Du musst immer zwischen Wortart und Verwendung im Satz unterscheiden. Das ist im Deutschen wesentlich! Man kann Wörter verschiedener Wortarten unterschiedlich gebrauchen. Dazu unten mehr Beispiele. Jetzt erst einmal die Antwort:

fast -> lt. Duden Adverb
gleich -> lt. Duden Adjektiv
schnell -> lt. Duden Adjektiv

Wenn man aber nun z. B. das Adjektiv "schnell" nicht vor einem Substantiv sondern mit einem Verb in Verbindung bringt, dann ist es nicht die klassische Rolle eines Adjektivs. Man müsste in diesem Fall von einem adverbial gebrauchten Adjektiv sprechen. Oder anders: man verwendet das Adjektiv dort, wo klassischerweise Adverbien stehen.

Andere Beispiele sind substantivisch gebrauchte Verben: das Rennen
Oder substantivisch gebrauchte Personalpronomen: das Ich
Oder ein Partizip, das adjektivisch gebraucht wird: das rollende Fass
usw.

Also man muss immer zwischen der Wortart und dem Gebrauch der jeweiligen Wörter unterscheiden. Im Deutschen ist es möglich, Wortarten auch dort zu verwenden, wo klassischerweise andere Wortarten stehen.

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Dort steht kein Komma, weil sich die Adjektive alle aufeinander beziehen. Würde man diese mit Komma schreiben (was natürlich auch geht), dann würde das folgendes bedeuten:

Sie laufen relativ, gleich, schnell. = Sie laufen relativ und gleich und schnell.

Schreibt man die Adjektive aber ohne Komma, dann beziehen sie sich aufeinander:

gleich schnell = nicht nur schnell, sondern eben in der gleichen Geschwindigkeit

relativ gleich schnell = eben nicht ganz die gleiche Geschwindigkeit, sondern nur annähernd

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Es gibt einige Verbindungen, bei den 2 Verben eine Zusammensetzung eingehen. Dabei ist eines das Hauptverb und das andere als Infinitiv Teil der Zusammensetzung. Analog wie Zusammensetzungen mit Substantiven (radfahren/Rad fahren) oder Adjektiven (schönreden, schön reden).

Beispiele:

  • einkaufen gehen
  • liegen bleiben
  • kennen lernen / kennenlernen
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Ja, es ist beides im Präsens.

Dafür kannst Du satzapp.de nutzen:

http://www.satzapp.de/?s=Die+Schulen+sind+wieder+ge%C3%B6ffnet.

= 3. Person Plural Präsens Indikativ Zustandspassiv

http://www.satzapp.de/?s=Es+m%C3%BCssen+Masken+getragen+werden.

= 3. Person Plural Präsens Indikativ Passiv

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Hier ist eine vollständige List:

https://verblisten.de/listen/verben/anfangsbuchstabe/schwankend/zusammengesetzt/vollstaendig.html

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Im ersten Satz wird "andere" ohne Artikelwort gebraucht. Im wird zweiten wird es mit Artikel (diese) gebraucht und wird dann anders gebeugt. Das ist übrigens bei allen Adjektiven so:

  • kleine Männer -> die kleinen Männer
  • große Frauen -> diese großen Frauen

Siehe auch hier: https://www.verbformen.de/deklination/adjektive/gros5.htm

Das nennt sich starke, schwache und gemischte Konjugation, je nachdem ob und mit welchem Artikel.

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Mit der Satzapp kannst Du schonmal das Prädikat bestimmen. Ein Satzglied steht dann immer vor dem Prädikat und die restlichen dahinter.

http://www.satzapp.de/?s=In+Gallien+wohnen+die+beiden+Freunde+in+einem+kleinen+Dorf+abseits+der+gro%C3%9Fen+Verbindungswege.

