Warum fordert keine Partei, insbesondere die Grünen, gegen Kreuzfahrtschiffe vorzugehen?

Es gibt Pläne, namentlich genannt durch die SPD (die Grünen hauen aber schon seit eh und je in diese Kerbe), den Spritpreis (aber auch Heizöl!) höher zu besteuern. Wegen Klimawandel, CO2 usw.

Die DUH, ein dubioser Verein, will ferner Fahrverbote in Innenstädten oder gar Tempolimits auf Autobahnen.

Das sind alles Dinge, die den Großteil der Bevölkerung betreffen und einschränken. Die allerwenigsten fahren zum Spaß mit dem Auto in die Stadt, entweder gehen sie dort arbeiten oder einkaufen oder kombinieren beides.

Diese Leute sollen die Zeche zahlen?

Kreuzfahrtschiffe sind ein Paradebeispiel für völlig sinnfreie Emissionen. Damit muß wirklich KEINER fahren, mir fällt da auch wirklich kaum eine Rechtfertigung ein (Den Geschäftsreisenden mit Flugangst, der auf nen anderen Kontinent muß, könnte man sich vielleicht noch zusammenspinnen)

Warum fordert man nicht darauf mehr Steuern? Verbieten kann man sie nicht, dann fahren sie eben unter anderer Flagge, ebenso gelten jenseits der 12 Meilen Grenze auch keine nationalen Gesetze mehr. Aber man könnte z.B. den Kauf von Tickets besteuern, von mir aus 100 Euro pro Ticket - das tut der Zielgruppe nicht weh, im Gegensatz dazu, wenn Normalverdiener sogar noch viel mehr drauflegen sollen (über höhere Spritpreise und Heizölpreise).

Ebenso, der Binnenflugverkehr. Nicht ganz so schwachsinnig wie Kreuzfahrtschiffe, aber dennoch ein "Luxus", der für 90 % der Bevölkerung völlig uninteressant ist. Wer von Frankfurt nach München fliegt statt mit dem Auto zu fahren (oder der Bahn), der hat es wohl besonders eilig. Wenn es ein Geschäftsmann ist, für den jede Stunde Zeit = Geld ist, der müßte dann eben neu kalkulieren, ob es sich noch lohnt, würde man z.B. auf Kerosin auch Steuern erheben.

Die Steuern auf Kerosin können ja trotzdem unter dem Durchschnitt der Nachbarländer liegen, um durch "Tanktourismus" noch zusätzliche Einnahmen zu generieren. Im Gegenzug die Mehrwertsteuer um den Wert senken, den die Mehreinnahmen hergeben.

Das wäre doch eigentlich der "Job" der Grünen und Linken, sowas zu fordern, oder? Die AfD hingegen macht es auch nicht richtig, wenn sie sagt, man solle nur die Ökosteuer abschaffen. Natürlich sollte man auf Dauer Alternativen entwickeln, aber doch nicht auf Kosten von Normalbürgern und Pendlern. Da gibt es ganz andere Umweltsauereien.

Auto, Steuern, Umwelt, Deutschland, Politik, Klimawandel, grün, kohlendioxid, Sprit, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Macht man sich in der Schweiz wirklich strafbar, wenn man eine Wiese betritt?

Ich bin mal vor zwei Jahren in der Schweiz eine Autobahn entlanggefahren, die u.a. auch am Bodensee entlangführte. Dort gab es auch einen Autobahnparkplatz, an welchem ich angehalten hatte.

Von dem Autobahnparkplatz sah man den Bodensee. Aus Neugier trat ich ein paar Meter in eine angrenzende Wiese, um einen besseren Blick zu haben. Man konnte gerade noch über den Bodensee drüberblicken und sah im Horizont Deutschland.

Als Deutscher natürlich erst recht interessant, mal sein Land "von außen" zu sehen, machte ich da paar Fotos.

Eines dieser Fotos zeigte ich heute Abend beiläufig einem Bekannten, der wissen wollte, wie der Bodensee von der anderen Seite aussieht.

Dieser sagte dann aber "mutig mutig"... der Tenor war, daß ich froh sein kann, daß mich die Schweizer Polizei nicht erwischt hat, weil die da gar kein Spaß verstehen einfach auf eine Wiese zu gehen, die gehört ja schließlich jemandem, und Hausfriedensbruch, Schadensersatz, usw. drohen könnte... (Die Wiese war weder eingefriedet, noch waren Kühe oder so drauf oder eine erkennbare Nutzung!!)

