Umgangsregelung gegen den Willen der Kindes?

Wir sind geschieden und haben das gemeinsame Sorgerecht. Unser Kind 8 (1.Klasse)lebt bei mir und meiner Partnerin. Die Umgänge mit dem Papa fanden bisher regelmäßig statt. Der Papa hat eine Freundin und sie hat einen 5 jährigen Sohn. Mit der Schulzeit wurde das schwieriger, weil sich der Umgang dann nur auf die Wochenenden und Ferien beschränkt. ( der Papa wohnt ca. 1 h weit weg und arbeit im rollenden Schichtdienst ) Nun hat der Papa auf erweiterten Umgang für seine Partnerin geklagt und wir haben uns im Interesse des Kindes auf ein 14 tägige Regelung von Freitag nach der Schule bis Montag in die Schule und die Teilung der Ferien unter Einbeziehung seiner Partnerin in dieser Zeit gerichtlich geeinigt. Diese Regelung habe ich vorgeschlagen um die Kontakte zwischen uns Eltern auf ein Minimum zu beschränken. Und meinen Sohn möglichst aus dem Ärger herauszuhalten.Es gab in der Vergangenheit ständig Probleme mit der Einhaltung der ausgemachten Zeiten und massive Eingriffe seiner Partnerin zb. Ihre alleinigeTeilnahme am Elternabend und ausfüllen von Unterlagen als Sorgeberechtigte usw.

Nun mein aktuelles Problem.

Mein Sohn berichtete mir, das sein Papa in den 3 Wochen Papa-Zeit in den Sommerferien keine Zeit für ihn hat. Er wäre eine Woche bei ihm und Partnerin, eine Woche bei Oma und Opa ( was völlig in Ordnung ist) und eine Woche bei den Eltern seiner Freundin.

Der Papa hatte mir davon Mal wieder garnicht erzählt. Er weigert sich, mir darüber Auskunft zu geben wann mein Sohn von wem betreut wird. Mein Sohn sagt, er möchte nicht bei den Eltern von Papas Freundin schlafen. Er traut sich aber nicht dort zu wiedersprechen.

Meine Eltern zu denen mein Sohn einen super Kontakt hat, würden die Betreuung sehr gerne übernehmen . Katrin

Umgangsrecht, Familie, Recht, Kinder und Erziehung, Scheidungskind
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