Die Deutsche Hochschule der Polizei hat gemäß § 33 DHPolG das Promotionsrecht.

Die Deutsche Hochschule der Polizei verleiht durch Promotion die akademischen Grade Dr. iur. (Doktor der Rechtswissenschaften), Dr. phil. (Doktor der Sozialwissenschaften), Dr. rer. pol (Doktor der Staats- und Wirtschaftswissenschaften) und Dr. rer. publ. (Doktor der Verwaltungswissenschaften).

https://www.dhpol.de/de/studium/promotionsausschuss/promotion_neu.php?p=1

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Normalerweise hängt das einfach nur mit dem Alter des Helms zusammen ...

In Hessen wurde früher weiße Helme beschafft, zwischenzeitlich mit grünem Stoffüberzug, passend zu den grünen Einsatzanzügen. Als dann auf die neue blaue Uniform und die blauen Einsatzanzüge umgestellt wurde, wurden blaue Einsatzhelme beschafft und alle Beamten, die seitdem einen neuen Helm erhalten haben, haben einen blauen Helm. Allerdings kriegen bei einer solchen Umstellung nicht alle einfach mal so einen neuen Helm, sondern viele müssen noch die alten weißen Helme tragen, bis diese (die Helme) ihre Altersgrenze erreicht haben ..

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Zunächst mal muss man sich über den Unterschied zwischen V-Leuten und verdeckten Ermittlern bewusst sein.

Verdeckte Ermittler sind Polizeibeamte, die unerkannt, oft unter falscher Identität ermitteln (vgl. §§110a ff. StPO). Man muss also zunächst Polizeibeamter sein und sich dann auf entsprechende Stellen bewerben ...

V-Leute sind Mitglieder in kriminellen Organisationen, die als Informant für die Polizei tätig sind. Voraussetzung ist also, dass man Mitglied einer kriminellen Organisation ist ... bewerben kann man sich nicht.

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Dafür kann es viele Gründe geben ... so wie bei allen anderen Sicherstellungen auch.

Es dürfte sichergestellt werden, wenn es als

  • Beweismittel in einem Ermittlungsverfahren in Betracht kommt,

  • um eine gegenwärtige Gefahr abzuwehren,

  • um die Eigentümerin oder den Eigentümer oder die rechtmäßige Inhaberin oder den rechtmäßigen Inhaber der tatsächlichen Gewalt vor Verlust oder Beschädigung einer Sache zu schützen,

  • wenn es von einer Person mitgeführt wird, die nach diesem Gesetz oder anderen Rechtsvorschriften festgehalten wird,

  • wenn tatsächliche Anhaltspunkte die Annahme rechtfertigen, dass sie zur Begehung einer Straftat oder Ordnungswidrigkeit gebraucht oder verwertet werden soll.

Einfacher Sachverhalt zum letzten Punkt: Wenn man mit dem Skateboard irgendwo rumfährt, wo es verboten ist, besteht die Gefahr, dass die Polizei das Ding sicherstellt.

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Der Unterschied beim Brutto-Grundgehalt zw. Bundespolizei und Landespolizei NRW beträgt ca. 200,-€.

  • Kommissar A9 Bundespolizei, Stufe 1: 2307,56€

  • Kommissar A9 Polizei NRW, Stufe 1: 2107,17€

  • Oberkommissar A10 Bundespolizei, Stufe 1: 2475,97€

  • Oberkommissar A10 Polizei NRW, Stufe 1: 2268,84€

  • Anwärtergrundbetrag Bundespolizei: 964€

  • Anwärtergrundbetrag Polizei NRW: 951,36€

dass Landespolizisten [...] nicht die Chance haben für ein Jahr ins Ausland zu gehen um dort richtig Asche zu machen

Das stimmt nicht. Auch die Beamten der Landespolizeien werden z.B. im Kosovo eingesetzt, z.B. um den dortigen Polizeidienst aufzubauen und neue Beamte auszubilden.

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Rechtlich gibt's keine Unterschiede .. wie lange es beim jeweiligen Beamten dauert, hängt vom Einzelfall ab ..

Nach Abschluss des Studiums werden die Polizeikommissar-Anwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf zu Polizeikommissaren im Beamtenverhältnis auf Probe ernannt. Die regelmäßige Probezeit beträgt 3 Jahre. Während der Probezeit ist eine Beförderung nur in Ausnahmefällen möglich. Nach dem Ende der Probezeit ist man im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (sofern nichts dazwischen kommt .. Disziplinarverfahren, (sehr) schlechte Leistungen, medizinische Probleme / Polizeidienstuntauglichkeit). Ein Jahr nach dem Ende der Probezeit kann man frühestens (regulär) zum Polizeioberkommissar befördert werden. Anschließend müssen zwischen den Beförderungen immer mind. 2 Jahre liegen.

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Nach wie lange kann man so (im Eingangsamt ist man ja Polizeikommissar) zum Oberkommissar bzw. Hauptkommissar befördert werden?

