Am naheliegendsten wird da wohl sein, dass Du den Taschenrechner falsch bedienst. Guck nochmal in die Anleitung oder frag jemanden, der sich mit diesem Modell auskennt.

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Was die IUPAC-Benennung angeht, s. cg1967

Oder meinst Du die Benennung nach Cahn, Ingold und Prelog (CIP-Nomenklatur)?

In dem Fall guck doch einfach erstmal hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/CIP-Nomenklatur

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Ich weiß jetzt nicht, was Du mit Aufhängen von Knackwurst meinst, meiner Meinung nach sind das Brühwürste, die nicht luftgetrocknet werden.

Salami ungarischer oder italienischer Art (die nach deutscher Art nicht) hingegen wird z.B. direkt nach dem Füllen des Wurstbräts in den Darm in ein Tauchbad mit Edelschimmelsporen getaucht. In Folge dessen bildet sich bei der Reife ein weißer Schimmelbelag aus. Meintest Du das?

Hab gerade auch nochmal auf der Homepage des Bayerischen Landesamts für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit gesehen, dass es sich wohl um Schimmel und Hefen handelt:

http://www.lgl.bayern.de/lebensmittel/warengruppen/wc_08_wurstwaren/

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Wenn der noch Originalverpackt war, sollte das keine Folgen haben. Das Zeug wird entweder nach Abpacken pasteurisiert oder aseptisch verpackt (also praktisch unter sterilen Bedingungen). Es ist also solang mikrobiologisch unproblematisch, bis der Kunde es öffnet oder die Verpackung anderweitig beschäfigt wird.

Solltest Du dennoch Probleme bekommen, kannst Du ja immer noch einen Arzt aufsuchen, aber ein Grund zur Panik ist das erstmal nicht.

Aber ich kann nur generell dazu raten, beim Kauf aufs MHD zu gucken, man erwischt häufiger abgelaufene Ware, als man denkt.

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Nicht ganz unerheblich ist ja auch, ob ihm ein Schaden entstanden ist. War er beim Arzt? Wurde ein Schaden festgestellt?

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Geruch kommt dadurch zustande, dass Geruchsstoffe eingeatmet werden und an das Riechepithel in der Nase gelangen. Neben dem Umstand, dass die Substanz geruchsaktiv sein muss, ist die Konzentration in der Luft entscheidend. Wenn ein Gegenstand warm ist, können in ihm gelöste Geruchsstoffe leichter verdampfen, sodass die Konzentration dieser Geruchsstoffe in der Luft um diesen Gegenstand höher ist, als wenn der Gegenstand kalt wäre. Somit wird bei einem warmen Gegenstand leichter der Geruchsschwellenwert (also die Konzentration eines Stoffs, ab der dieser geruchlich wahrnehmbar ist) überschritten, weshalb ein warmer Gegenstand eher einen intensiven Geruch besitzt.

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Das RÖMPP Chemie-Lexikon schreibt dazu:

"In der neueren Deutsch-sprachigen chemischen Literatur sind Bezeichnungen wie Lösungsmittel und Lösungsvermittler durch „Lösemittel“ und „Lösevermittler“ ersetzt."

Denke das ist gemeint.

Mir als Chemiker ist jedenfalls "Löse" als alleiniges Wort nicht bekannt.

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Wenn Du Stoffe meinst, die den pH-Wert von Wasser nicht ändern, deren Lösung also pH 7 hat?

In dem Fall alles, was in Lösung nicht dissoziiert. Außerdem alle neutral reagierenden Salze (allesamt Salze von starken Säuren und Basen; allerdings sind nicht alle Salze von starken Säuren und Basen neutral: z.B. Natriumhydrogensulfat ist sauer).

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Da hat dann wohl jemand Mist geschrieben. Zwar ist Echtes Karmin, das aus Schildläusen gewonnen wird, als Farbstoff für Lebensmittel zugelassen, Ketchup darf allerdings generell nicht gefärbt werden!

Nebenbei ist Echtes Karmin so teuer, dass es mittlerweile auch z.B. in Campari, der dafür bekannt war, nicht mehr benutzt wird.

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Mach Dir da mal keine Gedanken, solange wirklich nur am Deckel Schimmel war, ist das nicht weiter wild. Weil aber die Schimmelsporen auch auf die Marmelade im Glas gelangen können, kann es auch dort zu einem raschen Schimmelwachstum kommen. Da Schimmelpilzgifte echt ungesund sind, ist es ratsam, das Glas zu entsorgen (was Du ja bereits gemacht hast).

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Zitronenextrakt ist ja jetzt auch vom Kontext abhängig, ich gehe aber mal davon aus, dass damit ein Extrakt der Zitronenschalen gemeint ist, der also viele Aromastoffe aus den Schalen und praktisch keine Säure enthält. Zitronensaft hingegen hat ein anderes und schwächeres Aroma und ist sehr sauer. Vermutlich wirst Du mit geriebener Zitronenschale besser fahren, als mit Zitronensaft.

Wofür brauchst Du es überhaupt?

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Dass Du Dir das Ziel setzt, Wissenschaftler zu werden, ist ja eine Sache, aber woher willst Du als Schüler jetzt schon wissen, dass Du im Stande sein wirst, revolutionäre Entdeckungen zu leisten? Du weißt doch noch nicht mal, ob Du das Studium packen wirst. Ich will Dich nicht entmutigen, hohe Ansprüche an Dich selbst zu stellen, aber etwas mehr Realismus täte Dir gut.

