Nö, muß nich! In einem Versicherungsvertrag kann es selbst drei verschiedene Personen geben: die versicherte Person (die den Schutz vor dem versicherten Risikos genießt, Leistungen beziehti Fall der Fälle), den Versicherungsnehmer (VN, den Vertragspartner der Versicherung, der eben nicht gleich der/die Versicherte auch sein muß) und die Person, die ihr Konto hergibt für den Einzug der Beiträge.

In Altersvorsorgeverträgen (betriebliche Altersvorsorge im Wege der Direktversicherung) sind auch Arbeitgeber (VN) und Versicherung die Vertragspartner und der Arbeitnehmer die versicherte Person (VP).

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Das Untermietverhältnis ist ein so genanntes Innenverhältnis zwischen Mieter und Untermieter. Der Vermieter ist hier außen vor. Er hat lediglich Kenntnis zu erhalten und gestattet das Untermietverhältnis. Ein Untermietverhältnis orientiert sich inhaltlich dennoch am Mietrecht: hier hat der Vermieter (Hauptmieter als Untervermieter) das Recht, nach rechtzeitiger Vorankündigung auch Besichtigungen im Wohnraum (z.B. für die Auswahl geeigneter Nach-Untermieter oder einfach nur, um sich vom Zustand des Zimmers zu unterrichten). Diesen Zugang kann der (Unter-)Mieter nicht verweigern, er riskiert ansonsten die fristlose Kündigung seines (Unter-)Mietverhältnisses "aus wichtigem Grund".

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Na selbstverständlich, Du hast schließlich auch beide, rein private Versicherungen im Beitrag voll bedient. Tritt das versicherte Risiko dann ein, so haben diese jeweils vertragskonform auch zu leisten. Eine Ausnahme bildet lediglich die Kranken-Tagegeld-Absicherung. Hier kann maximal bis zum Monatseinkommen nur versichert werden.

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Du sprichts die so genannte "flexible Vergütung der Arbeitsleistung" an, die immer mehr Raum greift in dieser (Miß-)Wirtschaft. Die Motivation der Mitarbeiter wurde in den Jahren seit Einführung sichtlich ausgebremst, anstatt - wie damit eigentlich angestrebt - angeregt. Den Begriff "Fixgehalt" gibt es so nicht. Es gibt eine Fix-Vergütung für Geschäftspartner (Selbständige), hierneben ein Grundgehalt, das mit irgendwelchen Zusätzen "aufgefüllt" werden kann. Der Unternehmer hält damit das Risiko gering, für Mitarbeiter Geld auszugeben (Lohnkosten abzubilden), die dann in ihrer Arbeit nicht den erwarteten Beitrag zur Kostendeckung im Unternehmen erbringen. Konkretes Beispiel: im öffentlichen Dienst gibt es dieses Prinzip nicht! Dort arbeiten die Menschen entspannt; könnten es zumindest bleiben vor dem Hintergrund des fragilen Arbeitsmarktes.

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"Riester"-Besparung erfolgt meistgeünstigt nach der so genannten "Riester-Treppe" und diese hat schon seit Jahren ihren Höchststand (Endstand von 4 % der BBG = Beitragsbemessungsgrenze im Bruttoeinkommen) erreicht. Beitragspflichtiges Brutto x 4 Prozent = Höchstbeitrag bei maximaler Abschöpfung der staatlichen Förderung. Mindestbeitrag (z.B. im Falle der Arbeitslosigkeit) 5,- EUR mntl., um hiermit dann auch den Förderbetrag voll zu empfangen, aber eben aus wichtigem grund, nämlich der ARBEITSLOSIGKEIT. Und das kommt öfter vor!!!

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VORSICHT! es gibt hier auch Tabellen, die einen steigenden, also mit Progression versehenen Risiko-Schutz ausweisen, die also für den Risikofall dann stetig mehr an Leistung böten... Es gibt aber andererseit aus der Vergangenheit auch Tarife, die am Schluß etwas zurückzahlen. Hier fließen Teile der geleisteten Kunden-Beiträge in einen Fonds, der dann am Schluß zur Auszahlung kommt. Kann sein, daß die Tabelle sich auch hierauf beziehen könnte. Am besten, Du rufst einfach mal bei der HUK an; die sind freundlich und können dir gewiß noch sagen, was der Tarif gemeint hat. Mail-Ansprache wäre für dich noch günstiger, dann hast Du's gleich schriftlich. Und: was man schwarz auf weiß hat, kann man...

