Liebe 86StylePolizei, mein herzliches Beileid. In der nächsten Zeit wird dir nichts von dem normal vorkommen, was wir sonst so als "alltäglich" beschreiben. Ich wünsche dir ganz viel Kraft dafür.

Albert Schweitzer: "Das schönste Denkmal, was ein Mensch bekommen kann, steht im Herzen der Mitmenschen."

Immanuel Kant: "Wer im Gedächtnis seiner Lieben lebt, der ist nicht tot, der ist nur fern; tot ist nur, wer vergessen wird."

Laotse: "Ich bin von euch gegangen nur für einen kurzen Augenblick und gar nicht weit. Wenn ihr dahin kommt, wohin ich gegangen bin, werdet ihr euch fragen, warum ihr geweint habt."

https://www.trauer.de/trauer-und-trost/Trauersprueche/Trauersprueche-von-Dichtern-und-Denkern/

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bei mir ist es auch lange her ... trotzdem reizt es mich zu antworten, weil die Kurzgeschichte für mich so faszinierend und hohe Schreibkunst ist, so gedrängt und auf das Wesentliche fokussiert. Kein Wort zu viel, nichts wird ausgeschmückt, ganz im Gegenteil sind da nur knappe Andeutungen (aber wie viel die vermitteln können!). Man stolpert gleich mitten hinein, und es geht nur um einen einzigen Moment oder, zeitlich gesehen, um einen ganz kleinen Ausschnitt aus dem Leben der Hauptperson. Dieser kleine Ausschnitt bedeutet aber etwas sehr Entscheidendes und kann zu einer Wende im Leben werden.

Zur Erzählung finde ich, dies ist ein interessanter Aufsatz: http://www.mystorys.de/autoren_hilfe/79-Gattungen-Erzaehlung.htm

Sorry, wenn das jetzt nicht die erwartete "wissenschaftliche" Auskunft ist, sondern mehr meine eigene Faszination einzufangen versucht :)

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Sicher beides. Zum Teil ist es das Naturell, und zugleich hat es eine Menge damit zu tun, wie man aufwächst. Manche Menschen haben mehr an Leichtigkeit und Spontaneität, andere sind dafür ernsthafter und nachdenklicher.

Denk dran: alles hat seine zwei Seiten! Jemand, der immer sehr lustig ist, hat vielleicht das Problem, dass man ihn für oberflächlich halten könnte, dass man ihm tiefere Gefühle nicht zutraut, dass viele ihn nicht richtig ernst nehmen oder dass er sich von sich aus nicht ernst genommen fühlt.

Wenn man anders sein möchte als man ist, tauscht man nicht nur das aus, was man attraktiv findet - man handelt sich immer auch die "Kehrseite der Medaille" mit ein. An jeder Art ist etwas dran, das das Leben leichter machen kann und auch etwas anderes, das schwierig sein könnte. Weil das Leben aus so vielen unterschiedlichen Facetten besteht. Und kein Mensch kann alle Stärken der Welt haben, aber er hat sich selbst und seine eigene Art.

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Das ist schwierig. Hättest du 2 oder 3 weitere Stichpunkte, die für deine Interessen passen würden? Ohne das geht es (glaube ich) nicht.

Vielleicht irgendetwas in einem Labor? Rohstoffe, Gesteinsproben, Erde ... untersuchen? Das sind Ausbildungsberufe. Sie haben natürlich dann auch mit Chemie zu tun.

Oder darf es eher etwas sein, das sich mit Biologie / Agrar überschneidet? Also Richtung Pflanzenwachstum, Staudenzüchter, Parkanlage, Landschaftsgärtner? Vielleicht auch ökologische Projekte, Entwicklungshilfe-Projekte?

Oder möchtest du lieber mit Büchern, Landkarten, Nachschlagewerken, Fachzeitschriften zu tun haben - Verlag, Schulbuchverlag, Fachbuchhandel, Bibliotheken, Reiseführer.

