Hallöle,
Ich habe meine Ausbildung von 2010 bis 2012
absolviert und arbeite seitdem im Polizeibereich (Bürosachbearbeitung,
Verwaltung, mittlerer Dienst).
Es hat viele Vorteile im öffentlichen
Dienst zu sein, aber eben auch Nachteile. Ich hab hin und wieder doch
das Gefühl, dass man nicht gefördert und gefordert wird - leider. Viele
versauern auf einer Stelle, weil eben nichts Neues frei wird. Viele
müssen in eine andere Behörde wechseln, weil Studiengänge nicht
anerkannt werden, sodass sie in den gehobenen Dienst gehen können.
Vorteile sind natürlich die pünktliche und angemessene Zahlung, die
Arbeitszeiten und der Urlaubsanspruch. Einem wird hier größtenteils viel
Freiraum gelassen, sich die Zeit so einzuteilen, dass Familie und
Arbeit immer unter einen Hut zu bekommen sind.
Nachteil ist ganz
klar, dass man gebremst wird. Vieles unterliegt nicht deiner
Berechtigung, obwohl du ganz genau weißt, dass du es locker hinbekommen
würdest. Dafür sind aber die "höheren Tiere" da, die sich sonst nur die
Eier schaukeln... Sorry für diese Ausdrucksweise.
Es ist sehr
schwer, im mittleren Dienst tatsächlich Anerkennung für deine geleistete
Arbeit zu bekommen und dementsprechend weiter zu kommen.
Gehaltserhöhungen sind in dem Sinne vorhanden - nicht verhandelbar -
sondern durch Tarifverträge und Erfahrungsstufen definiert.
Ich denke, man kann im öD viel erreichen, wenn man viel viel Glück hat... man kann aber auch dolle hinfallen damit.

Dir viel Glück ;)

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Wenn du die Person nicht leiden kannst, warum gratulierst du ihr dann?? Ist ne Logik, die man nicht verstehen muss, oder??

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