Frage von keinermehrda,

Woran erkenne ich, ob mein Sohn evtl. Drogen nimmt

Hallo erstmal, bin neu hier und falle mal gleich mit einer Frage mit der Tür ins Haus:

Mein Sohn und ich haben eigentlich ein recht gutes Verhältnis. Ich ging eigentlich auch immerdavon aus, dass wir sehr offen miteinander umgehen. So hat er mir z.B. auch schon erzählt, dass er schon gekifft hat, dies aber nicht mehr tun will aus unterschiedlichen Gründen. Ich weiß, ich weiß, sagen und tun... Dennoch will ich nun nicht behaupten, dass kein Vertrrauen mehr da wäre. Ich vertraue ihm da schon. Aber: Ich stelle Veränderungen bei ihm fest. Ich weiß nicht, ob er nur ein ausgeprägtes Ego hat oder ob mein manchmal angeflogener Gedanke vielleicht doch Hand und Fuß haben könnte und er sich deshalb in letzter Zeit etwas verändert, weil er doch Drogen nimmt?

Hat irgendjemand Erfahrung damit und könnte etwas dazu sagen? Woran könnte ich es denn feststellen? Ich weiß ja nicht mal, wie sowas aussieht oder riechen würde.... ???

Ach so: Mein Sohn ist 20, wohnt noch hier und raucht regelmäßig Shisha... er versichert allerdings immer wieder, dass es reiner Fruit-Tabak ist. Ich glaube ihm das eigentlich auch, aber so manches Mal schleicht sich leiser Zweifel ein...

Hat jemand irgendwelche Inputs für mich?

Danke schon mal im voraus und liebe Grüße :-) KMD

Hilfreichste Antwort von AstroKnowing,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Hallo,

ob eine Person Drogen genommen hat oder nicht, lässt sich so nicht sagen. Gerötete Augen o.ä. ist nach wie vor kein Beweis für Drogenkonsum. Am Besten du sprichts mit ihm offen über das Thema. Gehe mit einer neutralen Haltung an der Sache ran und informiere dich über verschiedene Drogen. Dazu empfehle ich diese Seite:

http://www.eve-rave.ch/Forum/

Die Seite klärt über verschieden Drogen, deren Verbreitung und deren Konsum auf, zudem sind zahlreiche Erfahrungsberichte verschiedener Drogen auf dieser Seite zu finden. Ein weiterer Vorteil dieser Seite besteht darin, dass alle Angaben auf wissenschaftlicher Basis erfolgen.

Also: Erst RICHTIG informieren, dann diskutieren.

Alles Gute für Euch!

Kommentar von keinermehrda,

Hallo an alle Antworter!

ich nehme diesen Beitrag mal plakativ und möchte mich bei allen bedanken, die etwas beizutragen hatten. Der Tenor aller Antworten bestätigt mein Gefühl, dass ich mit meinem Sohn reden solle. Das hat ja auch sonst immer gut geklappt.

Das einzige, was mir eben fehlt(e) sind konkrete Informationen. Deshalb habe ich deinen Beitrag AstroKnowing als den für mich Hilfreichsten markiert. Es geht nicht drum, dass ich mich nicht traue, ihn anzusprechen, sondern ich möchte auch faktische Informationen haben, um evtl. "Ausweichargumenten" mit Wissen zu begegnen und mich nicht verunsichern zu lassen.

Ich danke auch für den Hinweis der pubertären Entwicklung. Darauf tippe ich eher mal. Sein derzeit für mich verändertes und nach meinem Empfinden egoistisches Verhalten ist sicher nicht die Folge von Drogenkonsum, aber wie gesagt, ich wollte mich ja auch in dem Bereich nur mal informieren, damit ich diese Komponente auch ansprechen kann.

Vielen Dank also an Alle! Habt mir geholfen und mich bestärkt.

Die entsprechenden Link-Empfehlungen schaue ich mir an....