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VORMIETER / VERMIETER VERLANGT NACHTRÄGLICH GELD!

Hallo Community.

Wir stehen gerade vor einem grossen Rätsel oder Probelm und wissen nicht so recht weiter. Heute bekamen wir einen Anruf von unserem Vermieter (einer Wohnungsgesellschaft) und im Gespräch ging es um folgendes:

Im September 2012 haben wir eine Mietwohnung besichtigt welche wir auf anhieb schön fanden und nehmen wollten. Im Gespräch ging es auch darum, ob wir Fussboden und Innenrollos vom Vormieter übernehmen wollten. Daraufhin antworteten wir: "Es kommt darauf an ob oder wieviel der Vormieter für diese Investition haben möchte. Für den Boden wären wir wohl bereit einen gewissen Betrag zu zahlen, Vorhänge/Rollos könne er mitnehmen wenn er diese bezahlt haben wolle."

Ein paar Tage später, bei schlussendlichen Vertragsunterzeichnung (Anfang Oktober), wurde uns dann gesagt (von der Wohnungsgesellschaft): "Der Vormieter möchte kein Geld dafür haben, wir könnten diese Dinge kostenlos übernehmen."

Heute (22.02.2013) bekomme ich ein Anruf unseres Vermieters mit folgendem Gesprächsablauf:

WG: "Der Vormieter möchte nun doch Geld für dieses Interieur haben und zwar 500 €!"

ICH: "Also, das muss ich mir überlegen, der Boden bleibt auf jedenfall drin, da wir ja bereits Möbel etc. stehen haben und er kann ja nicht verlangen das ich alles wieder abbaue damit er an seinen Boden kommt. Und bezahlen tue ich auch nicht dafür."

WG: "OK, das würden wir dann übernehmen. Aber was ist mit dem Rest?"

ICH: "Lassen Sie mich bitte über das Wochenende drüber nachdenken."

MEINE FRAGE : GEHT DAS SO EINFACH NACH, DAS NACH SO EINER ZEIT UND ABSPRACHE EINFACH DIESE SUMME, ODER ÜBERHAUPT NACHFORDERUNGEN GESTELLT WERDEN KÖNNEN? UM SCHNELLE ANTWORT WÄRE ICH VERLEGEN !!!!! DANKE ERSTMAL AN ALLE DIE WEITERHELFEN KÖNNEN !!!!

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Das geht nicht nur so einfach nicht, sondern überhaupt nicht. Im konkret beschriebenen Fall hatte der Mieter im Zeitpunkt des Bezuges der Wohnung ausdrücklich auf einen Abstand zu den in der Wohnung belassenen Dingen verzichtet. Damit ist dieser Vorgang endgültig abgeschlossen gewesen. Denn im Irrtum hatte er ja nicht erklärt, oder? Somit war davon auszugehen, daß er auch das gemeint hat, was er gesagt hat bzw. wie es die Wohnungsverwaltung übermittelte. Komisch ist doch, das diese jetzt irgendwie einzulenken versucht ("O.K., das würden wir dann übernehmen").

Hier hilft nur eins: freundliches Schreiben an die Wohnungsverwaltung, daß man die Zahlungsaufforderung des vormaligen Mieters nicht nachvollziehen kann vor dem Hintergrund von ihm doch ausdrücklich abgegebener Verzichtserklärung. Zudem hatte der ziehende Mieter genug Zeit, bis zu seinem Auszug alle seine Einrchtungsgegenstände aus der Wohnung zu entfernen. Was er dort beließ, gilt damit ohnehin als "Sperrmüll", der eigentlich - dem Recht nach - noch zu seinen Kosten hätte entfernt werden können. Diesen Aufwand behält der Vermieter normalerweise aus der Mietkaution ein. Der ziehende Mieter kann nämlich mit lose verlegtem Fußboden in seiner nächsten Wohnung regelmäßig gar nichts mehr anfangen (andere Abmaße) und hat hier eher noch einen Vorteil, mit einer Wiederaufnahme und Entfernung nicht zusätzlich belastet zu sein. Hätte er nämlich irgendeinen Sinn darin gesehen, diese belassenen Gegenstände mitzunehmen, so hätte er dies auch getan. Ganz sicher!

