Ich fotografiere mit der D700 und D4, die beide keine Schwenkdisplays haben. Aus gutem Grund; die Dinger können im Getümmel eines Shootings ganz schnell verbogen werden und neigen auch dazu über die Jahre, durch das ständig bewegte Kabel im Gelenk, Display-Aussetzer zu bekommen. Im Übrigen sind Megapixel nicht wirklich wichtig. Die D700 hat 12MP und die D4 16MP und aus beiden Kameras hole ich, ein vernünftiges Glas vorne dran vorausgesetzt, Aufnahmen, die sich auf 80x120cm ausbelichten lassen. Für Portraits sind eher Vollformat-Kameras mit lichtstarken leichten Tele geeignet; sie produzieren mehr Tiefenunschärfe, stellen also den Protraitierten besser frei; ganz nebenbei sind die Kameras mit Vollformatsensor nochmal einen Ticken besser, was die Bildqualität angeht. So würde ich dir erstmal vorschlagen, zu überlegen, ob es wirklich APS-C/DX sein soll oder vielleicht doch Vollformat/FX. Als Gehäuse würde ich nicht unter D7000 oder D700 gehen, die gebraucht schon gut zu bekommen sind und einen sehr entscheidenden Vorteil gegenüber den Consumer-Knipsen haben: Sie können auch mit den ältenen AF-Nikkoren, die keinen eigenen Motor haben und da ist der Gebrauchtmarkt eine Schatztruhe! Als Anfangsglas das AF-S 24-85/,5-4,5 G ED oder das AF-S 24-120/3,5-5,6 als Allrounder und für Portraits das AF 85/1,8D. Kein DX-Glas!! Solltest du dich später doch für Vollformat entscheiden, kannste diese Gläser dann alle in die Tonne treten.

Nochmal ein Satz zu den Megapixel; sollen die Bilder meist nur am Bildschirm (max. 2MP) oder als Photobuch gedruckt werden (ebenfalls max. 2MP), vielleicht mal 40x60cm (max. 8MP) reichen 10MP vollkommen aus. Verfalle bitte nicht dem Hype und dem Geschwätz der Verkäufer, dass mehr Pixel das bessere Bild machen. Besonders bei den Kompakten mit ihren Minichip hat diese Entwicklung zu immer mehr Pixel nur zu Pixelmatsch geführt anstatt zu besseren Bildern. Zu den Sensoren, suche unter "formatfaktor" in Wikipedia!

Zurück zu deiner Anfangsfrage, ja, die D3000 reicht für den Anfang vollkommen aus!

Gruss Jakker

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Nun, diese Arbeit habe ich in den Jahren 2004-2006 hinter mich gebracht: mein komplettes Archiv von ca. 40.000 Bilder zu scannen. Die Frage an Dich wäre erst mal, scannst du Papierbilder?? Welche Mengen? Welche Qualität erwartest Du? Ich hatte damals meine Bilder über das Negativ bzw. Dia eingescannt. Dazu hatte ich mir einen relativ günstigen Epson-Filmscanner und später einen Nikon-Filmscanner angeschafft. Vorteil: Dias und besonders Negative sind auch über Jahre in Top-Qualität verfügbar während Papierbilder verblassen, beschädigt sein können, schlicht nicht mehr vorhanden oder eine Oberfläche haben, die das Scannen schwierig machen (Moire-Muster). Zum Bildformat: TIFF ist für das Einscannen erst mal hervorragend geeignet, produziert aber große Bilddateien mit dem Vorteil, dass sie gut nach bearbeitet werden können.

Geht es dir nur darum, einen Schuhkarton Papierbilder auf Platte zu bringen, reicht das jpg-Format vollkommen aus. Meine Empfehlung dann, mit Irfan-View eine gute Einstellung finden, mit der die Fotos verbessert werden und dann als Batch (verarbeitet mehrere Bilder mit der gleichen Einstellung) bearbeiten.

Zum Papierbild mit schwieriger Oberfläche. (Moire-Effekt) Früher gab es häufig Prints, die aussahen, als wäre die Oberfläche geprägt. Diese Bilder machen häufig Schwierigkeiten beim Scannen auf dem Flachbettscanner und sehen manchmal so aus, als hättest du eine feine Gardine zwischen Bild und Scanner gelegt.
Hier musste du einfach ein wenig mit der Auflösung experimentieren.

Oder du erstellst Repro´s - Abfotografieren aber das ist ein anderes Thema!

Wünsche dir viel Spaß und Erfolg!

Jakker

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Ein Shooting im Studio dürfte mit 10 (20x30) großen Abzügen für 350€ zu bekommen sein. CD mit allen Bilder geht extra; in der Regel nochmal etwa 250€, da damit auch die Bildrechte übergehen. Aussenshooting erhöht den finanziellen Aufwand schnell auf 600-900€, ohne CD.

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