Nach Abschluss des Studiums werden die Polizeikommissar-Anwärter im Beamtenverhältnis auf Widerruf zu Polizeikommissaren im Beamtenverhältnis auf Probe ernannt. Die regelmäßige Probezeit beträgt 3 Jahre. Während der Probezeit ist eine Beförderung nur in Ausnahmefällen möglich. Nach dem Ende der Probezeit ist man im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit (sofern nichts dazwischen kommt .. Disziplinarverfahren, (sehr) schlechte Leistungen, medizinische Probleme / Polizeidienstuntauglichkeit). Ein Jahr nach dem Ende der Probezeit kann man frühestens (regulär) zum Polizeioberkommissar befördert werden. Anschließend müssen zwischen den Beförderungen immer mind. 2 Jahre liegen.

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Ich würde gerne wissen ob ein GSG9-Beamter besser ausgebildet ist als ein SEK-Beamter? Ein beispiel: Im schießen (treffsicherheit), Nahkampf, etc.. also generell in der gesamten Ausbildungen.

Kein messbarer Unterschied. Auch die Aufgaben sind nahezu identisch. Terrorismusbekämpfung, Geiselbefreiung und Zugriffe bei besonderen Gefährdungslagen.

GSG9 und die SEKs der Landespolizeien sind Spezialeinheiten mit sehr ähnlichen Aufgaben. Der größte Unterschied: Die GSG9 ist eine Einheit des Bundes und kann mit dem Einverständnis des Einsatzlandes außerhalb der Bundesrepublik eingesetzt werden. Im Gegensatz zur Bundeswehr ist hierfür kein Bundestagsmandat notwendig.

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Kriminologie hat nicht viel mit der Arbeit der Polizei zu tun. Bei der Polizei geht es um Kriminalistik.

Kriminologie ist überwiegend Theorie. Dabei handelt es sich um eine Wissenschaft, die sich mit der äußeren Erscheinung und den inneren Ursachen von Kriminalität beschäftigt ("Lehre vom Verbrechen"). Die unterschiedlichen Erscheinungsformen werden analysiert und es wird versucht die persönlichen und gesellschaftlichen Ursachen von Kriminalität zu erforschen. Kriminologie hat nur zum Teil etwas mit der Arbeit der Polizei zu tun.

Kriminalistik ist Praxis. Bei der Kriminalistik geht es um die unmittelbaren präventiven und repressiven Maßnahmen der Bekämpfung von Straftaten und Straftätern - es handelt sich also ziemlich genau um die Arbeit der Polizei.

Praktikumsplätze gibt es in den verschiedensten Bereichen der Polizei .. die Zahl der Plätze ist allerdings sehr begrenzt, i.d.R. gibt es wesentlich mehr Bewerber als Plätze.

Wenn Dein Zeitraum nicht flexibel ist und Du von der Polizei schon eine Absage hast, sieht es natürlich schlecht aus. Wo genau hattest Du Dich denn beworben? Evtl. gibt es ja in der Nähe noch andere Polizeibehörden, bei denen Du Dein Glück versuchen könntest ..

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Während des FOS-Praktikums kriegt man natürlich noch keine Uniform .. die FOS-Praktikanten sind keine Polizeibeamten!

Wann man im Rahmen der Ausbildung bzw. des Studiums mit der Uniform und den weiteren Führungs-/Einsatzmitteln ausgestattet wird, unterscheidet in den versch. Bundesländern. Spätestens zum ersten Praktikum erhält man i.d.R. die Uniform, in Hessen bereits innerhalb der ersten Woche des Studiums, da bereits während des Studiums Uniformpflicht besteht.

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Es gibt hunderte Internetseiten mit Informationen zu den verschiedenen Spezialeinheiten der Polizei ....

SEK - Spezialeinsatzkommando .. alle 16 Bundesländer haben wenigstens ein SEK (z.T. gemeinsame Einheit mit MEK). Aufgaben sind sind u.a. Geiselbefreiung, Terrorismusbekämpfung, Festnahmen bei besonderen Einsatzlagen...

MEK - Mobiles Einsatzkommando .. Spezialeinheit, insbes. für mobile Lagen, wie z.B. Observationen, Verfolgungen, Festnahmen bei mobilen Lagen ..

GSG9 - Spezialeinheit der Bundespolizei. Aufgaben sind nahezu identisch mit denen der SEKs

BFE - Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit. Die BFE gehört zur Bereitschaftspolizei des jeweiligen Bundeslandes. Aufgaben sind ähnlich wie die der anderen Einsatzeinheiten/-hundertschaften bei der Bereitschaftspolizei, insbesondere aber die Beweissicherung/Dokumentation und Festnahme von Straftätern bei geschlossenen Einsätzen (z.B. bei großen Einsatzlagen bei Demonstrationen, Fußballspielen und sonstigen Veranstaltungen).

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