Ich glaube die Themenbereiche Public Policy, Governance oder Internationale Beziehungen wären ggf. interessant. Hohe Internationalität (entsprechend viel englisch oder andere Sprachen), keine Naturwissenschaften (ggf. ein wenig Mathe, aber nichts besonderes) und gute Jobaussichten (Politik, Unternehmensberatung, internationale Organisationen, etc.).

z.B.

https://www.uni-erfurt.de/studium/studienangebot/bachelor/internationale-beziehungen

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Egal ob Makroökonomie, Öffentliche Finanzen, Finance oder Accounting, mit Zahlen und Mathe hat man immer zutun und man sollte da nicht abgeneigt sein. Auch Vorlesungen in Mathe/Statistik sind Pflicht.

Das Niveau in Mathe kann man für die Grundlagenvorlesungen wie 2 zusätzliche Jahre Mathe Abi Leistungskurs beschreiben, vielleicht ein bisschen umfangreicher.

Für fortgeschrittene Kurse, insbesondere in Finance, Statistik oder Logistik, benötigt man Mathekenntnisse, die deutlich über dem Abi-Niveau liegen. Hier gibts z.T. auch Vorlesungen zusammen mit MINT-Studenten oder Master- bzw. PhD-Programme, die sowohl für MINTs als auch Wiwis ausgerichtet sind.

Kommt auf deine Ziele an und den genauen Schwerpunkt, aber zumindest solltest du nicht abgeneigt sein viel mit Zahlen, Formeln und Mathe zu machen. Dann schafft man die Grundlagenvorlesungen auch.

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Ich finde die Sichtweise komisch. Nur weil jemand genügend Geld von den Eltern bekommt, noch zuhause wohnt oder einen anderen Lebensstil hat, kann der doch dennoch ein guter Kommilitone/Freund sein. Der einzige wichtige genannte Punkt ist doch, dass die anscheinend eine andere Freizeitgestaltung haben. Und wenn dir die nicht passt, dann such dir eben andere Freunde, gibt doch genügend Möglichkeiten an der Uni (Hochschulsport, Vereine, etc.)

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Die Uni Gießen hat dennoch einen besseren Ruf als die FH Frankfurt, weil das ein Sammelbecken ist für Leute, die weder an der Goethe noch der FS angenommen wurden. Entsprechend schlecht ist die Kohorte. Und nur weil du in Gießen studierst, muss sich doch das Leben nicht um Gießen drehen. Dann such dir halt ein Praktikum in München, Hamburg oder mach eins in Frankfurt, da kannst du ggf. sogar kostenlos bei deinen Eltern wohnen. Du machst dir viel zu viele Gedanken um nichts - den Studienort.

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Für Corporate Finance solltest du Wiwi studieren. Da braucht und sucht man keinen mit besonderen Mathekenntnissen, sondern Accounting und Finance, z.T. auch viel Steuern/Regulatorik/Governance. Ich meine bei Themen wie Capital Budgeting oder Capital Financing braucht man keine Kenntnisse über Differenzialgleichungen.

WiMa wäre besser in Richtung Versicherung (z.B. Aktuar) oder auch quantitatives Risikomanagement.

Grundsätzlich kann man beides studieren und beides bietet ähnliche Jobperspektiven. Mit WiMa ist man auch für sehr quantitative Bereiche aufgestellt (Versicherungsmathematiker), was man mit Wiwi nicht machen kann, dafür ist man besser in Accounting/VWL aufgestellt (wenn man keinen Master nach WiMa in diese Richtungen macht). Ich würde dir persönlich aber eher zu Wiwi raten.

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Auslandsaufenthalt und Studium?

Guten Abend liebe Community,

zurzeit beschäftigt mich eine Frage und eine früher oder später treffende „Entscheidung“ sehr und prägt dennoch meinen Alltag sehr.

Kurz aber möchte ich was zu meiner Person sagen: Ich bin Männlich, kurz vor meinem 20. Lebensjahr und habe dieses Jahr mein Abitur absolviert.

