Ist eine Beerdigung Pflicht?

Hallo,

morgen vor einer Woche ist mein bester Freund (18) verunglückt und Samstag ist die Beerdigung und Beisetzung, mit anschließender Trauerfeier.

Wir wohnen in einem kleinen Ort, wo jeder jeden kennt und schnell böse Zungen beginnen zu tratschen.

Meine und gleichzeitig seine beste Freundin und ich überlegen, nicht hinzugehen, wofür es mehrere Gründe gibt.

a) Ich weiß es aus bisheriger Erfahrung, dass ich so etwas nicht packe. Ich bin bei meiner Oma zusammengebrochen und bei meinem Onkel hysterisch geworden.... Ich bin nicht der Mensch für so etwas. Ich trage ihn in meinem Herzen und trauere da um ihn.

b) Er wollte nie auf einem Friedhof beerdigt werden, sondern verbrannt werden, doch es gibt ein Familiengrab, wo alle Verwandten von ihm bereites liegen.

c) Ich persönlich empfinde Friedhöfe nicht als Ort der Trauer, sondern fühle mich dort unwohl..


Unsere Clique (mit ihm waren wir sieben Leute) haben uns was anderes überlegt, etwas anderes. Es herrscht momentan Tiefkühlstimmung bei uns und er war ein friedliebender Mensch, der das Wandern vergötterte und die Berge.

Er wollte mit uns allen mal die Zugspitze zu Fuß erklimmen, mit Schlafsack und Rucksack, doch dazu ist es nie gekommen.

Wir haben also beschlossen uns zusammenzuraufen und wollen zu Pfingsten ihn zu Ehren, diesen Berg besteigen, mit den Gedanken bei ihn und oben auf dem Berg Heliumballons mit Wünschen, Erinnerungen usw. steigen lassen....

Meine Frage: Was denkt ihr über die Idee und wäre es böse nicht zur Beerdigung zugehen?

Eure Friederike

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Ich finde die Idee mit dem Berg einfach toll. Wenn ich du wär würde ich das auch machen.

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