Lebenslust wegen schlechtem Gewissen verloren?

Hallo,

Kurz zu mir, ich bin jetzt 18 Jahre und Schüler.

Vor 2 Wochen hatte ich noch eine Freunden, wir waren 2 Jahre zusammen. Demnach ging es mir bis vor kurzem noch besser, jetzt drehe ich allerdings fast durch.

Da ich schon einen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, ist eine intensive Therapie für mich leider keine Option, ich versuche vielmehr, die Situation auszusitzen.

Ich habe in meinem Leben viele Fehler gemacht und da liegt im Grunde auch mein größtes Problem, ich kann mir weder selber verzeihen, noch die Fehler annehmen. Ich hab das Gefühl an meinem weiteren Leben gehindert zu werden und mein Recht auf das Leben verspielt zu haben. Klingt vielleicht extrem, ist aber mein Ernst. Ich kann und will mit der Schuld nicht leben.

Vor gut 2 Jahren habe ich zur Selbstbefriedigung zum Beispiel die Unterhose einer bekannten der Familie bei einem Familienbesuch aus der Wäsche genommen und daran gerochen.

Des weiteren befriedige ich mich noch immer regelmäßig auf Pornos oder Bilder von bekannten auf Instagram, Facebook und co. Auch habe ich ab und zu selber heimlich Bilder von einigen Mädchen gemacht und diese dann bei der Selbstbefriedigung genutzt.

Weiter habe ich vor Zeiten meiner Exfreundin mit meiner damals besten Freundin mehrfach Nacktbilder getauscht, diese hab ich dann auch verwendet.

Kurz darauf habe ich, ebenfalls vor Zeiten meiner Exfreundin, mit einer bekannten ein paar mal Sexchats verschickt, auf die ich mich ebenfalls befriedigte.

Dann kam irgendwann meine Freundin.

Ich war ihr immer treu und hätte sie niemals betrogen.

Jedoch konnte ich meine Blicke nicht von anderen lassen, dachte beim Sex an andere, sah mit weiterhin Bilder von bekannten an. Auch suchte ich die Nacktbilder von der ehemals besten Freundin (Kontakt hatte sich bis dahin verlaufen), fand sie jedoch glücklicherweise nicht.

Mein schlechtes Gewissen quälte mich diesbezüglich so sehr, dass ich nach und nach alles beichtete, daran zerbrach die Beziehung dann. Wir trennten uns friedlich. Der Trennungsschmerz wird jedoch aktuell noch von dem dramatisch schlechten Gewissen verdeckt.

Das alles quält mich so enorm, dass ich das Gefühl habe der schlechteste Mensch aller Zeiten zu sein und kein Recht mehr auf ein schönes Leben zu haben. Ich habe das Gefühl, keine Strafe der Welt könne mir gerecht werden. Ich habe das Gefühl, mit dieser Schuld nicht weitermachen zu können. Zwar habe ich Menschen nie ernsthaft geschadet oder verletzt, jedoch hasse ich mich selbst dafür wie die Pest. Ich kann einfach nicht mehr, denke je nach Tagesverfassung über Suizid nach, da ich das Gefühl habe, es könne so nicht weiter gehen.

Ich brauche dringend Hilfe. Habt ihr einen Tipp wie ich diese Schuld bekämpfen und mir selbst verzeihen, vielleicht sogar in eine glückliche Zukunft starten kann? Und für wie moralisch verwerflich haltet ihr mein Verhalten? Sind solche extremen Gedanken und Sorgen berechtigt? Danke fürs Lesen:)

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Totschlechtes Gewissen nach Trennung?

Hey, meine Freundin und ich (beide 18) haben uns letzte Woche nach eineinhalb Jahren voneinander getrennt. Ich habe viel falsch gemacht und es ist viel passiert, die Trennung war wohl die beste Entscheidung, grade auch deshalb, weil wir uns friedlich getrennt haben. Zu Zeiten der Beziehung war mein schlechtes Gewissen, das ich wegen praktisch allem hatte, egal ob berechtigt oder nicht, das größte Problem. Zum Beispiel habe ich während dem Sex oder ähnlichem an andere gedacht, habe in der Schule anderen Mädchen nachgeschaut und so weiter. Fremdgegangen bin ich jedoch nie, auch habe ich nie aktiv Schritte in Richtung einer anderen Person gemacht, das spielte sich alles nur bei mir ab. Jetzt haben wir uns unter Anderem deshalb getrennt, mein schlechtes Gewissen frisst mich aber noch immer auf und wird zu meinem größten Problem. Mir fallen noch Dinge ein, die ich ihr nie gebeichtet habe, die mich jetzt fertig machen. Zum Beispiel habe ich mal die Nacktfotos meiner Ex gesucht, weil ich mir diese dann zur Unterstützung ansehen wollte. Gefunden hab ich sie aber gottseidank nicht mehr. Dass das alles überhaupt nicht geht, weiß ich. Aber ich möchte zumindest nach der Trennung endlich damit abschliessen können und mein Gewissen loswerden.. Ich fühle mich, als sei ich ein grauenvoller Mensch. Was soll ich machen? Gruß, Jakob

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Kredit vor Ausbildungsbeginn?

Hey,

Ich fange im Oktober mit meinem Dualen Studium zum Diplom-Finanzwirt auf beamtenbasis an. Vertrag ist schon unterschrieben. Ich hätte dann da mit Ausbildungsbeginn ca. 1250 Euro netto im Monat. Jetzt ist es aber so, dass ich aufgrund des dualen Studienganges Teile der Ausbildung im Amt selber, weitere Teile aber auch an einer Hochschule absolviere. Ich bin gezwungen, in einer Woche ca 800 KM mit dem Auto zurück zu legen, größte Teile davon Autobahn.

