Frage von Nolemi, 3.647

Kindergartenausflug in Moschee: Ich möchte nicht, dass mein Sohn aufgezwungen wird. Muss ich mich dafür rechtfertigen, oder soll ich ihn einfach krank melden?

Hallo, ich bekam letzte Woche einen Informationszettel vom Kindergarten meines Sohnes, dass es ein Islamprojekt geben wird, dazu gehört der Besuch einer Moschee. Im Grunde, sind wir eine offene tolerante Familie, jedoch ist und bleibt mir der Islam einfach suspekt, gerade in aktueller Zeit habe ich null Ambitionen dazu mich mit der Religion näher auseinander zu setzen, gar anzufreunden. Und ich möchte auch nicht, dass mein Sohn diese Berührung aufgezwungen wird. Da ich jedoch nicht als intolerante Mutti mit braunen Gedankengut hingestellt werden mag (das kann sich natürlich auch negativ auf meinen Sohn auswirken), bitte ich um Rat. Ich bin eigentlich ein Freund, der direkten und ehrlichen Worte, nur mag ich es meinem Kind ja auch nicht unnötig schwer machen. Muss ich mich dafür rechtfertigen, oder soll ich ihn einfach krank melden? Ich weiß es nicht.

Antwort
von Zito99, 2.029

Ich finde schon die Wortwahl "aufgezwungen" etwas befremdlich...im Kindergarten macht man doch Ausflüge zu den unterschiedlichsten Orten (Walderlebnispfad, Freilichtmuseen etc. pp) um den Kindern die Welt nahe zu bringen.

Und ja die Welt! Nicht Deutschland. Nicht das Christentum. Nicht das vorherrschende Lebensmodell, der zahlenmäßig überlegenen Bevölkerungsteile. Sondern die GANZE Welt. Und da gehört der Islam nun mal dazu.

Ich selbst bin eher christlich aufgewachsen und war sowohl in einem christlichen Kindergarten, wie auch fortführend in zwei Klosterschulen (zum Teil noch mit Unterricht bei Nonnen). Trotzdem haben wir schon im Kindergarten mit der jüdischen Gemeinde zusammen Feste organisiert, waren in der Grundschule in einer Moschee und haben einen Inder zu Besuch gehabt, der uns den Hinduismus erklärt hat. Nicht alles auf einmal, nicht alles zusammen hängend. Aber all diese Eindrücke durfte ich in ungezwungener, kindlicher Neugier sammeln und - oh Wunder - es hat mir nicht geschadet!

Kinder entdecken doch die Welt so schön offen und unvoreingenommen - was genau soll denn da bitte "passieren", wenn dein Sohn einfach mal über den Tellerrand in einen anderen Kulturraum blickt?

Und nur weil es auch bei den Muslimen einige gibt, die sich mit derselben Intoleranz und Angst gegen das Christentum oder das "offene Deutschland" sperren, wie du es jetzt dem Islam gegenüber tust, heißt es ja nicht, dass alle Muslime so sind!

Ich an deiner Stelle würde das Gespräch mit dem Kindergarten suchen und erfragen, was genau der Plan hinter diesem Besuch ist und wie genau das weitere Projekt aussehen soll. Bevor du panisch im Kreis rennst und dir Horrorszenarien ausmalst über die frühkindliche Schädigung deines Sohnes durch einen Moscheebesuch, wäre es vielleicht sinnvoll einfach mal den Projektrahmen zu kennen und nebenbei, wenn nicht sowieso schon geplant, vorzuschlagen auch eine Synagoge, eine katholische, eine evangelische Kirche und eventuell eine hinduistische Gemeinde zu besuchen. Den Kindern würde das sicher genauso gut gefallen wie die Moschee und sie hätten noch ein paar Eindrücke und Erlebnisse mehr, die ihnen die Vielfalt der Welt nahe bringen.

Antwort
von TheTrueSherlock, 995

Ich fände es toll, wenn du deinem Sohn diesen Ausflug ermöglichst.

In diesem Alter wird man nicht so stark beeinflusst, dass man gleich zum Islam konvertiert ;)

Der Besuch ist ein schöner Ausflug und wenn nicht jetzt, dann macht er es halt i-wann anders (ich habe in meiner Realschulzeit eine Moschee besucht). Und über Themen Bescheid zu wissen, ist der beste Weg sich eine eigene Meinung zu bilden. Wenn dein Sohn diese andere Religion nicht kennenlernt, dann übernimmt er vielleicht einfach nur deine Meinung. Wenn man sich nicht so gut auskennt, schwingen oftmals viele Vorurteile mit. Ich will dir das nicht unterstellen, denn ich weiß nicht wie gut du dich mit der Religion auskennst.

Du wirst deinen Sohn in der späteren Schule vor dem Wissen um dem Islam nicht schützen können, im Religionsunterricht wird das Thema behandelt.

Vielleicht ist es ein Kompromiss, dass du die Erzieherinnen fragst welche Informationen weitergegeben werden, wie lang der Besuch dauert, ob sie sich nur das Bauwerk anschauen, oder ein Gebet miterleben. Vielleicht suchen die Erzieherinnen noch eine Begleitperson (bei uns war das oft im Kindergarten und der Grundschule so, dass 1-2 Eltern als Begleitpersonen bei einem Ausflug mitgingen).

Spreche am Ende des Ausflugs mit deinem Sohn - wie hat er das ganze erlebt, was denkt er darüber?

Versuche auch bitte daran zu denken, dass die Kinder Ausflüge immer faszinierend finden und am nächsten Tag (bzw. nächsten Tage) natürlich darüber reden wollen. Dein Sohn wäre vermutlich traurig, wenn er darüber nicht mitreden könnte.

Antwort
von daCypher, 792

Ich glaube, du machst dir da zu viele Gedanken. Nur weil er sich mal ne Moschee von innen ansieht, wird er nicht gleich indoktriniert. Ich hab damals in der Schule auch den christlichen Religionsunterricht mitgemacht, obwohl ich nicht an einen Gott glaube und auch nicht getauft bin. Das fand ich als Fach gar nicht mal so schlecht, weil es dort einfach war, gute Noten zu kriegen. Es hat aber an meiner Weltanschauung nichts verändert.

Ich würde ihn einfach mitgehen lassen. Wenn du ihn davon ausschließt oder ihn krankmeldest, machst du dich damit genau so lächerlich, wie die Eltern, die ihre Kinder vom Sexualkundeunterricht ausschließen, weil das in ihrer Religion ein Tabuthema ist.

Antwort
von atzef, 636

1. In Deutschland gilt das verfassungsmäßig verbriefte Recht der elterlichen Sorge. Das schließt ein, weitestgehend beschränkungslos über die weltanschauliche Erziehung der eigenen Kinder entscheiden zu dürfen.

2. Weiter gibt es in unserer freiheitlichen Demokratie keinerlei Zwang zur Einnahme irgendwelcher Grundsatzprinzipien. Das Individuum hat das Recht, frei von jedweder Bevormundung bedarfsweise auch ungebildet, intolerant und hinterwäldlerisch sein zu dürfen.

Daraus folgt, dass du deinen Sohn nicht an entsprechenden Religionsprojekten teilnehmen lassen darfst.

Kommentar von Siyah1 ,

"Daraus folgt, dass du deinen Sohn nicht an entsprechenden Religionsprojekten teilnehmen lassen darfst." 

Und dein zweiter Absatz verdeutlicht wie hell es in deinem hinterwäldler Stübchen leuchtet. Aber ist ja schön das du schonmal bis zwei zählen kannst.

Kommentar von atzef ,

Gleichsam substanzlose wie großmäulige Pöbelei.Wir halten zufrieden schmunzelnd fest, dass du gegen die Richtigkeit meiner Aussage nicht argumentieren kannst, sondern dir darin gefällst, hier den "Adolf Erdogan" zu geben. :-)

Antwort
von petrasuper, 1.233

Sprich mit der Kindergärtnerin und bitte sie, mitkommen zu dürfen. Nur so kannst du dir ein Bild von dem Ausflug machen und überhaupt beurteilen, ob ein Ausflug in eine fremde "Kirche" einem Kind wirklich schaden kann.

