Meiner Logik nach hängt die Lautstärke, die sich aus beiden Geräuschquellen ergibt auch sehr stark vom Phasenverhältnis der Lüfter ab. Wenn man sich gedanklich von beiden Geräuschquellen ein entsprechendes Diagramm vorstellt, dass den zeitlichen Verlauf der Elongationen y (t) (Auslenkungen y einer Schwingung zu einem bestimmten Zeitpunkt t sowie Amplituden y max, die die Lautstärke bestimmen, beider sich räumlich ausbreitender Schallschwingungen, die jeweils durch die einzelnen Lüfter erzeugt werden, repräsentiert, addieren sich die einzelnen Elongationen der sich räumlich ausbreitenden Schallschwingungen von Lüfter 1 und Lüfter 2 zu einer resultierenden Schwingungen, von dessen Eigenschaften auch die Lautstärke abhängt.
Gesetzt dem Fall, dass beide Lüfter Schallwellen gleicher Frequenz erzeugen (hängt u.a. von der Drehzahl ab) ist es möglich, dass ein eventueller zeitlicher Versatz im Schwingungsverlauf (Phasenverschiebung), der u.a durch ein asynchrones Betreiben der beiden Lüfter hervorgerufen werden kann, dazu führt, dass sich die Elongationen nicht addieren. Wenn sie sich nicht addieren, sondern dass Gegenteil eintritt findet eine Abschwächung beider Schallwellen statt. Ein extremer Sonderfall, der sicherlich nicht eintreten wird, währe eine Phasenverschiebung von exakt 180 °. Wenn die Schallwellen beide Lüfter tatsächlich frequenz- und amplitudengleich währen, würden sich dann die beiden Schallwellen gegenseitig total auslöschen, da sich positive und negative Amplitude direkt (zum selben Zeitpunkt) gegenüberstehen würden.Der Grad der Verstärkung, der wie oben beschrieben auch negativ ausfallen kann, hängt ganz stark davon ab, ob eine Phasenverschiebung vorliegt und falls ja welchen Wert der Winkel der Phasenverschiebung besitzt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Phasenverschiebung