Frage von LuzifersBae2, 205

Widersprüche in Religionen?

Könntet ihr mir mal bitte die größten Widersprüche der Weltreligionen so grob aufzählen? Mich interessiert das sehr, es kann ja nicht sein dass diese Bücher fehlerfrei sind und sich nicht einmal widersprechen. Sei es das Christentum, Judentum, Islam oder sonst was, will einfach nur bestimmte Sätze aus den Büchern die sich widersprechen ^^

Antwort
von Dxmklvw, 47

Die Widersprüche sind abhängig von der Brille, mit der man etwas liest.

Ich betrachte enthaltene Widersprüche (Aussagen, die sich auch dann gegenseitig ausschließen, wenn man sie im Kontext betrachtet) als Symptome, die dem Leser erst dann bewußt werden, wenn er nicht mehr die Aussagen selbst sondern die dahinter steckenden Gesinnungen bewertet.

Es sind gerade die Gesinnungen der Urheber der Texte, die in sich selbst widersprüchlich sein können und als Resultat Aussagen liefern, die eigene Begehrlichkeiten und eigenes Wunschdenken in den Vordergrund stellen.

Liest man z. B. die Bibel durch diese Brille, dann zeigt sich, daß sogar die Propheten voller innerer Widersprüche waren, indem sie einerseits einen liebenden und stets vergebenden Gott verkündeten und andererseits ihre sehr persönlichen und meistens nur unvollständig unterdrückten Rachegelüste u. a. auch in den Höllen-Beschreibungen zum Ausdruck brachten.

Gleiches gilt sinnentsprechend auch für den Koran und diverse andere Religionen, woraus deutlich wird, daß es sich um reine menschliche Erfindungen handelt, stets im Sinne der jeweiligen Epoche der Entstehung und dem, was man seinerzeit für ethisch hielt und was nicht und welche Ausnahmen man geschickt umschrieben zulassen wollte, um die eigenen Begehrlichkeiten nicht zu kurz kommen zu lassen.

Gäbe man als einzige Vorgabe, daß es einen liebenden und vergebenden Gott gibt, dann ließen sich Bibel, Koran usw. nach gegenwärtigen ethischen Gesichtspunkten völlig neu schreiben, und das Ergebnis wäre dennoch dem Geist der alten Schriften nicht unähnlich und ebenso voller Widersprüche, weil auch Ethik immer nur eine Zeitmeinung ist, bei deren Definition fehlendes Wissen ebenso ausgeblendet bleibt wie das Mitwirkungskriterium des Charakters der Autoren.

Religiöse Lehren sind bestens vergleichbar mit staatlicher Gesetzgebung.

Auch die staatlichen Gesetze sind gegeneinander widersprüchlich, weil es kaum ein Gesetz gibt, für das nicht Ausnahmeregelungen zum Vorteil einer Gruppe bestehen und/oder für das nicht die Möglichkeit vorgesehen ist, durch "richterliches Ermessen" bei Bedarf auch das Gegenteil von dem hineinzuinterpretieren, was der Gesetzestext aussagt oder aus welchem Leitgedanken heraus das Gesetz ursprünglich geschaffen wurde.

Religiöse Lehren und staatliche Gesetze haben eine weitere Gemeinsamkeit. Die Argumente, mit denen solche Werke bzw. jeweils in betracht gezogene Teile davon ummäntelt werden, sind stets so aufgebaut bzw. es gibt das Bestreben, sie so aufzubauen, daß alles vermeintlich vernünftig klingt, obwohl bei genauer Betrachtung damit lediglich diverse Begehrlichkeiten salonfähig gemacht werden.

Antwort
von Halbkornbrot, 51

Schon allein das Gott in den meisten Religionen als Allmächtig dargestellt wird ist ein widerspruch, denn Allmacht ist laut der Logik nicht möglich

Zudem ist die Schöpfungsgeschichte laut Genesis, welche natürlich die meisten Christen heute als Metaphorisch ansehen, aus Naturwisenschaftlicher Sich volkommerner Quatsch.