Fazit: Es gibt keine rechtlich-begründete Forderung des vormaligen Mieters gegen euch! Es ist als "netter Versuch" anzusehen, mal eben noch 500 EUR zu zocken. Vielleicht hatte er bei einem Glas Bier einen Ratgeber, der ihm solch einen Floh in's Ohr setzte. Ihr könnt seinem weiteren Vortrag in dieser Sache gelassen entgegensehen. Wenn er wieder anrufen sollte, würde ich mir weitere Telefonanrufe ausdrücklich verbitten; wenn er meint, hier noch etwas offen zu haben, möge er bitte schriftlich vortragen. Damit könnt ihr dann umgehen. Er wird's wohl eher nicht tun. Aber den Versuch war's doch mal wert für ihn, oder?

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Da gibt's gar keinen. Jeder Vermieter ist Gewerbetreibende, er generiert nämlich Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung, wie die eine de rinsgesamt sieben Einkommensarten so schön finanzamtlich definiert ist.

Es gibt wohl auch Mietverhältnisse neben rein privat-wirtschaftlichen, nämlich in Genossenschaften usw., aber ob Du nun eine Einliegerwohnung im Mehrfamilienhaus oder aber eine im Hochhaus anmietest - Vermieter bleibt Vermieter und hat sich nach den hierfür allgemeingültigen Regeln zu richten. Ganz klar, daß die hi und da mal ganz gern vergessen werden, nach dem Motte: ach, das hab' ich gar nicht gewußt! (als Vermieter nur dieser einen Wohnung). Hier sind also noch mehr Kontrolle und Scharfsinn (beim Mieter) gefragt, weil er hier im eia-po-peia ganz schnell mal auf ein nettes Gesicht des Vermieters reinfällt... Zu allein dessen Vorteil,v ersteht sich! Aber da zu Wohnungsmietverträgen frei ausgehandelt werden kann, wäre dies immer ein (dann nicht mehr so ohnen weiteres mehr wegnehmbarer) Vorteil des Vermieters dann. Und ehe die angreifbaren gesetzlichen Grenzen des so genannten Miet-Wuchers erreicht sind, das hat viel Spiel für den Vermieter.

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Ist sie nicht, denn der Verlangende muß, so der Adressat seinem Verlangen nicht in der geszten Frist nachkommt, geeignete Schritte unternehmen, um seinem Verlangen auch umzusetzen. Tut er dies nicht, fängt die ganze Prozedur wieder von vorn an. BEISPIEL: wenn dich ein Arbeitgeber kündigt zu einem konkret benannten Zeitpunkt und Du gehst am Tag darauf einfach wieder an deinen Arbeitsplatz und der Arbeitgeber läßt dies so gesvhehen, dann ist seine Kündigung als nichtig anzusehen unnd er müßte den Vorgang wiederholen, um eine dann neu auszusprechende Kündigung konsequenter zu betreiben.

In deinem geschilderten Falle hat der Vermieter wohl in 2o1o eine gerichtliche Auseinandersetzung gescheut - aus Gründen, die nur er kennt... Deshalb lohnt es sich immer, nicht auf jeden manchmal nur Bluff irgendeiner Aufforderung immer gleich scheu zu reagieren. Wie läuft das im Tierreich? der Stärkere schlägt den Schwächeren. Und wer nicht kämpft, der hat schon verloren!