LG KMD

Antwort von MarcusAgrippa,
2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

Weed in der Shisha bringt nix - schon ausprobiert ;)

Aber solange er "nur" Cannabis konsumiert, würde ich recht wenig machen. Vllt. nochmal aufklären, dass Cannabis gefährlich werden kann. Jedoch ist der Zusammenhang zwischen Psychosen und Cannabis noch nicht ganz geklärt. Ebenso ist "Cannabis als Einstiegsdroge" nur ein Klischee. Du brauchst dir also relativ wenig Sorgen machen, dass er mal härteres als Cannabis nimmt. Du erlaubst deinem Sohn doch sicher, mal sein Bier zu trinken? Cannabis ist weniger gefährlich als Alkohol (für sich selbst und für das Umfeld). Ebenso ist die Suchtgefahr nicht so hoch als bei anderen Drogen. Der medizinische/wirtschaftliche Nutzen würde hier zu weit führen - den lass ich mal weg ^^ Ich kann das als Cannabiskonsument und Sohn einer alkoholkranken Mutter auch ganz gut beurteilen.

Versuch auch nicht, es herausfinden zu wollen. Das schadet eurem Vertrauensverhältnis. Sprich ihn drauf an, aber nicht streng oder ähnliches. Ich geb dir auch einen Tipp: Setz dich mal mit Cannabis im Internet auseinander (auch englische Websites), du wirst sehen, Cannabis ist nicht so schlimm, wie man denkt. Meine Mutter wollte auch nie, dass ich Cannabis rauche. Mittlerweile hat sie, nachdem sie sich damit auseinandergesetzt hat, nichts mehr gegen meinen Wochenend Joint. Vllt geht's dir genau so ^^

Das hier war jetzt keine Belehrung, ich will dir eine gute Antwort geben, die, zwar etwas subjektiv geschrieben wurde, sich aber auf Fakten stützt. Und man kann auch nur mit seinen Kindern über Cannabis (Drogen allgemein) sprechen, wenn man sich darin auskennt.

Es gibt eine Vereinigung "Akzeptierende Eltern". Da kannst du dich vllt mal erkundigen :D

Kommentar von McLarenXBL,

natuerlich geht weed mit ner shisha musst halt ohne kohle machen basiert genau aufm prinziep einer bong

Kommentar von Wispr,

Geht auch mit kohle alles eine frage der technik ;-)

Antwort von hunos,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Darf ich vielleicht noch diese Seite empfehlen: http://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/drogen.html

Antwort von carglassXD,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich glaube du bist nur so besorgt, weil er es dir schon verraten hat, dass er schon einmal gekifft hat. Wenn er dich bis jetzt noch nie angelogen hat, würde ich mir auch keine Gedanken machen, denn Cannabis ist eine weiche Droge, die keine bzw. nur gering körperliche Schäden verursacht. Außerdem hat sie ein sehr geringes Abhängigkeitspotential. Mach dir da keine Gedanken, es gibt so viele Menschen Cannabis konsumieren und keiner von denen ist an der Droge gestorben.

Kommentar von Wonnepoppen,

An Cannabis nicht, denn sie ist eine Einstiegsdroge, aber dann an einer anderen, härteren.....

Kommentar von carglassXD,

Das Cannabis keine Einstiegsdroge ist, haben selbst unsere Politiker festgestellt.

Ist Cannabis eine "Einstiegsdroge"? "Cannabis ist eine Einstiegsdroge" Diese Theorie ist schon seit über 20 Jahren widerlegt. Zahlreiche Studien fanden, dass nur 2 bis 5 Prozent der Cannabiskonsumenten später bei harten Drogen landen, 95 bis 98 Prozent tun es nicht.