Widersprüche im Alten Testament werden dir aber in Disussionen mit Christen kaum helfen, den das alte Testament wird dort schon lange nicht mehr als wörtliche Überlieferung Gottes verstanden sonder eher als Mythologischer Text.

Kommentar von danhof ,

denn Allmacht ist laut der Logik nicht möglich

Vorschlag: Denn Allmacht ist NACH UNSEREM VERSTÄNDNIS nicht möglich.

Die Story mit dem sauschweren Stein ist ein Paradoxon, was wir uns so mal ausgedacht haben und für logisch halten. Das beweist noch lange nicht, dass es Gott nicht gibt.

aus Naturwisenschaftlicher Sich volkommerner Quatsch.

Die Bibel ist ja auch kein naturwissenschaftliches Standardwerk, sondern - für den Christlichen Glauben - Gottes Weg, über Jesus mit uns Kontakt aufzunehmen und uns einzuladen.

Antwort
von Eselspur, 26

Du kannst natürlich irgendeinen Satz in jeder Weltreligion nehmen und dann suchen, ob du einen Satz in derselben Religion findest, der ein bisschen etwas anderes aussagt. Wenn das für dich ein Widerspruch kannst du leicht fündig werden!

Du kannst dich auch bemühen, eine Religion von innen heraus zu verstehen. Dann wirst du wahrscheinich nicht mehr von "Widersprüchen" sondern von Spannungen schreiben. Und die gibt es - schon einfach deswegen, weil jeder Mensch einzigartig ist und sich auch im Laufe seines Lebens verändert!

Kommentar von ere10 ,

es giebt in allen religionen wieder sprüche.

Aber weil ich christ bin werde ich einemal ganz frech behaupten das es in der biebel keine giebt.

https://www.youtube.com/watch?v=Ql6wwbhN49I

Antwort
von elmotteck, 49

Einer der an seine Religion Glaubt , für denn gibt es keine großartigen wiedersprüche, denn für denn Gläubigen selbst ist es immer auslegungssache und das Argumente das die angesprochenen Teile seines Heiligen Buches nicht immer wörtlich zu nehmen sind.

Wiedersprüche sagt dir nur jemand der nicht an diese Religion Glaubt.

Da dich es interessiert wiedersprüche zu finden frag ich mich was du damit anfangen willst. Denn Antworten wirst du nur von anders denkenden bekommen. Falls du auf der Suche nach einer für dich geeigneten Religion bist kann man besser selber seine Meinung bilden was für einen richtig oder falsch ist.

Egal welche Antworten du hier bekommst es sind nur persönliche Meinungen über die jeder anders denkt. Es ist nunmal "Glauben" und nicht "Wissen"

Kommentar von LuzifersBae2 ,

Nah, bin mittlerweile Atheist, ich suche nicht nach neuen Religionen.

Ich habe einfach Interesse daran, da ich immer mehr Menschen sehe die ihre Religion krass ernst nehmen. Ich will diese Menschen verstehen können, ich will verstehen können wie diese Menschen trotz Widersprüche noch so sehr daran festhalten können. Wieso sich diese Menschen so ernst nehmen, wieso diese Menschen die Welt an sich und solch absurde Verbote und Gebote dermaßen ernst nehmen, obwohl es doch viel wichtigeres auf dieser Erde gibt.

Kommentar von elmotteck ,

ich denke die meisten Menschen brauchen einfach etwas woran sie festhalten können. zu wissen das es einen Himmel gibt und das immer eine Person oder ein Wesen da ist was zumindest Zuhört .. Glauben ist nicht gerade falsch vielen hilft es da sind wiedersprüche nicht so wichtig ;-)

Antwort
von vdeparty, 75

Ich verstehe deine Frage nicht so genau.

