Das ist durchaus sinnvoll.. aber zuvor musst du erstmal die pferdesprache können, damit du dich mit deinem pferd verständigen kannst. ebenso musst du das richtige abrollen lernen, damit wenn du vom pferd fällst, die richtige technik anweden kannst damit nicht so viel passiert. und du solltest sehr stark die stimme und die gewichtsverlagerungen verwenden. die indianer haben früher die pferde nicht als sportgerät angesehen sondern als teil der familie. Ich persönlich werde auch anfangen indianisch zu reiten.. bis jetzt reite ich noch englisch und das gefällt mir absolut nicht. meine reitlehrerin sagt immer "wenn sie nicht hört, schlag richtig mit der peitsche zu.. sie muss das machen was du willst" und das ist doch gerade das falsche?! die reiter sollten doch auch zum teil darauf hören was das pferd will damit es ihm ebenso spaß macht. und was mich besonders an unserem stall erschrocken hat, dass man reitanfänger sofort aufs pferd drauf setzt. Ich durfte mein jetztiges pferd nicht kennenlernen geschweige denn bodentraining machen. ich wurde sofort draufgesetzt und dann hieß es "los reiten". ich habe als ich klein war immer das westernreiten geliebt und das englisch reiten verabscheut. ich habe gesehen, dass es den pferden nicht so gut ging. damals hatte ich eine private reitlehrerin und die hat mir eine mischung zwischen dem western und dem indianischen reiten beigebracht. ich musste zuerst viele monate bodentraining machen und das pferd kennen und lieben lernen, damit ich mich beim reiten verständigen konnte. zunächst musste ich das richtige fallen lernen und erst dann durfte ich das reiten anfangen (ich durfte erst nach einem halben jahr anfangen zu reiten). aber ohne alles, nur mit einem halsring. und es hat geklappt. das pferd folgte mir überall hin, es hat mir vertraut und ich konnte ohne alles reiten. es ist nie was passiert, weder im gelände noch auf dem reitplatz. also ich finde das indianische reiten klasse, weil es beiden seiten spaß macht und es beiden gut geht dabei. man hat viel mehr herausforderungen als im englischen reiten und man hat eine tiefere verbindung mit dem pferd!

...zur Antwort