Update:

Es gibt noch eine bessere Lösung. Bei der obengenannten Lösung für Word besteht das Problem das nur das erste Wort vorgelesen wird, was bei Vokabeln wie "in puncto" keinen Sinn macht.

Man kann sich aber auch mit Excel helfen. Auch dort muss man erst die Sprachausgabe aktivieren:

https://www.computerwissen.de/office/excel/artikel/zellinhalte-aus-einer-tabelle-durch-excel-vorlesen-lassen.html

Jetzt besteht allerdings das Problem, dass alle Wörter nacheinander vorgelesen werden. Wenn man zwischen jedes Wort eine leere Zeile einfügt ist das Problem aber gelöst. Bei langen Listen kann man es mit diesem Trick automatisch einfügen:

https://www.extendoffice.com/documents/excel/german-excel/2949-excel-insert-blank-row.html#a1

Das Verfahren bleibt das gleiche, nicht auf den Bildschirm schauen. Dann mit den Pfeiltasten zweimal nach unten und mit der Maus klicken. Am besten man klemmt die Maus irgendwo ein, damit sie nicht wegrutschen kann.

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Ich habe zwischenzeitlich eine mehr oder weniger gute Lösung gefunden. Daher beantworte ich meine Frage einfach mal selber xD

Nachdem man sich in Word die Funktion "Lesen" eingerichtet hat, schreibt man alle Wörter untereinander, durch Absätze getrennt. Dann geht man mit dem Cursor auf das erste Wort, klickt drauf und schiebt die Maus dann auf die Menüfläche "Lesen". Wenn man jetzt klickt wird lediglich das eine Wort vorgelesen. Mit den Pfeiltasten kann man jetzt durch einen Klick zum nächsten Wort nach unten navigieren. Dann klickt man einfach nochmal mit mit der Maus. Wichtig ist natürlich das man sie nicht verschiebt. Man darf dabei natürlich nicht auf den Bildschirm schauen. Noch ein Tipp für die Spicker unter uns: Stellt die Textgröße so klein, das ihr nichts mehr erkennen könnt, am besten zusammen mit einer sehr verschnörkelten Schrift. Dann kann man die Schreibweise nicht mehr erkennen.

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Terminal ist nicht gleich Terminal (McD intern übrigens "Kiosk" genannt). Bei den neuesten Geräten ist dies möglich, entweder durch einen Scanner unten am Gerät, oder durch die simple Eingabe der Nummer im Menüpunkt "Gutschein einlösen". Die neuesten Modelle haben die Form eines riesigen Smartphones.

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Hallo Cleopatra1612,

das ist in der Tag eine kniffelige Aufgabe. Der Knackpunkt ist nicht das rechnen selbst, sondern vielmehr die Auslegung der Aufgabenstellung. Ich habe sie mal durchgerechnet, kann aber nicht versprechen, dass dein Prof bzw. Lehrer das auch so akzeptiert. Ich habe oft erlebt dass die selbe Aufgabe bei 2 Lehrern auch zwei verschieden richtige Lösung hat!

Nachstehend gilt: Preise sind Nettopreise (Bei einem Steuersatz von 7%) Zimmer = "#" NVP = Nettoverkaufspreis Kv = Variable Kosten (In deiner Aufgabe auch Wareneinsatz gennant) (wenn das v klein ist bezieht es sich pro Stück, wenn das V groß ist, auf eine Summe bzw. gesamt Anzahl.) Kf = Fixe Kosten (in dieser Aufgabe 459.000€) db=Deckungsbeitrag BEU= Break Even Umsatz BEU = Kf * 100 / db% BEP= Break Even Point BEP= BEU / NVP (sofern nichts anderes da steht)

Version 1:

In der Aufgabe steht, dass man den Break Even für die drei Zimmer Kategorien finden soll. Das interpretiere ich jetzt so, das ich hier ausrechne, wie viele Zimmer man von jeder Kategorie verkaufen müsste, um den Break Even zu erreichen.

EZ: NVP-Kv=db 51,4€ - 5,14€ = 46,26 (db% = 90)

BEU= 459.000€ * 100% / 90% = 510.000€ BEP= 510.000€ / 51,40€ = 9922,17# ~ 9923# (Man kann ja keine 0,17# verkaufen, deshalb wird hier immer aufgerundet) Da man 9923# p.a. verkaufen müsste, um den BEU zu erreichen, aber das Hotel nur 5# hat, und im Jahr also nur 1825# verkaufen kann, ist mit dieser #kategorie der BEU nicht zu erreichen

DZ: NVP-Kv=db 70,09€- 10,51€ = 59,58€ (db%=85)

BEU= 459.000€ * 100% / 85% = 540.000€ BEP= 540.000€ / 70,09€ = 7704,18# ~ 7705 Hier wäre es möglich, da im Jahr 28.470# verkauft werden könnte

SUITE: NVP-Kv=db 102,80€ - 20,56€ = 82,24€ (db% 80)

BEU= 459.000€ * 100% / 80% = 573.750€ BEP= 573.750€ / 102,80€ = 5581,2# ~ 5582# Hier wäre es wie beim EZ nicht möglich den BEU zu erreichen da das Hotel im Jahr nur 730 Suiten verkaufen kann.