Folgendes beschäftigt mich und wirft mich mit meinen Gedanken um:

Ich möchte vor meinem Studium unbedingt noch ein „Auslandsjahr“ Bzw Auslandsaufenthalt einlegen. Diesen würde ich allerdings erst nächstes Jahr einlegen, da es dieses Jahr so oder nicht mit Corona klappen würde. Gedacht war Work and Travel als Backpacker. Dabei geht es mir insbesondere darum, neue Sprache/n zu lernen, sich selbst besser kennenzulernen etc. Ich würde also meine Vorteile rausziehen.

Die Zeit bis dahin überbrücke ich mit einem Job, um mir das Geld dafür zusammenzusparen. Jetzt stelle ich mir nur die Frage, was ist, wenn ich wiederkomme. Für mich gibt es nur die Option zu studieren, dennoch frage ich mich, ob es dann dafür zu spät wäre, sodass ich auf meinem beruflichen Wege aufgrund des Alters zurückgeworfen werde, da es viele jüngere Menschen gibt, die eher fertig sind.

Nehmen wir mal an, dass ich dann mit ca. 22 Jahren anfangen würde, für 4 Jahre zu studieren, und im Optimalfall noch ein Jahr den Master dranhänge, sodass ich ca. mit 27 fertig wäre.
Meine Angst ist, dass mich das beruflich zurückwerfen wird, sodass ich mich dafür rechtfertigen muss, und mich auf meinem beruflichen Weg einschränken wird.

Ich hoffe, dass ihr mir Tipps geben könnt, sodass es mir leichter fällt, mit dem Thema umzugehen. Gerne auch Leute, die ähnliche Erfahrungen gesammelt haben oder es werden :)

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Grundsätzlich ist das nicht schlimm mit 27 fertig zu werden mit dem Studium, aber du hast natürlich 2 Jahre Verdienstausfall, da du sonst ja schon mit 25 und 26 Geld Verdienen könntest.

Allgemein halte ich davon nichts. Gerade als Student hast du so viele Möglichkeiten ins Ausland zu gehen, da braucht man eigentlich nicht noch nen Work & Travel. Ich würde da eher 1 oder 2 Auslandssemester, ein Auslandspraktikum oder ein Auslandsprojekt mit AIESEC/Enactus machen und früher anfangen zu studieren. Kommt beim Arbeitgeber auch besser an.

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Wenn man gerne ins Ausland gehen will, kann man 1 oder 2 Auslandssemester machen, reisen in den Semesterferien, als Mitwirkender an Projekten über AIESEC/Enactus reisen oder Auslandspraktika (sinnvolle Praktika, z.B. in der Produktion/Controlling/etc. beim Dax-Unternehmen) machen, wenn man studiert. Ein Jahr nach Australien, um bisschen zu kellnern oder andere sinnfreie Dinge zu machen, machen sich hingegen nicht unbedingt gut im Lebenslauf.

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Wie lange Pause nach dem Abi?

Hallo!

Ich bin ab nächster Woche in meinem letztem Jahr der Schule und ich freue mich schon sehr mein Abitur nach 12 Jahren Schule zu bekommen. Es war ein harter Weg bis dahin.

Wie sehr viele bin Ich, was meine Zukunft anbelangt aber noch planlos. Ich habe eine vage Richtung in die ich mich bewegen möchte, aber bin mir noch nicht zu 100% sicher.

Was schonmal feststeht ist, dass ich nach dem Abi wahrscheinlich ein Auslandsjahr machen werde (wenn es das Virus es bis zum nächstem Jahr zulässt). Danach aber bin ich mir ziemlich unsicher ob ich für das Studium bereit bin oder nicht. Weil ich in meiner Freizeit gerne Spiele zocke und zeichne, wird es wahrscheinlich für mich in die Richtung Game Design/Graphic Design/Game Dev/etc. gehen.

Ich muss zugeben, dass Ich nicht die besten Noten habe, aber ich denke, dass sie bei solch einem Studiengang eher einen Eignungstest stellen oder ein Portfolio.