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Um bei der letzten, aber hochinteressante Frage - weil teuren Versicherung - zu beginnen: Dieese Versicherung leistet ja gerade und nur, wenn man infolge irgendeiner Behinderung den in der Police benannten Beruf nicht mehr ausüben kann. Die Tarifpreise ergeben sich nämlich bezogen auf statistische Erfahrungswerte solcher eintretenden Risiken genau bei der jeweiligen Berufsgruppe. Auch deshalb sind Veränderungen im Berufsleben der Versicherung mitzuteilen; sie entscheidet dann, ob der Vertrag angepaßt (teurer) werden muß. Die BU-Versicherung ist eine reine Risiko-Personenversicherung. Sie leistet die hierin vereinbarten monatlichen Rentenzahlungen, wenn die BU als eingetreten angesehen werden kann. Das muß selbst dann noch nicht der Fall sein, wenn es der behandelnde Arzt so sieht. Ich kenne einen Fall, da verlor ein Mann (in den besten Jahren) bei einem Verkehrsunfall seinen linken Unterarm. Nach den objektiven Kriterien ist hier der Leistungsfall wohl als begründet anzusehen; dennoch trollt sich die Versicherung (es geht um 3 T€ BU-Rente monatlich, also doch in Summe dann ein ansehnlichres Häuflein Geld) über das zweite Jahr hin, den Fall nochmals seinem Hergang nach genauestens untersuchen zu wollen, um dabei sicher herauszufinden, ob es bei dem Unfall auch mit rechten Dingen" zuging. Man sollte sich also, nur deshalb erwähne ich diesen Praxis-Fall möglichst im Klaren darüber sein, daß man selbst bei den nicht gerade billigen Preisen für solche Versicherung nicht so easy dann auch bedient wird, wie es einem der Verkäufer der Versicherung vermittelte. Persönlich wage ich auch zu bezweifeln, daß da nicht ein wenig* Lobby-Arbeit* im Spiel war, als Verantwortliche des Renten-Un-Wesens in diesem Lande beschlossen haben (gegen das Volk und an diesem vorbei), die BU-Rente für Geburtenjahrgänge ab 1961 einfach zu streichen. Den Reibach (den Raub an den ggf. Betroffenen) kann man sich unschwer klarmachen, wenn man nur in die BU-Statistiken einsteigt... Ich will's mal abkürzen: Jede Versicherung, die dich auf irgendeine "in den Sternen stehende" Leistungszusage heutzutage viel Geld von deinem Verdienten kostet, mithin Entbehrung an Liquidität bedeutet, gehört abgestellt. Wenn der BGH die Lebensversicherung (Rentenversicherungen sind nichts anderes, gehören alle der Sparte LV an) denn schon als "legalen Betrug" brandmarkte, kann sich eigentlich nur noch der hier von eigenem Fehlverhalten freistellen, der im Zeitpunkt seiner Willenserklärung dafür nicht im Vollbesitz aller dafür notwendigen Informationen geswesen ist, also im Inhaltsirrtum handelte.

Sieh' dir noch kurz folgendes an - und entscheide frei und selbstbestimmt:

Das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat am 27. Oktober 2o1o unter Ausschluß der Öffentlichkeit eine Neuregelung im Versicherungsaufsichtgesetz beschlossen. Grund dafür waren die für das Jahr 2o12 erwarteten Staats-, Banken- und Versicherungspleiten. Mehrere hundert Milliarden EUR an Kundengeldern sind in heute zahlungsunfähigen (Krisen-)Staaten angelegt, den so genannten PIIGS. Letzte Verlautbarungen bezifferten die notwendigen Abschläge auf 50...70 %. Auch werden Totalausfälle nicht ausgeschlossen. Im Kontext aktueller Nachrichtenberichterstattung taucht deshalb zunehmend die Formulierung "Beteiligung auch privater Gläubiger" auf. Niemand soll sagen können, die politisch Verantwortlichen hätten hier nicht informiert.

VAG § 89 Zahlungsverbot; Herabsetzung von Leistungen

(1) Ergibt sich be der Prüfung der Geschäftsführung und der Vermögenslage eines Unternehmens, daß dieses für die Dauer nicht mehr imstande ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen... Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.

(2) Unter der Voraussetzung in Absatz 1, Satz 1 kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen. ...

Die Pflicht der Versicherungsnehmer, die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.

