Man kann Lawinen auslösen, die Menschen oder ganze Häuser unter sich begraben. Aber davon abgesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du andere gefährdest, tatsächlich verhältnismäßig gering.

Ich weiss das ist eigentlich verboten

Ohne 'eigentlich'. Und das ist gut so, denn es ist weder für Täter noch für Opfer erstrebenswert, dass jemand durch eine Lawine das Leben verliert.

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Zwei Irrtümer:

  • Einen Antrag für Leistungen ab Februar 2024 muss man heute vor 24 Uhr stellen. Das reicht zunächst einmal ohne alle Nachweise, es geht online. Einen Antrag für Leistungen ab März muss man bis zum 31. März stellen.
  • Wenn Du mit Deiner Familie in einem Haushalt lebst, bildet Ihr eine Bedarfsgemeinschaft. Normalerweise stellt das 'Familienoberhaupt' den Antrag. Es wird dann ein Bedarf ermittelt, und falls einer besteht, werden die Einkommen aller Angehörigen der Bedarfsgemeinschaft berücksichtigt. Kurz: Du kannst für Dich allein kein Bürgergeld beziehen.
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Also, es war ja nicht so einfach, die nötigen Informationen zu bekommen.

Du bist Kassenpatient, hast vor der Behandlung Deine AOK-Karte vorgelegt und bist dann behandelt worden.
Das zahlt die Krankenkasse, das regelt der Arzt direkt mit der Kasse, normalerweise erfährt man als Patient nichts davon.

Wenn Du dennoch eine Rechnung bekommen hast, hat es an irgendeiner Stelle einen Fehler gegeben. Rufe in der Praxis an und frage, warum man Dir eine Rechnung geschickt hat, obwohl Du bei der AOK versichert bist.

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Die Besonderheit ist, dass alles, was Du über Tonalität, Melodik, Form usw. gelernt hast, hier nicht angewendet werden kann. Warum?

Die Hymne ist traditioneller japanischer Musik nachempfunden.

Die zugrunde liegende Tonleiter geht auf eine alte japanische Skala zurück. (Deshalb klingt sie so fremdartig, ganz anders als die bei uns bekannten Nationalhymnen.) Es ist nicht (!) Dur oder Moll oder eine Kirchentonart.
Die Suche nach Motiven allgemein oder Dreiklangsmotiven, Sequenzen, Kadenzen und Wiederholungen, wie Ihr sie aus den europäischen Hymnen kennt, ist erfolglos, denn all das gibt es hier nicht. Das ist die Besonderheit an dieser Hymne.

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Die Aufgabe ist nicht einfach, mit dem üblichen Schulwissen wird man wahrscheinlich daran scheitern. Alles, was man über Form, Harmonik, Melodik usw. in der Schule gelernt hat, ist hier nicht zutreffend, da diese Hymne alle üblichen Parameter der abendländischen Musik meidet.

Es handelt sich nicht um eine Melodie aus der traditionellen japanischen Musik, der 'Alten Musik' Japans. Aber sie wurde dieser Musik nachempfunden. Elemente der abendländischen Musik wurden, wie gesagt, weitestgehend vermieden: Rhythmus, Tonalität und auch die Form.

Am nächsten kommt man der Form, wenn man von einer Fortspinnungstechnik oder Fortspinnungsmelodik spricht. Die Melodie wird unverbindlich immer weitergeführt, ohne erkennbare Motive, Sequenzen und Kadenzen.
Allein die Sangbarkeit fordert eine Struktur. Sie ist weder aus dem Text allein oder der Melodie allein ersichtlich. Betrachtet man beides, die Ruhepunkte in der Melodie (halbe Noten) und die Einschnitte im Text (Kommas), kommt man auf 5 Abschnitte, die wir in der westlichen Musik 'Perioden' nennen würden:

2 Takte, 2 Takte, 2 Takte, 2 Takte, 3 Takte.

Da es keine Wiederholungen oder Entsprechungen gibt, hat es nur bedingt Sinn, die einzelnen Abschnitte mit Buchstaben zu bezeichnen wie z. B. in der Liedform mit A - B - A. Sinnvoll wäre allenfalls a - b - c - d - e, was die Fortspinnung veranschaulicht.

Ein Thema hat die Hymne nicht. Man könnte sie jedoch als Thema eines größeren Werkes verwenden.

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Er wird sich sicher männlicher fühlen, wenn er dann in seinem Müll erstinkt.
Manche Probleme lösen sich selbst.

