FSJ Kultur nicht vorgeschlagen?

Liebe Community, ich habe mich für ein FSJ Kultur in diesem Jahr beworben. Von vorneherein störte mich schon, dass nicht jede Stelle, auf die ich mich bewerbe auch meine Bewerbung sehen kann. Es wird eine Auslese vom Landesträger zwischen dem Zeitpunkt, an dem ich meine Stellenwünsche abgebe und an dem die Einsatzstellen die Bewerbungen erhalten durchgeführt. Man kann seine Stellenwünsche nach Priorität ordnen, nicht aber die Bundesländer. Hätte ich eine solche Rangliste erstellen können, wäre der oberste Platz Berlin gewesen. Wie zu erwarten, gab es in diesem Bundesland sehr viele Bewerbungen. Eigentlich wird einem für jedes Bundesland mindestens ein Bewerbungsgespräch zugesichert, aber in einer Rundmail wurde ich informiert, dass das für Berlin aufgrund vieler Bewerbungen nicht möglich sei. Heute habe ich erfahren, für welche Stellen ich von der Landesstelle vorgeschlagen wurde. In Berlin wurde keiner meiner 6 Stellenwünsche berücksichtigt, das heißt, dass keine der Einsatzstellen meine Bewerbung überhaupt zu sehen bekommt. Ich finde das ziemlich ungerecht. Natürlich weiß ich, dass es nicht möglich ist jedem, der nach Berlin möchte, einen Platz anzubieten, dennoch habe ich nun in einigen Bundesländern gar nicht die Chance, die Einsatzstelle durch meine Bewerbung oder ein Bewerbungsgespräch von mir zu überzeugen. Würdet ihr von euch aus Kontakt zu den Einsatzstellen, bei denen ich gar nicht vorgeshclagen wurde aufnehmen? Bisher war das unerwünscht (ist es natürlich immer noch) aber zu verlieren habe ich ja nun wirklich auch nichts. Vielen Dank für euren Rat, Salliii

Berlin, Bewerbung, Kultur, Freiwilligendienst, FSJ
Babysitting Vertrauen/Einschlafen

Hallo ihr Lieben, Ich (15) gehe seit etwa einem Monat einmal wöchentlich zu unseren Nachbarn zum Babysitten. Sie haben ein kleines 1,5 jähriges Mädchen, auf das ich in Zukunft zwischendurch aufpassen soll, damit die Eltern ein kleines bisschen mehr Zeit für sich haben. Es ist so, dass sich die Eltern schon ewig ein Kind gewünscht haben und dies auch ihr einziges bleiben wird, weshalb sie wirklich alles richtig machen möchten, meiner Meinung nach zwischendurch zum Leidwesen ihrer Tochter. Sie wird dort ziemlich verwöhnt und hatte bisher so gut wie gar keinen Kontakt zu anderen Menschen (bis auf Oma und Opa, aber auch eher selten). Mir gegenüber war sie dementsprechend am Anfang sehr sehr zurückhaltend und scheu, allerdings lernte ich sie auch ziemlich schnell von ihrer anderen Seite kennen. Wenn sie etwas nicht bekommt, was sie haben möchte oder ihr irgendetwas einfach nicht passt, fliegen schon mal ein paar Sachen durch die Gegend und es wird lauthals rumgeschrien und geweint. Mittlerweile ist sie mir gegenüber ein wenig offener, ich bin jedenfalls sehr spannend und interessant. Trotzdem muss ihre Mama (und am besten auch der Papa) immer in der Nähe sein und alle 3-4 Minuten muss sie nochmal direkt zu ihnen hingehen. Die Eltern haben dann manchmal versucht sich weiter zu entfernen, aber sobald sie das mitbekommt, muss sie erst mal hinterher laufen. Einmal hat mich die Mutter auch allein mit ihr im Kinderwagen losgeschickt, was aber vollkommen in die Hose ging, sie hat die ganze Straße zusammen geschrien. Ich hatte die Befürchtung, dass das unsere Vertrauensbasis in Mitleidenschaft ziehen würde, was sich auch in der letzten Woche zuerst zu bestätigen schien (sie war ein wenig zurückhaltener) aber gegen Ende, spielten wir gemeinsam in ihrer Sandkiste. Ihre Mutter ist zweimal zu uns gekommen und auch wieder weggegangen und trotzdem hat sie mit mir beinahe eine viertel Stunde ohne Unterbrechung gespielt. Das war das erste mal, dass sie nicht min. alle 5 Minuten einfach Mama und Papa gerufen hat. (Wobei ich das Gefühl habe, dass es bei ihr auch zu einer Art Floskel geworden ist. Im Sandkasten sagte sie dies auch mehrmals, ohne jedoch nach einem Elternteil Ausschau zu halten) Nachdem das letztes mal so gut geklappt hat, bat mich die Mutter heute einmal von halb acht bis neun allein auf sie aufzupassen, während die Kleine (hoffentlich) schon schläft. Normalerweise schläft sie gut durch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich sie beruhigen kann, sollte sie aufwachen und feststellen, dass nur ich dort bin. Ich habe natürlich die Telefonnummern der Eltern, die auch nicht weit entfernt sein werden, aber... ich möchte sie natürlich nicht unbedingt nutzen müssen. Hat jemand von euch Erfahrungen mit solchen Kindern? Wie könnte ich sie am besten beruhigen, sollte sie aufwachen? (singen, mich vielleicht gar nicht direkt zeigen...) Wenn jemand auch eine Idee hat, wie ich unser sonstiges Vertrauensverhältnis stärken kann, freue ich mich auch! Sallii

Kinder, Baby, babysitting, Kindermädchen, Vertrauen
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