Antwort
von botanicus, 1.019

Wo ist das Problem? Du willst nicht, dass Dein Sohn etwas über eine Religion erfährt (obwohl Du angeblich tolerant bist), die ihm ohnehin auf Schritt und Tritt begegnet? So lernt er wenigstens etwas sachlich Richtiges und keine blöden Vorurteile. 

Warst Du schon mal in einer Moschee? Weißt Du selber wirklich etwas über die Lehren des Islam? Über die Traditionen? Nein, ich meine nicht das Alltagsgeschwätz und die Vermutung, dass da alle Frauen vollverschleiert unterdrückt werden. Toll, dass der Kindergarten so etwas unternimmt! Daran sollten sich andere Einrichtungen ein Beispiel nehmen.

Antwort
von Jogi57L, 1.778

...also ich weiß nicht, ob sich in Kindergärten irgendetwas wesentlich verändert hat. jedenfalls, als meine Kids noch in die Kindergärten gingen, gab es keine "Anwesenheitspflicht"... 

Da "musste" man eigentlich gar nichts weiter sagen... jedoch, wenn ich im Voraus wusste, dass ein oder zwei Fehltage anstehen, habe ich es natürlich gesagt, aber ohne Angaben von Gründen.

btw.:

Für Mosleme scheint es völlig normal zu sein, Angelegenheiten, die ihren religiösen Regeln oder ihrem kulturellen Empfinden widersprechen, offen abzulehnen... OHNE dass ihnen "braunes"... bzw. "rassistisches" Gedankengut unterstellt wird...

.. warum solltest DU nicht dasselbe tun dürfen ?

Aber ja, ich kenne das aus Schulzeiten meiner Kids....

.. wenn ein "Deutscher.. bzw. westlich geprägter Mensch"... etwas ablehnt, was mit Islam zu tun hat, wird er rasch in die rechte Ecke abgedrängt....

.. hingegen wenn Mosleme etwas ablehnen oder einfordern.. soll man Verständnis und Toleranz zeigen....

Da besteht ein Missverhältnis !

Also, ich würde sagen, wenn Du keinen anderen Weg weißt, oder gehen willst... lüge dennoch NICHT !.. es würde eh aufkommen, dass "Kind" gar nicht krank war... spätestens, wenn es  im Kiga danach gefragt wird....

... sondern nimm Dir für den Tag was vor, was Du sowieso gerne mit Deinem Kind mal machen willst.... ( Freizeitbad, Treffen mit Verwandten, Klamotten kaufen o.ä... ) und TU (!) das dann auch....

Das ist zwar auch etwas "gemogelt"... aber es ist doch letztlich Deine Entscheidung... wann Du mit Deinem Kinde etwas anderes tust, als es in den Kiga zu schicken.... :-)

Antwort
von catchan, 986

sind wir eine offene tolerante Familie

*räusper*

das kann sich natürlich auch negativ auf meinen Sohn auswirken

Es wird sich negativ auf deinen Sohn auswirken, wenn er nicht geht. Du schließt ihn damit aus der Kindergartengruppe aus. Die Anderen dürfen eine Erfahrung machen, die er nicht machen darf.

Außerdem verwehrst du ihm die Möglichkeit ein Bild vom Islam zu machen. Ein Bild, das nicht von den Medien gesteuert sein wird, sondern von der Realität.

Kinder sind noch relativ unvoreingenommen und lassen sich weniger von Vorurteilen leiten. Allerdings werden sie die Vorurteile ihrer Eltern übernehmen, wenn sie keine Möglichkeit haben Kontakt mit das zu haben, was die Vorurteile hervorruft.

In einer Fernsehserie wollte man so einen gewaltreichen Konflikt zwischen zwei befeindeten Völkern lösen, indem man einfach die Kinder miteinander spielen lässt und auch die Erwachsenen zueinander Kontakt suchen ohne sich gegenseitig zu töten. Ein Lösungsansatz, der mir sehr gut gefallen hat!

Muss ich mich dafür rechtfertigen, oder soll ich ihn einfach krank melden?

Müssen tust du es nicht, wenn du ihn abmeldest. Darauf würde ich auch verzichten. Rechtfertigungen könnten sehr schnell beweisen, warum dieser Moscheebesuch so wichtig ist.

Die Frage ist auch, ob du deinen Sohn einen Gefallen tust, wenn du ihn abmeldest.

So, vielleicht noch ergänzend zur Info: Ich war mal in einer Moschee. Wir Mädels durften mit offenen Haaren in der Moschee herumspazieren. Die Muslime sind offen und freundlich auf uns zugegangen. Zum Schluss durften wir auch zusehen wie die Muslime beten. Ich fand diese Erfahrung bereichernd. Dennoch wäre ich nie auf den Gedanken gekommen wegen einem Moscheebesuch zum Islam zu konvertieren. Es diente eher zur Information über den Islam.

Verwehre deinem Sohn nicht eine gute Gelegenheit etwas zu lernen!

Kommentar von Tjula1 ,

Super toller Beitrag, den ich 100 % unterschreiben kann :) Ich war auch mal als ca 6-8 (?) jährige mit meinem Vater in einer Moschee - unglaublich liebe Menschen dort! :) Schuhe mussten wir natürlich ausziehen, da in dem Raum Teppich auslag. Uns wurde alles erklärt und Fragen beantwortet. Später gab es noch ein Kuchenbuffet mit ausländischen Sachen :) 

Kommentar von catchan ,

Später gab es noch ein Kuchenbuffet mit ausländischen Sachen

Und hört sich somit besser an als mein Besuch. Lecker Buffet mit ausländischen Sachen hört sich klasse an!

Kommentar von Tjula1 ,

Ja, ich fand das damals ganz, ganz toll, da ich das von anderen (Kuchen-)buffets nicht kannte: alles kostenlos und man wurde von allen Seiten bedrängt sich noch mehr zu nehmen :D Am Schluss war der Teller mit Köstlichkeiten überladen und es schmeckte so super - da war ich als Kind echt beeindruckt, das weiß ich noch genau ;)

Kommentar von catchan ,

Jetzt läuft mir das Wasser im Mund zusammen.

Das hört sich wirklich super an.

Kommentar von Tjula1 ,

Jo, daher wunder ich mich, woher die Leute immer die ganzen "schlimmen Moslems" ausgraben. Keine Frage, da gibt es Idioten (genau wie bei Deutschen), aber diese extreme Gastfreundschaft und Hilfsbereitschaft habe ich wirklich am ehesten bei den "südländischen Typen" (wie es so schön in der Zeitung heißt) gesehen. Und inzwischen kenne ich durch ein Studium im Ausland wirklich viele. Schräg, was in Deutschland gerade abgeht - und das ist noch vorsichtig ausgedrückt. Muss uns ja ganz schön gut gehen, dass wir aus jedem Mist ein riesen Problem machen ;)

Kommentar von catchan ,

Schräg ist wirklich der vorsichtige Ausdruck.

Ich finde ja den Spruch passend: Vollpfosten wird man überall finden. In jeder Nation, in jeder Religion usw....

Kommentar von Tjula1 ,

Haha, der gefällt mir! :D Hab nur das Gefühl, als wenn es in D gerade in ganzer Jägerzaun an Vollpfosten wäre ;)

Kommentar von catchan ,

Es gibt immer noch vernünftige Leute... Allerdings haben die Vollpfosten in D ein großes Lungenvolumen, mit dem sie lange und laut schreien können.

Antwort
von furkansel, 843

Sprich die Erzieher doch einfach mal offen an. Sag alles, was du hier auch gesagt hast. Am besten ohne dass Kinder dabei sind.

Antwort
von AbuAziz, 1.222

Als Muslim bedauere ich deinen Entschluss. Aber ich verstehe dich. Ich habe meine Kinder als sie klein waren, auch nur zusammen mit mir eine Kirche besuchen lassen. Und wir haben einige gesehen.

Ich würde offen vorgehen. Ich habe auch den Kindergärtnerinnen und den Lehrerinnen der Grundschule alles offen gesagt, was evtl. nicht für mich in Ordnung war.