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Als logisch denkender Westeuropäer sage ich Dir:

Ich weiß, dass es verboten ist, einen Menschen zu ermorden. Ich habe aber Lust und möchte es einmal machen. Es ist ja nur einmal, ist das schlimm? Was denkst Du, was ein Richter darauf antworten würde?
(Ich weiß, nicht das beste Beispiel, denn es gibt Glaubensrichtungen im Islam, die Dich sogar auffordern, mich als 'Ungläubigen' aus der Welt zu schaffen. Aber das ist ein anderes Thema.)

Als nur bedingt mit dem Islam vertrauter Christenmensch sage ich Dir:

Frage Deinen Imam, der kann Dir verlässliche Auskunft geben. Er wird Dir etwas über die ewige Seligkeit, das Paradies und die Hölle erzählen.

und es würde ja keiner mit bekommen wenn wir das so für uns machen

Damit hast Du Deinen Gott und Deinen Glauben verleugnet. Dazu kann Dir Dein Imam noch viel mehr erzählen. Da hört der Spaß endgültig auf.

ist ja sozusagen unsere Körper und halt unser "Yarak"

Du hast nichts verstanden. Denk mal über den Unterschied zwischen einem Karnickel und einem Menschen nach. Du hast ein ganz anderes Problem als Deinen "Druck".

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Du musst Prioritäten setzten, also Dich entscheiden, was Dir wichtig ist.

Klavierunterricht ist eine recht komplexe Sache. Lehrer haben einen Plan, wie man über Jahre die Technik (und anderes mehr) entwickelt. Lange Fingernägel lassen eine gute Handhaltung und entwicklungsfähige Klaviertechnik nicht ansatzweise zu. Kein Klavierlehrer kann deshalb eine Schülerin mit langen Fingernägeln sinnvoll unterrichten und Fortschritte erzielen.

Ich hatte solche Fälle recht selten im Unterricht, da die Mädchen in der Regel selbst merkten, dass es mit langen Fingernägeln einfach nicht geht. Einige wenige Male musste ich das im Unterricht thematisieren; und nur ein einziges Mal kam ein Mädchen zur nächsten Stunde wieder mit nicht geschnittenen Nägeln. Es war nicht möglich, so zu arbeiten. Ich habe sie nach Hause geschickt und sie wissen lassen, dass sie so nicht wiederkommen müsse. Sie kam wieder - mit vorbildlich gepflegten kurzen Fingernägeln.

Wie gesagt: Man muss wissen, was einem wichtig ist, was man will.
Lange Nägel kannst Du Dir auch später noch wachsen lassen. Ein Instrument lernen, leicht und selbstverständlich und so vollkommen wie die Muttersprache, das kann man nur als Kind und Jugendlicher. Kein Erwachsener kann das.

In dem Sinne... 😉

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Hallo MrsRefreshing,

am Anfang ist es nicht ganz einfach, alle Regeln präsent zu haben. Aber die sind doch überschaubar. Wenn man sie kennt, ist die Aufgabe nicht schwer, zumal einiges vorgegeben ist und als Aufgabe für Dich nicht mehr viel zu tun bleibt.

Eine Anforderung ist es allerdings, einen Kontrapunkt zu schreiben, der nicht nur nach Schüleraufgabe klingt, sondern der klanglich befriedigend ist.

Im vorgegebenen Beispiel sind an einer Stelle (Takte 8 und 9) einzelne halbe Noten gesetzt. Das kannst Du in den Takten 3 und 4 in Deiner Aufgabe auch tun. Alternativ kannst Du in Takt 5 einen Einklang schreiben. Wenn man es nicht zu oft macht, kann man es auch im Satz tun, nicht nur am Anfang und Ende.
Die Schlussklausel ist eindeutig, für die letzten drei Takte gibt es nur eine Lösung; die findest Du.

Wenn Du das ansiehst, bleibt wirklich nicht mehr viel zu tun:

(Anklicken, dann wird's größer.)

LG
Arlecchino

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Nein

Man kann in München besseres machen, als die alten Herren vom FC Bayern zu trainieren. Geh mal davon aus, dass der Hansi sich das kein zweites Mal antun wird.

Aber Tuchels Tage sind gezählt, egal, wie das Spiel heute ausgeht. Holt Bochum einen oder drei Punkte, kann Leverkusen den Sekt kaltstellen.

