1. Alleine die verschiedenen Bereiche (Controlling, Rechnungswesen, Finance, Management, Supply Chain Management, Makroökonomie, Marketing, Personal, Statistik, etc.) sind extrem viele für ein einzelnes Studienfach. Die Anzahl der möglichen Berufe ist wahrscheinlich 4-stellig.
  2. Als Faustregel kann man sagen, dass umso quantitativer das Studium ausgerichtet ist, desto mehr Geld verdient man im Durchschnitt. Es gibt aber auch International Management Studenten bei McKinsey, die 100k+/Jahr verdienen.
  3. Ich halte wenig davon Management zu studieren. Bereiche wie Wirtschaftsprüfung, Steuern, Finance, etc. haben aber definitiv ihre Daseinsberechtigung und sind, gerade in den Vertiefungen, deutlich komplexer als der Ruf "BWL" es vermuten lässt.
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Es macht grundsätzlich schon einen signifikanten Unterschied, ob man an einer FH studiert oder an einer der besten Unis im Bereich BWL in Deutschland.

Ob man für diesen Unterschied 1 Jahr warten soll, ist natürlich fraglich. Wenn Du etwas sinnvolles in dem Jahr machen kannst, dann würde ich Mannheim wählen.

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BWL ist ein sehr breites Studienfach mit vielen möglichen Schwerpunkten. Viele davon sind überlaufen und bieten nur den besten 10 - 20% sehr gute Jobaussichten wie z.B. Marketing oder Management. Dort setzt man sich auch nicht ab, wenn man einen Master gemacht hat. Daneben gibt es allerdings auch Schwerpunkte, die weniger (gar nicht) überlaufen sind, wie z.B. Supply Chain Management, Finance, Statistik. Hier stehen die Jobaussichten grundsätzlich gut. Diese Schwerpunkte sind meist (sehr) quantitativ und deutlich schwerer.

Wenn Du davon ausgehst, dass Du entweder sehr gut im Studium sein wirst (da Du z.B. ein super Abi hast o.ä.) bzw. wenn Du dich besonders für einen weniger stark überlaufenden Schwerpunkt interessierst, dann ist ein BWL-Studium sinnvoll. Andernfalls wäre vielleicht eine Ausbildung der bessere Weg.

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Du solltest zuerst einmal den Grund für das Magenknurren herausfinden. Isst Du zu viel oder zu wenig (Magenknurren kann auch durch zu viel Essen entstehen), trinkst Du genug, wird es bei einer Ernährungsumstellung besser oder ist der Magen an die Situation nicht gewöhnt.

Ich habe z.B. 1 mal pro Woche eine Vorlesung bis 13:30 und bin sonst gewöhnt bereits um 12:00 Uhr zu essen, dementsprechend knurrt der Magen gegen 13:00 Uhr. Aus diesem Grund esse ich immer um 12:30 Uhr proaktiv eine Kleinigkeit in der Vorlesung.

Aber im Endeffekt sind wir alle Menschen und jeder in der Vorlesung hatte auch schon einmal Magenknurren, also brauchst Du dich nicht verrückt machen!

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Der Barwert (PV) ist der heutige Wert aller zukünftigen Cash Flows einer Investition. Dieser ist immer positiv, da er die Kosten nicht miteinbezieht.

Der Kapitalwert (NPV) zieht hingegen auch die Kosten (anfänglich oder auch spätere Kosten) mit ein. Wenn der NPV >0 ist, lohnt sich die Investition. Das heißt allerdings nicht, dass diese Investition zwangsläufig getätigt wird, da andere Investitionen einen größeren NPV haben können.

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Zum Teil hast Du natürlich recht.

Ich verstehe auch nicht, warum Vorlesungen nicht prinzipiell aufgezeichnet werden und online gestellt werden, da viele Studenten aus verschiedenen Gründen eben nicht immer Zeit haben in die Uni zu kommen.

Dennoch kann man natürlich nicht jedes Jahr die gleiche Vorlesung einfach online stellen. Zudem sind Präsenzveranstaltungen (gerade bei Kleingruppen wie z.B. Seminaren) ebenfalls wichtig.

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Grundsätzlich sollte man dafür Wirtschaftswissenschaften studieren. Allerdings kann man auch mit anderen quantitativen Studiengängen wie Mathe, Informatik oder Physik Analyst werden, jedoch nur für bestimmte Bereich (z.B. Trading, jedoch nicht im Bereich M&A).

