage "Endlagerung JA/ Nein" stellt sich also nicht. Es sollte lieber nach der (Energie-) Technik gefragt werden, welche diesen Endlagerabfall pro Produkt (z.B. Strom) so gering wie möglich hält!

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Ich mach mir mal den Spass und rede hier gegen den Mainstream an :-). Grundlegendes zum hochradioaktiven Abfällen der Kernenergie und etwas zur real existierenden Technik.

Atommüll:

In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t
hochradioaktiver Müll ("abgebrannte" Brennelemente). Die
deutsche Industrie (auch Photovoltaik-, Halbleiter) produziert
jährlich 820 Mio.t CO2 (etwa 1/3 für Strom) und 50.000 t chemisch
hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht verbrannt
werden kann. Dieser Sondermüll wird in der BRD in ca. 16 Endlagern,
z.B. der Untertagedeponie Herfa-Neurode (K+S Wintershall),
endgelagert. Sämtliche Abgasrückstände der Filteranlagen von
Verbrennungsanlagen (Biogas-, Holz-, Kohle-, Müllverbrennungs- oder
Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken) landen ebenfalls in einem
chemischen Endlager (ca. 2,5 Mio. t/a nach Prognos-Bericht 2012),
nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In Herfa-Neurode haben sich
so schon 700.000 t hoch krebserregend-giftiges Dioxin und Furan
haltige Filterrückstände angesammelt.
(toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php).
Nur auf Abgasrückstände bezogen stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t)
hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 2,5 Mio. t/a hoch chemisch
giftigen Abfällen der Verbrennungs-Technik gegenüber.

Abgebrannte Brennelemente sind nach 300 000 Jahren
wegen der Radioaktivität (Halbwertszeitenprinzip) auf ein
Radio-Giftigkeitsniveau von natürlichem Uranerz (Pechblende)
abgeklungen (schau hierzu mal im Netz unter radiotoxicity).
Der nukleare Abfall aus der nuklearen Mülltrennung
(Wiederaufbereitungsanlagen aus z.B. Sellafield, Le Hage) ist nach 10
000
Jahren auf dem Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende
abgeklungen. Durch das Abtrennen vom mittel-radioaktiven Plutonium
und dem sehr schwach radioaktiven Uran verbleiben nur noch die hoch
radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven
Minor-Actinide (ohne U, Pu). Somit wird der hochaktive nukleare Müll
der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach
„Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an
(Stand 2010) , fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern
nur noch 20 t pro Jahr (hochradioaktiver Abfall jetzt aber nur noch
die Spalt-Produkte + Minor-Actinide). Weiter verringert das Abtrennen
(Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 10.

Bei einer alternativen Reaktortechnik (schnelle Reaktoren,
Flüssigsalz-Reaktor, homogene
Fluid-Reaktoren,ww.Energyfromthorium.com,
Dual-Fluid-Reaktor.de/technik/prinzip
) würden nur noch die
Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare Müll solcher
alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500 Jahren
auf das Radio-Giftigkeitsniveau von Pechblende abgeklungen. Das ist
möglich, da alle Transurane (Minor-Actinide) im Reaktor verbleiben
und dort vom schnellen Neutron-Fluss gespalten/ transmutiert werden.
Somit nutzt man die Minor-Actinide wie das Uran-235 oder das
Plutonium-239 (Siehe unter Transmutation ).

Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch
krebserregenden Dioxin, Furan,... der Verbrennungs-Technik oder den
Abfällen der Halbleitertechnik (inklusive der Photovoltaik) ist
nicht mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen nicht
wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese gefährlichen Abfälle
für immer.

Leider wurde 2005 unter den SPD/Grünen die nukleare
Mülltrennung (Wiederaufbereitung), auch die deutscher Abfälle im
Ausland, verboten. Interessanter weise lagert die BRD chemisch
hochgiftige Abfälle des Auslandes gegen Geld ein. Damit haben die
Grünen kein Problem. Weiter wurde das größte chem. Endlager
weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode
(K+S-UTD Wintershall) vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka
Fischer
1986 genehmigt und als "Juwel" bezeichnet:-)
[ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html]. Also, wer
"GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die zweifellos
notwendig sind). Es werden 16 chemische Endlager in der BRD
betrieben, 6 davon sind sogenannte Untertagedeponien (UTD) wo in
alten Salzbergwerken, wie in der nuklearen Endlager Morsleben oder
Asse, chem. Abfälle endgelagert werden.