Nun, falls ein Schweizer zufällig da ist, ist da was dran und es können tatsächlich Strafen drohen? Die Wiese grenzte an einen Autobahnparkplatz. Mir ist ja bekannt, daß man in einigen Sachen in der Schweiz ziemlich aufpassen muß, aber davon hörte ich noch nie. Es sind auch andere auf die Wiese (hauptsächlich Deutsche, die wohl auch unser Land aus der Perspektive mal sehen wollten).

Wirklich verboten? Verboten, aber wird geduldet? Verboten und wenn Polizei kommt, ist man richtig dran? Wie muß man sich das vorstellen?

Schweiz, Bodensee, Landschaft, Schweizer Recht
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Warum weicht polnisch so sehr von anderen slawischen Sprachen ab?

Nun, mir ist aufgefallen, daß es einige Überschneidungen zwischen Russisch und Serbokratisch gibt. Wobei die Konjugationen anders sind z.B. "snaju" vs. "znam", aber die Wortbestandteile, da gibt es viele Überschneidungen.

Mir sagten auch schon Serben oder Kroaten, daß sie Russisch ähnlich gut herleiten können, wie ein Deutscher z.B. Holländisch.

Auch zwischen bulgarisch (die Sprache kenne ich allerdings nicht!) und serbisch scheint es viele Überschneidungen geben. Tschechisch und Slowakisch sollen auch näher beisammen sein, als so manche Deutsche Dialekte, wenn man sie direkt vergleichen würde.

Aber polnisch, ist irgendwie vom Aufbau ganz anders. Die Schrift ist lateinisch, nicht kyrillisch, die Aussprache ist wirklich sehr schwierig, haufenweise Zungenbrecher, auch weicht der Wortschatz viel mehr viel mehr ab.

Ich kann weder gut russisch, noch serbokratisch, aber ein paar Brocken kann ich. Höre ich z.B. ein Lied aus einem der Länder, kann ich doch manche Dinge ableiten, aber bei polnisch nicht ein einziges Wort.

Nun, was ist da im polnischen noch drin, daß es sich so von anderen Sprachen abhebt. Geographisch würde man ja deutsch vermuten, aber ich glaube, das würden wir dann alle raushören ;)

Haben sich die Polen bei der Völkerwanderung mit irgendeinem anderen Volk vermischt? So, wie z.B. Magyaren eine völlig andere Sprache sprechen, die nur mit finnisch verwandt ist?

Schule, Polen, Geschichte, Sprache, Politik, Kultur, osteuropa, polnisch, Russland, Slawen, Volk
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Kann man in Flüssen gesammelten Müll irgendwo (kostenlos) abgeben?

Der Rhein hat so niedriges Wasser, wie noch nie. Ich war schon im Sommer dort, da war er schon sehr niedrig und sehr sehr warm (habe drin gebadet).

Nun möchte ich morgen mal wieder hinfahren und mir das anschauen, wie er jetzt aussieht. Er soll wohl einen historischen Tiefststand haben. Das hat man ja nicht alle Tage.

Nun zur Frage: Wenn man dort jetzt Müll im Flußbett findet und aufsammelt, kann man das in irgendeiner Stadt abgeben? Oder verlangen die Geld und behandeln es wie Hausmüll? Das wäre ja sonst sehr unfair, wenn man schon Zeit aufbringt und etwas für die Umwelt tut, und dann auch noch Entsorgungsgebühren zahlen muß?

Auf den Webseiten der Anrainerkommunen habe ich diesbezüglich nichts gefunden.

Aber ich sage mal, wenn jeder, der etwas Zeit hat wenigstens zwei Stunden etwas einsammelt, wäre der Fluß sauber. Das wäre doch genial!

Aber, wohin mit dem Müll?

Es gab schon den Tip, es in der nächsten Stadt einfach an der Straße abzustellen, dann müsse es die Stadt entsorgen. Nur, sollte man dabei erwischt werden, zahlt man ja auch ne Strafe (illegale Müllablage).

Wohnt vielleicht jemand in der Nähe des Rheins (oder ein anderer niedriggefallener Fluß) und kann mir sagen, wie man das am besten anstellt? Könnte eventuell die Feuerwehr ein Ansprechpartner sein (die sind ja auch oftmals gemeinnützig), oder Umweltschutverbände? Aber dann müssen die das wiederum ja von Spendengeldern entsorgen?

Gibt es eine Möglichkeit?

Umweltschutz, Umwelt, rhein, Müll, Ehrenamt, Klima, Plastik, Duerre, Pegel
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