Geht es darum zu erfahren, wo die Religionen sich gegenseitig widersprechen (Also Religion A sagt das Gegenteil von Religion B) oder willst du Beispiele in denen ein heiliges Buch sich selber widerlegt oder geht es darum zu beweisen, dass Religionen unlogische Behauptungen aufstellen (die also mit der Wissenschaft widerlegt werden können)?

Kommentar von LuzifersBae2 ,

unlogische Behauptungen(die wissenschaftlich nicht stimmen können) und wo sich das heilige Buch sich selbst widerspricht ^^

Kommentar von vdeparty ,

Um darauf korrekt antworten zu können, könnte ich ganze Bücher verfassen!
Angefangen von der Evolutionstheorie im Widerspruch zum Genesis, wobei der theologische Einwand der Zeitrelation zwischen göttlichem und menschlichem Zeitempfinden das inzwischen sehr nett ausgleicht und als nicht widersprüchig zur Evolutionstheorie aufbaut;
weiter zu den vielen Wundern in sog. altem und neuen Testament (dazu: es gibt immer wieder wissenschaftlicher Erklärungen für Phänomene wie die Teilung des Meeres (Schilfmeer, nicht rotes Meer!));
bis hin zu Vorstellungen vom "Leben nach dem Tod" - was wohl nie beweist oder widerlegt werden kann. Das bringt uns zu einem wichtigen Punkt: Es ist letztendlich eine Glaubensfrage.

Versteht man, so wie christliche Wissenschaftler das anstoßen, die Bibel als Metapher und Gleichnis, können relativ logische Schlüsse aus den Lehren gezogen werden. Man bemerkt auch eine signifikante Veränderung vom alten Testament (Torah) zum neuen, was Glaubwürdigkeit und Wunder angeht.

Widersprüche in den Schriften sind genauso Interpretationssache.

Hinterfragt man beispielsweise, warum der Schöpfer während der 40jährigen Wüstenwanderung immer wieder auf die Sünden der Hebräer mit Tod antwortet, ein Buch später Jesus aber die Vergebung predigt und dass man sieben mal siebenundsiebzig Mal verzeihen möge, könnte man sich ja fragen, wieso denn nun einmal so und einmal so. Man könnte aber auch einfach einsehen, dass innerhalb der religiösen Logik der Herr nicht hinterfragt werden kann, da unser Verständnis zu klein ist um ihn zu begreifen.

Eine witzige Tatsache gibt es allerdings, betrachtet man das Recht des Erstgeborenen. Obwohl auch im Judentum wie auch übernommen vom Christentum, der Erstgeborene eine Sonderstellung hat, sind es oft eben nicht die Erstgeborenen, die Einzug in die Geschichte feiern.
Angefangen bei Kain und Abel (der Erstgeborene tötet den zweiten Sohn und flieht, die weiteren Nachkommen Adam und Evas zeugen die Weltbevölkerung), über Abrahams Kinder (erster Sohn Ismail wird mit seiner Mutter Hagar verstoßen, Isaak bekommt den Segen, weiter zu dessen Kindern: Jakob raubt dem älteren Esau sein Erstgeborenenrecht, dessen Kinder wiederum: die Nachkommen seiner ersten Frau verkaufen den Erstgeborenen der zweiten Frau mal kurz, weil sie auf ihn neidisch sind... usw...

Interessiert dich irgendetwas speziell?

Kommentar von danhof ,

immer wieder auf die Sünden der Hebräer mit Tod antwortet, ein Buch später Jesus aber die Vergebung predigt

Naja, die Strafe für Sünde ist laut Bibel nun mal der Tod.

Ich sehe das so, dass Gott so heilig, rein und frei von Makel ist, dass man als Sünder in seiner Gegenwart nicht existieren kann. Es reicht ja schon ein schmutziger Gedanke. Und den hat jeder von uns, ob nun Christ oder nicht. Um sich Gott überhaupt zu nähern, muss man also frei von Sünde sein.