Zur chemischen Endlagerung:

ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,
de.wikipedia.org/wiki/Endlager,
de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww.ks-entsorgung.com/de/about/standorte/index.html,
ww.gses.de/,
ndhe.de/versatzverfahren.html,
ww.vks-kalisalz.de/fileadmin/user_upload/vks_kalisalz/downloads/entsorgung/Prognos-Endbericht
UTV_UTD.pdf,
ww.vivis.de/phocadownload/Download/2014_mna/2014_mna_273_284_schmidt.pdf,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,
ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html,
toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,
ww.richter-hess.de/?pgid=43,
ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr.
Schaut einfach mal im Netz unter Untertagedeponie (UTD),
Untertageversatz (UTV), Versatzbergwerk ,Joschka
Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt
....

...zur Antwort

Technisch funktioniert die Endlagerung radioaktiver Abfälle wie die Endlagerung chemischer Abfälle. Die Abfälle werden in Beton, Bitumen (chem.) oder Glas (hochradioaktiv ) homogen gebunden. Zum Transport der Masse werden Blechtonnen oder dickwandige Metall- oder Betonbehälter verwendet. Der finale Einschluss ist jedoch unabhängig von den Transportbehältern sondern wird ausschließlich durch den Salzstock oder das umliegende Gestein gewährleistet. Das ist bei der chemischen Endlagerung (Untertagedeponie oder beim Untertageverstz) nicht anders.

Atommüll:

In einem deutschen KKW ergibt sich jährlich etwa 23 t
hochradioaktiver Müll ("abgebrannte" Brennelemente). Die
deutsche Industrie (auch Photovoltaik-, Halbleiter)
produziertjährlich 820 Mio.t CO2 (etwa 1/3 für Strom) und 50.000 t
chemisch hoch giftigen/krebserregenden Sondermüll, welcher nicht
verbrannt werden kann. Dieser Sondermüll wird in den 16 BRD
Endlagern, z.B. der Untertage-Sondermülldeponie Herfa-Neurode (siehe
Inter-Netbei Wiki), endgelagert. Sämtliche Flugasche,
Verbrennungs-Stäube der Filteranlagen von Kohle- , Müllverbrennungs-
oder Sondermüllverbrennungs-Kraftwerken landet ebenfalls in einem
chemischen Endlager, nochmals verbrennen ist nicht sinnvoll. In
Herfa-Neurode haben sich so schon 700.000 t hoch
krebserregend-giftiges Dioxin und Furan haltige Filterrückstände
angesammelt.(toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php).
Nur auf Herfa Neurode bezogen stehen also 17 mal 23 t (etwa 400t)
hoch aktiver Nuklear-“Müll“ den etwa 50.000 t hoch chemisch
giftigen Abfällen der Chemie- und Verbrennungs-Technik gegenüber.

Abgebrannte Brennelemente sind nach 300 000 Jahren
wegen der Radioaktivität (Halbwertszeitenprinzip) auf ein
radio-giftigkeits Niveau von natürlichem Uranerz (Pechblende)
abgeklungen (schau hierzu mal im Netz unter radiotoxicity).
Der nukleare Abfall aus der nuklearen Mülltrennung
(Wiederaufbereitungsanlagen aus z.B. Sellafield, Le Hage) ist nach 10
000
Jahren auf dem radio-giftigkeits Niveau von Pechblende
abgeklungen. Durch das Abtrennen vom mittel-radioaktiven Plutonium
und dem sehr schwach radioaktiven Uran verbleiben nur noch die hoch
radioaktiven Spalt-Produkte und die mittel-radioaktiven
Minor-Actinide (ohne U, Pu). Somit wird der hochaktive nukleare Müll
der KKW um den Faktor 20 reduziert (siehe bei Wiki nach
„Wiederaufarbeitung“). Wendet man das auf die 17 KKW der BRD an,
fallen nicht mehr 400t Atom-Müll pro Jahr an, sondern nur noch 20 t
pro Jahr (hochradioaktiver Abfall jetzt aber nur noch die
Spalt-Produkte + Minor-Actinide). Weiter verringert das Abtrennen
(Wiederaufarbeiten) die Lagerzeit des Abfalls um den Faktor 10.

Bei einer alternativen Reaktortechnik (schnelle
Reaktoren,Flüssigsalz-Reaktor, homogene
Fluid-Reaktoren,ww.Energyfromthorium.com,Dual-Fluid-Reaktor.de/technik/prinzip)
würden nur noch die Spalt-Produkte als Abfall anfallen. Der nukleare
Müll solcher alternativen Reaktor-Typen ist bereits nach etwa 500
Jahren
auf das radio-giftigkeits Niveau von Pechblende
abgeklungen. Das ist möglich, da alle Transurane (Minor-Actinide) im
Reaktor verbleiben und dort vom schnellen/epithermischen
Neutron-Fluss gespalten/ transmutiert werden. Somit nutzt man die
Minor-Actinide wie das Uran-235 oder das Plutonium-239 (Siehe unter
Transmutation ).