Leider schreibst du nicht, was für einen Kindergarten dein Kind besucht. Wäre es ein christlicher Kindergarten würde mir als ehemaliger Christ einiges dazu einfallen. Auch wenn

Natürlich ist es einfacher das Kind einfach krank zu melden. Aber wie willst du deinem Kind das gegenüber darstellen? Soll es dann sagen, dass es krank war und lügen?

Kommentar von botanicus ,

Ich bedaure den Entschluss auch als Christ. So viel Offenheit anderen Religionen gegenüber muss sein, das sollte ich auch meinen Kindern vorleben (und das tue ich auch). Toll, dass solche Projekte an Kindergärten gemacht werden! So etwas baut Vorurteile ab und bereichert.

Kommentar von MartiniHarper ,

Religionen? ja.

Ideologien? Nein.

Antwort
von Goodnight, 929

Islam Projekt im Kindergarten? Da wäre ich grundsätzlich sehr aufmerksam was man im Kindergarten noch so alles, was nicht dem Alter der Kinder entspricht bietet.

Da hätte man die Eltern erst mal fragen müssen, ob das erwünscht ist. Solange Kinder sich keine eigene Meinung zu etwas bilden können will ich auch nicht, dass sie von Fremden mit religiösen Inhalten gefüttert werden. 

So ähnlich sehe ich das auch mit der Sexualerziehung oder auch Politik und Krieg etc. es ist Sache der Eltern so intime Themen sensibel zu vermitteln und den  richtigen Zeitpunkt  für das einzelne Kind zu bestimmen.

Nach meiner Erfahrung sind Fremde recht schell übergriffig.

Ich sehe zwei Möglichkeiten, meinem Charakter entspricht es eher meinen Standpunkt und die Grenzen klar zu machen, auch für weitere Situationen in gleiche Richtung. 

Kann mir aber durchaus auch vorstellen je nach Lage mein Kind einfach nicht hin zu schicken und etwas anderes mit ihm zu machen. Auf einen Machtkampf den das Kind ausbaden muss, würde ich mich nicht einlassen. Dann aber den Kindergartenplatz wechseln.

Kommentar von botanicus ,

Du hast keine Kinder, stimmt's?

Kommentar von Goodnight ,

Nein falsch geraten, ich hab ein paar Kinder. 

Antwort
von howelljenkins, 716

"im grunde" und "eigentlich" sind im zusammenhang mit dem wort "toleranz" einschraenkungen, die das wort selbst bedeutungslos machen.

ich weiss nicht, welcher art deine befuerchtungen sind, wenn sich kleinkinder eine gebetsstaette anschauen, egal welcher religion. was erwartest du denn, was da gemacht wird? ist es nicht sinnvoller kinder mit einem breiten spektrum an unterschiedlichen erfahrungen aufwachsen zu lassen?

ich koennte deine bedenken noch verstehen, wenn regelmaessig einmal die woche die moschee besucht werden sollte, aber eine einmalige besichtigung ... 

eine ausrede zu finden, ist in meinen augen feige. wenn es nach deiner auffassung gute gruende gibt, deinen sohn nicht mitgehen zu lassen, dann sprich sie auch aus.

Antwort
von Leilani123, 507

Du kannst bei dem Schulleiter od. der Kindergartenlehrerin eine Anfrage stellen. Wenn sie sie ablehnen ( was unwahrscheinlich ist), fragst du für ein Gespräch mit dem Schulleiter. Es ist immer noch dein Kind. Du kannst entscheiden ob es den Ausflug macht oder nicht. Du brauchst einfach ein gutes Argument.

Antwort
von TimeosciIlator, 735

Immer wieder gibt es in unserer Welt Individuen, die tun, was sie nicht wollen und wollen, was sie nicht tun :-( Wenn Deine Toleranz gegenüber den Weltanschauungen der Menschen nicht angemessen groß genug ist, musst Du Dich nicht wundern, dass Dich nun innerliche Skrupel bei dieser Angelegenheit heimsuchen. Einfach nur schade nicht akzeptieren zu wollen, dass jeder Mensch frei sein möchte - frei natürlich auch in der Wahl seiner Glaubensrichtung.

Nicht allein Muslime sollten einen Schritt auf die Kultur anderer Völker zumachen sondern selbstverständlich auch wir einen Schritt auf die Muslime. Betrachte doch dieses Ereignis als wünschenswerten Anfang einer Aufklärung.

Etwas unter den Teppich kehren zu wollen, hat noch niemals eine positive Veränderung gebracht.

Ich würde Dir empfehlen diese Gelegenheit wahrzunehmen - oder zumindest ein Gespräch mit den Verantwortlichen des Kindergartens führen. Danach könntest Du immer noch frei entscheiden. Krank melden wäre für mich in keinster Weise eine gewinnbringende Option bei diesem wichtigen Thema.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Der Negativbepfeiler möge sich doch bitte melden, insofern er nicht versehentlich auf den Button gekommen ist. Dies ist ein Thema, was uns alle besonders angeht. Auch ich bin nicht ohne Fehler - daher interessiert mich natürlich welcher Satz meines Beitrages jemandem unangenehm auf den Magen schlug.

Man kann sich doch darüber austauschen, oder nicht ? Also bitte!

Kommentar von Etter ,

Bringt eh nichts nach dem Grund zu fragen. Wenn du dich dafür aussprichst, ist irgendwer der Kontrafraktion pissi*, hüllt sich aber lieber in den Mantel der Anonymität, da er/sie konfliktscheu ist. Das selbe gilt dafür, wenn du dich dagegen aussprichst oder gar versuchst einen Konsens zu finden (dann wirste von Hatern beider Seiten gehasst xD).

Mach dir nichts draus ;) Wenn die Leute irgendeine interessante Meinung hätten, würden sie schon was schreiben ^^.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Einen Versuch ist es wert. Es hat nämlich schon mal in einer anderen Frage so geklappt. Klar war man sich nicht gerade unglaublich freundlich gesinnt und es gab einen ziemlich langen Kommentarstrang^^. Aber welch Wunder ! Am Ende ist man beiderseits sogar noch lachend auseinandergegangen :-)

Kommentar von MartiniHarper ,

Von mir hast du einen Negativpfeil bekommen.

Nicht allein Muslime sollten einen Schritt auf die Kultur anderer Völker
zumachen sondern selbstverständlich auch wir einen Schritt auf die
Muslime. Betrachte doch dieses Ereignis als wünschenswerten Anfang einer
Aufklärung.

Niemals. Kommt man in ein Land mit anderer Kultur hat man sich dieser anzupassen. Man integriert sich gefälligst. Da muss auch niemand dessen "Kultur" anpassen. Ganz einfach.

Sich in seinem eigenen Land integrieren und anderen Kulturen anpassen, das wüsste ich aber.

Kommentar von TimeosciIlator ,

@MartiniHarper: Vielen Dank für Dein Feedback ! Finde es toll von Dir, dass Du nachträglich noch Deine Meinung gepostet hast - unabhängig davon ob ich dieser zustimme. DH !! LG "Time"

Antwort
von MarkusKapunkt, 1.250

Als Erziehungsberechtigte kannst du entscheiden, ob dein Sohn an dem Ausflug teilnehmen soll oder nicht. Krank melden brauchst du ihn deshalb doch gar nicht, rede doch besser einmal mit der Leitung des Kindergartens und teile deine Bedenken ganz offen mit. Dafür solltest du dich auf keinen Fall schämen. 

Wenn du deine Bedenken für dich behältst, was sagt das dann über dich aus? Dass du lieber zu Heimlichkeiten und Lügen greifst, statt dich mit einer Sache auseinanderzusetzen, mit der du ein Problem hast? Hast du wirklich so große Angst davor, dass dich jemand als intolerant bezeichnet? 

Diese Angst brauchst du nicht haben, denn du hast doch das Recht auf deine freie Meinung. Deshalb vertrete sie auch ganz offen und sei zu einer Diskussion bereit, nach der du eine endgültige Entscheidung triffst. Auch das ist dein gutes Recht, ja als Mutter sogar deine Pflicht. Möchtest du deinem Sohn nicht viel lieber vorleben, dass man bei uns seine Meinung offen sagen darf und es viel besser ist, darüber nicht zu schweigen oder gar zu lügen?

