Ich bin genau die Person die ich als Kind gehasst hab und ich weiß einfach nichtmehr was ich machen soll?

Als Kind war ich klein und begabt und mädchenhaft und süß. Ich war verdammt sensibel und habe darunter ständig gelitten. Ich war so ängstlich und schüchtern und ich hatte viel zu viel Empathie. Aber nicht für andere Menschen, sondern für Lebloses; zb: Steine, Kuscheltiere, Müll, etc. Ich habe mir geschworen dass ich, egal was passiert, niemals so ein idiot werde wie die anderen Kinder. Dass ich nie meinen einzigen und besten Freunden (den Gegenständen) so wehtue, wie es die anderen Kinder machen. Ich wollte für immer ängstlich und nett und fair bleiben und nicht dumm und impulsiv wie die anderen Kinder in meinem Umfeld.

Und jetzt bin ich hier. Ich bin 15, ein ungebildeter, ekelhafter, aggressiver trans typ und bekomme es nicht hin Empathie für irgendwas oder irgendwen zu fühlen; Ich tue aber ständig so, weil ich meine damalige Gabe nicht verlieren möchte. Weil ich nicht einsehen will, dass Nora auf John wütend ist. Weil ich nicht Nora's größte Angst sein will. Aber ich will auch nicht Nora sein. Ich weiß einfach nichtmehr was ich machen soll, es ist 3 Uhr nachts und mein Leben gejt den Bach runter und ich hab nix besseres zu tun als über meine Kindheit nachzudenken

Psychologie, Angststörung, Depression, Hass, Kindheit, Selbsthass, Selbstmord, Suizid, Transexuell, Wut, Geschlechtsumwandlungen, Female to Male
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Ich weiß einfach nichtmehr weiter, was soll ich machen?

Hey. Ich bin 15/M und bin für 6 Monate in eine Tagesklinik gegangen, unter anderen weil ich nicht in die Schule gegangen bin. Das hat mir viel weitergeholfen aber am Ende habe ich bemerkt dass es mir wieder schlechter ging, deshalb habe ich es nicht hinbekommen früh ins Taxi zu steigen und zur TK zu fahren. Ich wurde wegen fehlender Mitarbeit entlassen. Dagegen hatte ich in dem Moment nix, da ich mir sicher war dass es noch andere Dinge gibt, die ich tun kann damit es mir besser geht. Vor ungefähr einem Monat hatte ich ein Gespräch dort und mir wurde gesagt, dass meine Optionen sind dass ich entweder nur für die Schulreintegration in die TK gehe oder in eine Wohngruppe des Jugendamtes. Außerdem wäre ein Psychatrieaufentfhalt nicht nötig weil ich laut TK schon weit genug in meiner Therapie gekommen bin um in die Schule zu gehen. Ich fühle mich aber überhaupt nicht bereit um wieder in die Schule oder TK zu gehen. In eine Wohngruppe möchte ich schon manchmal gern, aber ich hab zu viel Angst dass ich das bereue und ich will meine Katze und Freunde nicht verlieren. Ich wünschte ich könnte das alles einfach langsamer angehen und zu einem Psychiater gehen. Das kann ich aber nicht, weil es um einen Termin zu bekommen viel zu lang dauern würde und ich die ganze Zeit über unentschuldigte Fehltage in der Schule hätte. Am 30.Januar hab ich den Termin bei dem ich meine Entscheidung sagen muss. Ich bin verzweifelt.

Schule, Jugendamt, Psychiatrie, Psychologe, tagesklinik
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