Bei den chemischen Giftstoffen, wie den hoch
krebserregenden Dioxin, Furan,... der Verbrennungs-Technik ist nicht
mit einer Zersetzung zu rechnen. Chemikalien zerfallen leider nicht
wie radioaktive Stoffe. Somit verbleiben diese hoch gefährlichen
Abfälle für immer.

Leider wurde 2005 unter den SPD/Grünen die nukleare
Mülltrennung (Wiederaufbereitung), auch die deutscher Abfälle im
Ausland, verboten. Interessanter weise lagert die BRD chemisch
hochgiftige Abfälle des Auslandes gegen Geld ein. Damit haben die
Grünen kein Problem. Weiter wurde das größte chem. Endlager
weltweit (Fläche Münchens inklusive Autobahnring) in Herfa Neurode
vom damaligen hessischen Umweltminister Joschka Fischer 1986
genehmigt und als "Juwel"
bezeichnet:-)[ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html].
Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die
zweifellos notwendig sind). Es werden 16 chemische Endlager in der
BRD betrieben, 6 davon in alten Salzbergwerken wie die nuklearen
Endlager Morsleben oder Asse.

Zur chemischen Endlagerung:

de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,de.wikipedia.org/wiki/Endlager,
de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,
ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim—36297444.html,ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html,toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,ww.eon-energyfromwaste.com/Umwelt/133.aspx,
ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336undvielemehr.
Schaut einfach mal im Netz unter SondermüllBergwerk,Joschka
Fischer Herfa Neurode, Filterstaub Bergwerkt
....

Resultat: Jede Energietechnik verursacht Müll, welcher
endgelagert werden muss. Die Frage ist nur, welche Technik macht den
geringsten Aufwand und Umfang pro erzeugte kWh-Strom. Hier schneidet
die Kernenergie wegen der weit größeren Energie- und
Leistungs-Dichte deutlich besser ab als die politisch „Erneuerbaren“
oder die Verbrennungstechnik.

...zur Antwort

Ja, das wird und wurde sogar gemacht.

1. Der erste Schwedische Reaktor bei Stockholm wurde zur Fernwärmeversorgung von Stockholm verwendet.

2. KKW Lubin/Greifswald hat für den Neubauteil der Stadt Greifswald die vollständige Fernwärme bereit gestellt 

3. in der Schweiz speisen die Kernkraftwerke ebenfalls in Fernwärmenetze ein

4. In der BRD speist das KKW Gundremmingen in das lokale Fernwärmenetz ein.

Quellen:

http://de.nucleopedia.org/wiki/Nukleare_Fernw%C3%A4rme

ww.kkw-gundremmingen.de/presse.php?id=430

...zur Antwort

Das Plutonium (mehrere Plutonium-Isotope) entstehen, weil die eigentliche Kernspaltungsreaktion (U-235 + n -> U-236* -> Y_1 + Y_2 + \nu * n + Q) nur zu 85% statt finden. Die restlichen 15% gehören der Neutronen-Einfangreaktion (U-235 + n -> U-236* -> U-236 + Q). Diese Konkurensreaktion, welche auch bei den Folgenukliden auftritt, sorgt für einen Aufbau an Plutonium-Isotopen (Pu-238, Pu-239, Pu-240, Pu-241). Diese Pu-Isotope haben ebenfalls die Möglichkeit für die Kernspaltung und  eine Neutronen-Einfangreaktion, sodass auch Kerne des Americium, Curium, Californium, ... entstehen  (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Transurane ).

Während des Reaktor-Betriebes werden einige der durch Neutronen-Einfang entstandenen Transuran-Kerne gespalten (z.B. Pu-239, Pu-241, Am-241, ...). Resultierend kann man bei einem Gleichgewichts-Reaktorkern sagen (gemittelt über ca. 5 Beladezyklen) , dass mindestens 35% der Wärmeleistung aus der Kernspaltung dieser Transurane (Plutonium, ...) stammen. Diese Ausbeute der Transuranen-Kernspaltung an der Wärmeleistung entspricht dem Stand von 1974 (siehe Thiemig Taschenbuch Band 51 Druckwasserreaktoren). Bei moderneren Reaktoren (z.B. Vor Konvoi, Konvoi , EPR, ...) wird dieser Anteil größer sein.

Du siehst, das im Reaktor durch Neutronen-Einfang entstandene Reaktor-Plutonium (Mischung verschiedener Plutonium-Isotope) wird im Reaktor selbst bereits genutzt , ohne separate nukleare Mülltrennung (Wiederaufbereitung).  