Nun bin ich mir aber nicht sicher, wie viel oder was sie erwarten, weil Sie ja schon von Anfang ein Portfolio haben möchten. Das heißt ja, dass Sie schon vorher erwarten, dass ich gut in dem Gebiet bin (sprich es wird da nicht beigebracht).

Es wird ja oft gesagt, dass man keine Lücken im Lebenslauf haben sollte, weil es nicht gut aussieht. Dies ist mir bewusst. Aber sagen wir mal ich nutze diese Jahre, um an meinem ,,Fähigkeiten'' zu arbeiten oder an meinem Portfolio. Klar kann man dies nicht als Ausrede benutzen, aber Ich wüsste nicht, wann es eine bessere Zeit geben würde. Ist es sehr schlimm mit 20 oder vielleicht auch 21, 22 erst zu studieren?

Mein Traumberuf ist es irgendwann mich freiständig zu machen und ganz vielleicht auch ein eigenes Unternehmen zu starten. Ich möchte mich auch gut über Wasser halten können.

Vielen Dank fürs durchlesen, ich hoffe, dass mir die Personen, die vielleicht Erfahrungen damit gemacht haben oder sich damit auskennen mir aushelfen können.

Bitte nur seriöse und ernstgemeinte Antworten

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Ich halte ein Auslandsjahr nach der Schule für eines der unnötigsten Dinge, die man machen kann, wenn man danach studiert. Wer gerne ins Ausland gehen will, hat an jeder Uni die Möglichkeit 1 oder 2 Semester im Ausland zu verbringen.

Was heißt denn "du denkst, dass sie bei solch einem Studiengang eher einen Eignungstest stellen oder ein Portfolio"? Weißt du es sicher oder ist das nur eine Vermutung?

Angenommen es stimmt, dass die Hochschule ein Portfolio fordert, dann würde ich nicht 1 Jahr ins Ausland gehen und dann nochmal 1-3 Jahre zuhause verbringen. Das ist ja in etwa so als hättest du ein 3,0 Abi und stellst fest, dass du für dein Traumstudium 2,0 brauchst und jetzt 3-4 Jahre zuhause bleibst, um irgendwann zugelassen zu werden.

Was ich machen würde:

(1) Auslandsjahr -> Ausbildung suchen in den gewünschten Bereichen -> Studium beginnen oder weiter in der Firma arbeiten oder

(2) Auslandsjahr -> Duales Studium suchen in den gewünschten Bereichen -> Master oder weiter in der Firma arbeiten oder

(3) Allgemeines Informatik Studium mit Auslandssemester -> Master in den gewünschten Bereichen

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Wirtschaftsrecht ist meist ein FH-Studiengang, womit man weder Volljurist ist noch tiefere Kenntnisse im Bereich BWL hat. Würde ich nicht machen. Wenn man sowas macht, dann wäre WiIng, Winfo, WiMa oder Wiwi sinnvoll. Aber welcher Studiengang am besten ist, ist natürlich subjektiv und hängt von deinen Zielen ab.

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BWL

Nur weil es viele studieren, heißt es ja nicht automatisch, dass es überlaufen ist, wenn es auch genügend Jobs gibt. Und im Bereich BWL gibt es auch viel Angebot an Jobs und nicht alle Bereiche sind überlaufen.

Wirtschaftspsychologie würde ich nicht studieren. Da ist man weder richtiger Psychologe noch hat man besondere Fähigkeiten im Bereich Wirtschaft. Das ist ungefähr so wie Wirtschaftsrecht. Dann sollte man besser gleich Jura oder eben Psychologie studieren.

Für die Unternehmensberatung ist die klassische "Ausbildung" BWL, wobei man natürlich auch zu speziellen Teams/Unternehmensberatungen gehen kann mit einem anderen Studium wie WiIng oder auch Psychologie.

Management ist ein leerer Begriff. Bevor man Manager wird, muss man ja irgendwas können. Entweder man war vlt. Software-Entwickler und wird dann IT Manager oder man war Controller und leitet jetzt die Abteilung usw. Das ist nicht begrenzt auf einen Studiengang. Ein Management-Studium ist nicht die Ausbildung zum Manager.