Ich möchte mir ein Auto kaufen, welches ich auch künftig verwenden kann, also nicht das klassische Erstauto für die nächsten Monate, mein Auto sollte dann mindestens die Ausbildung überdauern, lieber noch mehrere Jahre darüber hinaus. Aufgrund der weiten distanz möchte ich mich nicht in eine kleine Schüssel setzten, lieber auch sicher und bequem unterwegs sein. Da ich derzeit neben meinem Schülerjob keine Einnahmen habe und mein Gehalt (ist ja amtlich zugesichert) erst zukünftig bekommen werde, habe ich keine Möglichkeit, mir ein Auto (Preisspanne 8-12.000 Euro) zu finanzieren.

Besteht die Möglichkeit, einen Kredit schon vor Ausbildungsbeginn mit dem Vorlegen des Arbeitsvertrages zu erhalten?

Mein Onkel hatte ein ähnliches Problem, er hat dann von der Suzuki Bank einen Kredit für einen Swift bekommen. Selbes Arbeitsverhältnis. War das eine Ausnahme oder besteht die Möglichkeit, solche Kredite auch bei anderen Banken, zB. Mercedes Bank oder BMW Bank aufzunehmen?

Danke

Kredit, Auto, Finanzen, Zukunft, Geld, Bank, Ausbildung, BMW, Mercedes Benz, Ausbildung und Studium, Auto und Motorrad, Wirtschaft und Finanzen
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Geht unsere Sprache zu Grunde?

Hey. Früher hatte man das Problem, dass immer häufiger der Dativ statt des Genitivs verwendet wurde (z.B. 'statt dem Genitiv'). Dazu gab es auch Fachbeiträge etc., dass der Genitiv nahezu verschwunden ist, verwundert nicht mehr. Doch ich sehe diese Entwicklung auch in der Akkusativ-verwendung. Immer mehr, grade Jugendliche, meist/besonders oft mit Migrationshintergrund, verwenden den Akkusativ im falschen Kontext, sagen zum Beispiel 'gestern bin ich mit den Auto gefahren'. Dass besonders viele Menschen mit Migrationshintergrund die Deutsche Sprache weder beherrschen noch zu benutzen wissen, ist klar. Vgl. 187 Straßenbande Songtexte, Wörter wie 'Vallah', 'Diggah', etc.

Warum passiert diese Entwicklung und warum gibt es so viele Grammatiksünder? Geht das mit der Asozialisierung Deutschlands in einem her? Und warum prägen sich 'Asi-gruppierungen' immer stärker aus? Ich sehe schon 12 Jährige auf Instagram von 'Ehere', 'Ich ficke deine Mutter', etc. Reden. Immer in Verbindung mit Türken-Rap, Shisha, billigen Mädchen und asozialem Gehabe. Was passiert nur mit uns?!

ICH BIN KEINESFALLS RASSISTISCH. AUCH WENN DAS IN DIESEM BEITRAG SO KLINGEN MAG, ICH TOLERIERE JEDE GRUPPE/JEDES GESCHLECHT, JEDE HAUTFARBE, JEDEN GLAUBEN ETC. LEDIGLICH BIN ICH GEGNER DER ASOZIALISIERUNG UND HABE DAS GEFÜHL, DASS DAS IN EINEM MIT DER STEIGENDEN MIGRATIONSRATE IN EINEM HER GEHT. DAHER AUCH DIE FRAGE

deutsch, Assi, Grammatik, Vernunft, dativ, Akkusativ, asozial, Genitiv
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Freundin hat etwas getan, will nicht drüber sprechen?

Hey. Ich bin mit meiner Freundin jetzt seit 4 Monaten zusammen, wir sind beide 16. Sie hatte vor ca einem Jahr einen Freund, die Beziehung hielt ca 7 Monate, mit ihn hatte sie auch ihr erstes mal, etc. Ich erlebte meine ersten Erfahrungen mit ihr. Ich hatte schon immer ein Problem mit dem Gedanken, sie habe mit einem anderen Typen Dinge getan, die sehr persönlich sind, zum Beispiel Sex, etc. Ihre Vergangenheit ist also ein Problem für mich, mit dem ich regelmäßig Kämpfe, für sie lohnt es sich aber, da ich sie über alles Liebe. Wir beide sind sehr eifersüchtig, kommen nur schlecht mit dem Gedanken klar, dass der jeweils andere schon Dates etc. Mit anderen gehabt hat. Soviel als Hintergrund.

Nun hat sie vor ca 3 Monaten einmal angeschnitten, dass sie etwas getan hat, über das sie nicht reden möchte. Ich sagte ihr, dass das überhaupt kein Problem sei, sie nur darüber reden solle, wenn das für sie ok ist. Jetzt kam das Thema eben wieder auf. Ich machte mir eh schon immer Gedanken, aber jetzt weiß ich nicht, wie ich damit klar kommen soll. Das macht mich wirklich fertig. Einerseits der Gedanke, dass sie etwas getan hat, dass sie nach eigenen Aussagen bereut und sie unter falschem Einfluss stand, anderer Seits der Gedanke, dass sie sich mir nicht genug öffnet, mir vielleicht nicht genug vertraut? Ich möchte sie auf keinen Fall bedrängen oder ausquetschen, ich komme aber mit den Gedanken nicht klar. Was könnte sie getan haben, das so schlimm ist? Bitte helft mir. Liebe Grüße und vielen Dank!

Liebe, Freundschaft, Freunde, Beziehung, Sex, Sexualität, Psychologie, Eifersucht, Freundin, Liebe und Beziehung, Partner
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