...zur Antwort
Anwendung von Kernphysik/ Radioaktivität in der Industrie und Technik

Hab hier mal ein paar Anwendungen, welche erst durch die
Radioaktivität/Kernphysik ermöglicht wird :

1 – Nukleare Uhren: Durch das radioaktive
14-Isotop des Kohlenstoffs ist es erst möglich organische Proben die
vor 300 bis 60000 Jahren abgestorben sind zurück zu datieren. Weiter
gibt es eine ganze Menge von nuklearen "Uhren",welche
wie das 14-C zur Datierung von Vorgängen, welche zum Teil weit
zurück liegen, genutzt werden können. Bsp. Naturreaktor von Oklo
(siehe Wiki. "Oklo"). Hier wird das Uran-235 als nukleare
Uhr verwendet. Weiter kann man recht gut das Alter von z.B.Wein
bestimmen, wenn man die Menge an Tritium (super schwerer Wasserstoff)
bestimmt (siehe Wiki- Isotopenuntersuchung, Tritiummethode,
Altersbestimmung
).

2 - Experimenteller Nachweis der speziellen
Relativitätstheorie mittels Myon-Zerfalls.

3 - Hoch sensible Untersuchung chemischer Zusammensetzung
mittels der Neutronen-Aktivierungs-Analyse (siehe
Wiki.Neutronen-Aktivierungsanalyse). Diese Methode ist so
genau, dass man unter günstigen Bedingungen fast einzelne Atome in
Proben nachweisen kann. Das berühmteste Bsp. ist die Untersuchung
von Napoleons Haaren auf Blei oder zur Echtheitsbestimmung von
Gemaelden oder Kunstwerken (HMI-Berlin)
ww.helmholtz-berlin.de/aktuell/pr/pm/pm-archiv/2001/gemaeldeforschung-am-hmi_de.html.

4 - Mit Neutronen-Strahlung ist man in der
einmaligen Lage dicke Metallschichten problemlos zu durchleuchten.
Diese Methode wendet man z.Bs. bei der Neutronen-Radiographie von
z.Bs. Turbinenschaufeln, Brennstoff-Zellen (HMI-Berlin), geologischen
Gesteinsproben an.

5 - Weiter ist ja auch die Nuklear-Medizin eine sehr
wichtige Anwendung der Radioaktivität, sowohl in der Diagnose als
auch in der Therapie (Wiki-"Nuklearmedizin"). Hier kommt
Protonen-, Alpha-, Beta-, Gamma- und Neutronen-Strahlung
(Bor-Neutroneneinfangtherapie z.Bs. am TRIGA-Reaktor in Mainz
oder am TRIGA-Reaktor in Norwegen) zum Einsatz. Schau einfach mal im
Internet oder bei Wiki unter Bor-Neutroneneinfangtherapie,
Partikeltherapie, Strahlentherapie, Positronen-Emissions-Tomographie.

6 - Radio-Nuklid-Batterien: Wärme-Quelle zur autarken
Stromerzeugung für Weltraum-Sonden, Bojen , Wetterstationen oder für
Herzschrittmacher. Hier nutzt man die Wärme, welche beim natürlichen
Zerfall (KEINE Kernspaltung!!) mittel- bis hoch-radioaktiver Stoffe
(z.Bs. die Spaltprodukte des Atommüls) frei wird zur Stromerzeugung
oder einfach als Wärmequelle. Siehe mal bei Wiki. unter
"Radionuklidbatterie". Man könnte/kann also aus dem
Atommüll noch was sinnvolles machen, was ja auch zum Teil geschieht
(Abtrennung von Cäsium-137,Strontium-90,Plutonium-238,...). Siehe
Wiki "Radionuklidbatterie".

7 - Erkennen und Einschätzen der relativen Gefahren und
Wirkung von natürlicher Radioaktivität. Als wichtigstes
Beispiel gilt hier die Radon-222-Belasung (siehe Wiki
Radonbelasung,Strahlenbelastung, Guarapari, Ramsar) und
vielleicht die Höhenstrahlung/Kosmische Strahlung, welcher man z.B.
beim Fliegen ausgesetzt ist.

8 - Lebensmittel-Bestrahlung: Weiter werden auch bestimmte
Lebensmittel bestrahlt. Das macht man um z.B. Schädlinge und deren
Eier/Larven im gesamten Lebensmittel abzutöten. Weiter erhöht sich
bedingt die Haltbarkeit. Bei sehr intensiver Bestrahlung ist das Gut
hinterher steril. In der BRD dürfen nur Gewürze bestrahlt werden.
In Frankreich, Belgien, Niederlande werden z.B. auch Zwiebeln,
Kartoffeln, Austern, Frösche und vieles mehr bestrahlt. Siehe hierzu
mal unter
ww.lebensmittel.org/lebensm/bestrahl.htm,ww.aktuelle-wochenschau.de/2009/w7/woche7.html
oder unter Wiki "Lebensmittelbestrahlung". Die
Bundes-Deutschen sind da wieder mal etwas ängstlicher als der Rest
Europas :-). Im Gegensatz zur alten BRD war in der DDR die
Lebensmittelbestrahlung von z.B. Zwiebeln, Kartoffeln, Hühnerfleisch
und vielen anderen Lebensmitteln kein gesellschaftliches Problem und
sparte auf diesem Wege den Einsatz von chemischen Pestiziden ein und
erhöhte die Haltbarkeit der Lebensmittel.

