Asperger? Wirklich (19)?

Hallo. Ich (19, Männlich) hatte heute einen Termin bei meiner Psychologin, und meine gesetzliche Betreuerin meinte dann sie hat den verdacht Asperger bei mir. Ich kann das aber nicht glauben, denn ich hab mir mal Dokus über Asperger und Autismus angesehen, und ich habe kein zwanghaften Tagesabläufe, bis auf duschen und zähne putzen, ja ich habe momentan fast keine Freunde, was aber daran liegt dass ich von mir aus den Kontakt abbrechen wollte weil das einfach der Falsche Freundeskreis für mich war. Extrem komische interessen habe ich auch nicht, ich spiele nur gern Videospiele, wie meine verbliebenen Freunde auch. Ich habe eine Starke Sozialphobie, ich zittere beim unterschreiben oder wenn ich z.B meine Krankenkarte zeigen muss, aber das war früher nicht so. Ich habe heute mit zwei Freunden und einer bekannten darüber gesprochen, und die meinten alle ich gebe mich voll normal, bin nur extrem schüchtern wenn wir unter sehr vielen menschen sind, aber sonst keine Auffälligkeiten. Was mich am meisten bedrückt, meine gesetzliche Betreuerin hat die Vermutung ins Gespräch gebracht, und dann gleich gesagt "Der wird nie arbeitsfähig sein, der traut sich ja nicht mal ins Praktikum, und das wird sich auch nie ändern!." wie kann sie sowas nur sagen? Ich arbeite doch schon dran, ich gehe in randvolle bahnen obwohl ich es vor einem Jahr noch nicht konnte, weil ich es überwinden und ein normales leben führen möchte, ohne soziale ängste! ich bin total aufgewühlt deswegen. Meine Frage, ich habe jetzt einen Termin in einer Tagesklinik, wie lange läuft sowas? bis meine Sozialphobie überwunden ist? und was wenn die Asperger diagnostizieren obwohl ich und freunde uns sicher sind dass ich das NICHT habe? kann ich dann trotzdem noch einem normalen Beruf nachgehen, wenn meine sozialen ängste besser oder verschwunden sind? denn bis auf die Sozialphobie fühle ich mich total normal.

Leben, Arbeit, Menschen, Krankheit, Psychologie, Arzt, asperger, Autismus, Gesundheit und Medizin, Psyche
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Ich möchte nicht erwachsen werden (angst vor dem alt werden)?

Hey! Ich werde April 20, und irgendwie werde ich seit ich 18 bin jedes Jahr depressiver und unzufriedener mit meinem Leben. Ich würde am liebsten für immer 16/17 sein, und komme mit der Tatsache nicht klar schon sehr bald 20 zu werden. Ich fühle mich kein stück erwachsen, ich will weiter rumalbern, manchmal frech sein und auf keinen Fall ein spießer werden. Ich schaue mir immer mehr Filme aus meiner Kindheit und Teenager Jahren an und merke wie weh es mir tatsächlich tut alt zu werden. noch sehe ich jung aus, ich werde noch bei allem ab 16 nach meinem ausweis gefragt, aber ich weiß dass das nicht ewig anhält und ich auch in vielleicht nicht mal allzu langer zeit älter aussehen werde, und ich denke wenn man mich nicht mehr nach dem ausweis fragt wird mir das sogar weh tun was ja eigentlich voll verrückt ist? Ich habe eine regelrechte angst vor dem älter werden entwickelt, und ich weiß rein gar nicht damit umzugehen. Ich musste früh auf meinen Bruder aufpassen, wenn Mutter weg war musste ich mich um ihn kümmern, ihn oft zur Schule bringen, ihn essen machen, und das ab dem ich 12 oder 13 war. Ich fühle mich als hätte ich ein Haufen verpasst und als wäre meine Jugend einfach so an mir vorbei gezogen. nur noch die Filme und Serien aus meiner Kindheit und frühen Jugend lassen mich mittlerweile noch glücklich sein.. vielleicht versteht jemand was ich meine und kann mir da helfen? wieso bin ich so? ich weiß es selbst nicht so genau.

Leben, Kinder, Freundschaft, Angst, Alter, Menschen, Teenager, Psychologie, Depression, Jugend, Liebe und Beziehung, Psyche
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