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Das kommt auf deine Anzahl der ECTS-Punkte an in den Bereichen Wirtschaftsinformatik und Informatik. Zum Beispiel fordert Göttingen https://www.uni-goettingen.de/de/425269.html ) mindestens 20 ECTS in 2 von 3 Bereichen: Winfo, Informatik und BWL. Wenn du also einen Schwerpunkt in Winfo in Kassel hast, ist es duchaus möglich, dass du einen Master in Winfo machen kannst. Ich würde einfach mal ein wenig recherchieren, da es auch Wiwi-Master gibt mit Schwerpunkt Winfo, die vlt. auch interessant sind. Hannover hat z.B. einen Schwerpunkt in Winfo und Logistik im Wiwi-Master: https://www.wiwi.uni-hannover.de/de/studium/studienangebot-der-fakultaet/msc-wirtschaftswissenschaft-4-sem-po-2018/areas/iom/

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Du müsstest schon spezifischer werden. Bei einer Bank gibts wahrscheinlich 100rte Bereiche von IT bis Portfoliomanagement über "ganz normale" Jobs in einer Filiale wie Kundenberatung. Die Frage würde ich mir zunächst beantworten in welchen Bereich ich genau möchte.

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BWL bietet mit Abstand die meisten Jobperspektiven, zumindest in der Quantität. Mit BWL kann ich von Personalmanagement und Marketing über Finance und Accounting bis hin zu Data Science und VWL sehr viel Berufe potentiell ausüben. Daher studieren viele BWL, da man noch recht flexibel aufgestellt ist in seiner späteren Berufswahl.

Im Bereich BWL ist es auch nicht viel anders als bei anderen Studiengängen (abgesehen von Dingen, die keiner gebrauchen kann - Gender Studies, Philosophie, etc.). Wer Top-Leistungen bringt, kann in der Strategieberatung, im Investment Banking und bei Dax30 Konzernen sehr viel Geld verdienen und wer BWL mit 3,x abschließt bekommt halt nur nen Durchschnittsjob. Aber wenn ich MINT studiere oder Jura, sieht das nicht viel anders aus.

Und zum Thema "Geringverdiener". Das ist glaube ich nicht ernst gemeint und stammt von Meme Seiten wie HedgefondsHenning (und Co.). Da zählen auch so Dinge dazu wie "Lehman Brothers Risk Management Intern 2008" usw. Darf man nicht ernst nehmen.

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Wer erzählt, dass die Noten nicht so wichtig sind, hat meistens keine guten Noten und versucht sich so ein Quatsch einzureden. Wenn du dir den Job aussuchen willst und nicht hoffen willst, dass du den letzten Restposten bekommst, dann solltest du dir mal Gedanken machen, ob du nicht ein wenig mehr lernen willst. Weil der Zug für nen guten Master in WiInf ist z.B. auch schon abgefahren, da man meist <2,5 braucht.

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BWL Studium von FH an die UNI wechseln?

Hallo zusammen,

ich habe echt ein großes Problem derzeit. Ich hoffe, ihr könnt einfach mal eure Meinung dazu sagen.

Und zwar studiere ich derzeit BWL an der FH Münster im Übergang zum 3. Semester. Vorher war ich 3 Jahre lang auf einem Wirtschaftsgymnasium und habe dort mein Abi mit 1,7 bestanden. Ich habe schon seit einiger Zeit mit den Gedanken zu kämpfen, ob ich doch besser an die WWU wechseln sollte. Ich hatte mich letztes Jahre für beide beworben und auch für beide damals eine Zusage bekommen. Damals hatte ich mich dann für die FH Münster entschieden, weil diese einen guten Ruf hat, und ich wollte BWL praxisnah studieren, weil für mich die BWL einfach keine Forschung bzw. Wissenschaft ist, sondern ein Studienfach ist , was eine praktische Umsetzung bedarf. Zudem ist die FH weniger anonym. Seit dem letzten Semester plagt mich jedoch der Gedanke zur WWU zu wechseln, weil ich damals und heute  – und jetzt lacht mich bitte nicht aus – auf Instagram und weiteren sozialen Medien gesehen habe, mich sich viele über die FH im Allgemeinen lustig gemacht haben und diese als Bildungsstätte 2. Klasse bezeichnet haben. Und auch so habe ich das Gefühl als Student einer FH „weniger Wert“ zu sein als ein Student einer WWU etc., was ich durch einige Posts hier und auf anderen Foren gelesen habe.