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Hallo Desconocida,

zu Dreiklängen findest Du hier das Wesentliche, wie bereits andernorts geschrieben, die Einleitung und der 1. Abschnitt dort sollten Dir geläufig sein.
Die Töne des Dreiklanges müssen keineswegs übereinander stehen oder gleichzeitig erklingen. Es ist ja gerade das Wesen von Dreiklangsmelodik, dass die Töne eines Dreiklanges nacheinander erklingen und einen Abschnitt der Melodie bilden.

Der japanischen Nationalhymne liegt eine Skala (Tonleiter) der traditionellen japanischen Musik zugrunde. Es ist keinesfalls die Dur-Tonleiter oder der Dur-Dreiklang c-e-g, das ist großer Unfug! Ich hoffe sehr, dass das nicht die Auskunft eines Musiklehrers ist!

Und wie soll ich sehen dass ein Stück auf einem Dreiklang basiert?

Im allgemeinen basieren Stücke nicht auf einem Dreiklang, sondern es liegt ihnen eine (Grund-) Tonart zugrunde. Es ist hier jedoch weder eine Dur- noch eine Moll-Tonart sondern eine traditionelle japanische Tonleiter. Grundton oder tonales Zentrum dieser Melodie ist übrigens der Ton d.

LG
Arlecchino

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Hallo Desconocida,

was für ein Nutzername...

Unsere Lehrerin hat gesagt das sind 3 Töne, die mit gleichen Intervallen aufeinander kommen. Sind z.B in der japanischen Nationalhymne im 1.Takt die drei letzen Töne ein Dreiklang weil die ja die gleichen Intervalle haben?

Deine Vermutung ist gewitzt, der Erklärung Deiner Lehrerin zufolge wäre sie auch richtig. Allerdings ist die Erklärung Deiner Lehrerin, so wie Du sie hier wiedergegeben hast, grundfalsch.

Dreiklangsmelodik beinhaltet in direkter Folge wenigstens drei Töne eines Dreiklangs, es können auch (z. B. durch Wiederholung) mehr sein.
Es würde den Rahmen einer Antwort sprengen, die Definition und Erläuterung des Dreiklanges wiederzugeben. Du findest das hier, lies es Dir in Ruhe durch. Du musst davon nicht alles wissen, die Einleitung und der 1. Abschnitt reichen zuerst einmal aus.

Der japanischen Nationalhymne liegt ein anderes Tonsystem zugrunde als wir es aus der Dur-Moll-Tonalität unserer Musik kennen. Es gibt dort keinen Dreiklang, keine Dreiklangsmelodik.

In der deutschen Nationalhymne gibt es einen Dreiklang, der in kurzer Folge zweimal erscheint. Der ist auf Deinem Notenblatt ja bereits markiert.

Hast Du noch Fragen dazu? Dann frage! 😉

LG
Arlecchino

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Hallo Desconocida,

Wie kann ich Sequenzen erkennen?

Hier: Garnich.

Der japanischen Nationalhymne liegt ein anderes Tonsystem zugrunde und die Melodieführung ist ebenfalls eine ganz andere als in der Musik des Abendlandes. Man könnte denken, der Komponist habe sich bemüht, auch nur jeden Ansatz einer Sequenz zu vermeiden.

In dieser Melodie gibt es also tatsächlich keine Sequenz.
(Merke: Eine Sequenz ist die Wiederholung eines musikalischen Bausteines wie zum Beispiel eines Motives oder Satzmotives auf einer anderen Tonstufe.)

LG
Arlecchino

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Hallo Phoenix,

um es gleich auf den Punkt zu bringen: Wenn Du auf der Orgel ein wenig stümpern willst, mach es genau so, wie Du es in Deiner Frage beschrieben hast. Dann ist auch die billige gebrauchte elektronische Orgel das Instrument Deiner Wahl, denn damit kann man keine Musik machen und man verliert nach kürzester Zeit die Lust. Das erspart dann sehr viel Zeit.

Warum ein Klavierspieler nicht einfach anfangen kann, Orgel zu spielen?
Die Bewegungsabläufe beim Klavier- und Orgelspielen sind völlig verschiedene. Das Klavier ist ein perkussives Saiteninstrument, die Tasten werden angeschlagen; die Orgel ein Blasinstrument, die Tasten werden gedrückt und wieder ganz präzise und bewusst losgelassen, bei jedem Ton. Lass Dich nicht von den ähnlichen Tasten täuschen. Nur weil eine Kegelkugel rund ist, ist ein erfolgreicher Kegler nicht auch ein guter Hand- oder Basketballer. Und um eine zumindest brauchbare Pedaltechnik zu entwickeln, sind Sitzen und Haltung von elementarer Bedeutung. Es braucht die Anweisung und immer wieder Kontrolle und Korrektur durch den erfahrenen Lehrer.

