Verhalten bei "Arbeitslos ohne Leistung" und Rentenantrag

Hallo!

Nach mehreren Bandscheibenvorfällen und noch einigen anderen Problemen wurde ich entlassen.

Ich habe das Krankengeld aufgebraucht und wurde von der Krankenkasse ausgesteuert. In der Reha wurde mir klar das es nichts mehr wird mit der Arbeit. Ich habe einen Antrag auf Erwerbsunfähigkeitsrente gestellt.

Da die Rehaklinik mich aber als voll arbeitsfähig eingestuft hat, obwohl ich mich nur kurz aufrecht halten kann, musste ich mich beim Arbeitsamt melden. Die Rente wurde abgelehnt. Ich habe Widerspruch eingelegt.

Ich bekam ALG1 habe mich aber immer für knapp 6 Wochen krank gemeldet, dann einige Tage nicht, dann wieder für knapp 6 Wochen krank usw. damit die DRV sehen kann, dass ich krank bin und nicht arbeitsfähig.

Die DRV hat sich nun 9 Monate Zeit gelassen bis sie reagiert haben und mich zur ärztlichen Untersuchung bestellt haben. Jetzt läuft aber bald ALG1 aus und es ist nicht zu erwarten, dass bis dahin die Rente durch ist. Da Ersparnisse da sind kann ich kein ALG2 beantragen sondern muss "Arbeitslos ohne Leistung" beantragen.

Ist es sinnvoll sich dann wieder immer wieder für knapp 6 Wochen krank zu melden damit die Rentenversicherung sieht, dass ich krank bin oder hat das keinen Einfluss bzw. Sinn?

Ist es richtig, das man die Meldung alle 3 Monate von sich aus erneuern muss?

Ist man verpflichtet, obwohl ein Rentenantrag läuft, sich zu bewerben?

Stimmt es dass ich die Krankenversicherung als "Arbeitslos ohne Leistung" selbst bezahlen muss, obwohl ein Rentenantrag gestellt ist?

Danke für die Hilfe!

Beruf, Rentenantrag, arbeitsunfaehig
5 Antworten
Wie lange muss ich als Schwerbehinderter beim Arzt warten?

Ich bin wegen starker Rückenschmerzen 50% schwerbehindert. Ich kann mit leichten Schmerzen und Morphium nur 45 Minuten auf einem Stuhl sitzen oder 25 Minuten stehen, sonst werden die Schmerzen schnell schlimmer. Neulich war ich beim Facharzt wegen Magenspiegelung, musste trotz Termin 90 Minuten warten, konnte aber auf einem Sofa sitzen, das ging gerade noch so.

Musste wieder zu diesem Arzt wegen Ultraschalluntersuchung. Diesmal fragte ich bei der Anmeldung. 30 Minuten Wartezeit, sagte die Sprechstundenhilfe. Diesmal war das Sofa besetzt, ich musste auf einem Stuhl. Nach 60 Minuten fragte ich nach und wies die Frau darauf hin, dass ich schwerbehindert bin und immer stärkere Rückenprobleme bekomme. Man sagte mir in 10 Minuten bin ich dran! Das Sofa wurde frei, wegen der starken Schmerzen nahm ich zusätzlich weiteres Morphium und fiel dann in einen Dämmerschlaf. (Kreislauf am Boden) Als mich die Sprechstundenhilfe holte, hatte ich insgesamt über 2 Stunden gewartet! Als Folge davon hatte ich eine Woche stärkere Rückenschmerzen als sonst und auch Beinschmerzen, da ein Nerv eingeklemmt.

Jetzt muss ich nochmal zu diesem Arzt wegen Darmspiegelung und habe schon Angst wegen der Wartezeit. Kann ich mich auf die Schwerbehinderung berufen? Hat man da irgendwelche Rechte? Wie lange muss ich maximal, trotz Termin, warten? Sollte ich nochmal anrufen und verlangen dass ich innerhalb von 30 Minuten dran komme?

Leider ist der Arzt der einzige in der Nähe der diese Untersuchung macht, sonst würde ich sowieso nicht mehr hingehen! Danke im voraus für die Antworten/Hilfe!

Rechte, Wartezeit, Arzt, Schwerbehinderung
6 Antworten