Süchtig nach Gedanken?

Ich weiß nicht, ob ich damit alleine bin, aber mein Tag besteht hauptsächlich aus Musik hören und.... denken. Ich denke immer. Oder viel mehr, ich träume. Irgendwann habe ich einen Namen dafür gesucht und bin auf "Split & Change" gekommen. Es ist nämlich so, ich nehme eine Figur, die mir gefällt und ändere sie so um, wie ich sie gerne haben will, feile an Charakter, Aussehen, Verhalten und dann lasse ich sie in irgendeine Handlung einsteigen und dort ihr Ding drehen, so eine Art Superhelden Sache, nur das diese Person nicht unverwundbar ist und am Ende jedes Mal draufgeht. Zum Beispiel setzte ich diese Person (will den Namen nicht nennen, kommt mir lächerlich vor, in meinem Kopf ist sie sicherer als auf dem Bildschirm) in die Handlung eines Buches ein und lasse sie dort kämpfen. Und aus jedem Film, den ich sehe, jedes Buch, dass ich lese und jedes Spiel das ich spiele, bringt neue Elemente, neue Szenen, die ich verbauen kann. Mittlerweile mache ich das immer. Morgens nach dem Aufstehen, abends beim EInschlafen und zu jeder Zeit des Tages an der es irgendwie möglich ist. Ich bin immer in Gedanken. Am besten geht es mit passender Musik, aber auch ohne. Stundenlang sitze ich da und kreire meine Welt, ohne das mir langweilig wird. Und jetzt ist mir aufgefallen, dass ich damit nicht mehr aufhören kann, dass ich das BRAUCHE. Ohne diese zweite Welt, in die ich mich flüchten kann, in der meine Helden für mich kämpfen... ich weiß nicht was ich tun würde. Ich bin regelrecht süchtig dannach. Ist das Normal?

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Hmm, du bist mir sympathisch.

Normal? Nein. Aber wenn dich das so glücklich macht.

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Du musst auf eine Kreuzung gehen um 13.00. An einem Sonntag. Du brauchst Kinderknochen, Ziegenhaar und eine Adlerfeder. Dann musst du dreimal "ZINKTAO" Schreien. Dann erscheint ein Dämon. Das ist der der deine Seele geklaut hat. D Jetzt musst du ihn zum Tanzen auffordern. Wenn er zusagt kriegst du deine Seele wieder wenn nicht musst du auf ewig in der Hölle schmoren

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Hey, mir geht ungefähr genauso nur mit dem kleinen unterschied das ich keine Angststörungen hab. Sondern eher... Hmh wie soll ichs nennen. Ne Hassstörung? Klingt vielleicht doof aber Ich bin auch auf der Arbeit die Liebe, Nette die sich gerne um alles Kümmert. Ich bin der Engel meiner Eltern aber wenn ich alleine bin habe ich immer mit Selbsthass, Wut zu kämpfen. So Wut darüber das ich mich immer verstellen muss. Und mal nie meine Ehrlich Meinung zu allem abgeben kann. weil mein Charakter eher Melancholisch eingestellt ist. Das kann man aber leider als Erzieherin nicht raushängen lassen. Ich würde den Beruf ja aufgeben aber damit würde ich meinen Eltern ein Brett vor den Kopf hauen... Deswegen schluck ich meine Art den ganzen Tag runter und wenn ich dann Abends in meine Wohnung komme habe ich das Gefühl zu Explodieren. Naja... Jetzt hab ich mich auch mal ausgelassen. Dir kann ich nur Sagen... Depressionen sind denke ich nie gut. Du musst wissen wie tief die gehen und ob es für dich nicht vielleicht besser wäre mit jemanden den du nicht kennst mal ganz offen und ehrliche Gespräche zu führen.

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