Quelle: www.versicherungsgesetze.de/versicherungsaufsichtsgesetz/0089.htm

Noch einen Hinweis in dieser Sache: kein Verlust ist so groß, daß er nicht die Aufhebung des Fehlers locker in den Schatten stellt, der eine weitere "Besparung" solcher Verträge bedeutete. Geldverbrennung ist auch anders möglich. Bist Du Raucher, dann nimm dir doch einfach mal mit 'nem Geldschein Feuer. Das prickelt! Und bringt dir bei weitem nicht den Schaden, den Du bei der Verabschiedung all' deines heute "freiwillig" und eigentlich auf -nimmer-Wiedersehen in den Schlund von Versicherungen geworfenes Geld anrichtest.

es gab in den öffentlich-rechtlichen Medien schon Sendungen zur "Riester-Lüge"; Totalverlust droht auch bei Anlagen in so genannte GRÜNE ENERGIE!

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Leider nicht, denn die Kasse leistet hier nur pauschal noch für Zahnersatz. Die Pauschale liegt pro Zahn bei etwa 200..250 EUR. Eine Implantatlösung ksotet je Zahn regelmäßig gut 2.000 (in Worten Zweitausend) EUR.

Das sagt schon alles. Eine Zahn-Zusatzversicherung empfielt sich, leistet aber erst nach Wartefrist und in Staffeln eine Kosten-Teil-Deckung.

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Schimmelbildung und in Weiterung dann verbunden mit Sporenbildung und -häufung stellt ein hohes Erkrankungsrisiko insesondere im Angriff auf/über die Atmungsorgane dar. Das ist heutedurch ein Vielzahl von baudiagnostischen Studien belegt. Mithin stellt sich damit unstrittig ein Mangel an der Mietwohnung dar. Der Mieter hat die Pflicht, den Vermieter zu diesem Mangel zu unterrichten. Alleindarin liegt eine (konkludente) Aufforderung zur Abstellung des Mangels (Appell aus der Botschaft). Der Vermieter steht aus § 535 ff. BGB in der Pflicht zur Abstellung des Mangels, und zwar seiner konkreten Einordnung nach (hoher Grad einer Gefährdung für die Gesundheit der Mieter) auch in der angemessenen Frist - hier nämlich unverzüglich. Kommt der Vermieter einer Abstellung des angels nicht nach, ist die Bereitstellung einer Mietwohnung im ordnugsgemäßen Zustand, zum zweckentsprechenden Gebrauch nicht mehr hireichend geeignet anzusehen. Darauf sollte der Mieter hinweisen und einen so genannten* wichtigen Grund* ggf. einer außerordentlichen Kündigung ausdrücklich ankündigen, bevor er diesen Grund dann auch dafür benutzen will. Ansonsten muß der Vermieter auf einen solchen Schritt nichz vorbereitet sein und kann ihn also zurückweisen - mit der Rechtswirkung, daß nur ordentliche, also fristgerechte Kündigung möglich wäre.

Dem Mieter ist aber konkretenfalls aus benannten Gesetzesbestimmungen auch berechtigt, hier selbst (nach fruchtlosem Verstreichen einer zuvor dem Vermieter gesetzten LETZTEN FRIST) eine Fachfirma zur Abstellung des Mangels zu beauftragen und den Aufwand hierfür mit folgenden Mieten aufzurechnen. Daneben hat der Mieter ab Einmeldung des Mangels das Recht, wegen des Mangels und bis zu dessen Abstellung eine Mietminderung zu erklären und zu üben. Begründete Mietminerung generiert keine Mietschulden, die hierbei - aus Unkenntnis - oft als möglicher Kündigungsgrund von Mieter befürchtet werden. Man könnte sagen, die Vermieter setzen auf Unkenntnis der Mieter zu ihren rechten; und jedes Recht, das nicht geübt wird, gibt es praktisch nicht, findet keine Anwendung.

Auch hat der Mieter schließlich einen Schadensersatzanspruch, d.h. auf Ersatz aller ihm resulterend aus der Hinnahme des Mangels entstehenden zusätzlichen Aufwendungen(Arztwege, Medikamente beispielsweise). Man muß dies eben nur - wissen und - anwenden.

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