Es gibt die weitverbreitete Platane (Platanus aceriafolia)  als Formgehölz in Dachform. Formgehölz heißt, daß der Baum von klein auf durch Schnittmaßnahmen in der gewünschten Form "erzogen" wird. Bei der Dachplatane wird dabei sehr früh der Leittrieb entfernt und die Seitentriebe durch Stäbung waagrecht gezogen wodurch sich ein schirmartiger Baum ergibt. Es ist aber zu beachten, daß man einen Baum kauft, der auch wirklich fachgerecht von Anfang an so gezogen wurde, und daß er auch entsprechend (mindestens jährlich, eher öfter) weiterhin so geschnitten wird. Die Bäume sind auch nicht ganz billig, es steckt ja auch eine Menge Arbeit drin. Zu bekommen sind sie bei den Baumschulen Lorberg oder Lappen; sicherlich auch bei anderen großen Baumschulen.

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Am besten geht das mit der Seilklettertechnik (SKT). Man wirft dazu einen kleinen Wurfbeutel der an einer speziellen Wurfschnur befestigt ist über einen ausreichend starken Ast und zieht dann damit einen sogenannten Kabiumschoner (eine dicke Bandschlinge mit zwei Ringen an den Enden) über den Ast. Und wenn man das richtig macht, kann man mit der gleichen Schnur im Anschluß das Seil (es sollte ein Statikseil sein) durch die Ringe. Dann wird das eine Ende am Klettergurt befestigt. Ebenfalls an den Klettergurt kommt dann ein kurzes Seilstück mit dem am ablaufenden Stück vom Kletterseil ein Klemmknoten (z.B. Blake, Distel oder Prusik) angebracht wird. Dann wird an diesem freien Ende vom Kletterseil kräftig gezogen und nach und nach der Klemmknoten nach oben geschoben. Gleichzeitig zieht man sich so nach oben. Steigeisen und Haken solltest Du auf gar keinen Fall benutzen. Es handelt sich schließlich nicht um einen Telegrafenmasten sondern um eine Baum, der dadurch massiv geschädigt würde. Außerdem ist eine richtige Ausbildung in dieser Technik dringend zu empfehlen. Ansonsten kann das übel ins Auge gehen. Lernen kann man das z.B. hier: www.baumpflegeschule.de

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Das hängt mal primär von Deinen Beinen ab. Zudem spielen die Qualität des Fahrrades und des Untergrundes (Asphalt) eine Rolle und auch der Wind ist ein entscheidender Faktor. Meine persönliche Höchstgeschwindigkeit auf dem Fahrrad beträgt 103 km/h. Aber da ging es richtig heftig bergab, ich kannte die Strecke im Schlaf, das Wetter hat gepasst und ich war verrückt genug, das zu riskieren. Pauschal festzulegen, wie schnell ein Rad fährt ist unmöglich.

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Wenn man eine Birke kappt wird sie, wie die meisten Bäume an der Kappstelle wieder austreiben und sogenannte Wasserschosse aufsetzten. Das Problem dabei ist, daß diese Triebe nie mehr die Stabilität erreichen, wie sie der ursprüngliche durchgehende Stamm oder Starkast hatte und zwar einfach deshalb, weil der Neuaustrieb nur aus dem Kambium stattfinden kann und das liegt bekanntlich direkt unter der obersten Schicht der Rinde. Das tiefer liegende Holz kann nicht austreiben. Der neue Trieb steht also praktisch auf dem Rand der Schnittfläche und bekommt keinen echten Kontakt zu der Schnittwunde. Sobald dann dieser Schoß eine gewisse Größe und Gewicht erreicht hat, besteht die Gefahr, daß er bei starkem Wind abbricht. Die größere Gefahr für den Baum selbst, insbesondere bei Birken, besteht darin, daß deratig große Verletzungen, wie sie eine Kappung darstellt, nicht mehr überwallt werden können und damit eine Eintrittspforte für Pilze und Schädlinge darstellen. Meiner Erfahrung nach ist eine Kappung für eine Birke das Todesurteil auf Raten. Sie treibt zunächst wieder aus und der Besitzer sieht sein Ziel erreicht. Aber nach einigen Jahren ist die Kappstelle derart morsch geworden, daß der Baum entweder eingeht oder eine solch große Gefahr darstellt, daß der gefällt werden muß. Von einer Kappung ist deshalb im Interesse eines Baumes auf jeden Fall dringend abzuraten. Ich kenne nun Ihre Beweggründe nicht aber falls der Baum den Garten zu "dunkel" macht oder man sieht nicht mehr aus dem Fenster, so würde ich einfach empfehlen, den Stamm Jahr für Jahr etwas weiter aufzuasten, also immer die unteren zwei bis drei Äste wegzuschneiden und damit die Krone in die Höhe zu treiben. Mit dieser Maßnahme kommt dann wieder mehr Licht auf den Boden. Um den Baum aber auch dabei nicht zu schädigen, ist es wichtig, keine Äste abzuschneiden die einen Durchmesser von etwa fünf Zentimeter überschreiten und auch nicht zu viele Äste auf einmal zu entfernen. Beides lässt sich vermeiden, wenn man rechtzeitig damit beginnt, also schon beim kleinen Baum. Der optimale Zeitpunkt für den Baumschnitt ist übrigens nicht im Herbst oder Winter, sondern im Sommer; da hat der Baum die Möglichkeit gleich auf die Verletzung zu reagieren.