Oder die Tourismusbranche. Reisen verkaufen, Reiseleiter, bei Exkursionen die Teilnehmer informieren, selber Reisen ausarbeiten, an Reisekatalogen mitarbeiten.

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So, wie ich deine Vorstellungen vom Beruf "Sportpsychologe" verstehe, ist das Psychologie-Studium das zentralere dabei. Und erst in zweiter Linie das Thema Sport.

Guck mal ein wenig bei einzelnen Unis und was dort über die angebotenen Studiengänge gesagt wird. Eine Auswahl siehe unten (geht von Psychologie aus), eine andere findest du zum Stichwort "Sportmanagement studieren" (lass dich dabei nicht von den diversen Begriffen irritieren, besser zu den Unis verzweigen und dort stöbern). Nur als Beispiel, auch falls es nicht unbedingt ein Psychologiestudium sein muss oder wenn es mit der Zulassung zu schwierig ist: TU Darmstadt, dort gibt es verschiedene Studiengänge Sport / Psychologie und einen eigenen Lehrstuhl für Sportpsychologie.

ganz unten auf der folgenden Seite steht der Link "... findest du in unserer Datenbank", das ist die Liste, die ich oben meinte: http://www.psychologie-studieren.de/studienfaecher/sportpsychologie/

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Ich kenn das auch. Man kann aus einem Traum aufwachen und dann noch eine ganze Weile verstört sein.

Aber das braucht dir keine Angst für den realen Tag zu machen. Es ist so: unser Unbewusstes arbeitet auch nachts auf Hochtouren, das ist so ähnlich eine Frage der Erholung und Hygiene wie bei den Körperorganen auch.

Auch dann, wenn man Alpträume hat oder etwas ganz Bedrohliches träumt. Das tun wir dauernd, aber meistens erinnern wir es nicht. Und zum Traum: alles und alle Personen, die darin vorkommen, sind jeweils nicht gemeint. Sie sind nur Symbole und stehen stellvertretend für einen Teil in uns selbst, weil der Traum sich Bilder suchen muss. Für unser Bewusstsein ist das manchmal ganz drastisch, für unser Unbewusstes aber nicht.

In jedem von uns stecken Ängste, die uns nicht bewusst sind, das ist sehr normal. Von so einer Angst hast du geträumt. Etwas in dir fühlt sich von etwas anderem in dir bedroht. Dabei kann es einen um Zwiespalt oder einen Konflikt gehen, z.B. wenn du dir einerseits etwas wünschst, andererseits aber auch Angst davor hast.

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Vielleicht ist es neu für ihn und er ist ein vorsichtiger Mensch? Vielleicht ist er lieber zurückhaltend, bevor du zurückweichen könntest? Ihr kennt euch ja auch noch gar nicht lange. Außerdem mag das nicht jeder ganz so gern. Muss ja auch nicht, ich sehe da eigentlich kein Problem.

Aber wenn du es gerne möchtest, dann könntest du ihn fragen, ob er manchmal Lust dazu hätte, ob ihr es ausprobieren wollt ... oder du versuchst es selbst, den Anfang zu machen. Aber erst nur ganz wenig und ganz vorsichtig - du wirst schnell merken, ob er darauf eingeht oder (noch) nicht.

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liebe Wildcat, deine Frage klingt ganz, ganz bitter. Bist du schon so sehr enttäuscht worden, so schlimm?

Ich würde es eher "Risiko" nennen. Wenn ich mich öffne und jemanden nah an mich heranlasse, näher als meine Schutzmauern das sonst erlauben, dann mache ich mich auch verwundbar. Es kann passieren, dass ich verletzt werde.

