Seit Wochen Ziehen im Unterleib?

Hallo,

ich habe seit Wochen ein Ziehen im Unterleib - primär auf der rechten Seite, aber auch in Höhe der Gebärmutter sowie links. Ich habe im Juni meine Pille abgesetzt und seit dem keine Periode gehabt.

Angefangen hat es auf der rechten Seite vor ca. 2 Monaten, die Ärztin hat einen kleinen gutartigen Tumor entdeckt, mehr nicht. Dann war es auch wieder gut.

Nach einigen Wochen hat es wieder angefangen, nach dem Geschlechtsverkehr - keine Schmerzen, nur ein Ziehen im Unterleib, mal links, mal in der Mitte, aber oft rechts. Wird bei Sport oder langem Sitzen etwas schlimmer, besonders jedoch nach Orgasmen in Höhe der Gebärmutter.

Der Arzt hat mir ein Gelbkörperhormon verschrieben, um meine Periode auszulösen, da er davon ausgeht, dass es nur an Hormonen liegt. Bluttest etc. war alles okay, auch beim Abtasten hatte ich keinerlei Schmerzen. Das war vor ca. einer Woche. Einen Folgetermin habe ich in zwei Wochen.

Und nun sitze ich zuhause, gucke in diverse Foren & steigere mich in diese Diagnose rein - von Eierstockkrebs, bis PCO, bis Endometriose hatte ich schon vor jeder Krankheit Angst, bin am überlegen was passiert, wenn ich auf natürlichem Weg nie mehr Kinder bekommen kann, kurz: ich steigere mich ziemlich in die Sache rein. Das Warten auf den Termin in zwei Wochen fühlt sich wie eine Ewigkeit an, am Liebsten würde ich direkt bei einem anderen Arzt anrufen und einen Termin machen, um Gewissheit zu haben - dabei ist es ziemlich naheliegend, dass meine Hormone spinnen.

Habt ihr etwas, was gegen so ein Ziehen im Unterleib hilft oder ähnliche Erfahrungen?

Medizin, Gesundheit, Medikamente, Pille, Gesundheit und Medizin, Gynäkologie, Periode
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Wie kriege ich mein Essverhaltem wieder in den Griff?

Hallo,

nachdem ich letztes Jahr ein paar Kilo zugenommen habe, habe ich eine Zeit lang Kalorien gezählt und bin wieder auf eine normale Figur gekommen. Ich habe meine Ernährung umgestellt, versucht, gesunder und weniger zwischen durch zu essen (Ich war nie übergewichtig, hatte nie eine schlechte Ernährung), hab mehr Sport gemacht, mich auf sozialen Medien etc. inspirieren lassen und nicht mehr als 1500 Kalorien gegessen.

Süßigkeiten, Filmabende, Kino, Kaffee und Kuchen etc. habe ich so gut wie komplett aus meiner Ernährung gestrichen. Wenn ich Mal ein Kilo zugenommen habe, bin ich total down und habe schlechtes Gewissen. Ich habe mich früher regelmäßig gewogen, das habe ich nun komplett unterbunden - wenn ich mich aber Mal wiege, und mehr wiege als normalerweise, bin ich traurig. Ich versuche keine Kalorien zu zählen, überschlage die aber trotzdem manchmal und wenn ich über 2000 komme, bin ich sauer auf mich.

Ich habe eine gesunde Ernährung, ich esse viel Obst und Gemüse, viel Vollkorn etc. etc. Trotzdem stehe ich auf, mein erster Gedanke geht darüber, was ich frühstücke und um wie viel Uhr ich frühstücke, wie lange mich das sattmachen wird und wann ich das nächste Mal Hunger haben werde und mir Mittagessen mache. Ich plane also im Vorraus meinen kompletten Tag durch, wenn ich aber früher Hunger habe, stresst es mich - "wenn ich um 13 Uhr Mittagesse, hab ich ja um 18 Uhr wieder Hunger, und wenn ich dann bis 22 oder 23 Uhr wach bleibe, esse ich ja nochmal, bla bla bla - dann komme ich ja auf zu viele Kalorien."

In der letzten Zeit kommen viele Ereignisse, an denen es leckeres Essen gibt - Urlaube, Geburtstage, Kinogutscheine oder Filmabende mit meinem Freund. Früher habe ich so Sachen genossen, ohne drüber nachzudenken Popcorn und Schokolade gegessen, mir nochmal eine Portion nachgenommen, einfach geschlemmt. Solche Dinge finden ja nicht jeden Tag statt, und es wird immer passieren, das solche Ereignisse auf eine kurze Zeitspanne fallen - ich habe keine Figurprobleme, sehe aber direkt kleine Unterschiede an meiner Figur, die dann an meinem Selbstbewusstsein knabbern. Ich suche Ausreden, um einer Einladung ins Kino aus dem Weg zu gehen - weil wenn ich ins Kino gehe, hole ich mir Popcorn, und wenn ich mir kein Popcorn hole, ärgere ich mich über mich selber. Ich möchte nicht, dass Kalorien zählen meinen Alltag bestimmt und meine Freude an gutem Essen schmälert. Wenn es dann was Süßes gibt, ich mir Süßigkeiten erlaube, denke ich nach jedem Bissen darüber nach, ob ich wirklich Lust darauf habe, nochmal einen Biss zu essen, etc. Im Endeffekt esse ich dann mehr, als ich es früher gemacht hätte, bevor ich mir ständig Gedanken gemacht habe.

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