Beim Gehalt gibts ne große Spannweite. Von 30 - 40k Brutto im Jahr bei KMUs bis hin zu 120 - 150k Brutto bei Private Equity Firmen wie Blackstone, KKR, etc. ist alles möglich.

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Die Marktdaten bekommen professionelle Trader meist entweder aus Bloomberg (Blomberg Terminal) oder Reuters (Reuters EIKON). Die Zugänge sind allerdings (sehr) teuer und lohnen sich auch nur für einen sehr professionellen Gebrauch.

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Ich denke mal mit "Cashflowrechnen" ist die Kapitalflussrechnung gemeint.

Grundsätzlich muss man in der Buchführung oder im Bereich Accounting keine komplexen Mathematikprobleme lösen. Aber wenn man z.B. Abschreibungen berechnet (linear, degressiv, etc.) oder einzelne Posten in der Kapitalflussrechnung überprüfen will (Wirtschaftsprüfung), dann benötigt man dazu natürlich schon Mathe und auch gewisse Mathekenntnisse.

Die Posten in der Kapitalflussrechnung zu addieren ist natürlich nur "Mathematik" .

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Da Du direkt nach dem Studium keinen Job als Fondsmanager bekommst, wirst Du wahrscheinlich zuerst bei einer Investmentbank oder Ähnliches arbeiten. Hierfür solltest Du möglichst an einer der besten 10 bis 15 Unis im DACH-Raum studieren und einen Uni-Notendurchschnitt von (deutlich) unter 2.0 anvisieren. Der Abischnitt sollte dementsprechend gut sein, sodass Du an einer dieser Unis studieren kannst. Für den Berufseinstieg ist das kein wichtiges Kriterium mehr.

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Dein Studium ist beim Bestehen der letzten Prüfung (z.B. Bachelorarbeit) bestanden und Du kannst dann dein Zeugnis bekommen.

Die Prüfungen sind in Hannover nach dem folgenden Link im Juli/August, d.h. wenn deine letzte Prüfung eine "normale" Klausur ist, wirst Du wahrscheinlich (wenn Du dieses Jahr anfängst) im September 2023 fertig sein. Wenn deine letzte Prüfung die Bachelorarbeit ist, hängt das davon ab, wann Du diese anmeldest und eine Rückmeldung bekommst. (Kann früher oder später als September 2023 sein, ist individuell)

https://www.wiwi.uni-hannover.de/de/studium/im-studium/pruefungsinformationen/hilfsmittel-raumeinteilung/

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Bei 1.:

Nach 7 Jahren heißt, dass über 7 Perioden der Zinssatz 4,5% verdient wurde und ab Periode 8 dann 4,0%.

--> Rechnung: 5000*(1,045)^7 * (1,04)

Bei 2.:

Am Ende des Jahres heißt, dass in diesem Jahr noch Zinsen gezahlt wurden (n=8)

K*(1,05)^8 = K+1055,33

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Wenn jemand diese Qualifikationen hätte, könnte er/sie jeden Analysten-Job bei JP Morgan bekommen. Man wäre wahrscheinlich sogar ein Kandidat für noch bessere Investment-Firmen (Blackstone, CVC Partners, Cinven, etc.). Wenn man etwas kritisieren kann, dann den Bachelor in Global Business, da nicht unbedingt quantitativ, aber dafür ist es ein Double-Degree.

Btw. kostet das alles mal locker über 100.000 Euro.

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Mein Rechenweg wäre folgender:

  1. Ersparnis durch Skonto: 8000 * 0,02 = 160
  2. Ersparnis nach Kredit: 105,07, d.h. Zinsen i.H.v. 54,93 wurden fällig
  3. Berechnung der Zinsen: 8000*(1+ (Zins/365))^24 = 8000+ 54,93 (Könnte statt 365 auch 360 sein, je nach Zinsmethode)
  4. Umstellen und Zins berechnen: Zins= 0,1041, (10,41%)

Kann durchaus sein, dass irgendwo ein Fehler ist. Wie ist denn die Lösung, die hast Du doch, oder?

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Studium wertlos?

Hey Leute,

kurz zu meiner aktuellen Situation: ich befinde mich aktuell im 3. Semester meines BWL Studiums und überlege nebenbei eine Ausbildung im kommenden Jahr zu beginnen (Kaufmann für Büromanagement/Bankkaufmann sowas in die Richtung..) allerdings bin ich bisschen skeptisch.. bin echt zufrieden mit meinem Studium meine Erwartungen etc. wurden alle erfüllt und da ich mich sowieso schon seit Jahren für den wirtschaftlichen Sektor entschieden hatte, kann ich nichts aussetzen. 