Sex kann in sicherer Entfernung von diesen Schutzmauern sein, ohne gefühlsmäßige Tiefe und rein körperlich. Sex kann aber auch gerade ein Ausdruck dieser tiefen Nähe sein, da bleibt das Herz nicht außen vor und die Verletzlichkeit ist groß. Eben weil das beides möglich ist, würde ich nie so allgemein sagen, dass Beziehungen nichts anderes als eine Art Täuschung, Illusion, Show auf sexueller Basis sind.

Sich täuschen, enttäuscht zu werden, aus der Illusion in die Verzweiflung zu stürzen ... das hat auch was mit den Erwartungen und Vorstellungen zu tun, die ich aufgebaut hatte oder an die ich mich geklammert hatte.

Liebe ist zuerst die Anziehungskraft und Verliebtheit. Das bleibt aber nicht so, niemand könnte es durchhalten, irgendwann zieht der Alltag ein und es gibt auch Unterschiede, Konflikte, wieder mehr "ich" und "du" statt ein einziges verschmolzenes "wir". Das muss so sein, um sich selbst zu bewahren und nicht zu verlieren. Jetzt kommt es drauf an, ob beide sich in Liebe durch diese schwierige Veränderung durcharbeiten können und wollen oder ob es um zerplatzende Illusionen geht, ohne dass etwas Neues entsteht.

Danach ist Liebe für mich etwas sehr Realistisches, einschließlich meiner und seiner Fehler und einschließlich der Arbeit daran, mit Problemen klarzukommen und Konflikte zu bewältigen. Wir haben schon so viele schwierige Zeiten gemeinsam überstanden. Und wir lassen uns "trotz allem" nicht im Stich. Mein Vertrauen ist immer mehr gewachsen. Und ich bin zutiefst glücklich, dass da ein Mensch ist, mit dem ich gemeinsam durchs Leben gehe.

"Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst ... es ist unmöglich, sagt die Erfahrung ... es ist was es ist, sagt die Liebe" schreibt Erich Fried u.a. in seinem wunderbaren Gedicht: http://www.erichfried.de/Was%20es%20ist.htm

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natürlich hast du eine Chance, du bist ja immer weiter eingeladen worden! Sicher sind nicht alle 240 zum Gespräch eingeladen werden. Wenn es nicht klappt, bist du aber doch sehr nah dran gewesen. Aber ich drück dir trotzdem die Daumen, dass es klappt. Kann doch sein, dass du im Vorstellungsgespräch mehr überzeugst als die anderen, warum nicht!

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Was triggert, das ist ein Auslöser für etwas Eigenes. Es kann an etwas aus der eigenen Geschichte erinnern, z.B. ein Trauma wach werden lassen oder Probleme lebendig werden lassen, die in einem selbst stecken. Man sieht es im Film und es kommt in einem selbst auch wieder hoch.

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stöber mal hier, evtl. ist auch unter "kreative" oder "best of free fonds" oder den anderen was dabei: http://www.elmastudio.de/webdesign/20-schreibschrift-free-fonts/

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Das kann sehr, sehr verschieden sein. Und auch: Konsequenzen für wen? Ich nehme mal an, du meinst den, der "nein" gesagt hat.

Nun liegt es dran, um was es ging. Was waren das für Erwartungen? Es können realistische oder menschenunmögliche gewesen sein, sie zu erfüllen könnte leicht und machbar oder auch ganz undenkbar gewesen sein. Zwei Beispiele: ich kann jemanden bitten, mir 1 Liter Milch mitzubringen, wenn er sowieso einkaufen geht und ich krank bin. Durchaus machbar. Ich kann aber unmöglich von jemandem wollen, dass er sich in mich verliebt, wenn das einfach nicht seine Gefühle sind.

Nun weiter. Wie hat derjenige die Erwartungen zurückgewiesen? Das kann man freundlich tun oder auch zurückweisend und verletzend.