Das Bundesverfassungsgericht befand 1994 nach Einsicht der wissenschaftlichen Literatur, die These von der Einstiegsdroge werde "überwiegend abgelehnt". (BVerfG 1994)

Die Studie von Dr Dieter Kleiber, die der damalige Bundesgesundheitsminister Seehofer (CSU) in Auftrag gegeben hatte, kam 1998 zu dem folgenden Schluss: "Die Annahme, Cannabis sei die typische Einstiegsdroge für den Gebrauch harter Drogen wie Heroin, ist also nach dem heutigen wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht haltbar." (Kleiber/Soellner)

Staatsanwalt Körner, der Autor des massgeblichen Gesetzeskommentars zum heutigen Betäubungsmittelgesetz, schreibt dazu: "Die These vom Umsteigeeffekt des Haschisch (...) hat sich als Mythos erwiesen." Er führt aus, dass es etwa 40 mal mehr Cannabiskonsumenten als Heroinkonsumenten gibt, ein Umstieg also eher die Ausnahme denn die Regel ist. (Körner)

Der Bericht des amerikanischen "Institute of Medicine" zu Cannabis kam 1999 ebenfalls zu dem Schluss, dass Cannabis keine "Einstiegsdroge" ist. In den USA kommen nach über dreissig Jahren "Drogenwelle" auf etwa 80 Millionen Cannabiskonsumenten mehrere Hundertausend aktueller Konsumenten harter Drogen, ein Verhältnis von 100 zu 1.

Quelle: cannabislegal.de

Antwort von aXXLJ,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Woran erkenne ich, ob mein Sohn evtl. Drogen nimmt

An einer diesbezüglich zustimmenden Einlassung Deines Sohnes und an dem größten Vertrauensbeweis, den ein Sohn Mutter und/oder Vater gegenüber liefern kann, indem er die von ihm favorisierte Droge in ihrer/seiner Gegenwart konsumiert, um damit die relative Harmlosigkeit der zugeführten Substanz zu belegen.

Aus Deinen Zeilen spricht Verwunderung, dass Dein Sohn Anzeichen von Veränderung zeigt. Du negierst damit Entwicklungen (mitunter auch bloße Entwicklungsphasen) wie sie jeder andere Mensch auch durchläuft, beispielsweise die Pubertät (die bis zum 25. Lebensjahr andauern kann) oder eine Phase von Zuneigung für einen anderen Menschen ("Liebe")

Sprich offen mit Deinem Sohne. Teile Deine Befürchtungen mit ihm - Deine Sorge - und hoffe, dass er bereits reif genug ist diese Ängste zu erkennen und so empathisch darauf zu reagieren, dass er Dir offen und ehrlich sagt, was Sache ist oder ob etwas Sache ist, falls etwas Sache ist.

Um Deine eigenen Befürchtungen hinsichtlich "unbekannter Drogen" ins richtige Verhältnis zu rücken, kopierer ich Dir nachfolgend noch die Begriffsdefinition der WHO (Welt-Gesundheitsbehörde) der Wortes "Droge", so dass Du zu Deiner eigenen Verwunderung feststellen kannst, höchst wahrscheinlich selbst Drogenkonsument/in zu sein:

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert jede Substanz als Droge, die in einem lebenden Organismus Funktionen zu verändern vermag. Dieser umfassende Drogenbegriff erfasst nicht nur illegale Substanzen wie: Cannabisprodukte, Halluzinogene, Opiate und Kokain, sondern auch legale Substanzen wie: Alkohol, Tabakerzeugnisse, Schmerzmittel, Schnüffelstoffe, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Er bezieht sich auch auf die Alltagsdrogen wie z.B. Kaffee und Tee und grenzt Drogen einerseits sowie Genuss- und "Lebens"-mittel andererseits nicht mehr trennscharf voneinander ab.

Antwort von NeoFromMatrix,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ob er drogen nimmt oder nicht spielt doch keine rolle ! Das wichtige was es gibt; hat er ein problem damit oder setzt er sie verantwortungsbewusst ein ? Sollte er sie verantwortungsbewusst einsetzen, was kein problem ist hat er auch kein (ausser gesetzliches) problem damit ! Merkst du aber das er probleme hat, das er sie nimmt weil er probleme damit verdrängen will dann musst du ihm unter die arme greifen ! Bitte wirf diese beiden dinge nicht ins selbe Boot !