Ich persönlich finde es jedenfalls viel zu früh für ein Kindergartenkind, da es noch nicht die Unterschiede von Religionen differenziert wahrnehmen kann. Sicher stehst du mit deiner Meinung nicht allein da. 

Kommentar von botanicus ,

Religiöse Erziehung ist im Kindergarten zu früh? Wann willst Du denn anfangen? Wann sollen sie denn lernen, andere Anschauungen kennezulernen und zu respektieren? Wann sollen sie denn etwas über die Religion ihrer Freunde erfahren?

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Ich kann dirzuliebe ein kleines Stück weit zurückrudern. Ein Dreijähriger interessiert sich aber (und das weiß ich aus meiner eigenen Erfahrung, meine Mutter ist Erzieherin und ich bin mit der Pädagogik quasi aufgewachsen) in der Regel noch nicht für die Religion. Bei einem Sechsjährigen könnte es schon anders aussehen, auch ich selbst habe in diesem Alter zeitweilig den Kindergottesdienst besucht und fand es dort immer sehr interessant, besonders die Geschichten.

Religiöse Erziehung ist dennoch Sache der Eltern und nicht die einer öffentlichen Einrichtung (es sei denn es handelt sich explizit um einen kirchlichen Träger). In der Schule gibt es ab der ersten Klasse Religionsunterricht, das ist dann meines Erachtens früh genug. Wenn die Kinder früher ein Interesse an der Religion zeigen sollten, fragen sie danach. Dann sollte man ihrer Neugier aber auch immer entgegenkommen.

Prinzipiell habe ich nichts gegen den Besuch einer Kindergartengruppe in einer Moschee oder Kirche. Es muss den Eltern aber auf jeden Fall gestattet sein und auch offen gehalten werden, einen solchen Besuch abzulehnen, wenn sie ihn mit ihrem einen Weltbild nicht vereinbaren können.

Antwort
von Lulu55443322, 226

Jetzt mal ehrlich(soll nicht böse gemeint sein aber,lassen Sie Ihr Kind doch dahin,er wird es doch wohl doof finden wenn seine Freunde ihm erzählen wie der Ausflug war.Fragen sie ihren Sohn doch einfach ob er gerne dahin möchte.Ich würde ihn lassen,denn wenn er dahin geht erfährt er mal bischen mehr über die Welt.

Wenn sie ihn wirklich nicht dahingehen lassen wollen,dann schreiben sie ihn einfach krank,schreiben Sie einfach dass ihr Sohn Bauchschmerzen hat,und er sich nicht so wohl fühlt.

Lg.Lulu55443322

Antwort
von MuellerMona, 877

Vielleicht irre ich mich ja, da ich selber keine Kinder habe...

...aber ich kann mir nur schlecht Vorstellen, dass man im Kindergarten-Alter das Gefühl hat, man werde zu einem Ausflug "gezwungen". Ich kann mir schlecht vorstellen, dass aus eigenem Antrieb, schon so starke Abneigungen bei so jungen Menschen existieren. Aus meiner Kindheit habe ich das eher so in Erinnerung, dass man sich freut irgendwo hinzufahren um etwas Neues zu entdecken.

Und wenn man es ganz neutral anschaut, ist eine Besichtigung einer Moschee nichts weiteres als eine Besichtigung eines "Gotteshauses".

Hätte ich Kinder und wäre ich in dieser Situation, würde ich mir wahrscheinlich nicht so sehr den Kopf darüber zerbrechen. Würde meinem Kind wohl sagen, dass es mit diesem Ausflug die Möglichkeit hat zu sehen, wie Menschen einer anderen Glaubensrichtung beten.

Das Thema mag in der heutigen Zeit leider durchaus sehr heikel sein. Aber man kann einen solchen Ausflug auch als Chance sehen... etwas besser zu verstehen.

Kommentar von eleteroj ,

halte ich nicht für richtig. Welches Geschrei gibt es, wenn nichtchristliche Kinder in eine Kirche geführt werden? Solche Projekte taugen wirklich nur was, wenn sie 1:1 durchgeführt werden, also die Woche Moschee die nächste Woche ALLE auch Aische  Ali und Mustafa in die katholische Marienkirche. Alles andere ist reiner Islam-Agitprop, der deutschen Kleinkindern den netten Islam von nebenan vorgaukeln soll. Gehts noch? Ich find sowas völlig inakzeptabel. Nicht WIR müssen den Islam kennen und schätzen lernen, sondern unsere Gäste haben sich mit grossem Respekt unserer Kultur anzunähern.

Kommentar von MuellerMona ,

Da stimme ich ihnen absolut zu, dass es äusserst sinnvoll wäre, wenn im Gegenzug dann auch ALLE eine katholische Kirche anschauen gehen.

Ich habe selbst auch sehr Mühe damit, wenn das ganze zu einseitig gestaltet wird... und man den Eindruck erhält, dass nur Einheimische immer zu allem Fremden "ja und Amen" sagen müssen. Während sich "Gäste in unserem Land" scheinbar nicht anpassen "müssen"/"wollen".

Ich versuche aber immernoch, nicht ganz zu vergessen, dass meist die wenigen, extremen, auffallenden Leute, ein schlechtes Licht auf eine grössere Gruppe werfen können, welche sich vielleicht ganz angemessen verhält.

Ich gehe bei einem Kindergarten-Ausflug in eine Moschee jedoch nicht davon aus, dass man die Kleinen davon überzeugen will, dem islamischen Glauben beizutretten.

Kommentar von eleteroj ,

nein, natürlich nicht so plump. Aber es soll doch damit eine emotionale positive Grundstimmung für den Islam ganz allgemein erzeugt werden. Ein solches Gefühl DEM Islam ganz allgemein gegenüber ist ja nun wahrlich nicht angebracht.

Kommentar von furkansel ,

So ne Anmerkung meinerseits: Ich als Muslim war z.B. auch zwei mal als kleines Kind in einer Kirche, mindestens einmal mit der Klasse. Also damit wollte ich sagen, dass Kirchenbesuche auch stattfinden; bei mir war das jedenfalls so. Und ne Moschee habe ich mit irgendeiner Klasse, ob Gymnasium oder Grundschule, nicht besucht. D.h. dass man so pauschal nicht behaupten kann, dass jeder Schüler Moscheen besucht und Kirchen dabei außen vor gelassen werden.

Kommentar von reginarumbach ,

kirchenbesuche stehen tatsächlich in jeder grundschule schon auf dem lehrplan, insofern kann ich furkansel nur recht geben. außerdem...aaach, immer diese extrawürste. kinder lernen in der heutigen zeit einfach überhaupt nicht mehr, dass das gemacht wird was erzieher oder eben lehrer sagen und gut ists. so würden sie einen großen fächer an angeboten kennenlernen und dann später selbst entscheiden wohin sie sich gezogen fühlen, aber in der kinder- und jugendzeit ist nunmal mitmachen angesagt. was kommt aber aus den elternhäusern??? ich kann es sagen: verhaltensauffällige kids, mit denen oft überhaupt kein unterricht möglich ist, weil es jedem nur noch darum geht seine eigenen erwartungen erfüllt zu sehen und ja sich nicht mal anzupassen und ohne weitere diskussionen mit zu machen. eltern wacht doch auf! ihr tut euren kindern keinen gefallen, wenn ihr sie schon früh zu beeinflusst und eure persönlichen erwartungen und antipathien ihnen aufdrückt. das bildungssystem kann das schlicht und ergreifend nicht auffangen und wer hat am ende den ärger? die kinder selbst, weil sie einfach nicht in der lage sind sich richtig in eine gruppe zu integrieren. 

und hier? hier geht es schon im kindergarten los. der kleine sohn würde gewiss den besuch in der moschee nicht als aufgezwungen erleben, da alle ja mitgehen und es interessant gestaltet werden würde. so erfährt er auch etwas über die menschen mit denen er tagtäglich in seiner erlebenswelt zu tun hat. ihn in konflikte zu bringen, weil die eltern es nicht für richtig halten, wird am ende nur ihm schaden.

