Muss ich arbeiten um eine Krankenversicherung zu haben?

Hallo erstmal

Ich habe mein Abitur in 2018 absolviert, bin im Dezember 18 geworden. Ich habe keinen Studienplatz bekommen (wollte Medizin studieren, hat dafür nicht gereicht) und ich lerne derzeit auf den MedAt und hoffe, in Österreich einen Platz ergattern zu können.

Ich habe keinen Job, nichtmal auf 450 Euro Basis. Ich hatte 3 verschiedene Jobs gehabt aber ich hab bei allen drei nach kurzer Zeit gekündigt. Viele werden jetzt denken, dass ich faul bin und unmotiviert und dass ich deswegen hingeschmissen habe. Das mag vielleicht sogar stimmen, ich weiß nicht was falsch mit mir ist. Bei jedem Job hab ich immer panische Angst und Heulkrämpfe bekommen allein beim Gedanken, dort wieder hinzumüssen. Und normalerweise ist das gar nicht meine Art, ich bin eigentlich ein sehr glücklicher und positiver Mensch.

Naja jedenfalls, irgendwann war ich dann beim Arzt und meine Krankenkarte ging nicht. Ich wäre eigentlich davon ausgegangen, dass ich bei meinem Vater mitversichert bin aber wahrscheinlich hört das mit 18 auf?

Meine Frage ist, ob ich unbedingt arbeiten muss um wieder eine Krankenversicherung zu haben oder kann ich auch was anderes machen? Ich hab mir dann auch Studiengänge für das Sommersemester angeschaut, aber da ist nicht wirlich was für mich dabei.. Soll ich mich trotzdem einfach irgendwo einschreiben und warten bis ich meinen Platz in Österreich (hoffentlich) bekomme. Oder gibt es Jobs, die ihr Menschen wie mir empfehlen könnt?

Das ganze ist mir wirklich peinlich, bitte seid nicht gemein/verletzend.

Danke sehr :)

Arbeit, Studium, Krankenversicherung, AOK, Krankenkasse, Österreich, Psyche, MedAt
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Kündigungsfrist umgehen wegen psychischer Belastung?

Hallo erstmal :)

also ich habe bei einem Supermarkt in meiner Nähe gearbeitet, ein sehr bekanntes. Ich bin da auch nicht wirklich lang, mein erster Arbeitstag war am 17. September. Ich bin dort eine Aushilfe gewesen. Zuerst hat es mir dort wirklich sehr gefallen und ich hab mich gefreut eine tolle Stelle gefunden zu haben. Ich war engagiert und sehr motiviert. Leider hat sich alles am 2. Tag schon geändert. Ich weiß nicht wie ich es erklärken soll aber meine Kollegen und meine Vorgesetzten sind sehr verbally abusive. Machen mich ständig runter und schreien und demütigen mich vor Kunden und so weiter. Der Dienstplan wurde nie zum genannten Zeitpunkt ausgehängt, mir wurden Sachen kaum richtig beigebracht (fand ich nicht weiter schlimm, ich hab versucht mir selbst die Kasse beizubringen) und Sachen die ich vorher mit dem Chef vereinbart hatte kamen gar nicht mehr in Frage. Zum Beispiel hab ich gefragt, ob es okay ist wenn ich erst ab 10 Uhr arbeite weil dann erst mein Ticket für die Öffis gilt und der Chef meinte das geht klar. Als ich das der Chefin erzählt hab meinte sie dass das gar nicht geht weil sie ja dann keine Kräfte um 8 Uhr morgens mehr hätte. Das ist nur ein Beispiel von vielen.

Generell ist die Arbeitsatmosphäre dort echt bescheuert. Jedes Mal wenn ich nur daran denken musste, dass ich da hin muss, war mir direkt schlecht. Also hab ich mich entschieden zu kündigen.

Meine Kündigungsfrist ging aber 2 Wochen. Die erste Woche hatte ich einen Magen Darm Infekt und wurde vom Arzt krankgeschrieben. Mir gehts jetzt aber schon wieder gut aber ich möchte auf gar keinen Fall wieder in dieses Irrenhaus. Ich hab gelesen, dass wenn man die Frist ignoriert, angeklagt werden kann und Schadensersatz zahlen muss. Ich hatte jetzt ja schon eine Woche mich krankgemeldet, glaubt ihr die klagen eine 17jährige wegen einer blöden Woche an? Was ist jetzt das beste was ich tun kann? Ich bin echt verzweifelt und wie gesagt: ich geh auf gar keinen Fall da nochmal hin, lieber verzichte ich auf meinen Gehalt den ich bis jetzt erarbeitet habe.

Ich bedanke mich für jede vernünftige Antwort

Arbeit, Aushilfe, Kündigungsfrist, Psyche, Supermarkt
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