Antwort von compu60,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Kommentar von MarcusAgrippa,

Wow. Nichts gegen dich, aber die Hälfte von dem, was da drin steht, ist absoluter Mülle - wenn nicht sogar kompletter schei*dreck ;)

Kommentar von compu60,

Das hört sich so an, als ob du selbst Drogen nimmst.
Dann würde ich so was auch sagen.

Kommentar von DoubleBuckel,

Super, wie man sofort abgestempelt werden kann.

90% dessen, was in dem Guide steht, ist kompletter Schei*dreck.

Kommentar von compu60,

Eigentlich ist es die Reaktion darauf, die das erkennen lassen. Wie das verwenden von fäkalausdrücken und ähnlichem und das fehlen jeglicher Berichtigungen.
Und nach lesen seiner Antwort, nimmt er doch Drogen.

Kommentar von aXXLJ,

Klischees über Drogenkonsumenten sind dazu da bedient zu werden, compu60. Wer gut bedient wird, sollte 10 % Trinkgeld dafür springen lassen. Hier findest Du 50 prominente Menschen, die weitaus mehr Trinkgeld dafür bezahlt haben, um dümmliche Klischees - so wie Du sie verbreitest - allein aufgrund ihrer Reputation zu widerlegen: http://www.mpp.org/outreach/top-50-marijuana-users-list.html?page=1

Kommentar von compu60,

Habe garnichts verbreitet.
Und da ich selbst nichts von Drogen halte, interessiert mich das da auch nicht. Schon garnicht auf englisch.
Und ich verstehe auch nicht, warum sich Menschen mit dem Zeug das Leben zerstören wollen.

Kommentar von carglassXD,

Das zeug, das leben zerstört, rettet auch Leben. Aber da waren wohl die medien mal wieder schneller.

Kommentar von DoubleBuckel,

Compu, du bist eine sehr weltoffene, tolerante Person ;)

Kommentar von MarcusAgrippa,

Man kann (mit etwas Wissen) nach 10 Sekunden den ersten Fehler erkennen: "Marihuana erweitert die Pupillen" Falsch!

Kommentar von MarcusAgrippa,

Außerdem, zeig mir einen Menschen, der keine Drogen nimmt. Sei es Kaffee, Zucker, Alkohol, Tabak o.ä.

Kommentar von Icebomber,

Ist so. Es wird so unglaublich viel Unwissen über Drogen vermittelt, das ist unglaublich.

Antwort von countdownNOW,
1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

Ich würde ihn direkt fragen. Wenn ihr so ein gutes verhältnis habt, dann hilft eigentlich nur das. ist doch doof wenn du/Sie ihm jetzt immer hinterherschleichst/en und er doch keine Drogen nimmter sich fdann aber ausspioniert fühlt. Frag ihn einfach ;)

Antwort von huso03,

Also beim shishan kann man kein gras rein tuhen da das gras brennen muss und beim shishan kann das gras nicht brennen. Wenn er mal nach hause kommen sollte bitte drauf achten ob er rote augen hat.. oder ob er sofort was essen will.. wenn er rote augen haben sollte dann hat er gekifft. Wenn nicht kann es aber trotzdem sein das er gekifft hat da es augentropfen gibt die die augrn weiß machen. Achte mal drauf ob et augentropfen mit bei hat. Fals er nach hause kommen sollte achte auch drauf er er sofort was isst. Es kann aber auch sein das er nach gras riecht... also ich könnte 5h hier was rein schreiben deswegen warte noch auf andere antworten

Kommentar von AstroKnowing,

Erst Informieren, dann reden!

Deine Antwort ist voll gepackt mit Müll und Unwissenheit! Rote Augen, Hunger o.ä. Merkmale die bei Drogenkonsum auftreten KÖNNEN, haben nicht zwangsläufig etwas mit Drogenkonsum zu tun. Sie können auch unter anderen Umständen zustande kommen. Desweiteren kann man Cannabis auch verdampfen lassen, es ist also nicht zwangsläufig notwendig, dass es brennt.

P.S. Vielen Dank, dass du keine 5 Stunden geschrieben hast!

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