Was haltet ihr von Menschen, die Arbeitslosigkeit verurteilen und selbst in der Insolvenz sind?

Hallo,

ich habe zwei Bekannte (ein Ehepaar), die ein großes Problem mit meiner Arbeitslosigkeit zu haben scheinen. Ich bin seit März 2013 ohne Job. Gerade von ihm kommen desöfteren Sticheleien wie "Jetzt mal sehen, wann wir dich von der Straße bekommen" oder "Was machst du eigentlich den ganzen Tag?"

Da es bei mir im Berufsleben schon seit vielen Jahren schlecht läuft, habe ich Depressionen. Ich habe große Ängste und Selbstzweifel entwickelt. Als ich das meiner Bekannten anvertraute, meinte sie, wenn ich mich aktiver um einen Job bemühen würde, wäre ich sicherlich weniger depressiv! Dabei bewerbe ich mich regelmäßig. Allerdings achte ich darauf, dass es Jobs sind, die für mich auch infrage kämen und ich nicht hoffnungslos überfordert wäre.

Vor einigen Tagen sagte der Bekannte, der bis November zwei Jahre wegen einer Erkrankung arbeitslos war, wie schön es sei, wieder eine Beschäftigung zu haben. So könne man sich wenigstens wieder etwas leisten. Das sollte wohl auch ein Seitenhieb gegen mich sein, nach dem Motto "Du kannst dir mit ALG II ja leider nichts leisten". Ehrlich gesagt finde ich diese Aussage eine Unverschämtheit, da die beiden im vorletzten Jahr Privatinsolvenz angemeldet haben, da sich 30.000 € Schulden angehäuft hatten. Am liebsten hätte ich geantwortet, dass sie bevor sie wieder ans Konsumieren ohne Ende denken, lieber alles dransetzen sollten, ihre Schulden zu bezahlen. Doch von seinem Gehalt dürfen nur 30 € monatlich gepfändet werden, von ihrem Gehalt nichts, da sie nur in Teilzeit arbeitet und entsprechend wenig verdient.

Wie seht ihr solche Leute, die andere wegen ihrer Arbeitslosigkeit verurteilen? Damit prahlen, was sie sich alles kaufen können und kein Interesse daran haben, ihre Schulden abzutragen?

LG Lissy

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Du hast da was nicht verstanden...Die jagen dich arbeiten, damit du die Schulden bazahlen hilfst...:)

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Danke Leute:) Am besten hätte ich das Sternchen 3 oder 4 mal vergeben...

Aufgemacht: kein Schimmel drauf ! Dran gerochen: richt nach Pflaumen! (kein Alk. oder so) Probiert: schmäckt wie Pflaumen!

Der Kuchen ist schon im Backoffen:))

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Termin beim Medizinischen Dienst! Vom Mobbing am Arbeitsplatz erzählen? Welche Konsequenzen gibts?

Hallo ihr Lieben!

Ich habe heute die Einladung zum Medizinischen Dients erhalten da ich mittlerweile über 2 Monate krankgeschrieben bin und mein aktueller Schein die 3Monate überschreitet. Nun habe ich ein wenig Angst und deshalb einige Fragen. Google half mir leider nicht so wirklich weiter. Krank geworden bin ich durch das jahrelange Mobbing auf meiner Arbeit. Dazu schrieb ich hier auch schon zwei Beiträge. Ich habe vor allem in dem letzten ganze Jahr sehr sehr viel kämpfen müssen. War mehrmals beim Chef, Persorat, Gleichstellungsstelle, Personalchef, aber keine half mir. Sie verstanden mich, fanden es auch fuurchtbar schlimm aber alles blieb beim alten. Wenn Maßnahmen ergriffen wurden haben die mobbenden Kollegen anderweitg weitergemacht so dass für mich jeder Tag der reinste Horror war. Ich bin aber immer hin, egal was war, weil ich meine Arbeit liebe und mich auch mit vielen anderen verstehe.

Diesen Kampfwillen hatte mein Körper aber irgendwann nicht mehr. Schon letztes Jahr zeigte es sich immer deutlicher an meinem Gewichtsverlust (mittlerweile 46kg bei 1,65) Darauf sprachen mich andere Kollegen auch an. Es war also offen bekannt wie mit mir umgegangen wird und wie es mir geht. Körperlich gings aber immer mehr abwärts. Vor allem der Magen hat sehr sehr gelitten. Kein Hunger mehr, starke krampfartige Schmerzen etc. Dieser Zustand zog sich über Monate (begann aber schon vor Jahren. Immer mal leicht) bis im Jan. nichts mehr ging. MagenDarm spielten verrückt. Ich übergab mich tagelang, konnte vor Schmerzen kaum stehen und bin dann endlich zum Arzt. Ich wurde sofort krankgeschrieben und seitdem bis jetzt, ohne dass ich irgendwas sage, immer. Er weiß auch von der Situation auf der Arbeit Bescheid. Er sagte dass ich endlich gesund werden muss, weil ich sonst im Grab lande. Festgestellt wurden körperlich bei mir bisher nur eine chronische Gastritis. Weitere Ergebnisse stehen noch aus, da sich das mit der Darmspiegelung etwas verschoben hat. Natürlich hat auch meine Psyche sehr unter dem Mobbing gelitten. Die ersten Wochen meiner Krankschreibung hatte ich regelrechte Panikattacken, nur wenn ich an die Arbeit dachte. Und das ist bei mir alles andere als normal, weil ich die Arbeit wirklich sehr liebe. Sowas hatte ich noch niemals. Das legte sich irgendwann. Was aber blieb sind die anderen Beschwerden dadurch, wie schnell innere Unruhe, schwitzige Hände, Nachtschweiß etc. Schnell Kopfweh oder ein piepen in den Ohren.

Es ist eine Kombination aus einem sehr kaputtem Magen und der Psyche. Mein Wille zu Arbeiten ist absolut da, ich weine sehr oft, weil mir die Arbeit fehlt, aber mein Körper lässt kaum noch was zu. Bin Stammgast im Bad und habe keinerlei Energie. Aber ich will mich aufraffen und ich bin dabei, nur zieht der Magen einfach nicht nach.

Nun weiß ich nicht wie ich bei dem Termin mit all dem Umgehen soll. Ehrlich vom Mobbing erzählen? In meiner AU steht chronische Gastritis, nicht Mobbing. Kann das Konsequenzen haben?

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Was ist denn der Grund deiner Krankschreibung? Doch nicht Mobbing, oder? Kein Wort über Mobbing, das interessiert den MD nicht. Die wollen dich arbeiten sehen und nicht mehr Geld bezahlen.

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Ja, das erkenne ich:) Ist doch die Deutschlands Nationalhymne:)

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Habe es gerade bestellt, nachher doch noch gegoogelt....und schnell angerufen um die Bestellung zu stornieren. Das Gesprech war sehr kurz, habe nicht mal danke und wiederhören sagen können, schwubst und getrennt:))

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Dane für Antworten. Heute habe ichbei meiner Rechtsschutzvers. angerufen. Wegen eines Feiertages soll ich morgen anrufen:-(

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Wenn du zunehmen willst, da bist du bei Fitnessstudio unter der falschen Adresse. Mehr essen und gesund leben. Die Krankenkassen bezahlen solche Sachen eher nicht. Seit 2 Jahren gar nicht. Leute haben zu oft ganz normale F-Studio besuche sich von der KK bezahlen lassen, od so die KK-Kosten in die Höhe getrieben.

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