Warum fragst du nach einer geeigneten Therapie, wenn du gar keine machen möchtest? 

Du kannst dein Leben organisieren wie du es möchtest, ohne Medikamente und ohne Fachleute und ohne Behandlung und ohne richtige Diagnose, dann kannst du dich aber nicht über deinen Leidensdruck beschweren! 


...zur Antwort

Also ersteinmal ist es deine Entscheidung, ob du dich outest, und wem gegenüber, und du solltest überlegen, was du dir davon erhoffst. Vielleicht hast du einen sehr guten Freund oder eine sehr gute Freundin, der du vertraust, mit der du zuerst allein darüber sprechen kannst? Wie ist das Vertrauensverhältnis zu deinen Eltern? Was ist deine Angst, und was deine Hoffnung? Wiege die beiden gegeneinander ab, und denk auch an die Risiken. Sehr konservative Eltern oder ignorante Mitschüler können zum Beispiel Schwierigkeiten verursachen, sich zu verstecken und deswegen isoliert zu fühlen aber natürlich auch. Es gibt Online diverse Anlaufstellen, http://www.lambda-online.de/ zum Beispiel. Deren IN&OUT Jugendberatungs per Email ist super organisiert und kann dir vielleicht gute Tips geben. Das Outen ist im Grunde eine Sache, die sich immer fortsetzt, wenn du neue Menschen kennenlernst. Die Kernfrage ist eigentlich, wie sehr du dich mit deiner sexuellen Orientierung identifizierst, und ob du möchtest, wie sehr andere das tun. Alles Gute. :)

...zur Antwort

Pille absetzen: Erfahrungen? Alternativen?

Nach 5 Jahren mittelprächtiger Verträglichkeit habe ich mich nach gründlicher Überlegung dazu entschlossen, die Pille endgültig abzusetzen und mich damit von hormoneller Verhütung insgesamt abzuwenden. Ich habe sie zwar vor allem zu Anfang augenscheinlich gut vertragen (und halte die Pille auch im Nachhinein für die beste Verhütungsmethode für mich in dem damaligen Lebensabschnitt), konnte aber mit der Zeit so viele Beschwerden verbuchen, die mit den Hormonen in direktem Zusammenhang stehen (und teilweise zusätzlich mit der mir vererbten genetischen Prädisposition), dass auch ein Herunterstufen der Dosis einfach nicht gänzlich ausreicht, damit ich mich gesundheitlich gut aufgehoben fühle.

Schreibt mir also bitte nicht, dass ihrdas Absetzen an sich für eine blöde, möglicherweise gar paranoide Idee haltet (ich hatte da schon ausreichend einprägsame Begegnungen mit ziemlich ignoranten/von der Industrie ..überzeugtenÄrztinnen).

Jetzt bin ich also am Ende meines letzten Tablettenstreifens angekommen, und unsicher, was ich erwarten soll.

Eventuelle Begleiterscheinungen erwarten soll. Gibt es etwas zu beachten?

Ich habe vor, mit NfP in Verbindung mit Kondomen anzufangen, bevor ich mir eventuell eine Kupferkette legen lassen möchte (erstmal will ich aber meinem Körper die Chance geben, sich zu erholen).

Mich würden alle Erfahrungen, die ihr mit mir teilen mögt, sehr interessieren! Jenseits der Pille Ansprechpartner zu finden, hat sich bisher eher als, naja, schwierig erwiesen, da die meisten Frauen sie eben nehmen!

Lieben Gruß ! :)

...zur Frage

Danke allerseits! Ich bin nun seit einigen Monaten pillenfrei und fühle mich insgesamt tatsächlich viel (VIEL!) besser. Man merkt gar nicht, wie viele Beschwerden über die Zeit hinweg schleichend hinzukommen. Die einzige wirklich merkbare Nebenwirkung des Absetzens war, dass der Zyklus erstmal erheblich länger wurde und auch immer noch nicht ganz gleich lang ist. Das finde ich aber in Ordnung - immerhin ist der Zykplus jetzt echt! Und sogar die grauenhaften Brustschmerzen sind plötzlich weg!

...zur Antwort