Hat man als Mann mit Glatze verloren?

Hallo,

meine Frage bezieht sich auf - wen wundert's - das Zwischenmenschliche. Ich bin einmal in mich gegangen und habe festgestellt, dass ich bei den Frauen irgendwie nicht mehr ankomme. Ich, im Spätherbst der Zwanziger, habe seit Jahren eine Glatze, die mir steht (perfekte Kopfform dafür) und mich "pflegeleichter" macht. Schöner Dreitagebart. Dazu trage ich, meist auch ersichtlich, Tattoos an den Armen und Hals-/Brustbereich. Ich bin aber kein Türstehertyp sondern einfach normal gebaut mit moderner, lässiger Kleidung. Freundinnen und Freunde sagen, ich sei süß, charmant, sehr intelligent und Bla. Aber gut, das steht mir ja nicht auf die Stirn geschrieben. Kennenlernen kann diese Facette aber auch keine Frau an mir, weil meist nicht einmal ein Lächeln oder Zurücklächeln kommt. Man denkt sich, die Frau nimmt sofort innerlichen Abstand, weil Macho, A....., Schläger, Knasti, D ummkopf. Ich wage es schon nicht mehr, auf der Arbeit oder ins Bars eine Frau anzusprechen, geschweige denn anzulächeln. "Hö, was will'n der?!" ..

Subjektiv: Hat man(n) aber einen Vollbart und bspw. einen Haarschnitt Marke "undercut" und TROTZDEM Tattoos, so ist man(n) cool, lässig, fesch. Und diese Spezies Mann hat meiner Beobachtung nach mehr Erfolg bei den Frauen. Da sieht manchmal das Gesicht nicht so prall aus, macht ja aber nichts: fesch eben. Und Frauen kokettieren oftmals auch damit, diese Art Mann zu "wollen".

Was meint Ihr? Sollte ich den Kurs "Selbstbewusstsein für Anfänger" noch einmal besuchen oder ist an meiner Theorie etwas dran?

Abschließend muss ich festhalten, dass ich niemals meine Tattoos entfernen lassen würde (das sind Maori-ähnliche) und/oder mir Haare und Bart wachsen lassen würde. Dann bleibt's eben so mit mir und den Frauen.

Mit freundlichen Grüßen

Leben, Männer, Mode, Frauen
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