Diese Herangehensweise an die Aufgabe ist die einfachere, da sie nur die Situation betrachtet, das AUSSCHLIEßLICH EINE KATEGORIE IM JAHR verkauft wird, was jedoch ziemlich unwahrscheinlich sein dürfte ;)

Version 2 Hier wird es ein wenig komplizierter, da wir hier mit einem gewichteten Durchschnitt arbeiten müssen, um die verschiedenen Kategorien vergleichbar zu machen. In der Aufgabe steht das wir 2010 diese # verkauft haben: EZ 951 DZ 14.113 Suite 139. Gesamt 15.203

Um den Jahresumsatz auszurechnen, multiplizieren wir die Übernachtungen pro Kategorie mit dem dazugehörigen NVP.

951 EZ Übern. * 51,40€ = 48.881.40€ 14.113 DZ Übern. * 70,09€ = 989.180,17€ 139 Suite Übern. * 102,80€ = 14.289,20€

Das macht einen Gesamtumsatz von 1.052.350,77€

Nun müssen wir die jeweiligen KV ausrechnen. Das geht genau wie gerade eben, bloß mit den Kv pro Zimmer statt dem NVP

951 EZ Übern. * 5,14€ = 4888,14€ 14.119 DZ Übern. * 10,51€ = 148.327,63€ 139 Suite Übern. * 20,56€ = 2857,84€

Das machen gesamte KV von 156.073,61€

Jetzt können wir eine ganz einfach Teilkostenrechnung machen, um den DB% des kompletten Jahres zu errechnen:

1.052.350,77€ Umsatz -156.073,61€ KV

=896.277,16€ DB (db% = 85,16905062)

-459.000€ Kf

=437.277,16€ Nettogewin

Der letzte Schritt, also den Nettogewinn auszurechnen, ist zwar nicht notwendig, zeigt aber wie viel Gewinn wir mit 15.203 verkauften # gemacht haben.

Jetzt haben wir alles zusammen, um unseren BEU und den BEP auszurechnen. Also:

459.000€ * 100% / 85,16905062% = 538.928,16€ Der erste Gipfel wäre also geschafft. Da wir aber 3 verschiedene Kategorien haben die nicht vergleichbar sind, müssen wir unseren BEU aufsplitten, um zu wissen, wie viele # wir, ausgehend von der Belegungssituation 2010, jeweils verkaufen müssen.

Schauen wir uns nochmal die verkauften # im Jahre 2010 an. Jetzt muss man ausrechnen, wie hoch der prozentuale Anteil der 3 verschiedenen Zimmerkategorien im Bezug auf die verkauften Zimmer (15.203#) ist. EZ 951 (6,26%) DZ 14.113 (92,83%) Suite 139. (0,91%)

Diese Prozentsätze brauchen wir jetzt um den BEU aufzusplitten, weil wir ja den BEU mit verschiedenen Kategorien gemacht haben. Die 538.928,16 des BEU lassen sich also auf die Zimmerkategorien wie folgt verteilen:

EZ 6,26%= 33.736,90 DZ 92,83%= 500.287,01€ Suite 0,91%= 4.904,25€

So setzt sich also unser BEU zusammen. Jetzt müssen wir dies durch die jeweiligen NVP´s teilen, um zu wissen, wieviele # wir in der jeweiligen Kategorie verkaufen müssen.

EZ =33.736,90 / 51,40€ = 656,3 ~ 657# (wie gesagt, 0,3# kann man nicht verkaufen!) DZ = 500.287,01€ / 70,09€ = 7.137,7 ~ 7138# Suite = 4.904,25€ / 102,80€ = 47,7 ~ 48#

Das war es. Unser BEP beträgt im Jahr 2010 657# EZ 7138# DZ 48# Suiten

Ich hoffe ich konnte dir weiter helfen! Es ist natürlich schwer, so etwas in schriftform zu erklären, zumindest geht es mir so, sei es in der Formulierung oder der Gefahr in der Zeile zu verrutschen. Bei weiteren Fragen zu dieser Aufgabe, oder wenn jemand einen Fehler entdeckt, kann man sich gerne bei mir melden.

emulsion@gmx.net

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