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Das kann ziemlich verschieden sein. Manche Eichen verlieren ihre Blätter im Herbst, so wie die meisten anderen Laubbäume auch. Und bei anderen wird das Laub zwar dürr und braun, bleibt aber trotzdem bis kurz vor dem Neuaustrieb im Frühjahr hängen. Ich kenne eine Straße deren Rand mit Stieleichen (Quercus robur) bepflanzt ist. An manchen hängt noch Laub und andere sind bereits völlig kahl. Und das obwohl es sich um die selbe Sorte und um gleich alte Bäume handelt und sich auch der Standort von Baum zu Baum nicht wesentlich unterscheiden dürfte.

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Ob das ausreicht, wird maßgeblich davon abhängen, was für ein Getriebe Du verwendest. Ein Kettensägenmotor macht normalerweise bei Vollgas etwa 12000 Umdrehungen pro Minute, was dann die Sägekette auf eine Geschwindigkeit von etwa 20 m pro Sekunde bringt. Mal abgesehen davon, daß Du damit das Kettcar nicht mehr kontrollieren könntest, würde für einen Direktantrieb auch das Drehmomement nicht ausreichen.

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Ich nehme mal an, daß Du Hainbuchen (Carpinus betulus) meinst. Die haben oft Äste, die sich aneinander reiben und schließlich miteinander "verwachsen". Dabei wächst ein Ast jeweils um den anderen herum, wie beispielsweise um einen Draht der um den Baum gespannt wurde oder um einen eingeschlagenen Nagel. Genauso kommt das auch bei dicht nebeneinanderstehenden Bäumen dieser Art vor. Eine richtige Verbindung, also bis hin zum Austausch von Wasser und Nährstoffen, gehen sie jedoch nicht ein. Wenn man solch eine Verbindung auseinandersägt, kann man feststellen, daß sich dazwischen immer noch eine dünne Rinde befindet. Künstlich herbeiführen liese sich das vermutlich auch, z.B. durch zusammenbinden. Als Baumpfleger versucht man jedoch eher solche Reibungen in jungen Jahren zu vermeiden um einen stabilen und gleichmäßgen Kronenaufbau zu erreichen.

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Die meisten Bäume sind einhäusig, das heißt, daß sie sowohl männliche als auch weibliche Blüten haben oder auch beides in einer Blüte. Außerdem gibt es zweihäusige Bäume, z.B. den Fächerblattbaum (Gingko biloba). Eine pauschale Bestimmung dafür gibt es aber nicht. Du musst schon jede Baumart für sich kennenlernen.

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Es handelt sich ganz sicher nicht um Lebensbäume. Deren botanische Bezeichnung wäre Thuja occidentalis, bzw. Thuja orientalis. Beide sind bekanntlich Koniferen, also Nadelbäume. Auf dem Bild sind aber auf alle Fälle Laubbäume zu sehen. Ich nehme auch an, daß es sich um Pappeln handelt, es könnten aber auch Säuleneichen (Quercus robur "Fastigiata") sein. Um das sicher zu bestimmen wäre aber ein Bild aus der Nähe oder ein Foto von einem Blatt erforderlich.

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Der Eigentümer eines Baumes, in diesem Fall die Gemeinde, ist verpflichtet zweimal im Jahr, also einmal im belaubten und einmal im unbelaubten Zustand, die Verkehrssicherheit des Baumes zu überprüfen. Bei manchen Gemeinden werden zu diesem Zweck die Bäume nummeriert. Es ist einfacher, im Prüfprotokoll einfach eine Nummer einzutragen, als großartig beschreiben zu müssen, wo der Baum steht (z.B. Straße xy, auf der linken Seite in der zweiten Reihe, der 121. Baum nach der dritten Querstraße, etc,). Außerdem lässt sich damit ein sogenanntes Baumkataster anlegen, in dem alle vorhandenen Bäume aufgeführt und beschrieben sind. Bei einem Zwischenfall mit einem Baum lässt sich damit relativ leicht nachweisen, ob der Baum vorschriftsmäßig kontrolliert und gepflegt wurde oder eben nicht.

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