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Da Biologie eine Naturwissenschaft ist, ist man auf Statistik angewiesen. Da jede Messung mit einem Fehler behaftet ist und jede Stichprobe mit einer Unsicherheit behaftet ist, benötigt man Statistik, um zu einer sauberen Entscheidung zu gelangen, welche Aussage ein durchgeführtes Experiment liefert.

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Du stellst Dir das ein wenig zu einfach vor. Ich hol mal etwas weiter aus, um Dir zu verdeutlichen, wie komplex die Fragestellung nach verwendeten Zutaten ist:

Chemisch-analytisch kann man nur in Lebensmitteln enthaltene Substanzen nachweisen und deren Gehalt im Lebensmittel bestimmen. Es ist nicht möglich, direkt die Menge einer Zutat zu ermitteln, es sei denn die Zutat ist eine chemische Reinsubstanz (z.B. Traubenzucker; aber auch das klappt nur, wenn andere Zutaten nicht auch Traubenzucker enthalten, aber dazu später mehr).

Um den Gehalt einer Substanz ermitteln zu können benötigt man ein für diese Substanz geeignetes Analysenverfahren. Dieses Verfahren liefert Dir aber nur begrenzte Informationen, nämlich den Gehalt einer einzigen Substanz oder den Gehalt einer begrenzten Anzahl von Substanzen (je nach Verfahren unterschiedlich - einige Verfahren erlauben die simultane Analyse mehrerer Substanzen). Zwar gibt es Verfahren, die es einem erlauben, in einer Analyse auf die Anwesenheit z.B. mehrerer Hundert Pestizide im Lebensmittel zu prüfen, aber keine Analyse kann Dir die vollständige Zusammensetzung eines Lebensmittels verraten. Du musst also, wie dernort schon schrieb, vorher wissen, was Du in Erfahrung bringen möchtest, um dann die geeigneten Analysenmethoden anzuwenden.

Anhand mancher Substanzen, die typisch für bestimmte Zutaten sind, kann man Rückschlüsse darauf ziehen, wieviel von dieser Zutat in dem Lebensmittel enthalten sein kann. So kann man beispielsweise den Gehalt an Kakao in einem Lebensmittel über die Summe der Gehalte von Theobromin und Coffein bestimmen. Da allerdings Kakao eine natürliche Zutat ist, gibt es nicht einen Theobromingehalt und einen Coffeingehalt den Kakao immer hat, sondern die Werte unterliegen natürlichen Schwankungen. Will man also die Rezeptur eines Lebensmittels analytisch ermitteln, bekommt man keine exakte Auflistung der verwendeten Mengen der Zutaten raus. Man erhält mögliche Wertebereiche.

Im günstigsten Fall findet man für jede Zutat eine charakteristische Substanz, die

  1. in den anderen Zutaten nicht enthalten ist
  2. in ausreichender Menge enthalten ist, damit man sie analytisch bestimmen kann und
  3. deren Gehalt in der Zutat nicht zu großen natürlichen Schwankungen unterlegen ist (je höher die natürlichen Schwankungen sind, desto weniger genau kannst Du aus dem Gehalt der Substanz auf die Menge der Zutat schließen)

Treffen diese Umstände zu, kann man die möglichen Anteile der Zutaten im Lebensmittel bestimmen.

Problematisch wird es, wenn man die verwendete Menge einer Zutat in Erfahrung bringen möchte, die keine solchen charakteristischen Inhaltsstoffe hat, bzw. eine oder mehrere Zutaten enthalten sind, die diese Substanz auch enthalten.

Selbst wenn Du Dir die notwendige Fachkenntnis aneignest, um einerseits zu wissen, welche Zutaten Du in welchem Lebensmittel erwartest und andererseits zu wissen, über welche Substanzen Du die Menge dieser Zutaten bestimmen kannst, bleibt immer noch das Problem der Laborausstattung:

Lebensmittel sind sehr komplex zusammengesetzt (jede Zutat für sich kann aus Tausenden verschiedener Stoffe bestehen) und somit sind die Anforderungen an ein Analysenverfahren recht hoch. Das Verfahren muss geeignet sein, die (z.T. sehr geringe) Menge eines bestimmten Stoffes neben etlichen anderen Stoffen zu bestimmen. Das setzt häufig moderne analytische Trennmethoden voraus (z.B. Chromatographie oder Massenspektrometrie, sehr häufig auch Kopplungen aus beidem). Diese Trennverfahren können aber auch keine Wunder vollbringen, weshalb man häufig auch um eine spezielle Probenaufarbeitung nicht herum kommt. So muss man z.B. mit geeigneten Lösungsmitteln die Substanzen, die einen interessieren (die sogenannten Analyten) aus dem Lebensmittel extrahieren (lösen). Gegebenenfalls kann auch ein Anreicherungsverfahren erforderlich sein.

Alles in Allem läuft es darauf hinaus, dass ein geeignetes Labor einen 5- bis 6-stelligen Betrag kostet (je nachdem, was man so will). ...ist also eher nichts für die heimische Küche ;-)

Hoffe, diese doch etwas lang geratene Ausführung war hilfreich. Wenn Du noch Fragen hast, gebe ich gerne weitere Auskunft!

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