9 - Veredlung von Kunststoff-Verbindungen durch gezielte
Gamma- oder Beta-Bestrahlung
de.bgs.eu/dienstleistungen/strahlenvernetzung/prinzip/

10 – Bestimmung von Schichtdicken
durch die Messung der Transmission ionisierender Strahlung (Beta,
Gamma) nach dem Halbwertsdicken-Prinzip (analog zum
Halbewertszeiten-Prinzip). Anwendung in der Produktionskontrolle in
z.B. der Papier-, Plastikfolien- oder Walzblechherstellung.
de.wikipedia.org/wiki/Halbwertsschicht

Allgemein kannst Du ja man nach den Vokabeln „Isotopentechnik,
Kern-Chemie
" oder "Radio-Chemie" im Netz schauen.
Der angesprochene Standort der UNI-Mainz, mit dem dortigen
kernchemischen Institut ist vielleicht eine erste Adresse, wo Du
Unterlagen/Vorlesungs-Mittschriften bekommst/ runter laden
kannst.Viel Spass beim Suchen :-)

Etwas Allgemeines, was sehr oft falsch verstanden wird. Strahlungist eigentlich

niemals

radioaktiv, sondern

kann

von radioaktiven Stoffen emittiert werden. Weiter kann man Strahlung auch in nicht radioaktiven Quellen erzeugen wie Röntgengeräte,Teilchenbeschleuniger. Strahlung, wie z.B. Röntgen-, Gamma, Alpha-,Beta-, Neutronen-Strahlung nennt man fachlich richtig

ionisierende Strahlung

. Diese 5 Strahlenarten grenzen sich so von der nicht ionisierenden Strahlung wie Wärmestrahlung (IR-Strahlung),Lichtstrahlung, elektromagnetische Strahlung (EM-Strahlung), UV-Strahlung ab.

...zur Antwort
Verbunkern und mit einem Riesenvorrat geschützt überleben
Verhalten nach Kernwaffeneinsatz

Um diese Frage zu beantworten, musst Du Dich mit der biologischen Wirkung von Ionisierender Strahlung beschäftigen. Weiter schau doch mal an Orte, wo bereits unter zivilen Bedingungen Kernwaffen eingesetzt wurde, wie z.B. Hiroschima, welches nie aufgegeben wurde und immer noch eine Großstadt ist, oder Nagasaki.

Die Strahlen-"Gefahr" geht primär von den Spaltprodukten (siehe
de.wikipedia.org/wiki/Spaltprodukt) der Kernexplosion aus, welche sich als Staub durch Wind und Regen vierteilten . Radioaktive Stoffe sind jedoch nicht in alle Zeiten radioaktiv, sondern geben ihre Radioaktivität nach dem
Halbwertszeiten-Prinzip ab. Praktisch kann man sagen, dass die
Radioaktivität solcher Staubansammlungen nach etwa 4 Halbwertszeiten
(HWZ) ungefährlich ist.

Bsp. Iod-131 hat eine HWZ von 8 Tagen, also nach 32 Tagen geht praktisch von radioaktiven Iod-Staub keine Gefahr mehr aus.

Cäsium-137 oder Strontium-90 haben eine HWZ von 30 Jahren, also nach etwa 120 Jahren geht von diesem ausgetretenen Cäsium-Staub keine Gefahr mehr aus.

Weiter ist natürlich auch die Menge der Freisetzung wichtig. Radioaktive Spaltprodukte mit großer HWZ, welche jedoch kaum freigesetzt wurden, brauchen daher nicht berücksichtigt zu werden.

Da relativ schnell die radioaktiven Stoffe aus der Luft ausgewaschen werden, wäre die Luft schon relativ schnell wieder zum ungefilterten Atmen geeignet. Natürlich sind die Spaltprodukte dann in den oberen Erdschichten (ca. 5-10 cm) wo sie auch bleiben, wie man heute gut in Tschernobyl, Bayern oder
Hiroschima sehen kann. In Bayern sind immer noch Cäsium-Spuren in
Wildschweinen aufzufinden, welche dieses über die Nahrung aufnehmen.
Scheinbar ist also das radioaktive Cäsium-137 noch im Bereich der
Wurzeln, 27 Jahre nach Tschernobyl.

