Hallo Sentinelle,

klingt gar nicht bescheuert, eine interessante Frage!

Bereits erwähnt wurden die sängerischen Stimmlagen Sopran, Alt, Tenor und Bass. Einige Aspekte wurden jedoch noch nicht berücksichtigt:

  • Es sind nicht alle Stimmen eindeutig hohe Frauenstimme (Sopran), eindeutig tiefe Frauenstimme (Alt) usw. Die meisten liegen dazwischen, bei Frauen spricht man von Mezzo oder Mezzosopran, bei Männern von Bariton.
  • Natürlich nutzt die Sprechstimme nicht den gesamten Tonumfang von zwei oder drei Oktaven. Meist spricht man in der unteren Mittellage, dort ist die Stimme entspannt.
  • Was den Rahmen der Frage sprengen würde: Emotionen können die Tonlage ändern, wenn man 'die Stimme erhebt' - also lauter spricht - wird sie höher, und einige sprechen aus psychischen Gründen nicht in ihrer natürlichen Stimmlage. Aber das wäre ein anderes Thema.

War es etwa das, was Du meinst?

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Monarch,

was Du unter 'anständig' Musik hören verstehst, ist ja Dein süßes Geheimnis. Wenn darunter zu verstehen ist, dass Du Deine Nachbarn nicht behelligen möchtest - hoch anständig! - dann reicht eine Box.

Es ist ja nun so: Seit die Töne gelernt haben, auf zwei Beinen zu laufen, ist 'Stereo' ein Standard, den man beim Musikhören nicht unterschreiten sollte. Wenn man also einen Hauch von Konzertsaal oder Live-Event haben möchte, kommt man an der 2. Box nicht vorbei.

Auch, was man unter 'satter Klang' versteht, ist individuell verschieden. Ich habe mir mal einen Test angesehen. Dort wird auch einer einzelnen Box satter Klang zugesprochen. Hast Du das gelesen?

Mein Fazit: Ich würde nur zwei Boxen betreiben.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Weinnit,

der Spitzenton der Arie ist f3 oder f''' oder das 'dreigestrichene f'. Oben ist die besagte Stelle abgebildet, allerdings - wie Du sehen kannst - im Sopranschlüssel. c' liegt also auf der 1. Linie und f''' über der 4. Hilfslinie oben.

Das berühmte 'hohe c' der Tenöre ist c2.
Männerstimmen klingen allgemein ungefähr eine Oktave tiefer als Frauenstimmen. Sie werden auch entsprechend notiert. Tenorstimmen im oktavierenden Violinschlüssel:

Das ist ein entscheidender Unterschied zum 'normalen' Violinschlüssel, in dem heute üblicherweise Sopranstimmen notiert sind.
Und Bassstimmen im Bassschlüssel.

ich verstehe eins nicht ...

Wenn Du alles andere verstehst, bist Du ein beneidenswerter Mensch! 😉

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo NoggerX,

einen Kanon komponiert man in einer Partitur. Wenn er 4-stimmig werden soll, in einer Partitur mit 4 Systemen.

... wie ich vier eigenständige Melodien schreiben soll.

Ein 4-stimmiger Kanon besteht nicht aus 4 Melodien, sondern einer einzigen. Du beginnst mit dem 1. Einsatz. Wenn Dein harmonisches Modell 2 Takte lang sein soll, schreibst Du von diesem 1. Einsatz die ersten beiden Takte. Diese beiden Takte schreibst Du dann - um 2 Takte versetzt - für den 2. Einsatz ins 2. System, für den 3. Einsatz ins 3. System usw.

Dann geht es mit den Takten 3 und 4 weiter. Die schreibst Du zunächst für den 1. Einsatz, also quasi für die 1. Stimme. Sie müssen zu den ersten beiden Takten passen, dazu gut klingen, dafür hast Du ja Deine Partitur, dort siehst Du das bzw. kannst es ausprobieren. Diese Takte 3 und 4 schreibst Du dann ebenfalls - jeweils um 2 Takte versetzt - in alle Systeme.

Entsprechend machst Du mit dem 3. Einsatz und dem 4. Einsatz weiter.

Erste Stimme mit Grundtönen der Dreiklänge...

Theoretisch kann man das machen. Die Wirkung ist besser, wenn die Grundtöne als Abfolge erst als Letztes kommen, bei Deinem Kanon also als Takte 7 und 8.

... zweite Stimme, die der ersten identisch ist (eine Oktave tiefer als Bass)...

