Weil das den Po nach hinten und den Busen nach vorne schiebt. Außerdem hatte ich als Kind schon die Theorie (nachdem ich aufgeklärt war und ohnehin wusste, wie das Vieh gedeckt wird), die Frau würde, wenn sie sich beim Sex dem Mann spreizend öffnet, dazu immer die Füße glattstrecken müssen. Ich erinnere mich dunkel, dass ich einmal hier in Österreich in dieser Zeit beim Spielen auf dem Dachboden aus einer Luke schaute und einen Beischlaf auf einem Balkon sah - gegenüber wohnten immer Feriengäste. Ich hatte daran kein Interesse und ging von der Dachluke auch gleich weg, aber die Frau hatte die Beine nach oben und die Füße mit Sandalen dran dabei glattgestreckt.

Ich hatte daher als Kind schon die These, High Heels oder auch sonstige Alltagsfußposen würden das Glattstrecken der Füße, wie es beim Sex Vorschrift sei, erotisch andeuten.

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Ich werde nie vergessen, wie meine englische Freundin und ich ca. 1995 in der Schweiz an einem Kiosk (einer Trafik würde ich als Österreicher sagen) mit Zeitungen, Süßwaren und Souvenirs folgende Szene erleben musste:

Ein deutsches Ehepaar mit einem schwerbehinderten Kleinkind kaufte Toblerone u. ä. und fragte, ob sie auch mit DM bezahlen könnten.

“Ja, selbstverständlich “ hieß es da.

Als sie fort waren (ich sah, bei dem Karrusell mit den Reiseführern stehend aus dem Fenster, wie sie mit einem großen Volvo abfuhren: keine armen Leute). waren meine Freundin (bei den Sonnenbrillen) und ich für das Ehepaar an der Theke wohl beide im toten Winkel, denn wir hörten sie sagen (in dem harten Schweizerdeutschen Dialekt ):

“Isch jo klar, dass so Asoziale nit mit Fränkli bezahle wellet“.

Ich hielt mich dann noch eine Weile abseits, ging ohne etwas an die Theke und fragte, ob ich in österreichischen Schilling bezahlen könne.

Jeder, der sich nicht ertappt fühlte, hätte gesagt: Sie haben doch gar nichts gekauft. Die aber sagten:

>Ja warum nit?<
>Weil ich vielleicht auch asozial bin.<

Die lachten dann künstlich, sagten, sie wüssten nicht, was ich meine, und als ich dann ohne etwas eingekauft zu haben ging, verabschiedeten sie sich noch freundlich von meiner Freundin und mir. Die Freundin hatte nichts gesagt.

Als wir draußen waren, öffnete meine Freundin wortlos die Windjacke: Da hatte sie drei große Stangen geklaute Toblerone! Die präsentierte sie mir mit dem Wort:

“Asozial!“

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Das ist ja alles Schundliteratur.

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Grund für Sterilisation ab 18?

Hallöchen!

Ich (w/18) habe vor mich sterilisieren zu lassen. Komischerweise machen die meisten Ärzte das ja erst ab 35+ oder wenn schon ein Kind da ist. Will nicht wissen warum das ist, ich kenne die Aussagen mit "falls du deine Meinung änderst", ich finde es dennoch (tut mir leid) beschissen .

Nun möchte ich mich aber sterilisieren lassen, denn:

Ich vertrage und möchte keine Hormone als Verhütung, das will ich meinem Körper und der Natur nicht antun (eingenommene Hormone werden ausgeschieden und gelangen in die Natur, weil Kläranlagen ohne spezielle Teile keine Hormone aus dem Abwasser filtern können. Die Dosis unserer Hormone ist auf Menschen abgestimmt und nicht auf Tiere, es wurden schon Hormone an dadurch unfruchtbar gewordenen Tieren festgestellt)

Daher fallen fast alle Verhütungmittel weg.

Ich möchte mir auch nichts einsetzen lassen, damit würde ich mich nichts ich er fühlen - ebenso wie mit dem Kondom. Es ist mir und meinem Freund schon mehrmals passiert, dass das Kondom gerissen ist (nein wir haben nicht weitergemacht) und ich fühle mich so einfach nicht mehr sicher.

Mittlerweile lege ich mir Geld für eine frühzeitige Abtreibung durch eine Pille zurück, falls es passiert.

Außerdem habe ich eine ständige Zystenbildung an meinem rechten Eierstock, was sowohl schmerzhaft ist, als auch sehr gefährlich werden kann - auch bei einer Schwangerschaft.