Kommentar von DonkeyDerby ,

@reginarumbach: Sie sprechen mir aus dem Herzen!

Antwort
von Siyah1, 1.389

Ich verstehe deine Bedenken nicht, weil das ein Gotteshaus ist. Du verweigerst deinem Sohn lediglich sich eine Vorstellung von Gott zu machen. Ich bin Türke und Moslem und mein Vater wollte dennoch das ich in der Schule den evangelischen Unterricht besuche. Und ich kann es ihm auch nicht verübeln. Eigentlich sollte jeder Mensch Willkommen sein in jedem Gotteshaus. Hab keine Angst ihn dahin gehen zulassen, vielmehr solltest du ihn sogar dabei unterstützen, wenn du mitgehen würdest könntest du deinem Sohn auch vermitteln wie wichtig Gott für uns Menschen ist. Er hilft uns besser zueinander zusein. Der Ausflugstag ist eine große Chance, denn von nichts kommt nichts.

Kommentar von Nolemi ,

,,Denn von nichts kommt nichts'' ? Was soll denn kommen?

Und warum soll Gott wichtig sein? Zur Religionsfreiheit gehört auch die Freiheit keinen Gott zu haben, zudem ist sie Privatsache!

Kommentar von Bosanac83 ,

Daran sieht man wie tolerant Muslime in Gegensatz zu Christen sind

Kommentar von TERMALTAKE ,

Ich kann meinem Vorredner in allen Punkten zustimmen. Derartige Ausflüge sind sehr wichtig nicht nur aus religiösen Gründen sondern auch für die Bildung... wenn man einmal die Chance bekommt sich das ernsthaft anzusehen sollte man sie nutzen hast du ihn denn schon einmal gefragt was er möchte? :) 

Kommentar von laurent1709 ,

und schon geht es wieder los Gott hat keine Religion erschaffen und wieso ist eine Moschee ein Gotteshaus, das behaupten doch alle Religionen von Ihren Gebäuden und wer hat recht? Und wieso gibt es die Vorstellung von Gott nur in einer Moschee??

Ich kann nur soviel sagen: mein Sohn ist Jude und Franzose die Grundschule wollte 2 Wochen in ein Camp übernachten, wo früher Juden und französische Soldaten hingerichtet worden sind, ich habe mit den Lehrern gesprochen, dass es wohl unpassend ist.

Jeder sollte frei entscheiden können welche Maßnahmen sinnvoll für die Kinder sind, das hat mit Toleranz nichts zu tun ganz im Gegenteil.

Antwort
von Socat5, 794

Es wird doch auch in die Kirche gegangen und alle gehen mit. Bei uns hab ich nie erlebt, dass Muslime sich da ausgeschlossen haben. Ich finde, du denkst zuviel an dich. Du bist skeptisch dem Islam gegenüber was man einem erwachsenen Menschen nicht verdenken kann. Man weiß zwar, dass die Religion für terroristische Zwecke sich hingebogen wird, aber das Gefühl bleibt. Nun weiß der Kleine von alldem nichts. Er wird sich die Moschee angucken wie er sich die Kirche anguckt, komplett ohne Vorbehalte wie es Kindern eigen ist. Unsere Hoffnung ruht doch auf den Kindern, wir Erwachsenen haben es längst verbockt. Warum sollten wir den Kindern unsere Skepsis anerziehen? Dein Sohn wird später ebenfalls Vorbehalte haben und auf die Frage nach dem Warum antworten, ich weiß nicht, weil Mama die auch hatte. Weil du ihm seine Meinung schon im Kindergarten gebildet hast. Lass ihn doch mitgehen, es ist nur ein Ausflug. 

Kommentar von feetz42 ,

Wenn ich schon von Islam, Gott und Kirche lese und höre, dann kommt mir die Galle hoch....Weshalb glaubt denn die Menschheit im 21 Jahrhundert noch immer an diesen Blödsinn mit Gott und Religion und Kirche und so weiter.... Längst ist doch bewießen das das alles vor über 2000 Jahren ein erfundener Unfug war um die Menschen zu kontrollieren und zu beeinflussen.

Antwort
von Gwennydoline, 722

Du bist das Elternteil :) du entscheidest! 

Wenn du dir jedoch noch unsicher bist kannst du die Kindergarten-Leitung ja mal fragen nach welchen Kriterien die Moschee ausgesucht wurde :)

Ich persönlich halte es für wichtig dass Kinder auch mit anderen Religionen in Kontakt kommen - finde das persönlich im Kindergarten aber viel zu früh!!!

Melde deinen Sohn krank wenn du es garnicht möchtest und er lieber zu einem späteren Zeitpunkt und nicht gezwungenermaßen mal den Islam kennenlernen soll.

Antwort
von Jaccii, 93

Es ist doch nicht schlimm eine andere kultur zu entdecken ? Es wäre doch interessant unterschiedliche Kulturen zu erforschen.

Antwort
von Tuehpi, 502

 Im Grunde, sind wir eine offene tolerante Familie, 

Ja, ganz offensichtlich seid ihr das. Nicht zu übersehen. 

intolerante Mutti mit braunen Gedankengut hingestellt werden 

Ich persönlich würde dich in diesem Fall nicht so sehen. Engstirnig,Ignorant, möglicherweise. 

Muss ich mich dafür rechtfertigen

Nein. Es gibt keine Pflicht das dein Sohn an irgendwelche Exkursionen teil nimmt oder überhaupt den Kindergarten besucht. 

Und ich möchte auch nicht, dass mein Sohn diese Berührung aufgezwungen wird
Ist es wirklich das was du deinem Sohn vermitteln möchtest? Ignoranz, Desinteresse und Engstirnigkeit? Oder hast du Angst davor mit ihm im Nachgang über das erlebte zu sprechen, Religionen und verschieden Kulturen zu erklären? Ihm zu erklären das andere Menschen ihr Leben anders angehen und das man das keineswegs richtig finden muss, aber das dies auch kein Grund ist diesen Menschen grundsätzlich mit Desinteresse oder gar Abneigung zu begegnen? 

Dein Sohn wird mit Sicherheit nicht als bärtiger islam-fundamentalist zurückkehren. Und der Imam wird mit Sicherheit keine Hasspredigten vom Stapel lasse. 

Ich bin mit Sicherheit kein Freund von Religion, vollkommen egal welcher. Aber Kindern, egal welchen alters, beizubringen das es nicht wichtig ist über den Tellerrand zu schauen und jeden wichtigen Aspekt seines Umfeld (und das ist Religion. Ob man das nun mag oder nicht) zu erkunden ist auch daneben. 

Kommentar von VanesLavin ,

"Dein Sohn wird mit Sicherheit nicht als bärtiger islam-fundamentalist zurückkehren"😂😂😂 so geil! 

Danke für diese tolle Antwort 💓

Antwort
von voayager, 118

In einem Kindergarten sollte noch kein Moscheebesuch erfolgen, die Kinder sind doch für so was noch viel zu klein. Da kann mal wieder sehen, dass etliches pädagogisches Personal einen an der Waffel hat.

Antwort
von sarafif97, 751

Ich finde religion sollte man allgemein bei der bildung des kindes (zB in der schule) weglassen. Ich bin kein freund von jeder art von religion, dennoch würde ich ihn zum ausflug gehen lassen. Wenn sie ihn krank melden kommt das in meinen augen etwas rassistisch rüber, und es sieht so aus als hätten sie etwas gegen diese religion. (Es ist egal wie es bei anderen rüber kommt, nur rede ich davon dass man jede religion gleich beachten sollte) Außerdem ist es ja nur ein ausflug :)

Kommentar von Chris10021999 ,

Wenn sie ihn krank melden kommt das in meinen augen etwas rassistisch rüber,

Muslime sind aber keine Rasse und es wäre nicht rassistisch.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Ich kann die Intention von Nutzerkollege sarafif97 nachvollziehen -  wenn zugegeben die Wortwahl nicht richtig ist.