Wichtig ist, dass man wenigstens den Zerfall vom Jod-131 abwartet, da Jod sehr flüchtig ist und gut vom Körper aufgenommen wird. Also sollte man wenigstens 32 Tage aus der kontaminierten Luft/ Umgebung fern bleiben. Danach kann man wieder raus. Jedoch sollte man es unterlassen in der kontaminierten Erde zu scharren oder wie drollige Kinder sich in dieser Erde zu trollen.

Will man sich nun mit Nahrung versorgen und Pflanzen anbauen, muss die obere Bodenschicht (5-10 cm) abgetragen werden und in einem gesonderten Erdloch die ca. 120 Jahre gelagert werden. Danach ist diese Erde jedoch wieder voll für die Pflanzenzucht zu gebrauchen, da das Cäsium-137 oder Strontium-90 in stabile Stoffe zerfallen ist. Will man sich mit Wasser versorgen, so muss das aus abgeschlossenen Systemen, die nicht durch radioaktive Stäube kontaminiert wurden, geschehen. Hier sind die vielerorts
verteilten Handwasser-Pumpen (auch bei chemischer Kontamination des
offenen Trinkwassers), die aus Zivilschutz-Zwecken in den Großstädten
aufgestellt sind, gut geeignet. Weiter könnte man vielleicht auch stehendes Wasser aus Wasserleitungen trinken, da die Leitung bei verschlossenem Wasserhahn nicht kontaminiert sein wird. Auf jeden Fall sollte man Wasser, welches mit den oberflächlichen Umweltbedingungen in Kontakt trat, z.B. Regen oder offene Wasserbehälter, meiden. Hier besteht die Gefahr der Aufnahme von Spaltprodukten.

Ganz grundsätzlich dient die Erde als Filter, so wie bei unseren Schwimmbecken der Filterkies. Die radioaktiven Stäube werden in der Erde gebunden und zerfallen dort nach dem Halbwertszeiten-Prinzip.

Es gibt hierzu ein gutes Buch "Kernexplosionen und ihre Wirkungen" vom Fischer Verlage und ist schon für 2, 57 Euro gebraucht zu erhalten.

https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/infotext=Kernexplosionen+und+ihre+Wirkungen

Obwohl das Buch in deutsch geschrieben wurde kommt es ohne
emotional Geisere aus und konzentriert sich auf sachliche
Beschreibung verschiedener Kernexplosionen.

...zur Antwort

Du meinst sicher Kernwaffen :-). Da alle Explosionen durch chemische Reaktionen verursacht werden, die atomaren Ursprunges sind, sind auch alle Explosionswaffen chem. Ursprunges Atomwaffen. Kernwaffen sind natürlich auch Atomwaffen, nur basiert hier die Explosionswirkung nicht auf interatomaren Reaktionen sondern auf Reaktionen mit dem Atom-Kern selbst. Daher Kernwaffen :-)



Wirkung von Kernwaffen

Bevor jetzt alle möglich Endzeitszenarien und religiös anmutende
Beschreibungen an den Haaren herbei gezogen werden, sollte man sich
mit wissenschaftlicher Literatur beschäftigen. In der Zeit des
Kalten Krieges wurden auch in Deutsch etliche Taschenbücher über
die Wirkung von Kernexplosionen geschrieben, welche als Zielgruppe
den Zivilschutzes hatten (also fast Leihen wie Feuerwehrleute,
Krankenhauspersonal, Polizei, ...)


Eines dieser Bücher lautet "Kernexplosionen und ihre
Wirkungen" vom Fischer Verlage und ist schon für 2, 57 Euro
gebraucht zu erhalten.


https://www.booklooker.de/B%C3%BCcher/Angebote/infotext=Kernexplosionen+und+ihre+Wirkungen


Obwohl das Buch in deutsch geschrieben wurde kommt es ohne
emotional Geisere aus und konzentriert sich auf sachliche
Beschreibung verschiedener Kernexplosionen.


...zur Antwort
Die biologische Wirkung von ionisierender Strahlung misst man mit der Einheit Sievert Sv .

Es gilt 1 Sv sind 1000 mSv oder 1000 000 µSv, also 20 mSv = 0,02 Sv
oder 20 000µSv alles Gamma-Strahlungs-Dosen, keine Beta-Strahlung
(die aus Strahlenschutzgründen unproblematisch ist) OK :-)

