Hallo colombianas,

ich denke, dass es immer noch zusätzlich auf die Erziehung ankommt. Leider habe ich schon des Öfteren mitbekommen, dass diese dann eher nachlässig behandelt wird, sodass das Kind relativ materiall erzogen wird, dass es weniger gut lernt, wie man mit Geld umzugehen hat, nämlich, dass es auch Menschen gibt, die nicht so viel Geld haben o.Ä., dass es mehr Qualitäten in Geld ausgeben und 'Luxus-Momenten' sieht, als bspw. einem netten Beisammensein mit Familie und Freunden, an dem wenig bis kein Geld ausgegeben wird. Manchmal entwickelt sich auch eine Art Arroganz und Überheblichkeitsgefühl daraus. Es gibt viele Negativ-Beispiele, die man hier nennen kann.

Jedoch gibt es mit großer Sicherheit auch Eltern, die ihren Kindern einen gewissen Luxus bieten und das auch wollen, jedoch auch auf eine fundierte Erziehung im Hinblick auf Werte, Tugenden und Pflichten setzen. Sodass diese Kinder beim Heranwachsen lernen, das dieser Luxus nicht zugeflogen kommt, dass dafür etwas getan werden muss, usw. Manche Kinder entwickeln sich möglichweweise auch ganz aus diesem 'Luxus-Leben' heraus und entwickeln eine Art Abneigung dagegen.

Ich persönlich halte nicht all zu viel davon mein Kind extrem mit Luxus zu überhäufen. Ich denke, dass es als eine Art Reizüberflutung im Kind wirken kann. Vielleicht ist man auch für eine andere Art an Erziehung als jene, wenn man anders aufgewachsen ist und weiß, dass es mindestens genauso schön und lebenswert war 'nur' einen von der großen Schwester aufgetragenen Minnie-Mousse Pulli zu tragen und man sieht, was aus einem geworden ist.

Ich denke, dass es schwierig ist das Materielle in einer Erziehung als gut oder schlecht zu pauschalisieren, da es immer in erster Linie auf die Erziehung der Eltern in Hinblick dessen ankommt.

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