Inkasso am Telefon, skurrile Fragen?

Die Intrum Inkasso, obwohl ich bei Ihnen in monatlichen Raten bleche wie ein Weltmeister (= Rate doppel so hoch wie bei Klarna), nervt mich immer wieder am Telefon mit skurrilen Fragen. Anrufen tun sie immer früh morgens, nie mittags, nie nachmittags und immer, wenn ich am Abend vorher knülle war und meinen Rausch ausschlafe - nun ja, ähm hüstel, das mag mein Problem sein. ;-) Die Frage ist: Was sollen immer wieder die skurillen Fragen am Telefon wie: Wie heißen Sie? (Habe ich ja gerade gesagt) Wo wohnen Sie? (steht im Telefonbuch) Haben Sie schonmal bei Pustekuchenhastenichgesehen.de eingekauft (Nee, mir völlig unbekannt) Was ist ihre E-Mail-Adresse? (Das ist die, wo Ihr immer Eure Mahnungen hinschickt, Ihr Pfeifen) Wann haben Sie Geburtstag? (Wieso, wollen Sie mir jetzt was schenken, ich dachte, Sie wollen mich nackend und abkassieren) Wie viele Personen leben denn in Ihrem Haushalt? (ein Haufen) Einmal habe ich gefragt: Sie, um was geht es denn eigentlich? Antwort war, das darf ich Ihnen aus datenschutzrechtlichen Gründen erst dann sagen, wenn Sie mir Ihr Geburtsdatum verraten habe. Ich antwortete: Tut mir leid, das ist morgens um 6 Uhr aus datenschutzrechtlichen Gründen noch nicht möglich. Und habe aufgelegt. Aber ich bin schon auf den nächsten Anruf gespannt: Masturbieren Sie an ihrem Geburtstag? Haben Sie einen Weihnachtsmann aus Plastik bei Amazon.de bestellt? Schlafen Sie tatsächlich ohne Unterhose? usw. Also, ich wäre sehr verbunden, wenn mir mal jemand erklären könnte, zu was diese Anrufe nützlich sein sollen? Zum Rausfinden der Adresse? Meinetwegen, aber die ist ja bekannt.

Telefon, Rechnung, Inkasso, klarna
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Nach Klarna Ident Inkasso, dann Intrum; wer kommt als nächstes?

Ich geriet bei Klarna in Zahlungsverzug, übrigens wie ich behaupte nicht durch meine Schuld, sondern durch die Bank, aber das ist eine andere Geschichte. Klarna kündigte den Vertrag. Jetzt kam Ident Inkasso. Ich zahlte und blechte freudig drauflos. Doch völlig unvermittelt kam Intrum. Und zwar völlig skuril durch Telefon. Und der Frage, wie ich heiße und wo ich wohne, was ja bekannt sein dürfte, wenn man meine Nummer wählt. Seitdem bleche ich nun bei Intrum. Das Tolle daran: Intrum hat nicht nur die Grundforderung der Klarna übernommen, sondern auch noch - die relativ moderaten Inkassogebühren der Ident - und ihre eigenen - völlig überzogenen Gebühren (= 135 Euro bei einer Gesamt-Forderung von unter 300 Euro; der beste Posten: Porto- und Postpauschale: 70 Euro (für eine E-Mail, nicht schlecht)) auch gleich noch draufgeschlagen. Deswegen wäre meine Frage hier nicht, ob ich das zahlen soll, das werde ich garantiert nicht, sondern: Wer kommt als nächstes? Es wäre doch toll, wenn z.B. XY Inkasso käme mit einer neuen Gebührenaufrechnung? Also, wie oft darf ein und dieselbe Forderung von Inkasso an Inkasso weitergegeben werden? (Auch interessant, Intrum behauptete, die Forderung direkt von Klarna bekommen zu haben, Ident Inkasso, von dem sie sie tatsächlich bekommen haben, ist ihnen gar nicht bekannt. Erstaunliche Dinge gibt es... ;-)

Recht, Inkasso, klarna, Wirtschaft und Finanzen
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Alkohol wirkungslos bei Depression?

Leider konnten mir die so genannten Fachleute, also Psychiater dieses Phänomen bislang noch nicht enträtseln.Die Meinungen zum Thema Alkohol und Depression gehen ja weit auseinander. Bei den einen wirkt Alkohol sofort depressionsverstärkend und auch am nächsten Tag, bei den anderen wirkt dagegen nichts anderes antideppresiv als Alkohol.Meinen Fall habe ich bis jetzt noch nicht gefunden: Bei mir wirkt Alkohol weder schlecht noch gut auf Die Depression, sondern gar nicht.D.h. es entfaltet sich keinerlei Rauschgefühl, keine Heiterkeit, keine Euphorie, keine Gelassenheit, keine Entspannung, keine Redseligkeit, kein Anstieg des Selbstvertrauens, keine Ausfallerscheinungen wie Lallen, doppeltes Sehen, schwankender Gang, einfach gar nichts.Es ist mir also durchaus möglich, eine Flasche Whisky, Gin oder Wodka zu konsumieren, ohne das geringste Gefühl einer Rauschentwicklung zu verspüren.Ich weiß natürlich, was jetzt kommt, da ich bereits absoluter Alki sei, wäre ich so weit an den Stoff gewohnt, dass ich eben 2 Flaschen Hochprozentiges konsumieren müsste, um einen Rausch zu verspüren.Eben nicht.Ich hatte einmal in meiner Jugend eine ziemlich intensive Saufphase, die in etwa 4 bis 5 Jahre anhielt. Dann trank ich jedoch 9 bis 10 Jahre lang keinen Tropfen.Die Depression entwickelte sich also in der Zeit der Abstinenz. Es trat also das Gegenteil von dem ein, was mir der Arzt damals prophezeit hatte, dass ich mich durch ein Leben ohne Alkohol sowohl körperlich wie psychisch besser fühlen würde, das wäre sozusagen unausweichlich. Das genaue Gegenteil trat wie gesagt ein.Irgend wann probierte ich dann wieder über einen Zeitraum von 2 bis 3 Jahren gelegentlich, aber dann durchaus in ordentlichen Mengen, Alkohol aus. Aber wie oben bereits gesagt: ein Rauschzustand stellte sich nicht mehr ein, und zwar ganz unabhängig von der eingenommenen Menge.Würde ich tatsächlich einmal extrem viel drinken, würde mir schlecht werden und ich müsste mich übergeben, ich hätte eine mittelprächtige Alkoholvergiftung. Aber eben ohne zuvor oder dabei irgend einen Grad der Besoffenheit durchlaufen zu haben.Ich stehe tatsächlich nach wie vor vor einem Rätsel.Die einzige logische Erklärung wäre eigentlich diejenige, dass die Botenstoffe wie Serotonin, Dopamin, GABA usw., die durch den Alkoholkonsum ausgeschüttet werden und die bei einem normalen Trinker eben dieses Gefühl der Entspannung, Erleichterung, gehobenen Stimmung usw. bewirken, bei einem Depressiven eben nicht oder nur gering produziert werden. Aber wie gesagt, es handelt sich hierbei um eine laienhafte Hypothese. Von den Fachleuten wurde diese bislang durch die Bank für nicht wahrscheinlich gehalten.

Alkohol, Sucht, Drogen, Depression, Gesundheit und Medizin
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