Die vielen Gebote und Gesetze und Ordnungen für Brandopfer etc. dienen dazu, die Sünde zu vermeiden bzw. wiedergutzumachen (eben durch das Opfern von Tieren beispielsweise).

Gott merkte dann, dass die Menschen das alles nicht schaffen und durchhalten können (getrennte Töpfe für Milch und Fleisch, um mal ein einziges kleines Beispiel rauszupicken) und schickte uns Jesus. Er ist nun unser Anwalt und vertritt uns im Gericht. Wenn wir aufrichtig sind und uns an ihn halten, der das perfekte Opfer war, weil er sündlos starb, kann uns nichts mehr passieren.

Und das erklärt ganz elegant nebenbei auch noch, warum sich Christen nicht an die vielen Speise- und sonstigen Vorschriften des AT halten. Nach unserem Verständnis ist der Messias in Form von Jesus gekommen und hat das Alte Testament erfüllt. Mit seinem persönlichen Opfer hat er uns freigekauft.

Wir brauchen nicht mehr morden und opfern, um gerecht zu werden ("Die Rache ist mein, spricht der Herr"). Allein der Glaube an Jesus reicht aus, um gerettet zu werden. Und DANN, im zweiten Schritt, schauen wir, dass wir anständige Menschen sind, die im Einklang mit der Bibel leben.

Kommentar von vdeparty ,

Hallo danhof,

ja, ich kenne die Bibel auch :-)

Mein Kommentar sollte auch eher zum Eigenständigen Nachdenken über die Schrift anregen, also "man kann sich da jetzt fragen" - muss es aber natürlich nicht. Wobei ich kritisches Nachdenken an sich immer begrüße. Und mit kritisch meine ich freilich nicht "das kann so nicht sein - Punkt" sondern Überlegungen wie "der Herr erschafft die Welt in 6 Tagen, was mit der Evolutionstheorie widerlegt werden kann. Allerdings steht auch geschrieben, dass ein Tag für den Herrn wie Tausende für den Menschen sind. Die Reihenfolge der Schöpfungen im Genesis kommen der Reihenfolge in der Evolutionstheorie sehr nah. Wenn man nur die Zeitunterschiede korrigiert, widersprechen sich beide Theorien nicht mehr so sehr" oder aber auch zeitgemäße Interpretation der Schrift (so besagen die Reinheitsgebote, dass das zu schlachtende Tier makellos zu sein hat und die noachidischen Gebote verbieten unnötige Gewalt zu Tieren. Das Schächten war damals eine schnelle Methode ein Tier zu schlachten, da wir aber heute wesentlich humanere Arten kennen, sollten diese eventuell im Sinne der biblischen Gesetze angewandt werden. Im Sinne von makellos kann eine artgerechte und gesunde Tierhaltung unterstützt werden).

Die Messiahs-Frage ist strittig. Natürlich hast du mit deiner Sicht aus christlicher Überzeugung absolut recht.

Wenn man aber über die Religionsfrage religionsübergreifend sinniert, muss man einwenden, dass das Judentum Jesus nicht als den Messiahs anerkennt und der Islam ihn als Prophet erkennt.

Gerade im Islam dürfte die Frage interessant sein. Denn er erkennt die Torah und das neue Testament als heilige Schriften an (der Quran ist dann quasi die überarbeitete, bessere und endgültige Version)... was sich da an Widersprüchen ergibt, wäre es wert herauszufinden und aufzulisten.

Antwort
von DerBuddha, 23

da der monotheismus auf das alte testament aufgebaut ist, dieses bei allen drei religionen zum glauben gehört, kann man es ganz einfach machen....:)

der grösste wiederspruch ist der im alten testament beschriebene gott selbst.........:

- er ist NICHT allwissend, denn er muss sich immer erst SELBST von jedem quark überzeugen, der ihm zu OHREN gekommen ist........