Es geht ja um den Kontext, der sicherlich von jedem verstanden wurde.

Kommentar von lina0302 ,

Juden sind aber auch keine Rasse, trotzdem wäre diese Haltung antisemitisch. Übrigens noch, wer gehört  deiner Meinung nach einer Rasse an?

Kommentar von Jozudenhannes ,

Ich bin auch kein Fan doch man muss nicht die ganze Relgion dafür schlecht sehen wenn ein paar Menschen  einer großen Masse sich töten für ihren "Glauben". Man muss immer daran denken das es auch z.b Christliche Glaubenkriege gab! Ich bin aber ein Fan von Buddhismus am Rande mal so gesagt- sehr interresant und kein Gott!

Kommentar von sarafif97 ,

Keine ahnung das wort "rassismus" ist das erste wort das mit in den kopf kam, dachte man benutzt diesen ausdruck wenn man gegen eine religion ist

Antwort
von VanesLavin, 611

Das Du offen und tolerant bist glaube ich kaum. In den Medien werden zum größtenteil negative Berichte erstattet und du lässt dich davon leiten.. siehst du denn nicht die vielen millionen Muslime die friedlich sind, die ehrlich und hilfsbereit sind? Der ganze Orient ist für seine Gastfreundschaft bekannt.. weisst du warum es derzeit nur negative Schlagzeilen ausschließlich über Muslime gibt? Wir Muslime sind die einzigen die noch so naiv sind das man sie mit der Religion beeinflussen kann! Und Leute wie du sind auch ein Teil davon warum warum viele Muslime sich nicht hier anpassen wollen. Da sie denken hilft ja eh alles nichts..

Ich finde dein Kind sollte offen und tolerant aufwachsen. Nicht Medien gesteuert!

Lieben Gruß VL

Kommentar von Rubickk ,

Es ist offensichtlich, dass du dich als Muslimin angegriffen fühlst, aber bitte versuche, dennoch sachlich zu bleiben.

Ich stimme dir zu, dass wir an den Staaten des Orients fälschlicherweise oft nur die schlechten Dinge sehen - allerdings hat dies nichts mit der Frage zu tun.

Ich bitte dich aber, direkte Anfeindungen wie "Menschen wie du" zu unterlassen. Schließlich kennst du ja durch ihren Post nur ein Bruchstück ihres Lebens, nichtmal ein Fragment ihres Charakters - wenn du sie schon anhand dessen richtest, ist das nichts anderes als Intoleranz deinerseits. Viel klüger wäre es doch, der Fragestellerin zu zeigen, dass es auch anders geht, freundlich auf sie zugehen und versuchen, ihre Suspektionen gegenüber dem Islam abzubauen :)

Kommentar von Rubickk ,

edit: ich habe inzwischen deine andere (vorbildliche) Antwort gelesen, mein Hinweis scheint also nicht zwingend notwendig gewesen zu sein :)

Kommentar von VanesLavin ,

Hallo Rubickk. Danke für deine Meinung zu meiner Antwort. Ich kann dir sagen das ich die letzte wäre die über jemanden urteilt oder gar sich wegen so einer Frage sich angegriffen fühlt. Glaube mir ich habe schon sehr vielesdurchgemacht. Dies hat mir geholfen Menschen von einem anderen Blickwinkel auch betrachten zu können. Aber hier wollte ich ganz bewusst provozieren! 😉 Denn manchmal hilft nur eine direkte Provokation um die Sichtweise eines anderens zu öffnen. Ob sie das nun an nimmt oder nicht ist ihre Sache. Ich habe versucht zu helfen.

Liebe Grüße VL 

Antwort
von MeGusta97, 297

Um ehrlich zu sein würde ich an deiner Stelle anders handeln, weil diese Entscheidung ohnehin unangenehm enden könnte. Dein Sohn wird wohl sehr verwundert sein, wenn seine Mama ihm sagt dass er nicht wie die anderen Kinder mit zur Moschee fährt und eher zu Haus bleibt. 

Wie willst du ihm die Frage beantworten, wenn er dich fragt warum er nicht mitfahren darf? Am Ende erzählt er seinen Freunden irgendwas, oder gar den Erzieher/innen und spätestens dann kommt ein Verdacht auf, dass kannst du also nicht machen.

Ich würde ihn einfach mitfahren lassen, was soll schon passieren?

Kommentar von teomo ,

Am Ende erzählt er seinen Freunden irgendwas, oder gar den Erzieher/innen und spätestens dann kommt ein Verdacht auf,

Wenn es soweit ist, kannst du dich gleich nach einem neuen Kindergartenplatz umgucken. Du musst dich vor dein Kind stellen. Viel Glück.

Antwort
von Karlien, 558

Einen zwangsverordneten Moscheebesuch für ein Kind im Kindergartenalter halte ich für sehr bedenklich, geradezu undemokratisch. Also ich würde den Sohn nicht krankmelden, sondern in die Offensive gehen.

Außerdem kann ein Kind in diesem Alter überhaupt noch nicht beurteilen, um was es bei Religion überhaupt geht.

Die Leiterin des Kindergartens würde ich fragen, ob sie denn bereit ist, Kinder mit islamischen bzw entsprechenden „Migrationshintergrund“ in einer christlichen Kirche zu verpflichten.
Oder vielleicht ein junges Mädchen, deren Eltern aus Indien (Hindu) stammen, zwangsweise in eine Synagoge schicken.

Würden in diesem Kindergarten alle Religionen berücksichtigt werden, fände ich es in Ordnung. So wie es in diesem Fall allerdings aussieht, ist es wahrscheinlich ein Wahn von Multikulti-Fetischismus der Kindergärtnerin.

Es ist mir wichtig, daß nicht gegen Muslime im Allgemeinen gehetzt wird, und auch nicht gegen Nicht-Muslime!

Beiliegend noch ein Bild, das ist die erste Moschee, die ich besucht habe. Da allerdings war ich schon aus dem Kindergartenalter heraus.

Kommentar von Richthofen1 ,

Ach Gottche   ist die aber Winzig.

Antwort
von eleteroj, 533

nein, krankschreiben wäre nur die zweitbeste Antwort.

Denk mal drüber nach, wie verständnisvoll unsere politischen Eliten auf die moslemischen Befindlichkeiten eingehen: Herr Heiko Maass hat keine Probleme mit dem Burka; die Kanzlerin verkündet ex cathedra "Der Islam gehört zu Deutschland", überall im Land schiessen DITIB finanzierte Minarette in den Himmel (Erdogan: Die Minarette sind unsere Lanzen), halal Lebensmittel im Supermarkt, islamverherrlichende Broschüren aus Steuermitteln. All das in einem nicht islamischen Land wie Deutschland.

Wenn moslemische Mädchen vom Schwimmunterricht befreit werden können, aus religiösen Gründen. Weisst du, dann kann doch ein deutsches Kind befreit werden von solchen Agit-Prop Veranstaltungen wie dieses oder jedes andere "Islam-Projekt". Welche moslemische Einwanderer lassen ihr Kind an einem "christlichen Projekt" teilnehmen? Die stören sich doch schon am St.Martinsfest oder dem Weihnachtsmarkt, sodass diverse Politiker in vorauseilendem Gehorsam schon mal ein Lichterfest oder einen Lichtermarkt draus machen.

Ich finde, du sollst soviel Courage zeigen und sagen: Stop. Im Kindergartenalter gibts viele wichtige Dinge zu lernen für ein deutsches Kind. Der Islam gehört nicht zu diesen Dingen. Schreib einfach: Mein Kind ist nicht moslemischen Glaubens und was es mit dem Islam auf sich hat, werde ich als Erziehungsberechtigte eigenverantwortlich meinem Kind selbst nahebringen".

Schliess dich doch auch mal mit andern Eltern kurz. Such dir Verbündete und kämpfe.

Kommentar von VanesLavin ,

... und kämpfe" ? Was denn bitte für ein Kampf? Soll dieses Verhalten ein gutes Beispiel etwa sein? Wenn man etwas nicht möchte kann man dafür auch gerade stehen und es sachlich erklären. Zumal das Kind überhaupt nicht verpflichtet ist in den Kindergarten zu gehen..