In Gallien wohnen die beiden Freunde in einem kleinen Dorf abseits der großen Verbindungswege.

wohnen = Prädikat

die beiden Freunde = Subjekt

In Gallien = Ortsbestimmung

in einem kleinen Dort = Ortsbestimmung, bezogen auf Gallien

abseits der großen Verbindungswege = Attribut zum Nomen Dorf, als nachgestellte Präpositionalgruppe realisiert

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Im Prinzip hast Du recht. Wenn ein Personalpronomen steht oder wenn man dafür eines einsetzen kann, dann muss auch ein gebeugtes (finites) Verb vorhanden sein.

Eigentlich ist es aber so, dass ein Verb dann gebeugt ist, wenn es ein Subjekt hat. Ein Subjekt ist vereinfacht ausgedrückt der, die oder das Handelnde. Eine Möglichkeit das Subjekt auszudrücken, sind die Personalpronomen ich, du, er, sie, es, wir, ihr und sie.

Gebeugte Verben in der 1. oder 2. Person Singular und Plural stehen dann auch immer mit diesen Personalpronomen ich, du und wir, ihr. Auch in dieser Hinsicht hast du mit Deiner Annahme recht.

Die 3. Person hat aber eine Art Stellvertreterfunktion. Hier können die Personalpronomen er, sie, es und sie stehen. In der Regel steht hier aber ein Nomen bzw. eine Nominalgruppe, die das Subjekt darstellt.

So auch in Deinem Fall: Lili und Paul bilden das Subjekt. Somit ist das Verb dazu auch gebeugt. Man kann dafür auch das Personalpronomen der 3. Person Plural einsetzen: sie = Lili und Paul. --> Das wissen wir auch, sagen sie.

Auch im zweiten Beispiel steht das (unpersönliche) man für das Subjekt. Da es unpersönlich ist, könnte man alle drei Personalpronomen der 3. Person Singular einsetzen. man = er, sie oder es. --> Nicht immer kann er, sie oder es hören, wo ein Komma geschrieben wird.

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Mach es wie folgt. Bestimme zunächst die Verbform mit der SatzApp:

http://www.satzapp.de/?s=Leider+mussten+wir+heute+einen+Aufsatz+schreiben.

Dann kannst du auf die Verbformtabelle klicken und hier findest du die passende Form im Perfekt: wir haben schreiben müssen

https://www.verbformen.de/konjugation/muss_schreiben.htm

Somit ergibt sich der Satz im Perfekt: Leider haben wir heute einen Aufsatz schreiben müssen.

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Deine Frage richtet sich auf die Großschreibung. Von daher: Ja, solche nominalen Ausdrücke werden großgeschrieben.

Und nein, "das Verkaufen" gehört nicht zur Wortart Substantiv! Es gibt in diesem Fall nur das Verb "verkaufen". Dei der genannten Form handelt es sich vielmehr um ein "nominal gebrauchtes Verb" oder (wenn der Begriff unbedingt sein muss) um ein "substantivisch gebrauchtes Verb".

Das mag kleinlich klingen, aber die Unterscheidung Wortart und Funktion ist wichtig. So können im Deutschen viele Wortarten nominal gebraucht werden: das Ich, das Verrückte, das Das, ….

Um zu entscheiden, welche Wortart vorliegt, sollte man ein Wörterbuch zu rate ziehen. Hier werden die Ausdrücke entsprechend eingeordnet. Ein Hinweis kann auch der Artikel sein. Nominal gebrauchte Wörter erhalten in der Regel das sächliche Genus (das …). So gibt es durchaus Wörter, die im Laufe der Zeit zu Substantiven werden oder auch Überschneidungen: der Junge (Substantiv, männlicher Jugendlicher) gegenüber von das Junge (nominales Adjektiv) oder auch der Junge (nominales Adjektiv für einen jungen Menschen).

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Ich meine nicht, dass es hier um Silbentrennung geht. Oder Fragensteller? ;)

Wenn man im Zusammenhang mit Verben von Trennbarkeit spricht, dann geht es um sowas wie:

  • abtrennen -> ich trenne ab (trennbar)
  • zerreißen -> ich zerreiße (nicht trennbar)

Hier ist die Betonung wichtig. Unbetont i.d.R. untrennbar und betont i.d.R. trennbar.

Hierzu gibt es passende Listen. Z.b auf https://www.verblisten.de

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