Darum will ich hinabfahren und sehen, ob sie alles getan haben nach dem Geschrei, das vor mich gekommen ist, oder ob's nicht so sei, damit ich's wisse.“ 1. Buch Mose 18/21

- er ist KEIN geistwesen, denn mit wem hätte sonst jakob gekämpft und WARUM braucht ein geistwesen edelhölzer, gold, silber, erstgeborene usw. als abgaben?

- er ist kein gott sondern der teufel selbst, denn genauso wird er dort beschrieben............ eifersüchtig, machtbessen, menschen beeinflussend, lügengeister verbreitend, selbst morden, aufruf zum völkermord, aufruf zur sklaverei usw...usw...........

es ist nun mal so, der im alten testament beschriebene "gott" ist der teufel selbst und JEDER kann das selbst herausfinden.......einfach mal ALLE eigenschaften auf ein blatt papier schreiben, die man einem teufel zuschreiben würde und dann auf einem anderen blatt papier alle eigenschaften aufschreiben, mit denen "gott" im alten testament beschrieben wird und nun mal beide blätter vergleichen.............aber vorher auf seinen stuhl setzen, sonst fällt man um...............*g*

das märchenbuch ist voll mit widersprüchen............:)


Antwort
von danhof, 38

Ich kann nur für den Christlichen Glauben sprechen.

Die Bibel versteht sich nicht als wissenschaftliches Referenzwerk, sondern stellt für uns Christen die Grundlage unseres Glaubens da.

Sie ist von Menschen geschrieben worden, wurde aber dabei von Gott inspiriert.

Ich persönlich habe noch keine Widersprüche gefunden. Da viel in Bildern gesprochen wird, ist natürlich auch ein gewisser Interpretationsspielraum möglich. Die Sprache selbst tut ein übriges. Denn es gibt Wörter, die gleich mehrere Bedeutungen haben.

Der Geist der Bibel, das was uns Gott damit sagen will, ist aber völlig klar und deutlich und zieht sich wie ein roter Faden durch Altes und Neues Testament.

Ob nun z.B. ein Wort zur Beschreibung der Erde darin mit "rund" oder "kreisförmig" oder "Scheibe" übersetzt wird, hat mit der eigentlichen Botschaft Jesu und des Christentums überhaupt nichts zu tun.

Man kann nun die Bibel lesen, sich mit anderen Christen austauschen, Predigten hören und Haus- und Bibelkreise besuchen. Ob man den Glauben annimmt oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

Wenig erfolgversprechend dürfte es aber sein, Christen angebliche Widersprüche oder Fehler in der Bibel aufzeigen zu wollen. Schließlich beschäftigen sich viele von uns häufig und intensiv mit der Exegese. Etwas ANDERES ist es natürlich, einzelne Verse oder Passagen einfach nicht zu verstehen. Das geht mir auch so. Das heißt aber wie gesagt nicht automatisch, dass es ein Fehler in der Bibel ist.

Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.

Antwort
von FlyingCarpet, 42

Sich hier vorgekautes erklären zu lassen, bringt Dir so gut wie nichts. Selbst lesen und analysieren hat einen viel größeren Lerneffekt.

Antwort
von arevo, 26

In den naturwissenschaftlichen Disziplinen sowie in der Mathematik können Widersprüche festgestellt werden, wenn eine aufgestellte These mit den gemessenen Werten oder vorgefundenen konkreten Dingen nicht übereinstimmt.

Eine Religion ist weder eine empirische noch eine experimentelle Wissenschaft, sondern besteht aus Glaubenssätzen , die imZeitverlauf von unterschiedlichen Menschen aufgestellt wurden.

Wenn im AT von Aug um Auge die Rede ist, also das Prinzip der Rache vorherrscht, im NT dagegen Jesus von Vergebung und Wange hinhalten spricht, so ist das kein Widerspruch in der Sache, sondern illustriert  nur den geistigen Fortschritt des Menschen im Zeitverlauf. Das Racheprinzip wurde vom Vergebungsprinzip abgelöst, was natürlich auch im Rechtsbewußtsein des Menschen ein Umdenken ausgelöst hat.

