Frage von klisal, 26

Wie fühlt man sich als ehemaliges Heimkind?

Macht man sich als "Heimkind" mehr Gedanken um sich selber und um andere?

Antwort
von CrazyBunny4, 17

Wie fühlt man sich als ehemaliges Heimkind?

Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind und kann nur sagen, das es auf einer Seite total Sche***e ist aber auf der anderen Seite bin ich auch Dankbar das ich im Heim aufgewachsen bin.

Das Blöde im Heim Aufzuwachsen ist (mein Befinden und Erfahrung):

Es fehlt eine Richtige Familie.

Die Erzieher ersetzen nicht die Mutter und den Vater. Die anderen Kinder auch nicht die Geschwister, entweder es entwickelt sich eine Freundschaft heraus oder man hasst und Mobbt sich.

Aber ein richtig Familienleben habe ich kaum kennengelernt abgesehen von den 2 1/2 Jahren die ich bei einer Pflegefamilie als Kind verbracht habe. 

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So als Erwachsene kann ich sagen, das ich es Manchmal vermisse eine Liebvolle Mutter und Vater zu haben.

Vor allem wenn ein Bedeutender Moment im Leben stattfindet wie die eigene Hochzeit, das erste eigene Kind bekommen. gerade an solchen wichtigen tagen wünsch man sich die Eltern dabei zu haben und das macht mich manchmal Traurig, das es bei mir nicht so sein Wird.

Als Jugendliche war ich manchmal eifersüchtig auf die anderen weil sie nicht im Heim aufwachsen mussten. Damals in der Schule hat sich auch eine Mitschülerin eine Zeit lustig gemacht weil ich im Heim war, das Tut dann natürlich dann noch mehr weh.

Das Schöne im Kinderheim aufzuwachsen ist aber:

Meine Eltern waren halt einfach zu Unfähig und Asozial sich um mich zu kümmern.

Ich habe auch meine Eltern gekannt und bin sehr Froh im Heim aufgewachsen zu sein!

Meine Mutter Cholerisch bis zum Hals, Asozial und eine Bilderbuch Hartz 4erin (hört sich gemein an ist aber nun einmal die Wahrheit).

Täglich vor der Klotze mit Richter Holt, Barbara Salesch, Ingo lenzen, Unter uns, GZSZ und die ganzen weiteren Niveaulosen Sendungen.

Laute Schlagermusik (im Sommer bevorzugt mit offenen Fenstern, richtig Beinlich!).

Partnerwechsel wie Unterwäsche und dabei noch Fremdgehen.

Haushalt null Interesse.

Mein Vater Aggressiver stark Alkoholiker.

Deshalb bin ich auch wirklich Dankbar im Heim und bei einer Pflegefamilie aufgewachsen zu sein sonst währe ich genauso geendet.

Macht man sich als "Heimkind" mehr Gedanken um sich selber und um andere

Ich hatte mir damals schon viele Gedanken gemacht warum bin ich im Heim, warum durfte ich nicht bei meiner Pflegefamilie bleiben?!

Wenn man noch jünger ist will man einfach nur aus dem Heim raus, man will zu seinen Eltern bis man es irgendwann versteht warum man im Heim sein muss.

Hoffe ich habe deine Frage zufriedenstellend beantwortet. ;-)

Kommentar von klisal ,

Oha... :/ ja danke.
Ich meinte eher wenn man in der Situation is ... Dass wenn man selber "schuld" ist... Wenn die Eltern mit einem nicht klar kommt weil man "schwer erziehbar" ist ... Ob man dann da sich selber immer wieder fragt :" wer bin ich,was bin ich usw"

Antwort
von silurinara, 20

schon also ich tue es aber man musskämpfen und wenn man erstmal herrausgefunden hat wieso man überhaupt in einer wohngruppe lebt sollte man alles versuchen das zu ändern damit man da wieder rauskommt denn das eizige auf die betreuer machen ist meiner meinung nach uns das leben schwer zu machen 

Kommentar von klisal ,

Darf ich fragen wie alt du bist und warum du in einer wohngruppe lebst?

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