Wie erkennt man die Epoche eines Gedichts?

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4 Antworten

Literarische Epochen kann man - wenn es typische Beispiele sind - an den Themen und an der Sprache erkennen. 

Ein Gedicht, in dem es um die eigene Kraft, das eigene Genie und das (positiv besetzte) Umstürzen vom Althergebrachten geht, wird zum Sturm und Drang gehören. Ein Gedicht, in dem eher das Althergebrachte, das Schöne, Gute und Edle in wohlgesetzten Worten gefeiert wird, gehört zur Klassik. Ein Gedicht, in dem es vor allem um die Vergänglichkeit des Lebens geht, kommt meistens aus dem Barock. Ein Gedicht, bei dem es um die Gefühle geht, die vom Ansehen der Natur angeregt werden, ist wahrscheinlich romantisch. 

Das ist natürlich etwas verkürzt, aber wenn du dich in die verschiedenen Epochen einliest, wirst du schon Merkmale finden. 

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Wenn du den Verfasser des Gedichtes kennst, kannst du ihn meist auch in die entsprechende literarische Epoche einordnen. Wenn nicht, musst du von den Kennzeichen der Epoche ausgehen, um das Gedicht richtig einzuordnen.

Das ist zugegebener maßen nicht ganz leicht. Leichter ist es meist, zu sagen zu welcher Epoche das Gedicht NICHT gehört. 

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Anhand des Autors meistens.

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Den Autor musst du wissen. Entweder ist das Gedicht sehr bekannt und du weißt, von wem es ist, oder es steht dabei. Zum Beispiel weiß jeder, dass der Zauberlehrling von Goethe ist.

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Kommentar von ArnoldBentheim
05.02.2016, 18:24

Zum Beispiel weiß jeder, dass der Zauberlehrling von Goethe ist.

Jeder? Das wäre schön, wenn die Deutschen in der Masse so gebildet wären!!!  :-))

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