Ich möchte keine Kinder und hätte davor auch ziemliche Angst, kann ich durch die oben genannten Gründe eine Sterilisation bekommen? (Es geht mir nicht um die Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse)

Liebe Grüße

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Vor über dreißig Jahren war ich mal auf einer Grillparty in Deutschland (bin Österreicher), genauer gesagt in Bad Vilbel auf einem Waldgrillplatz, den mein Cousin für seine Promotionsfeier gemietet hatte. und hörte da mit meinem Salatteller hin und hergehend beim Warten, bis die Steaks fertig waren, immer faszinierter zu, wie eine ca. 20-Jährige Studentin, die in einem fort Zigaretten der Marke NIL rauchte, von Stellungen erzählte, die sie und ihr Freund, der Dieter, beim Sex machen würden. Ich hatte näher hingehört, als ich aufgeschnappt hatte, dass sie eine Tournee von Frauenarzt zu Frauenarzt hinter sich hatte, niemand wolle sie sterilisieren, sie würde es bereuen, prophezeiten ihr die Ärzte, sie vertrage aber die Pille nicht, abtreiben lassen wolle sie nicht immer, bei einer Freundin sei der Harnleiter verletzt worden, die sei jetzt Bettnässerin. Irgendwie war sie dann nahtlos von dem Sterilisierungswunsch auf das Thema „Gut und gerne vögeln ohne Reue“ gekommen:

Sie und der Dieter hätten jetzt eine Hängematte und würden den ganzen Tag in der Matte und an ihr vögeln. Das gäbe ihr exquisite Orgasmen. Sie sah dann, dass ich wie gebannt stehengeblieben war und sie fragte mich unbefangen, ob ich Tipps wüsste, wie man das mit der Hängematte noch verbessern könne. Ich schluckte. Sie meinte: eine oder zwei Halterungen in der Decke? Als sie an meiner eher hilflosen Antwort (ich musste schon meine Erektion unter dem tief gehaltenen Salatteller verstecken) meinen österreichischen Akzent hörte, sagte sie:

“Ah, du bist das mit dem roten Peugeot mit Österreicher Kennzeichen.“

Ich bejahte. Ich hatte damals einen Peugeot 505 Break (=Kombi), und ich hatte neben einem exakt solchen Modell auf dem Kiesparkplatz am Waldrand geparkt, nur dass der andere Peugeot weiß war und Frankfurter Kennzeichen hatte.
„Der Dieter fährt auch so einen“, sagte sie, „wir vögeln immer im Kofferraum.“

Das ging dann noch eine ganze Weile weiter. Der Dieter nimmt mich von hinten, der Dieter nimmt mich von vorn usw. Irgendwann kam sie dann gottseidank auf den Film >Out of Africa< zu sprechen, der da gerade herausgekommen war. Das wäre der beste Film überhaupt usw. Da sagte plötzlich einer, der bisher immer stumm auf dem Mäuerchen vom Schwenkgrill gesessen war und auf einer Brezel rumgekaut hatte, ein kleiner kahler untersetzter Mann Ende 50, Anfang 60, mindestens 2 Kopf kleiner als die Studentin, ein Typ wie Danny deVito, nur mit Rauschebart wie der Nikolaus mit sonorer Stimme:

“Der Film ist scheiße. Und Hasi, du weißt es auch.“

Und das war der Dieter! Ich kam mir vor, als würde ich gerade live eine Szene aus einem Woody-Allen-Film erleben.

Kaum hatte Dieter gesprochen, fand die Studentin „Out of Africa“ nicht mehr so gut. Insbesondere der Brandauer sei enttäuschend. Dass der sich für so einen Schmus hergebe usw.

Kurz und gut: Das war im April 1986, wenige Tage vor Tschernobyl. Heute ist die damalige Studentin, die danach lange arbeitslos war, 53 Jahre alt und Lehrerin in Hessen. Sie hat 3 Kinder (erwachsene Söhne) - nicht vom Dieter - und seit Weihnachten 2 Enkel (Zwillinge). Rauchen tut sie schon lang nicht mehr. Woher ich das weiß? Sie hat meinen Cousin geheiratet.

Der Dieter ist 90 und steht immer mal wieder in der Zeitung, wenn er bei Sportveranstaltungen wie Eisbaden, Halbmarathon oder Nacktminigolf-Turieren der älteste Teilnehmer ist.

Okay: Das mit dem Nacktminigolf war ein Witz.

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Aus der katholischen Kirche kann man nicht austreten. Du kannst Dich nur aus der Liste für die Kirchensteuer austragen lassen. Wer katholisch ist, bleibt es, ob er will oder nicht. Ausnahme: exkommuniziert werden.

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Geht beides, sage ich als 8 Jahre mit einer Engländerin Liierter und 20 Jahre mit einer Amerkanerin Verheirateter.

Dasselbe Problem gibt es bei

>There is more ways< oder >There are<.

Es kommt darauf an, ob man es so versteht

<more ways than one<

oder so

>not only this way but more than this one way <

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Gute Frau, sympathisch, schlau, selbstironisch, humorvoll. Mit einem Wort: Wohltuend – ein Lichtblick unter vielen Dumpfbacken im Internet.

Negative Aspekte:

Die Selbstironie ist manchmal zu viel, das wirkt aufgesetzt und kommt als ein Zeichen von Unsicherheit rüber.

Die Art, wie sie spricht, ist verbesserungsbedürftig. Nicht nur, dass sie leicht nuschelt, sie hat auch Probleme mit dem weichen s, nicht so sehr im Anlaut aber im Wortinnern: Bsp.: „dieße Bücher durchzuleßen“.

Gar nicht geht „Schemie“ statt „Chemie“ oder das Weglassen der Inversion nach „weil“.

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