wie bekomme ich mein scheiß Leben in den Griff?

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7 Antworten

Vielleicht hilft es dir, wenn du deine psychischen Probleme nicht so sehr in den Mittelpunkt deines Seins rückst. Deine Erkrankung ist zwar in der Tat sehr real, jedoch ist das Ausmaß möglicherweise auch nur eine Frage der Interpretation. Die Merkmale deiner Persönlichkeit müssen nicht zwingend in allen Bereichen ein Resultat deiner psychischen Krankheit sein. Nur weil deine Psyche dir manchmal unerwartet einen Streich spielt, bedeutet das nicht, dass du vollkommen gestört und nicht Herr deiner selbst bist! Vielleicht solltest du also lernen, die Störung von der Norm zu unterscheiden. Wenn du weißt, welcher Teil von dir Charakter und welcher Krankheit ist, kannst du mit letzterem gezielter umgehen. 

So lässt sich z.B. deine Überdrehtheit vielleicht auch besser einordnen. Überdreht zu sein, bedeutet ja lediglich, dass man auf gewisse Stimulierung überdurchschnittlich heftig reagiert. Du bist also nicht grundlos total hyper, sondern weil etwas an deinem Umfeld dich stimuliert. Und deine Psyche macht daraus jedes Mal ein Theater. Damit das nicht ständig passiert, solltest du analysieren, was dich derart an- bzw. aufregt. Wenn es etwas Unangenehmes ist, solltest du diese Quelle vielleicht zunehmend meiden oder minimieren. Dann solltest du deinen Verstand einschalten und hinterfragen, ob jene Quelle wirklich so stimulierend ist. So bleibt dir das eine oder andere Theater möglicherweise erspart. Und wenn's doch mal überkocht, dann weißt du wenigstens, dass dies der Teil ist, der behandelt werden muss. Der Rest ist Übungssache. 

Lass dich aber auch grundsätzlich nicht von irgendwelchen Normen verunsichern. Absolut jeder hat Charakterzüge, die irgendwie seltsam oder sogar echt ziemlich crazy sind. "Normal" gibt's nicht! Es gibt Menschen, die auch ganz ohne psychische Störung ihr Leben absolut nicht in den Griff kriegen. Und andersrum sind gerade diejenigen, die einen gewaltigen Knacks haben, zu außerordentlichen Dingen fähig! Sieh deine wechselhafte Psyche also nicht als elenden Handicap an. Du bist nicht gestört, sondern einfach etwas anders gestrickt. Daran kannst du (erstmal) nichts ändern, also passt das sicher schon. Du bist eben so, also darfst du das auch gut finden! 

Ich glaube, dass die Jugendarbeitsgruppe ganz gut ist, um zumindest eine Regelmäßigkeit in deinem Leben herzustellen. Du musst das ja nicht ewig machen. Aber versuche, das Gefühl von Routine zu verinnerlichen. Um eine Sache zur Perfektion zu bringen, muss man einen regelmäßigen Ablauf haben. Den zu lernen, fällt uns allen schwer. Aber unmöglich ist es nicht – auch nicht für dich! 


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Erstmal akzeptieren das du das hast. Es ist nix schlimmes. Jeder hat i.was also egal. Dann nutz deine hyperaktive Art um zu büffeln. Es liegt allein an dir was aus deinem Leben zu machen. Du möchtest zur Polizei? Dann geh zu Polizei! Lern und Reiß den arsch auf. Am Ende kannst du den ganzen pissern zeigen wo nicht an dich geglaubt haben das du alles
Erreichst hast. Das beste ist der Stolz den du selber haben wirst. Wir sind zu Sachen im Stande wo niemand glauben kann und das alles nur wenn wir unser Hirn und willen aktivieren!

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Autismus hat viele Ausprägungsstufen, wenn es nicht zu stark die Arbeit einschränkt, spricht nichts dagegen das du Polizistin wirst, bewirb dich einfach!

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Entscheide dich einfach. Bewege dich in eine Richtung und tue es solange, bis du die Richtung selbst wirst. 

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Einsicht ist der beste Weg zu Besserung! Wenn du weiter an deinem Ziel arbeitest, sprich nicht wieder rückfällig zu werden, dann wirst du das schaffen! Halte dir einfach in schwierigen Situationen das vor Augen, wie du niemals mehr sein möchtest! ;)

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Wenn du was anfängst, musst du das auf jeden Fall durchhalten.

Und wenn du irgendwelche Maßnahmen bekommst musst du die auch durchstehen.

Immer in kleinen Stücken und Schritten wirst du dein Ziel erreichen.

Viel Glück !


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Dann mach dich schlau was du brauchst um Polizistin zu werden.

Dann weißt du ja was du machen sollst.

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