Allerdings fehlt mir eher der Bezug zur Praxis (unabhängig von Praxissemester).. daher jetzt zu einer allgemeinen Frage und ob vllt jemand sogar selber ähnliche Erfahrung gemacht hat: 

wenn ich eine Ausbildung beginne und zusätzlich im Rahmen dieser mein Bachelorstudium beende (nach der Ausbildung hat man ja die Möglichkeit sich weiterzubilden also beim Bankkaufmann/Kaufmann für Büromanagement) denkt/wisst ihr ob ich da mein Studium eventuell miteinbringen kann? 

So dass ich beispielsweise nach der Ausbildung als Kaufmann für Büromanagment und mit den notwendigen Studienschwerpunkten schon mich vor der Ausbildung „weitergebildet“ habe und mein Studium anerkannt wird? Wenn ich mit abgeschlossenem BWL Studium mit Schwerpunkt Finanzen bei der Sparkasse als Bankkaufmann eine Ausbildung beginne und danach dort weiterarbeite, bin ich ja dann schon mehr oder weniger "weitergebildet" oder etwa nicht? Also hab dann schon mein Fachwirt? Ich weiß ist ne komplexe Situation aber würde mich dennoch sehr über Eure Erfahrungen und hilfreiche Antworten freuen!

Liebe Grüße

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"Wenn ich mit abgeschlossenem BWL Studium mit Schwerpunkt Finanzen bei der Sparkasse als Bankkaufmann eine Ausbildung beginne" - Das macht für mich 0,0% Sinn. Alles, was Du in der Ausbildung lernen würdest, hättest Du bereits im Studium gemacht. Sogar auf einer viel komplexeren Ebene.

Wenn Du bei der Sparkasse anfangen willst, hast Du nach dem Studium alle Möglichkeiten. Dafür braucht man keine parallele Ausbildung. Ich würde da eher ein Praktikum in den Semesterferien machen oder mir eine Werkstudententätigkeit suchen.

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Bei BWL kann es alles zwischen arbeitslos und einem Job bei einem Hedge Fund mit 150k/Jahr Einstiegsgehalt werden.

Bei Informatik ist auch alles zwischen arbeitslos und einem Job bei Google für 100k/Jahr Einstiegsgehalt möglich.

Im Durchschnitt gibts bei BWL 45k/Jahr und bei Informatik 56k/Jahr (Siehe: https://www.trainee-gefluester.de/tipps/gehalt/einstiegsgehalt)

Wobei jemand mit Schwerpunkten in BWL wie z.B.Marketing / Personal schlechter bezahlt wird als ein Informatiker, während Schwerpunkte in Finance / Consulting besser bezahlt werden als Informatik. (Siehe: https://www.trainee-gefluester.de/tipps/gehalt/einstiegsgehalt)

Kurzum: Die Frage kann man nicht beantworten.

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Einen sehr guten Ruf haben in Frankfurt nur die Goethe Uni und die Frankfurt School of Finance & Management. Dennoch hat man natürlich einen entscheidenden Vorteil (gerade wenn man den Schwerpunkt Finance / Versicherungen / Accounting hat) wenn man in Frankfurt studiert: Werkstudentätigkeiten.

Vom Ruf ist beide FH's gleichwertig. Vom Standort ist Frankfurt deutlich besser als Köln. Wenn du in Köln wohnst, würde ich nicht nach Köln ziehen. Wenn du sowieso umziehen musst, dann würde ich Frankfurt vorziehen.

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15/16: NC= 1,9

16/17: NC= 1,9

17/18: NC= 2,1

18/19: NC= 2,2

19/20: NC= 2,3

Ich würde eigentlich auch davon ausgehen, dass der NC wie in den letzten Jahren weiter steigt. Wenn du allerdings jetzt noch keinen Platz hast, scheint es so, dass der NC wieder zurückfällt auf die Ebene 16/17 und 15/16. Dann wird es natürlich mit 1,9 sehr eng. Ich glaube nicht, dass weniger Plätze verteilt werden, da große Vorlesungen sowieso aufgezeichnet und online gestellt werden, gerade in Studiengängen wie BWL.

Viel Glück!

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