Ich weiß, wovon ich rede: Ich spiele seit über 50 Jahren Klavier, seit über 40 Jahren Orgel; beides habe ich mit Diplom studiert, beides habe ich über viele Jahre auch unterrichtet.

Während meines Klavierstudiums habe ich ein wenig an unserer Kirchenorgel probiert und darauf Klavier gespielt - immerhin auf einer richtigen Orgel. Relativ schnell habe ich gemerkt, dass mich das in eine Sackgasse führt, und ich habe dann Orgelunterricht genommen, und damit allmählich angefangen, Orgel zu spielen.

Instrumentallehrer haben zehn oder zwanzig Jahre lang ein Instrument gelernt, dann studiert und eine pädagogische (Lehrer-) Ausbildung gemacht. Ich verstehe nicht, warum die Kids heute denken, das braucht man nicht, man kann sich das alles selbst beibringen.

Es steht da noch eine andere Frage im Raum: Du spielst bereits zwei Instrumente mit Unterricht. Drei Instrumente gleichzeitig neben der Schule zu lernen scheint mir kaum möglich; ich habe nie erlebt, dass das jemand erfolgreich getan hat. Ich sehe bei Dir die Gefahr, dass Du zu viel machst, aber nichts davon richtig.

LG
Arlecchino

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Hallo Angabrethil,

ja, was in Deinem Musikbuch steht ist richtig.
Aber was soll man da erklären? Wenn Du im Prinzip Noten lesen kannst, musst Du Dich im Altschlüssel (= Bratschenschlüssel) nur noch ein wenig einlesen.

Vielleicht hilft Deiner Vorstellung diese Grafik. In den drei Notenschlüsseln sind dieselben Töne notiert:

LG
Arlecchino

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Hallo profifrager,

zu Deiner Frage:
Ja, in diesen Akkorden werden alle Töne gleichzeitig angeschlagen.

Ergänzend:
Schubert schreibt hier fast durchgehend einen 4-stimmigen Satz: Die rechte Hand spielt den Sopran mit der oktavierenden Klangparallele und den Alt. Die linke Hand spielt Tenor und Bass. Auch wenn man es nicht immer hört: Die Romantiker waren oft sehr konservativ, was Satztechnik und Stimmführung betrifft; Schubert schreibt hier strengen 4-stimmigen Satz, wie man ihn im Tonsatzunterricht bei den Bachschen Chorälen gelernt hat.
Die Stimmen werden durchgängig geführt, keine pausiert irgendwo. Die Oktavierung der Sopranstimme macht diese Notation stellenweise dort erforderlich, wo Sopran und Alt rhythmisch nicht identisch sind.

LG
Arlecchino

PS: Als Beitrag zur Diskussion die Stelle in Schuberts Handschrift:

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Diese Spielanweisungen sind traditionell italienisch:

La IIda volta piano - la seconda volta piano - das 2. Mal (= Wiederholung) leise

poco rit. - poco ritardando - etwas langsamer werdend

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Das Wort "virtuos" hat seinen Ursprung im Lateinischen, wo virtūs soviel wie Tüchtigkeit, Vorzüglichkeit, Wert oder Tugend bedeutet. Schon im 17. Jahrhundert verstand man unter einem Virtuosen jemanden, der seine Kunst vollendet, meisterhaft beherrscht, einen hervorragender Künstler.

Aber was genau bedeutet das?

In der Barockzeit verstand man darunter jemanden, der ein musikalisches Werk besonders vollkommen und musikalisch bewegend vortragen konnte. Die Kunst stand im Mittelpunkt, technische Anforderung dienten der Kunst und sollten nicht vordergründig als solche wahrgenommen werden.

Im 19. Jahrhundert, der Romantik, hat sich dem Verständnis des Künstlers entsprechend die Bedeutung etwas verschoben. Als virtuos wurde nun bezeichnet, was technisch besonders anspruchsvoll war, oder wenn technische Anforderungen besonders eindrucksvoll gemeistert wurden. Es stand nicht mehr die große Musik und ihr vollendeter Vortrag im Vordergrund, sondern eher die zuweilen auch vordergründige technische Meisterschaft, die virtuose Spieltechnik mit der sich der Virtuose in Szene setzte; es wurde durchaus akzeptiert, das der musikalische Gehalt etwas flacher sein konnte.

Das heutige Verständnis von Virtuosentum entspricht dem des 19. Jahrhunderts.

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