Kündigung duales Studium?

Hallo, folgender Fall. Eine Freundin hat einen Vertrag bei einem Fitness Studio als duale Studentin (Fitnessökonomie). Das Studium bezahlt der Arbeitgeber und zahlt darüber hinaus eine Ausbildungsvergütung. Das BBIG findet hier meiner Meinung nach keine Anwendung.

Der Ausbildungsbetrieb meldet die Studentin bei der Hochschule an und bezahlt monatlich die Studiengebühren.

Nun ist folgendes passiert. Der Ausbildungsbetrieb kündigt der Studentin aus "betrieblichen Gründen" mit der Aussage, dass das Studio schließen wird. Dies steht zwar nicht in der Kündigung (ist auch unerheblich), trifft aber nicht zu. Ja, man möchte Kosten sparen, aber schließen wird man nicht.

Die Studentin sucht sich einen neuen Ausbildungsbetrieb (weil auch Rechtlich nicht erfahren, Kündigungsschutz kennt sie nicht).

Der Punkt ist, ICH bin der neue Ausbildungsbetrieb, kann mir die Dame eigentlich nicht leisten, stelle sie trotzdem ein. Mein Versuch meinen "Kollegen" zumindest zu überreden, weiterhin die Studiengebühren zu bezahlen (dann hätte er sie von der Payroll) sind gescheitert (O-Ton "vergiss es"). Nun ist die Frage, wenn sie KEINEN neuen Ausbildungsbetrieb findet, wer zahlt denn dann die Studiengebühren weiter? Der Betrieb meldet an und zahlt direkt, wenn ich sie nicht übernehmen (oder nicht direkt) würde, wer zahlt dann? Eigentlich hat der AUsbildungsbetrieb meiner Meinung nach diese Verpflichtung weiterhin, oder?

Die Kündigung Betriebsbedingt ist imho sowieso nicht Rechtens, aber dazu müsste man dann doch eine Klage einreichen.

Danke

Kündigung, Arbeitsrecht, Duales Studium
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Gewerbeanmeldung Nebentätigkeit = ALG Verlust?

Hallo zusammen,

kurz die Fakten. Ich bin ab 1. Mai ALG I berechtigt und werde mich selbständig machen.

Leider verzögert sich die Eröffnung (also die Zeit, bis ich etwas Geld einnehmen kann) noch bis Spätherbst, in den nächsten 3 Monaten wird nichts geschehen (da ruht alles bei den Ämtern ....), danach wird etwas umgebaut.

Ich möchte Existenzgründerzuschuss beantragen und habe auch ganz gute Chancen, das genehmigt zu bekommen. Natürlich möchte ich das auch nicht zu früh beantragen, denn bis November werde ich wohl keinen € einnehmen .... (bevor etwas unterstellt wird, ich habe 30 Jahre lang eingezahlt, jetzt kann ich auch mal was "abheben" ;-) )

Nun habe ich einen Wagen bestellt und Geschäftskundenkonditionen bekommen. Vorbehaltlich dass ich einen Gewerbeschein nachliefern kann. Der Wagen wird irgendwann im September erst geliefert, aber den gewerbeschein wollen sie sobald wie möglich.

Wenn ich nun das Gewerbe im (Beispiel) Juni anmelde, verliere ich den ALG I Anspruch und der Existenzgründerzuschuss würde starten (wenn ich ihn denn genehmigt bekomme !!!), daher wäre es mir natürlich Recht, das Gewerbe so spät wie möglich (mit mind. 150 Tagen Anspruch ALG I) anzumelden, dann wird es aber mit dem Auto schwierig.

Nach all dem blabla nun die Frage ;)

Kann ich ein Gewerbe als NEBENGEWERBE anmelden, OHNE dass es mir den ALG I Anspruch bzw. die Chance, den Exi-Zuschuss zu beantragen zerschiesst ?

Oder hat jemand nen anderen Tipp ?

merci

Existenzgründung, Arbeitslosengeld, Gewerbe
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