Übrigens mein Sohn (Moslem) tritt jedes Jahr im Weihnachtsmarkt auf und spielt die Geburt Jesus nach mit seiner Theater Gruppe.

Du behauptest hier Muslime wären auch so frei dass sie sich von christlichen Veranstaltungen fernhalten. Mag sein das dass teilweise so ist  aber du rätst ihr genau das selbe? Inwiefern unterscheidest du dich dann von diesen Muslimen??? 

Kommentar von eleteroj ,

@VanesLavin wenn dein Sohn dies tut, so ist das gut und du hast eine sehr schöne Religionsauffassung. DH Leider ist sie nicht nur nicht repräsentativ, sondern ein Einzelfall.

Der sunnitische Islam ist eine der autoritärsten Glaubensrichtungen, und da befindet ausschliesslich die hohe Geistlichkeit (Imame, Muftis, Mullahs, Grosscheichs, Rechtgelehrte) was und wie der rechte Glauben ist. Die privaten Meinungen und Verhalten des "netten Muslim" von nebenan sind für die Religionspraxis des Mainstreams völlig irrelevant.

Dies wissen auch unsere politischen und juristischen Eliten. Sie laden zur Anhörung den Grosscheich der Al-Azhar Universität und nicht den moslemischen Obstverkäufer vom Neuköllner Wochenmarkt.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Fast alle muslimischen Familien in meiner Einrichtung haben unseren christkindelsmarkt besucht, sie haben dafür Dinge gebastelt und die oster- und weihnachtsgeschichte mache ich nur wenn vorher alle Eltern eingewilligt haben. (Lustig das fast die Hälfte ablehnten, das aber alles deutsche waren)
Zeig mir den Muslimen den unser Weihnachten stört! Ich kenne nur DEUTSCHE!!! die sich an unserer Religion stören und die permanente sagen "unseren Kindern darf keine Religion bei gebracht werden"
Und um genau solche Vorurteile die hier anscheinend alle haben, ist so ein Informationstag in einer Moschee.
Wir müssen alle mit den Muslimen zusammen leben und wie soll man die Kultur verstehen wenn man sich nicht damit auseinander setzt und warum müssen die Kinder schon so engstirnig erzogen werden? "Bloß nichts Neues kennen lernen, es könnte ja sein dass das ansteckend ist." Oder das Kind könnte später muslimische Freunde haben oder eine andere Meinung der Eltern haben was Muslime an geht.
Ich finde es echt schlimm, dass die Mutter hier tatsächlich darüber nachdenkt das Kind einfach "krank" zu melden. Wenn das Kind ausdrücklich sagt, es möchte nicht mit dann kann man es zu Hause lassen. Ich meine dem Kind soll schließlich sein eigener Wille gelassen werden, aber wenn die Eltern schon so dagegen sind, wird wohl auch der Wille der Eltern dem Kind aufgezwungen.
Armes armes Deutschland!

Kommentar von eleteroj ,

"armes Deutschland" Deutschland ist arm, da stimme ich zu. Aber es wird nicht bereichert durch offensive Islamisierung.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Was ist denn bitte islamisierung?
Dass die Kinder lernen sollen zu verstehen, warum andere Kinder in Ihrer Einrichtung keine Krippe zu Hause stehen haben, dass sie verstehen warum andere kein Fleisch essen, oder dass sie verstehen warum die Mama ein Kopftuch hat und die andere nicht? Die Kinder kommen doch nach so einem Besuch nicht als Muslime wieder und hier in Deutschland  heißt es von allen Eltern "wir wollen das unsere Kinder sich ihre Religion selber aussuchen dürfen" und "taufen ist gegen das Recht der freien Meinung der Kinder"
Ja wie sollen Kinder sich denn einstelligen aussuchen wenn sie die Religionen nicht mal kennen lernen dürfen?
Wir leben nun mal jetzt in einem Deutschland in dem viele Migranten leben, ja und? Das werden eure Nachbarn und vielleicht auch die Freunde eurer Kinder, denn Kinder sind Gott sei dank nicht so engstirnig und voreingenommen wie ihre Eltern.
Wenn hitler damals nicht die ganzen juden ermordet oder verscheucht hatte wurden jetzt auch in Deutschland auch noch mehr davon leben. Würdet ihr auch verbieten das die Kinder sich eine Synagoge ansehen? Wenn nein, ist das Rassismus gegen alle Andersgläubigen, wenn ja ist das die Dummheit der Menschen alle Muslime über einem Kamm zu schären!
Das wäre genau das gleiche wenn ich sage eure Großeltern und Urgroßeltern sind ALLE Mörder und Nazis nur weil es vor 70 Jahren nunmal viele davon gab, aber nicht jeder deswegen Juden umgebracht hat. Genau so ist es mit dem isalm. Ja es gibt radikale, aber diese winzig kleine Minderheit ist nicht das, was der islam ist!

Hauptsache ihr gebt eure Bild Bildung an eure Kinder weiter!

Und nicht das jemand auf die Idee kommen sollte ich wäre Moslem das ich es deswegen verherrliche, nein ich bin bekennender Christ, bereite gerade die Taufe meines zweiten Kindes vor!  

Kommentar von suziesext06 ,

Islamisierung heisst zb dass man KleinKinder in die Moschee führt um ihnen dort mit ner Reklameshow ein positives Gefühl für den Islam zu vermitteln. Oder man liefert ihnen (aus Steuermitteln produzierte) Broschüren, in denen ein nirgendwo existierender friedlicher, toleranter, frauen- und kinderfreundlicher Islam angepriesen wird.

Christen haben zu allerwenigst Veranlassung, die Augen zu verschliessen vor dem offensiv vordringenden Islam. Der Sunniten-Islam ist keine verfolgte, sondern eine verfolgende Ideologie, die weltweit Christenverfolgung betreibt.

Kommentar von GroupieNo1 ,

Wir haben seit 3 Monaten einen Moslem bei uns in der Familie und betreuen seit letztem August eine 5 köpfige (seit Dezember 6) Familie die aus Syrien stammt!

Frauenfeindlichkeit sehe ich da nirgendwo. Die Frau scheucht ihren Mann genau so rum wie wir Christen es tun! Hier hat die Frau das sagen!
Kinderfreundlich müssen sie ja wohl sein wenn sie denn meist 9-14 Kinder haben.
Aufgeklärt sind die und die sehr wohl tolerant sind! Sie haben mit uns Weihnachten gefeiert, wir bekamen Geschenke, sie bekamen Geschenke. Die Familie läd uns regelmäßig zum Essen ein.
Der Mann fährt meinen Wagen beim einkaufen, er springt auf wenn meine Tochter weint weil er sie trösten will.
Wenn wir grillen essen sie mit, okay kein Schwein (das ist ungesund, und wir essen selber auch kein Schwein) aber wenn mein Mann seine Steak grillt dürfen auch die Geflügel Würste neben dem Steak liegen und zusammen gegrillt werden.
Also nichts mit intolerant, Frauen- und kinderfeindlich! Nur weil die IS so ist und vielleicht einige andere dummen Menschen heißt das nicht, dass das der Hauptteil ist!
Und wenn ich das hier so lese sind wohl viele deutsche genau so intolerant. Und frauenfeindlich sind wohl auch hier viele, denn eine Frau gehört nicht hinter den Herd wie manche Männer gerne hätten.

Außerdem habe ich noch kein 6 jähriges Kind gesehen, dass mit einem "werbeflyer" vom islam nach Hause kam. Und auch noch kein 6 jähriges Kind, dass freudig aus der Moschee springt und sagte "ich werde Moslem!" Und selbst wenn das Kind das will, was ist falsch daran? Wollt ihr euren Kindern dann ihren eigenen Willen nehmen?  

Kommentar von MartiniHarper ,

Auf meiner ehemaligen Schule wurde der Weihnachtsbasar abgeschafft sowie jegliche Beschmückung.

Grund? Die Muslime fühlten sich unwohl.

