Thorstens Dilemma?

Thorsten kommt uns nicht sehr feminin vor, auch wenn er solch Züge aufweist. Häufig spricht er jedoch davon sich als Frau zu fühlen, diese Seite ausleben zu wollen, kann sich aber letztendlich nicht dazu durchringen dies in seinem Alltag auch durchzuziehen.

Gelegentlich sagt Thorsten eine Freundin oder Frau, gar Kinder könne er sich gut vorstellen, zeigt bei der Partnersuche aber in dieser Hinsicht wenig Interesse, ist nicht sehr aktiv, sieht eher den Jungs nach, trifft sich lieber mit diesen, hat aber keinen festen Freund und scheint auch keinen haben zu wollen.

Wir, seine Freunde, möchten Thorsten gerne helfen, wissen aber wirklich nicht mehr weiter. Einige von uns haben Thorsten geraten sich zu entscheiden, entweder als Frau zu leben mit all den Konsequenzen welche dies mit sich bringt. Thorsten war davon angetan, doch nicht mehr.

Die meisten von uns - manchmal auch Thorsten selbst -, am meisten jene die ihn am beste kennen, raten ihn zu einer soliden Lebensweise als Mann. Nicht nur, aber auch weil sich T. für Kinder interessiert und vor seiner "femininen Phase" keinerlei Interesse an Männern zeigte.

In letzter Zeit jedoch hat er nur mehr an Männerbekanntschaften Interesse. Wir sind verwirrt. Was sollen wir ihm raten? In diese "Schwebezustand" wirkt Thorsten sehr unglücklich, weigert sich aber beharrlich ihn zu beenden.

Wie könnte man ihm helfen sich zu entscheiden für sich eine Lebensform auszusuchen und zu dieser zu stehen, diese zu verfolgen?

Freundschaft, Beziehung, Psychologie, Liebe und Beziehung
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