Probleme mit der Psyche behandeln?

Hallo Leute,

ich bin 25 und männlich. Ich bin vor 3 Monaten in eine neue Stadt wegen der Arbeit gekommen, ich habe hier keinen wirklichen Anschluss, und deshalb bin ich recht oft alleine. Ich habe schon länger das Problem, dass ich Angst vor gewissen Krankheiten habe. Im Sommer hatte ich das Problem, dass ich oft Schluckprobleme hatte. Mein Kopf hat das dann in Zusammenhang mit Rachenkrebs gebracht, wovor ich dann Panik bekommen habe. Nach einem Besuch in der Notaufnahme und bei einem HNO-Arzt ist das dann wieder weggegangen. Ende des Jahres hatte ich das Unterbauchschmerzen, wieder hat das mein Körper mit gewissen, schlimmen Krankheiten gebracht. Dazu muss ich sagen, dass Arztbesuche gezeigt haben, dass ich wohl gesund bin. Das nächste war, dass ich das Gefühl hatte, irgendwas mit den Hoden würde nicht stimmen, und es ging zum Urologen. Das nächste Krankheitsbild war, dass ich oft auf's Klo musste, was mein Kopf dann in Verbindung mit Diabetes gebracht hat. In Wirklichkeit war ich stets körperlich gesund, das haben diverse Besuche beim Arzt gezeigt. Seit einiger Zeit kommt parallel dazu stets eine Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfweh, Gereiztheit. Die typischen Symptome einer Depression eben. Der Arzt hat mir jetzt Antidepressiva verschrieben, welche ich eigentlich nicht nehmen möchte. Meint ihr, ich kann mich noch selbst aus der Lage befreien? Noch kann ich den Schein nach außen wahren, d. h. auf der Arbeit zum Beispiel. Aber das kostet Kraft. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?

Psychologie, Gesundheit und Medizin, Hypochondrie
3 Antworten
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