Derartige Meldungen sind vergleichsweise häufig. Der ungefähre Wohnort kann häufig direkt aus der IP abgeleitet werden und entsprechend auf der Seite eingebunden werden.

Derartiges fällt in die Kategorie Scareware, das heißt, dass Betrüger über Anzeigen und Pop-Ups vorgaukeln, dass man strafrechtlich in Erscheinung getreten sei und beispielsweise ein Verfahren dadurch abwenden kann, in dem man Geld irgendwo hin bezahlt.

Die Polizei bindet keine Meldungen auf Webseiten ein.

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Es kommen zahlreiche Gründe in Betracht, die den dann tatbestandlichen Hausfriedensbruch rechtfertigen können, zum Beispiel Notstand. Auch käme eine mutmaßliche Einwilligung in Betracht. 

Ohne genaue Sachverhaltskenntnisse lässt sich dazu nichts weiter ausführen.

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Auch eine Nachricht kann den Straftatbestand des § 185 StGB erfüllen.

Jedoch bist du nicht Täter der Tat und hast auch keine Garantenpflicht inne, damit ein Unterlassen statt aktivem Tun in Betracht kommt.

Womöglich wird das Verfahren eingestellt, sofern überhaupt ein Strafantrag von der Person oder dessen Eltern im Falle von Minderjährigkeit gestellt wurde. Es kann auch zu einer Verhandlung kommen, für diesen Fall wirst du ja wissen, wie du dich zu verteidigen hast.

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Strafrechtlich betrachtet unterliegt ein Geistlicher keiner Verschwiegenheitspflicht, diese obliegt nur den in § 203 StGB genannten Berufsgruppen.

Ein Geistlicher kann jedoch schweigen und ist nicht an die Anzeigepflicht bestimmter Straftaten gebunden, § 139 Abs. 2 StGB.

Eine Verschwiegenheitspflicht kann sich jedoch aus einem zivilrechtlichen Vertrag oder aus Kirchenrecht ergeben.

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Das Portemonnaie oder Wertgegenstände im Auto liegen zu lassen ist völlig legal. Die Sache ist sogar besonders gesichert, ein Diebstahl aus dem Auto somit kein einfacher Diebstahl, sondern ein besonders Schwerer Fall nach § 243 Abs. 1 StGB, darauf steht mithin eine Mindestfreiheitsstrafe von drei Monaten bis zu zehn Jahren.

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Der Hausfrieden ist ein notwehrfähiges Rechtsgut, gegen einen vorsätzlichen (!) Hausfriedensbruch ist Notwehr durchaus möglich. Ein Bootsteg ist wohl eher kein befriedetes Besitztum im Sinne des § 123 Abs. 1 StGB, ganz undenkbar ist dies jedoch nicht, da auch Gewässer eine Umfriedung darstellen können.

Für Vorsatz oder Fahrlässigkeit für eine Körperverletzung kann ich keine Anhaltspunkte finden.

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Was du beschreibst ist wohl kaum Geldwäsche, sondern höchstens ein Weg, die Geldherkunft zu verschleiern. Auch Bitcoins sind nicht anonym sondern mittels der Blockchain gut nachvollziehbar. 

Ob das Geld jetzt direkt eingezahlt wird oder über Umwege, macht insoweit kein Unterschied. Bei beiden Varianten existiert ein Geldeingang auf dem Konto, der womöglich rechtfertigungsbedürftig ist.

Gewaschen wird das Geld, wenn es zum Beispiel in ein legales Gewerbe eingeführt wird, also die Einnahmen aus dem legalen Gewerbe mit dem illegal erwirtschafteten Geld vermischt wird. Beispiele dafür wären möglicherweise die Fälscherläden in den Touristengebieten auf den Kanarischen Inseln.

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Auf keinen Fall. Wenn die Leistung nicht angenommen wird, kommt der Gläubiger in Verzug, § 293 BGB. Es entstehen somit auch die Folgen des Gläubigerverzugs, vgl. zum Beispiel http://ruessmann.jura.uni-sb.de/bvr2003/Vorlesung/glaeubigerverzug.htm

Eine Annahmeverweigerung stellt mangels derart verstehbarer Willenserklärung keinen Widerruf dar. 

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Bedrohung nach § 241 Abs. 1 StGB bedarf der Androhung eines Verbrechens. Ein solches kann ich hier nicht erkennen. Eine Körperverletzung ist kein Verbrechen.

Die Beleidigung ist jedoch strafbar gemäß § 185 StGB.

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