Durchschnitts-Werte : (Sv=Sievert) BRD,
Österreich,Dänemark, Belgien um 2,5 m Sv pro Jahr; Finnland um 8
mSv pro Jahr;Frankreich, Griechenland, Spanien, Schweiz um 5 mSv pro
Jahr;Schweden um 6 mSv pro Jahr. Eine Ganzkörper-Röntgen-CT
belastet den Menschen mit etwa 20 mSv. Röntgen-Durchleuchtung
beim Setzen eines Herzkatheter um 300 mSv pro Untersuchung.
Klassische Röntgenaufnahme um 0,1 mSv pro Aufnahme. Die
adjuvanteStrahlentherapie beim Brustkrebs sorgt schlussendlich
für eine Teilkörper-Dosis um 10-60 Sievert pro
Brust-Region
.Das Essen einer Banane entspricht 0,1 µSv. 8
Stunden Flug in ca. 12 km Höhe ergeben 0,04 bis 0,1 mSv, also
etwa eine klassische Röntgenaufnahme

In Nord-Spanien, Süd-Finland, Mittel-Frankreich, im Süden des
Schwarzwaldes und in West-Österreich liegt die Belastung durch die
natürliche Hintergrunstrahlung/Radioaktivität über 10 mSv pro Jahr
[ww.world-nuclear.org/uploadedImages/org/info/NaturalbackgroundradiationEurope.gif].In
Guarapari-Brasilien um 20 mSv pro Jahr, am Strand 83 mSv pro Jahr mit
Spitzen bis zu 173 mSv pro Jahr (Rechenbeispiel: 15 µGy/h *24h *365
d =131 mGy/a , da es sich um Gamma-Dosis handelt gilt Gy =Sv also 131
mGy/a = 131 mSv/a). Hotspots mit Spitzenwerte um 260 mSv pro Jahr
wurden im iranischen Ramsar gemessen
ww.probeinternational.org/Ramsar.pdf.

Rechnung für einen Ski-Urlaub in den westlichen Alpen
Österreichs :
Wie man der oberen Quelle entnehmen kann, beträgt
dort die Hintergrund-Strahlung mehr als 10m Sv pro Jahr. Das bedeutet
nun, wenn man da etwa 2 Wochen Urlaub macht, erhält man eine Dosis
von 0,38 mSv (10 mSv * 14 Tage/365 Tage = 0,38 mSv). Das entspricht
etwa der Dosis von 2 Thorax-Röntgenaufnahmen im klassischen Sinne.
Arbeitet man nun auf den Pisten eine Saison (etwa 3 Monate), so
erhält man dort eine Dosis von 2,50 m Sv, was etwa 12,5
Thorax-Röntgenaufnahmen entspricht. Also eine Woche Ski-Urlaub
entspricht der Ganzkörper-Strahlendosis einer Thorax-Lungen-Aufnahme
(0,2 mSv).

Rechnung für Fukushima : (siehe auch jciv.iidj.net/map/)
In der kontaminierten Zone um das KKW Fukushima-Daiichi liegt die
meiste Belastung unter 1000 nSv pro Stunde. 1000 nSv/h = 1 µSv/h
=24µSv/Tag (1 x 24) = 8760 µSv pro Jahr (24 Stunden x 365 Tage)
=8,76 mSv pro Jahr. 1µSv pro Jahr ist wie in Finnland. Selbst bei 4
µSv pro Stunde sind es nur 36 mSv pro Jahr, also etwa das doppelt
wie in der brasilianischen Stadt Guaraparie (am Strand sind da 9,5
µSv proStunde). Vereinzelt (Hotspots) steigt jedoch die Belastung in
derZone um das KKW-Fukushima Daiichi bis auf 30 µSv/h (30 µ x 8760
=262800 µ), was nach beschriebener Umrechnung 262,8 mSv pro
Jahrsind, wie in Ramsar.

Quellen: en.wikipedia.org/wiki/Banana equivalent dose
,de.wikipedia.org/wiki/Guarapari ,
en.wikipedia.org/wiki/Backgroundradiation ,
ww.world-nuclear.org/info/inf30.html
,de.wikipedia.org/wiki/Strahlenbelastung,de.nucleopedia.org/wiki/Strahlenrisiko,
ww.100-Gute-Antworten.de,de.wikipedia.org/wiki/Nuklearkatastrophe_von_Fukushima#Opfer_und_Verletzte,de.wikipedia.org/wiki/Brustkrebs#Bestrahlung,ww.probeinternational.org/Ramsar.pdf
,ww.bfs.de/de/ion/imis/odl_messnetz.html

[ww.kerngedanken.de/2013/03/die-welt-nach-fukushima-teil-1-gefaehrliche-orte/]Würde
man dasselbeDosimeter in der Stadt Guarapariin Brasilien aufstellen,
würde er etwa 20µSv/hanzeigen. Guarapari hat etwas über 100’000
Einwohner. Das sindetwa so viele wie aus der Region von Fukushima
evakuiert wurden. DieStadt erhielt diese hohe radioaktive Strahlung
aber nicht durch einenkatastrophalen Unfall, sondern durch natürliche
Quellen.“

...zur Antwort

Grundsätzlich solltest Du Dich über die technischen Umstände informieren, unter denen man endlagert. Hierzu musst Du jedoch nicht zu einem der 2 deutschen nuklearen Endlager, sondern kannst auch eines der 16 chemischen Endlager besuchen. In beiden Fällen will man/ lagert man in ausgedienten Salzbergwerken oder anderen Bergwerksformationen wie z.B. alte Kohleflöze.