Aus allem kommen die 1000 Möglichkeiten heraus, welche Konsequenzen eine Zurückweisung hat. Der, den man enttäuscht hat, kann traurig sein oder ärgerlich oder nachdenklich oder er kann Verständnis haben. Er kann spontan enttäuscht sein und das verfliegt wieder, oder es geht tiefer und wird ein längerer Konflikt. Oder aber, es führt zu einer positiven Auseinandersetzung, bei der beide ehrlich sind, und das vertieft schließlich die Freundschaft.

Für einen selber kann es auch verschiedene Folgen haben: wenn die Erwartung war, dass ich anders sein soll als ich bin, dann habe ich mich gut abgegrenzt, ich habe mein Ich bewahrt und bin mir selbst treu geblieben statt mein Eigenes aufzugeben. Wenn jemand Hilfe wollte und ich habe sie ihm verweigert, sieht das sicher ganz anders aus.

Das alles ist in jeder einzelnen Situation eine Sache des Abwägens, immer wieder aufs Neue.

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Juristisch ist Sex zwischen Cousine und Cousin in Deutschland und Österreich okay, Inzest ist es nicht. Das wäre nur zwischen Eltern und Kindern, Großeltern und Enkeln, Geschwistern und Halbgeschwistern so.

In den Familien mag das etwas anders gesehen werden, mehr mit Abwehr. Ich selber finde es zwar nicht gerade "normal" (was immer das eigentlich ist), aber eklig finde ich es nicht.

Was stört dich mehr? Dass es die Cousine ist oder dass es noch zu Anfang eurer Beziehung so war? Dagegen steht jedenfalls, dass er es dir erzählt hat. Das finde ich gut.

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Das ist in der Schweiz "Kaufmann / Kauffrau - berufliche Grundbildung". Umgangssprachlich "KV-Lehre", das KV steht für Kaufmännischer Verband. http://www.kvschweiz.ch/htm/705/de/Grundbildung.htm

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Ich finde den Punkt mit der Fassade wichtig. Kannst du etwas zu Papier bringen, das du deiner wichtigsten Bezugsperson in der Klinik zeigen könntest? Das wäre jetzt auch eine gute Vorbereitung.

Da könnte ein Blatt Papier sein mit einer Fassade mittendurch - falls du die Mitte dafür richtig findest, vielleicht muss die Fassade das Blatt ja auch in einen größeren und einen kleineren Teil teilen. Auf der einen Seite der Fassade steht alles, was du nach außen zeigst, auf der anderen Seite steht alles (so weit du es willst), das dahinter zu deinem Ich gehört.

Zum einen Teil schreibst du oben z.B. schon "lächeln", in den anderen Teil gehört z.B. dein Satz "eigentlich bin ich ganz kaltherzig" oder, wie du schreibst, "ich ziehe mich zurück".

Du schreibst auch "ich kann Liebe und Freude und Ärger nicht zeigen". Heißt das, du kannst diese Gefühle wohl empfinden, nur eben nicht nach außen zeigen? Gehören sie dann auf die kaltherzige Seite? Kann auch nicht sein, oder? - Ich frage das nicht, weil ich hier eine Antwort dazu möchte, sondern ich meine es einfach nur als Frage für dich.

Ist auch nur ein Beispiel. Vielleicht wäre so eine bildliche Darstellung eine Idee, zuallererst für dich selbst, um etwas klar zu bekommen. Ob du es dann zeigst, in der stationären Therapie oder auch deiner Psychiaterin, das kannst du ja danach immer noch entscheiden.

Du würdest damit in dir selbst nach Antworten suchen und nicht in dem, was du über Schizoidie so nachlesen kannst. Das mag hilfreich sein, aber darin findest du keine Antwort, denn man kann sich auf dem Weg einfach nicht selbst diagnostizieren. Es hilft auch nicht dabei, Unsicherheiten oder Zweifel über sich selbst aus dem Weg zu räumen, wenn du ein Etikett "draufklebst", wie ein Pflaster auf eine Wunde.

Du kannst damit klarkommen, aber das geht dann anders. Alles Gute für diesen anderen Weg, du hast dich ja schon aufgemacht!

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