Warum fragst du nach einer geeigneten Therapie, wenn du gar keine machen möchtest? 

Du kannst dein Leben organisieren wie du es möchtest, ohne Medikamente und ohne Fachleute und ohne Behandlung und ohne richtige Diagnose, dann kannst du dich aber nicht über deinen Leidensdruck beschweren! 


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Also ersteinmal ist es deine Entscheidung, ob du dich outest, und wem gegenüber, und du solltest überlegen, was du dir davon erhoffst. Vielleicht hast du einen sehr guten Freund oder eine sehr gute Freundin, der du vertraust, mit der du zuerst allein darüber sprechen kannst? Wie ist das Vertrauensverhältnis zu deinen Eltern? Was ist deine Angst, und was deine Hoffnung? Wiege die beiden gegeneinander ab, und denk auch an die Risiken. Sehr konservative Eltern oder ignorante Mitschüler können zum Beispiel Schwierigkeiten verursachen, sich zu verstecken und deswegen isoliert zu fühlen aber natürlich auch. Es gibt Online diverse Anlaufstellen, http://www.lambda-online.de/ zum Beispiel. Deren IN&OUT Jugendberatungs per Email ist super organisiert und kann dir vielleicht gute Tips geben. Das Outen ist im Grunde eine Sache, die sich immer fortsetzt, wenn du neue Menschen kennenlernst. Die Kernfrage ist eigentlich, wie sehr du dich mit deiner sexuellen Orientierung identifizierst, und ob du möchtest, wie sehr andere das tun. Alles Gute. :)

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