Kommentar von eleteroj ,

"fühlten sich unwohl" diese Beispiele en masse sind eben Begleiterscheinung der offensiven Islamisierung, die erst möglich wird durch serviles, unterwürfiges Verhalten des gastgebenden Volkes gegenüber den Islamverbänden der Migranten. Statt mehr Zivilgesellschaft wird mehr Islam, und zwar in seiner inhumansten, intolerantesten Praxis, dem Sunnitentum, ohne irgendwelche Notwendigkeit ermöglicht.

Lesetipp:

Udo Ulfkotte "Mekka Deutschland" Rottenburg, 2015

Kommentar von earnest ,

Diesen auch unter seinen Journalisten-Kollegen als "bunter Hund" berüchtigten Herrn würde ich nun nicht unbedingt empfehlen ...

Kommentar von eleteroj ,

die Todsünde des früheren FAZ Auslandsjournalisten Udo Ulfkotte war es, in "Gekaufte Journalisten" Rottenburg, 2014

zuviel Insiderwissen hieb- und stichfest dokumentiert und veröffentlicht zu haben. Seine Enthüllungen waren denn auch nicht in einem einzigen Punkt widerlegbar, sondern er wurde, quasi als Nestbeschmutzer, einfach zur Unperson erklärt, mit der sich niemand mehr inhaltlich oder sachlich auseinandersetzen muss.

Es genügt, ihn als bunten Hund wahrzunehmen.

Kommentar von Lippenrot ,

Du spinnst ja hahaha

Antwort
von Rubickk, 599

Was würde deines Erachtens denn gegen einen Besuch deines Sohnes in einer Moschee sprechen?

Vielleicht sind dir auch die positiven Auswirkungen dieses Besuches nicht ganz bewusst: Es geht darum, dass man nicht mehr wie du, den Islam als etwas "suspektes" empfindet - sondern als Teil unserer Gesellschaft als zweitgrößte Religion neben dem Christentum. Damit wird deinem Sohn sicherlich nichts aufgezwungen. Er lernt jediglich, dass unsere muslimischen Mitbürger Menschen wie du und ich sind, und nicht etwa allesamt potenzielle Terroristen, wie die Medien einen leicht glauben lassen könnte.

Wenn ihr euch als offene, tolerante Familie fühlen möchtet, könnt ihr das genau hier beweisen.

Kommentar von Nolemi ,

Es geht mir einfach darum, dass ich mich mit der Glaubensgemeinschaft nicht identifizieren kann. Ich sehe Moscheen leider auch in gewisser Hinsicht skeptisch, da ich nicht weiß, was gepredigt wird, wenn kein ''Zuhörer'' da ist, es ist nun mal ja auch kein Geheimnis, dass bereits zahlreiche Moscheen geschlossen wurden oder unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen (das sind übrigens Fakten, und ist nicht medial übertrieben). Es tut mir wirklich leid, gerade für die friedlichen Muslime, die es natürlich in der Mehrzahl gibt, aber ich habe ein gewisses Störgefühl.

Kommentar von MarkusKapunkt ,

Und wenn einen etwas stört, was sollte man da tun? Darüber mit der zuständigen Person reden. Es für sich behalten und zu einer falschen Krankmeldung greifen ändert nichts, führt zu keinen Gesprächen und auch keinen Ergebnissen. Ich finde es schon fast traurig, dass dieser Vorschlag von so vielen hier kritiklos akzeptiert wird. Der Junge lernt so doch nur, dass es okay ist, sich vor Auseinandersetzungen zu drücken, wenn sogar seine Mama das tut. Also Leute: steht offen zu eurer Meinung! Ihr habt das Recht dazu!

Kommentar von VanesLavin ,

Nolemi wenn du wissen möchtest was dort gepredigt wird das muss du da hin gehen und es dir anschauen. Wenn Du mehr Transparenz möchtest dann musst du zulassen das sich eben auch Nichtmuslime zur Moschee gehen und erkundigen. Wenn du dagst das ist mir susoekt das will ich nicht sehen und wenn jeder so wie du denken würde dann hätte ich mir echt mehr Sorgen gemacht. Kannst du nicht einfach mitgehen? Das würde dir sicherlich auch deine eigene Angst vor den Muslimen nehmen. Verstehe mich nicht falsch. Du sagst du bist ein Freund offener Worte das bin ich auch und deswegen sage ich es dir, wie das sehe.

Siehe wir sind Muslime aber mein Kind ist in der Theater Ag. Jedes Jahr spielen sie auf dem Weihnachtsmarkt die Geburt Jesus nach. Ich sehe darin gar kein Problem. Genauso sind meine Nicht muslimischen Nachbarn jedes Jahr in Ramadhan bei uns zum Abendessen eingeladen. Klappt alles prima. Bei unserer Moschee gibt es mehrmals im Jahr Kirmes und Moscheeführungen. Das klappt alles so gut. Ich verstehe deswegen kaum wie man es zulassen kann das etwas hinter verschlossenen Türen bleibt. Wenn du mehr Transparenz willst musst du durch diese Türen öffnen..

Kommentar von Rubickk ,

Ich bin bereit dir zu glauben, wenn du mir deine Quellen für die Behauptung, dass "zahlreiche Moscheen geschlossen wurden oder unter Beobachtung des Verfassungsschutzes stehen" nennst, oder mir zumindest ein paar Beispiele nennst. Sonst bleibt es eine unbelegte Behauptung und alles andere als ein Fakt.

Ich bin überzeugt, dass der Kindergarten nur die Moschee *besichtigen* wird - an einer Predigt teilzunehmen halte ich - in diesem Punkte stimme ich dir zu - für falsch. Frage doch am besten einmal am Kindergarten nach, wie der Besuch aussehen soll, und treffe dann deine Entscheidung.

Im Zweifelsfall spricht auch nicht dagegen, dass du mitgehst und dir einfach selbst ein Bild machst. 

Kommentar von Nolemi ,

21.03.16 ,,Fuldaer Moschee in Visier des Verfassungsschutz'' (faz.net); 02.12.2015 ,,Frankreichs Behörden lassen drei Moscheen schließen'' (zeit.de sowie im tagesspiegel); Al-Nur-Moschee in Neukölln sowie die al-Quds-Moschee in Hamburg (haben einen eigenen Wikipediaeintrag); 25.03.2016 ,,Moschee in Essen geschlossen'' (focus.de); 09.08.2010 ,,Hamburger Taiba-Moschee geschlossen'' (abendblatt.de sowie bei spiegel.de) etc.

Kommentar von VanesLavin ,

Nolemi ich kann dich in der Hinsicht echt beruhigen. Das sind alles so wie ich das urteilen kann wahabbitische Moscheen. Eine Wahabbitische Moschee würde sowieso dem Kindergarten den Besuch kaum zustimmen. Sicher gehen eure Kinder in einen Ditib Moschee. Da wird es eh keine Predigt geben zumindest nicht amzu der Zeit wenn die Kinder da sind. Ihr werdet euch sicher nur das Gebäude, die Archtiektur ansehen. Bei uns gibt es hinterher meisst auch ein türkischer Frühstück für die Gruppe und gut ists. 

Kommentar von Socat5 ,

Und wieder nur ich, ich, ich. Dein Sohn ist aber nicht du.

Antwort
von MartiniHarper, 295

Nein du musst dich nicht dafür rechtfertigen.

Meine jüngere Schwester arbeitet neben der Schule im Kindergarten, einem Katholischen. Die Kirche ist gleich daneben.

In der Kindergartengruppe gibt es einen einzigen Türken, Muslim. Seine Eltern hatten zu Ostern riesen Stress gemacht. Sie möchten nicht, dass ihr Sohn in die Kirche geht. Sie bestanden darauf, dass er nicht mit muss und eine Erzieherin bei ihm bleibt. Natürlich haben die Erzieherinnen gehorcht.

Danach wurde darüber auch nicht mehr geredet und der Junge wird immernoch wie zuvor behandelt.

An deiner Stelle würde ich das Kind auf keinen Fall mitgehen lassen. Keine Toleranz dem intoleranten Islam, Ideologie- nicht Religion.

LG

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