6 von 16 chemischen Endlagern sind in der BRD in alten
Salzbergwerken eingerichtet, wie die ASSE

Man bedenke, dass es in der BRD 16 chemische Endlager (in der politisch/ medialen Dialektik: "4 Untertagedeponien" 12 „Versatzbergwerke“) gibt, die schon seit langem betrieben werden. Interessanter Weise sind 6 chemischen Endlager in Salzgesteinen, wie auch das nukleare "Endlager" Morsleben und die ASSE.

1. Herfa Neurode /Hesen (altes Kalisalz-Bergwerk)

2.Heilbronn

/ Baden-Württenberg (altes Salzbergwerk)

3. Zielitz

/Sachsen-Anhalt (altes Kalisalz-Bergwerk)

4. Borht-Niederreihn

/ Nordreihn-Westfalen (altes Salzbergwerk)

5. Riedel

/Niedersachsen (altes Salzbergwerk)

6. Sondershausen

/Thüringen (altes Kalisalz-Bergwerk)

Es stellt sich nun die objektive Frage,wenn die Endlagerung in Salz "ganz klar gefährlich sei",so wie es von unseren Medien und unserer Politik am Beispiel der ASSE gerne verdeutlicht wird, warum gibt es dann über die 6 chemischen Endlager, welche auch in Salzgestein liegen, keine vergleichbare Medienpräsenz?

Hier kann es eigentlich nur 3 logische Antworten geben:

1- Die Probleme der ASSE werden aus politischen Gründen maßlos übertrieben und restlos einseitig behandelt.

2- Über die Probleme der 6 chemischen Endlager wird mit Absicht
nicht in Medien und Politik berichtet. Die Endlagerung wäre dann
keine Besonderheit der Kernenergie, was sie ja auch nicht ist. Das
bedeutet aber, dass die Deutschen seit Jahren von den Medien und der
Politik belogen werden.

3- Die Probleme der ASSE sind auf die ASSE selbst begrenzt und
stellen somit das Endlagerkonzept in Salzgestein nicht in Frage. Die
6 chemischen Endlager in Salzgestein sind ein praktischer Beleg für
die gut Umsetzbarkeit.

Das größte chem. Endlager weltweit (Fläche Münchens inklusive
Autobahnring) in Herfa Neurode wurde vom damaligen hessischen
Umweltminister Joschka Fischer 1986 genehmigt und als "Juwel"
bezeichnet [ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13520557.html].
Also, wer "GRÜN" wählt, wählt chemische Endlager (die
zweifellos notwendig sind).

Resümee: Jede Energietechnik verursacht endzulagernde
Abfälle! Die Frage sollte besser nach der Technik lauten, welche die
geringste Müllmenge pro generierte kWh Strom erzeugt.

Quellen:

de.nucleopedia.org/wiki/Endlagerung#.C3.9Cberblick,
de.wikipedia.org/
wiki/Endlager,de.wikipedia.org/wiki/Müllverbrennung,
ww.sueddeutsche.de/wissen/untertagedeponie-herfa-neurode-das-giftgrab-1.910158,
ww1.wdr.de/fernsehen/quarks/sendungen/sbmuelldiegiftigstenortedeutschlands102.html,
ww.focus.de/politik/deutschland/sondermuell-ab-ins-bergwerk_aid_152486.html,ww.badische-zeitung.de/elsass-x2x/wohin-mit-dem-hochgiftiger-sondermuell-aus-wittelsheim--36297444.html,
ww.spiegel.de/spiegel/print/d-13489952.html
,toxcenter.org/artikel/Herfa-Neurode-groesste-Sondermuelldeponie-der-Welt.php,
ww.eon-energyfromwaste.com/Umwelt/133.aspx
,ww.spiegel.de/wirtschaft/gefaehrlicher-goldabbau-ein-ehering-produziert-20-tonnen-giftmuell-a-542725.html,
ww.dw.de/zerstörte-umwelt-der-preis-des-goldes/a-15295336,ww.beobachter.ch/natur/umweltpolitik/natur-umweltschutz/artikel/sondermuell_aus-den-augen-aus-dem-sinn/,ww.deutschlandfunk.de/im-fegefeuer-der-konsumgesellschaft.740.de.html?dram:article_id=111876,ww.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Reste-von-Chemiewaffen-aus-Syrien-landen-in-Kalischacht-in-Sondershausen-1582229580

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