Hallo zusammen,
ich habe im Juli ein gebrauchtes Fahrzeug gekauft (inkl. 1 Jahr Garantie).
Das Auto wurde über die Fima "ABC" inseriert und auch über die Firma "ABC" ausgestellt. Ich telefonierte und war auch vor Ort bei der Firma "ABC".
Bereits Tage nach dem Kauf traten erhebliche Mängel am Fahrzeug auf, die teilweise vorher ausgebessert werden sollten und die sich von Woche zu Woche vermehrten. Das Fahrzeug ist seither nicht mehr Verkehrstauglich.
Ich habe den Verkäufer natürlich umgehend kontaktiert und er versprach mehrfach auszubessern - doch leider tat er es nicht. Nachdem ich erfuhr, dass der Verkäufer schon öfter negativ aufgefallen sein muss und wohl auch schon Betrugsfälle vorlagen, habe sofort einen Anwalt eingeschalten. Dieser bemerkte auch, dass im Kaufvertrag nicht etwa (wie angenommen) die Firma "ABC" sondern eine völlig unbekannte Firma "123 in Gründung" im Kaufvertrag angegeben war (die offenbar garnicht zu existieren scheint) und das einige Klauseln völlig unrechtmäßig sind.
Der Anwalt forderte also auch mehrfach zur Ausbesserung auf doch leider ohne Erfolg.
Letztendlich bin ich vom Kaufvertrag zurückgetreten. Der Verkäufer meldete sich (nach erneutem Schreiben) zwei Wochen danach und teilte mir mit, dass er insolvent sei (dem Inhaber wurde, laut Internet Auskunft- von Amtswegen erst im März eine Firma geschlossen).
Nun ist die Frage, ob es sich lohnt, zu klagen. Wir haben Beweise dafür, dass das Fahrzeug erhebliche Mängel aufweist und der Anwalt beschreibt dies als "Arglistige Täuschung und Betrug".
Ich danke für eure Hilfe und entschuldige mich schon jetzt für den langen Text.
Lieben Gruß
Jessy