Das wäre eine Oktavparallele, die klingt nicht gut und ist deshalb verboten. Außerdem wäre das keine Fortführung der Melodie sondern eine Wiederholung.

Ich hoffe, damit kannst Du zunächst einmal weitermachen.
Wenn Du Fragen hast, nur zu! 😉

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Lucamusic,

für die Grundlagen ist nach wie vor Was man über Musik wissen muss von Willy Schneider sehr zu empfehlen. Der Klassiker schlechthin. Das Büchlein ist systematisch aufgebaut und gut verständlich. Wer das durchgearbeitet hat, beherrscht die Grundlagen.

Für Fortgeschrittene gibt es diverse Literatur. Jedoch halte ich die nur dafür geeignet, Unterricht zu begleiten. Um die Kenntnisse zu vertiefen und die entsprechenden Übungen zu machen, ist ein Lehrer, der kontrolliert, Verbesserungsvorschläge macht und mit Rat und Tat zur Seite steht, kaum verzichtbar. Das muss nicht im Rahmen eines Studiums sein, das kann auch im Rahmen von Musikschul-Unterricht stattfinden.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Hans,

'Disco' ist, wie mehr oder weniger alle Musik, verschiedenartig, und es gibt alle Arten von Artikulation. Man möchte meinen, dass Deine Frage einem Missverständnis unterliegt.

Besonders die frühe Discomusik (70er Jahre) ist oft noch sehr melodisch, später rücken rhythmische Elemente in den Vordergrund. Aber das eine oder andere ausschließen (legato/staccato) kann man zu keiner Zeit.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo iQuadronix,

ein Musikstück oder auch nur eine Tonleiter in eine andere Tonart zu 'verschieben', nennt man transponieren, das Substantiv ist Transposition.

Die 'Zielvorgaben' stammen nicht von Eurem Lehrer oder von der Schule, Tonleitern sind so definiert. Bei der Dur-Tonleiter befinden sich die Halbtonschritte zwischen der 3. und 4. und zwischen der 7. und 8. Stufe, sonst wäre sie keine Dur-Tonleiter, hier C-Dur:

Bei der Moll-Tonleiter zwischen der 2. und 3. Stufe und zwischen der 5. und 6. Stufe, hier a-Moll:

Wenn Du diese Tonleitern transponierst, hast Du zwei Möglichkeiten, die Vorzeichen so richtig zu setzen, dass die Halbtonschritte an den richtigen Stellen liegen.

Entweder Du arbeitest mit einer Klaviatur, an Hand der Du die Ganz- und Halbtonschritte jeweils abzählst:

Oder aber Du schreibst einfach die Noten über eine Oktave vom gegebenen Grundton aus (z. B. f g a h c d e f) und setzt aus dem Quintenzirkel die entsprechenden Vorzeichen davor. In F-Dur wäre das ein b:

Üben solltest Du beides.

Alles klar?
Ansonsten: Frage! 😉

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Alina,

von Chopin sind viele Werke sehr bekannt. Das bekannteste zu benennen wird kaum möglich sein. Auf drei Werke kann ich mich eher einlassen, auch wenn das immer noch etwas von der Quadratur des Kreises zu tun hat.

  • Klavierkonzert e-Moll
  • Etüden op. 10, darin besonders die letzte: 'Revolutions-Etüde'
  • 'Regentropfen-Prélude' op. 28 Nr. 15

Dabei genannt sind nicht die ebenfalls sehr bekannten Balladen, Nocturnes, Fantaisie-Impromptu...
Vielleicht müsste Infratest dimap einmal eine Volksbefragung machen ? 😉

In der Wikipedia findest Du eine Liste des kompositorischen Werks Chopins, und dort sind viele Werke verlinkt, die Links führen zu Werkbeschreibungen.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo ich 202354,

alleine Klavier spielen zu lernen, ist nicht der Königsweg. Besser ist es immer, Klavierunterricht zu nehmen.

Wenn Du jedoch allein üben möchtest, kannst Du Dir die Russische Klavierschule zulegen, am besten die Ausgabe mit CD. Dort findest Du zunächst sehr einfache Stücke, der Schwierigkeitsgrad nimmt allmählich zu, und die Stücke sind stilistisch recht unterschiedlich. Mit der CD kannst Du überprüfen, ob Du alles richtig machst.

Es gibt später weitere Bände, die sich an den 1. Band anschließen, so musst Du auch nicht immer wieder nach Klavierliteratur fragen. Das ist in jedem Fall meine Empfehlung.

