Ich habe den Eindruck, dass in letzter Zeit die Kette nicht mehr so straff sitzt. Wie kann ich das genau bestimmen?

Am Besten kann man das mit Spezialwerkzeug feststellen, welches aber kaum Jemand in Privatbesitz hat.
Du siehst es auch, wenn die Kette stark durchhängt und nicht mehr nachstellbar ist. Dann ist sie ziemlich abgenutzt und sollte bald ausgewechselt werden.
Bei einem Fahhrad mit Kettenschaltung sollte (als Faustformel) die Kette alle ca. 3.000 km gewechselt werden. Ähnlich verhält es sich aber auch bei anderen Rädern.
Eine Fahrradkette ist "ausgeleiert" wenn man sie am Tretzahnkranz mit 2 Fingern packt und mehr als 1 cm vom Zahnkranz abheben lässt. Das heißt, die Kette ist durch die Belastung beim fahren länger geworden. Tipp: Bei Ketten- oder Nabenschaltung immer einen Gang einlegen bei dem man zur Fortbewegung nur ganz leicht treten muss, wenn auch etwas schneller. Wenn man Alltags-Fahrradfahrer beobachtet kann man bei vielen feststellen, dass sie einen großen Gang eingelegt haben und langsam aber mit erheblichen Kraftaufwand in die Pedalen treten müssen. Folge: u.a. Kettenlängung
das Alter der Kette hat wenig damit zu tun ob die Kette straff genug ist, dann könnte man ja noch 1-2 Glieder entfernen, sondern eher daß die Kette anfängt zu springen. Durch die Belastung werden die einzelnen Kettenglieder länger. Dadurch nutzen sich auch die Zähne der Zahnkränze stärker ab und sehen irgendwann aus wie spitze Haifischzähne

die kette muss sraff sein und etwas öllig auch eben falls reisfest(hab erfahrung mit reisfest haha)
So, so, wohin soll denn die Reise gehen. Aber du bist ja reisfest, da kann es überall hingehen.
Deswegen benötigt man doch keine neue Kette. Die wird nachgespannt und dann hat es sich.
Das ist ähnlich wie mit einem weichen Reifen, da kommt Luft rein und nicht sofort ein neuer Schlauch.
Nachspannen kann man die Kette schon ein paar mal, aber wenn sie überspringt, dann muß ein neue aufgelegt werden.ha

Man nimmt einen Messschieber und lege sie auf die Kette. Neue Ketten haben meist ein Maß von 119,5 mm bei 11 Rollen. Wenn die Längung ein Millimeter beträgt, also der Messschieber 120,5 mm bei 11 Rollen beträgt, dann ist die Kette fällig.
Ich fahre 14.000 km/Jahr auf dem Rennrad und brauche in dieser Zeit fünf (!) Ketten. Hin und wieder habe ich zu spät gewechselt und die Ritzel hinten geschrottet. Eine teure Angelegenheit: 150 Euro für eine Kassette! Eine Kette ist billiger.

Solange die "Ritzel"noch gut sind,(und das ist unwahrscheindlich das sie so stark abgenützt werden!)ist die Kette auch ok -außer man fährt wie Provis!)!!solange Nachspannen wie es geht.....danach evtl.ein Kettenglied oder zwei entfernen - dann kann man wieder einige Zeit nachspannen !!Kette wird eigentlich nur gewechselt,wenn sie auseinanderfällt und das ist äußerst selten!!
pooky am 12. September 2007 09:45 Das ist falsch! Die Kette ist härter als die Ritzel, das heißt, wenn die Kette verschlissen sind, gehen die Ritzel kaputt. Daher sollte die Kette vorher austauschen, bevor sie durch die Längung die teureren Ritzel kaputt macht.
Hallo,
die Antworten die ich bis jetzt gelesen habe sind nun ja.... Wenn man die Kette alle 1000 Km wechselt dann braucht man in der Regel kein Ketten-Messgerät. Die Lehre ist aber nicht teuer bei Rose ab 16,50. Auch ist es wichtig eine gute Kette zu kaufen die sich nicht gleich längt.Von der alten Methode die Kette zu biegen, also am Spiel der Kettenglieder seitwärts zu prüfen ob sie veschlissen ist, halte ich nichts. Die beste Kette ist nach meiner Erfahrung eine Campa rekord da sie sich nicht längt.
Veteran
Das Spezialwerkzeug, zum Beispiel der "Rohloff Caliber" ist nicht unbedingt erforderlich, es geht auch mit einem Messschieber, siehe meine Antwort. Aber 3.000 km ist ein guter Richtwert.