Höchstwahrscheinlich ums Erbe betrogen?

Der Vater von meinem Mann ist vor 3 Jahren verstorben an Krebs. Allerdings war es nicht sein leiblicher Vater aber das Verhältnis zu ihm war so, als wäre es sein leiblicher Vater gewesen von beiden Seiten. Sein Vater hatte noch zwei leibliche Töchter, eine Tochter hat die gleiche Mutter wie mein Mann, die andere nicht. Für meinen Mann waren es trotzdem beide seine Schwestern weil er mit ihnen aufgewachsen ist. Als sein Vater im Sterben lag und es ihm sehr schlecht ging, bekam mein Mann einen Anruf von seiner Schwester, dass sie die Daten genauer Wohnort (Adresse von meinem Mann) und unserer Tochter und genaue Geburtsdaten und Geburtsort unserer Tochter braucht. Es kam aber nichts mehr, mein Mann hat gar nichts vom Erbe bekommen. Sein Vater hatte ein Haus und Versicherungen. Allerdings behauptete die Schwester, dass er die Versicherungen schon alle aufgelöst hatte, was aber auch gelogen sein könnte. Wir haben erfahren, dass die eine Schwester, die auch den Anruf bei meinem Mann getätigt hat, die zweite Schwester beschissen hat. Sie hat ihr einen Vertrag hingehalten, dass sie ihr 50000 Euro ausbezahlt und dafür enterbt wird und keinen Anspruch mehr habe da ansonsten das Haus von ihrem Vater auf die Oma von ihr zurückfällt, es wäre angeblich so eingetragen was sich aber nach 3 Jahren rausstellte, dass es nicht so sei. Die Oma wusste gar nichts davon und das ist nun nach 3 Jahren rausgekommen. Jetzt hat sich mein Mann natürlich auch seine Gedanken gemacht, warum wollte sie die Daten kurz vorm Sterben von meinem Mann und meiner Tochter haben? Wir vermuten, dass die Schwester ihren Vater im Sterben ausgenutzt hat weil er so schwach war und er ihr vertraut hat und irgendwas unterschrieben hat, was er gar nicht wollte. Denn wir sind uns sicher auch wenn mein Mann nicht das leibliche Kind war, das er 100 prozentig was von seinem vater geerbt hätte. kann man in so einem fall nichts machen oder?

Familie, Recht, Erbe, Kinder und Erziehung
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