Eine andere Möglichkeit, vielleicht als Ergänzung dazu, wären einfache Klavierstücke aus der Literatur wie z. B. von Leopold Mozart das Notenbuch für Wolfgang, das findet man auch im Netz, oder das Album für die Jugend von Schumann, auch das findet man im Netz.

Kannst Du damit etwas anfangen?

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo xLacw96,

es gibt eine erfahrene Cembalistin, Maria Boxall, die hat eine Cembaloschule verfasst, mit der man sich das Cembalo von Grund auf 'erobern' kann. Sie beginnt mit einfachen Stücken, an und mit denen die technischen und stilistischen Dinge erläutert und geübt werden. Nach und nach wird das Repertoire erweitert.
Entscheidend sind am Anfang übrigens die Haltung und die (historischen) Fingersätze. Das lernt man dort selbstverständlich.

Es gibt viel weitere Literatur, die den Cembalo-Unterricht ergänzen kann (z. B. Generalbass-Spiel usw.), die jedoch keine grundlegenden Lehrwerke sind. Bei Bedarf kannst Du solche Dinge später ergänzen.

Theoretisch könnte man auch 'L'art de toucher le clavecin' von Couperin durcharbeiten. Das ist aber ein wenig trocken und einseitig. Auch das kann man später begleitend hinzunehmen. Das Gleiche gilt für den 'Versuch...' von C. Ph. E. Bach.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Nikita,

die Pedalangaben in der ersten abgebildeten Reihe sind vom Herausgeber, nicht vom Komponisten. Sie sind also nur eine Orientierung, keine Vorschrift.

In der zweiten Reihe steht senza Pedale, das ist die Musik-Sprache Italienisch und bedeutet wörtlich ohne Pedal. Diese Angabe ist von Liszt und sollte befolgt werden.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Chris,

nein, es gibt sehr viele Lieder ohne Refrain. Ich schätze sogar, dass die Mehrzahl der Lieder keinen hat. Denk einfach an Dir sicher bekannte Volkslieder:

  • Im Märzen der Bauer
  • Alle Vögel sind schon da
  • Kommt ein Vogel geflogen

und viele weitere...

Kirchenlieder (Choräle) haben meistens keinen Refrain.
In der modernen Musik (Rock, Pop) gibt es beides, jedoch Lieder mit Refrain sehr oft.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo Anonym,

es ist ein anderes Instrument.

Die Klappen machen den geringeren Unterschied aus. Mit denen muss Du Dich vertraut machen. Die viel größere Aufgabe ist die Entwicklung eines sicheren, schönen und variablen Tones. Wenn Du den erreicht hast, denkst Du nicht mehr an Griffe und Klappen.

Ich frage mich allerdings, ob es eine so gute Idee ist, zur Klarinette die Querflöte hinzuzunehmen. Offenbar denkst Du, die Instrumente sind sich ähnlich, das erfordert nur geringen Aufwand. Das ist auch nicht falsch.
Aber es erweitert Deine Möglichkeiten nicht wesentlich. Beide Instrumente sind Orchesterinstrumente, beide sind sehr für Kammermusik geeignet, Sololiteratur gibt es auch, aber die ist überschaubar.

Hast Du nicht einmal daran gedacht, als Zweitinstrument Klavier zu spielen? Das würde Dir ganz andere Horizonte eröffnen.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo CoutbertBennet,

wenn Du früher bereits Klavier gespielt hast, wirst Du merken, dass alles, was Du einmal gelernt hast, nur 'schlummert' und recht schnell wieder verfügbar werden kann. Ich würde immer empfehlen, mit einer Mischung aus Neuem und Bekanntem wieder das Üben zu beginnen. Und auf jeden Fall zunächst mit einfacheren Stücken.

Ob dieser Walzer geeignet ist, hängt davon ab, wie weit Du damals warst. Wenn es damals etwa Dein Limit war, solltest Du ihn zunächst zurückstellen. Wenn Du damals weiter warst, dann kannst Du ihn jetzt üben.

Du weißt aber, dass zwischen Chopins Lebensdaten und der Komposition dieses Walzers etwa 150 Jahre liegen?

Wie gefällt euch das Stück?

Ich höre und spiele lieber Chopin.

LG
Arlecchino

...zur Antwort

Hallo,

für die Farbe braucht der Drucker Farbe.
Also: Cyan für den weißen Text, die Fläche frei lassen.

LG
Arlecchino

...zur Antwort