Mein Problem ist, glaube ich zu mindestens, dass ich einfach zu ehrgeizig bin und nie zufrieden mit mir selbst bin - in jeder Situation. Zum Beispiel habe ich derzeit zwei Jobs + Studium. Doch dieses Problem plagt mich wirklich sehr lange schon - ich bekomme nie den Gedanken raus und haben deswegen sehr oft schlechte Laune und schlafe schlecht.

Ich habe immer das Gefühl, mich kleiner stellen zu müssen vor Leuten die an der „richtigen Uni“ sind/waren und nicht in der Gesellschaft akzeptiert zu werden.

Ich habe Angst mir die Zukunft „zu verbauen“ und später nicht erfolgreich sein zu werden, nur weil ich auf einer FH bin. Jedoch möchte ich nicht ins IB oder UB, sondern möchte sehr gerne später ins Personalmanagement oder in die Logistik.

Ich habe auch sehr viel Angst mit meinen Eltern darüber zu sprechen, weil es damals schon eine große Diskussion gab, ob ich doch besser eine Ausbildung machen sollte. Dazu muss ich auch sagen, dass ich der erste in der gesamten Familie bin, der studiert.

Was meint ihr, ist eine gute Entscheidung an die WWU zu wechseln oder doch erstmal den Bachelor an der FH zu machen und dann vielleicht einen Master an der WWU.

Vielleicht kann hier jemand mal seine Erfahrungen teilen.

Ich danke euch und hoffe auf seriöse Beiträge 

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Die Leute auf Social Media wie Döbele oder Wiwi-Treff darf man nicht so ernst nehmen. Du hast dir die Antwort eigentlich auch schon selbst gegeben.

Wenn man an einen der "besten" oder zumindest kompetitivsten Jobs im BWL Bereich will bei z.B. Goldman Sachs, JP Morgan, Blackrock, McKinsey, dann ist es aufgrund der sehr hohen Konkurrenz nötig, sich stark von anderen abzuheben und auf entsprechenden Unis zu gehen. Um Personalmanager zu werden oder im Bereich Logistik zu arbeiten, braucht man das nicht und die FH mit Praxiserfahrung reicht aus.

Wenn du nach dem Bachelor merkst, dass du noch keinen zufriedenstellenden Job für den Einstieg hast, kannst du danach immer noch zur WWU oder jeder anderen deutschen Uni. Mach dir deswegen nicht so ein Stress und ein Wechsel würde ich nicht machen, solange du dich auf der FH wohlfühlst (Module, Kommilitonen, Profs, etc.) :)

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Man kann Studiengänge nicht ranken und dir eine generelle Empfehlung geben, besonders da man grundsätzlich mit beiden Studiengängen gute Perspektiven hat.

Die Studiengänge sind relativ ähnlich, wobei du bei WiMa den Vorteil hast, dass du die Grundlagen in Mathe (Analysis, Lineare Algebra, etc.) hast und damit auch technische/mathematische Masterprogramme machen kannst. Bei Wiwi ist das nur eingeschränkt möglich, wobei es hier auch Auswahl im Bereich Statistik oder Quant. Finance gibt.

