Wie kann ich sinnvoll zunehmen?

Ich bin Männlich, 1,8 m groß und wiege 45 kg. Ich esse 4-5 Mal am Tag. Bei jeder Mahlzeit esse ich schon mehr, als ich vertrage, ich habe nach jedem Essen Bauchschmerzen.

Meine Hauptnahrungsmittel:

- Obst

- Gemüse (insbesondere Kartoffeln)

- Brot

- Fleisch (weniger als 50g Pro Tag, ich bin nicht so der Fan von Fleisch)

- c.a. eine Tafel Schokolade Pro Tag

- Reis

- Nudeln

Flüssigkeit:

- 2,5-4 Liter Leitungswasser am Tag (hin und wieder Multivitamin Drink's)

Meine Verdauung funktioniert gut, ich habe keinen Durchfall. Das einzige Problem ist, das ich beinahe kein Hungergefühl habe. Ich merke irgendwann einfach, dass das letzte Essen schon ein wenig her war und das ich Mal wieder essen sollte. Ich esse nicht zum Vergnügen, sondern nur zur Aufnahme von Nährstoffen. Kurz, ich esse nicht, weil ich will, sondern weil ich muss. Das war schon mein ganzes Leben so, ich bin also daran gewöhnt.

Ich möchte hier keine Tipp wie "geh zu McDonald's" hören. Denn:

1. Das habe ich schon erfolglos ausprobiert.

2. Das Essen dort hat zu wenig Kalorien, ich müsste extrem viel von diesem Abscheulichen Zeug essen, um meinen Tagesbedarf zu decken (ich hab's Mal nachgerechnet).

3. Wie oben schon erwähnt, dieses "Essen" (wenn man das überhaupt noch als solches bezeichnen kann) hat eine abscheulich Konsistenz und schmeckt auch genau so schlecht. Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, wie Menschen davon abhängig sein können.

Ps. Wer einen Rechtschreibfehler findet, darf ihn gerne behalten.

essen, Medizin, Gesundheit, Ernährung, Gewicht, zunehmen, Gesellschaft, Gesundheit und Medizin, Sport und Fitness
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Wieso wollen alle Autismus heilen und wieso spenden Leute an Autism Speaks?

Also zu Beginn ich bin Autist und möchte nicht geheilt werden (zumal das eh völlig unmöglich ist). Ich bin, wie viele andere Autisten auch, froh darüber das ich Autist bin. Die meisten Außenstehenden sehen nur die Nachteile daran und sagen immer, dass es ja so schrecklich sein muss und ehrlich gesagt, das dachte ich früher auch, doch mit der Zeit merkte ich, das es Dinge gibt, bei denen ich anderen als Autist auch überlegen bin. Ich kann 3 Dimensionale Schaubilder und Pläne in meinem Kopf erstellen und mein Gedächtnis ist wie ein Film mit nur wenigen Lücken. Ich kann jederzeit den Film zurückspulen und mir Dinge aus meiner Vergangenheit ansehen. Klar bin ich anderen dafür in sozialer Kompetenz und etc. unterlegen.

Meine erste Frage:

  • Wieso glauben Menschen, dass sie alles über Autismus wissen, weil sie eine Seite gelesen haben oder einen Autisten kennengelernt haben?

Da gibt es so ein Mittel mit dem Namen "Mineral Miracle Supliment" (MMS) was angeblich Autismus heilen soll. Das Problem daran ist, dass es nichts weiter als Chlorbleiche ist und daher auch wirkungslos. Hinzu kommt, dass es ätzend und Giftig ist. Viele Eltern verabreichen ihren wehrlosen Autistischen Kindern mehrmals täglich MMS, mit einem sehr schmerzhaften Einlauf, was in starken Darmverätzungen resultiert. Die meisten MMS Befürworter waren leichtgläubig und haben sich von diesen Scharlatanen überzeugen lassen, doch als sie überzeugt waren, war es vorbei mit der Leichtgläubigkeit und niemand konnte sie je von der Wahrheit überzeugen.

Wie kann es sein, das Menschen erst so leichtgläubig sind und dann plötzlich so von diesen "Mittel" überzeugt sind, dass sie alle wissenschaftlichen Gegenbeweise ignorieren?

Gut nun zu Autism Speaks.

Autism Speaks ist eine "non-profit organization" die angeblich für Autisten kämpft. Interessanterweise gehen ein Großteil der Spendeneinnahmen in Werbung und "Ursachenforschung". Liest man sich da etwas genauer rein, findet man die Ziele der Organisation. Die Ursachenforschung betreiben sie, um herauszufinden wie man Autismus vor der Schwangerschaft diagnostizieren kann und ab hier werden einige schon wissen worauf das hinaus läuft: Genau, wenn man nämlich weis, das ein Kind Autist ist, besteht die Möglichkeit es anzutreiben. Autism Speaks selbst sagt, dass es ihr Ziel ist, die Anzahl an Autisten auf der Welt zu minimieren. In ihren Werbungen versuchen sie also die Gesellschaft davon zu überzeugen, das Autismus schädlich ist. Die Mehrheit der Autisten ist gegen diese Organisation, doch sobald ein Autist seine Kritik äußerst, gibt es eine Vielzahl an Leuten die denken, das er etwas gegen Autisten hat, ohne zu wissen, dass er selbst einer ist. Nicht ein führendes Mitglied dieser Organisation ist selbst Autist und trotzdem denken die Leute, dass es eine Autisten freundliche Organisation ist. Wieso ignoriert die Gesellschaft die zahlreichen Stimmen der Autisten und denkt, dass sie mit ihren Spenden Autisten hilft?

Psychologie, Autismus, Gesellschaft, Medien, Menschheit, Pseudowissenschaft, Philosophie und Gesellschaft
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