Berufe, die eher für Wiwis geeignet sind: Wirtschaftsprüfung, Investment Banking, Strategieberatung, Marketing, Personal, VWL bezogene Berufe (EZB, Bundesbank) -> wenn man kein besondere Schwerpunkt in WiMa hat/ Economics Master macht

Berufe, die eher für WiMas geeignet sind: Versicherungen (Aktuar), Statistik, Risikomanagement

Grundsätzlich ist für den Wiwi-Student alles sehr mathematische gesperrt (z.B. Aktuar), während für den WiMa-Student die Bereiche Marketing/Personal/Management bzw. auch oft Accounting gesperrt sind. Der Rest ist relativ deckungsgleich (z.B. können beide ins Controlling)

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Für den Bachelor ist es wirklich egal, ob man in Mannheim oder in Hamburg/Hohenheim/Stuttgart studiert und hat eigentlich keine Auswirkungen auf deine Zukunft. Das ist in etwa ein so großer Unterschied, ob du deinen Bachelor mit 1,7 oder 1,8 abschließt - interessiert keinen. Aber es ist natürlich schon ein größerer Unterschied, ob man in Mannheim oder allg. auf einer Uni studiert oder auf der FH.

Ich würde den Bachelor an einer vernünftigen Uni in deiner Nähe machen und bei entsprechendem Bedarf und entsprechenden Noten, etc. ein Masterprogramm an einer Top-Uni. Im Master gibts da schon größere Unterschiede und die Kosten/der Aufwand kann sich da eher lohnen.

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Ein Statussymbol ist vlt. ein Studium in Oxford, aber kein 0815 Studium in Deutschland. Und bessere Freunde bekommst du dadurch auch nicht, da zum einen eine Freundschaft wohl aus mehr besteht und an der Uni auch viele heute rumlaufen, die einfach nur Party machen und kaum einen besseren Job haben werden als jemand der eine Ausbildung macht.

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Werde ich ohne Studium weit genug kommen?

Hallo kurze Erklärung,

ich studiere aktuell BWL und es macht mich einfach unglücklich mich hinzusetzen und zu lernen. Thematisch interessiert es mich schon aber ich hasse studieren und lernen. Darum prokrastiniere ich lieber und arbeite stattdessen. Ich verstehe nicht, warum ich normalerweise so ehrgeizig bin, aber es nicht schaffe zu studieren.

Ich bin für 20h in einer Firma angestellt und mache dort Operations und sonst arbeite ich zusammen mit zwei anderen Personen in einer eigenen Firma, mit der wir für Unternehmen kleine Webbasierte-Programme bauen. Mit der eigenen Firma kann man zwar Geld verdienen, aber langfristig wird es sich nicht lohnen, ist mehr ein Hobby. Ich arbeite wirklich gerne, betriebswirtschaftliche Prozesse liegen mir und als Entwickler bin ich auch ganz ok, das bringe ich mir selbst bei und man hat hier nie ausgelernt.

Ich habe schonmal 2017 angefangen zu studieren, dort wurde ich auch depressiv und habe stattdessen eine Ausbildung gemacht und diese mit 1,3 abgeschlossen. Da ich vermute, dass mir die Ausbildung nicht reicht habe ich wieder angefangen zu studieren und werde aber wieder dadurch depressiv. Das kann ja keine Lösung sein.

Werde ich ein BWL Studium benötigen, wenn ich stattdessen operative und betriebswirtschaftliche Fähigkeiten durch eine Selbstständigkeit und Verantwortung im Beruf habe? Ich bringe mir immer selbst bei, was ich gerade brauche, im Studium lerne ich nie das, was ich gerade brauche.

Dennoch habe ich Sorge, dass ich, wenn ich beruflich mehr möchte, irgendwann keine Chance habe, einfach, weil mir am Papier das Studium fehlt. Ist das ein Trugschluss oder die bittere Realität?

Zur Depression: Macht euch da keine Sorgen, bin nicht gefährdet und habe bereits einen Therapeuten, aber der kann mir hier nicht weiterhelfen.

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Kommt drauf an, was du machen willst. Im Bereich BWL hast du aber auf lukrative Jobs und Positionen (Investment Banking, Unternehmensberatung, Dax30) ohne Studium (sogar mit Studium und schlechten Noten) keine Chance.

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