Was für mich tatsächlich einen Widerspruch  in vielen Religionen darstellt, wenn Religionen zum verlängerten Arm der weltlichen Macht werden.Wie es, z.B. im Christentum, seit dem Mittelalter bis ins 19.Jhdt der Fall war. Im Islam ist dieses Problem bis heute nicht gelöst und wird es wahrscheinlich in nächster Zeit auch nicht schaffen, aufgrund der Doppelnatur des Islams als Gesetzesreligion und gleichzeitig als politische Ideologie.


Antwort
von Jogi57L, 19

also prinzipiell denke ich, ist es schon mal ein grundlegender Widerspruch... wenn ein allmächtiger Gott....

Wesen erschafft... die den Zweck haben, ihm zu dienen.....

und damit abzuchecken, ob sie ins Paradies gelangen....

Zudem erschafft er extra eine immer brennende Hölle, nur um Menschen ewiglich zu quälen.... WEIL sie nicht an ihn geglaubt haben....

sorry... sowas hat für mich menschliche und krankhafte Züge....

Aber das war nicht Deine Frage....

Manchmal stoße ich auf Schriftstellen, wo ich meine, klare Widersprüche zu erkennen... und wenn ich es mir nicht aufschreibe... weiß ich es kurz danach NICHT mehr....

______________________________________________________________

Judentum:

WESHALB sucht sich der "gott".... speziell EIN Volk aus ??? ( Israeliten)... und grenzt somit selbst die anderen Völker aus ... ?

...die wären dann eigentlich "unschuldig", oder ?

sie könen ja nichts dafür, dass Gott sie nicht auserwählt hatte...

Zudem verhärtete "Gott" das Herz des Pharao, als dieser bereits das Volk Israel ziehen liess....

Das war eine vollkommen unnötige Aktion !!!!

____________________________________________________________

Christentum:

Trinität:

Der Vater ist größer als ich.....NT

und aus AT:

Du sollst keine anderen Götter außer mir haben....

______________________________________________________________

Islam:

Muslimische Männer dürfen u.a. auch Jüdinnen und Christinnen heiraten... nur die Kids müssen islamisch erzogen werden....und der ehefrau wird ihre eigene, freie Religionsausübung zu gestanden...

AHA !

WIE ? soll das gehen ?

Der Papa ist arbeiten... die Christin erzieht die Kids islamisch.... übt aber ihre Religion frei aus... und sagt ggf. zu den Kids:

"....ihr müsst beten... macht das mal... ich trinke solange Kaffee..."

ODER:

" Ihr kommt ins Paradies.... ich aber in die Hölle... das wird euch nichts ausmachen, weil es im Paradies nur gute Gefühle gibt....."

_____________________________________________________________

tut mir leid... das sind ja eher "Sinnbeispile".... so direkt mit "Sätzen/Aussagen".. die sich widersprechen... kann ich momentan nicht aufwarten.....

aber sicher fallen mir in den nächsten Tagen/Wochen welche ein... die ich Dir dann mitteilen würde....

Kommentar von Hooks ,


wenn ein allmächtiger Gott....

Wesen erschafft... die den Zweck haben, ihm zu dienen.....



Hier geht es schon los. Die Engel haben gedient, deswegen hat es keinen Menschen gebraucht. Gott aber wollte Liebe teilen, Gemeinschaft haben mit einem Wesen, das ihn wiederliebt. Freiwillig.



Kommentar von Jogi57L ,

jaaa... "freiwillig"... so ganz ohne Zwang.... und ohne die Anforderung:

"Wer meine Regeln einhält... kommt ins Paradies.... alle Anderen in die Hölle...."

Antwort
von SibTiger, 25

Beim lesen des Korans fallen einige Widersprüche auf. Das hat dann schon sehr viel mit Unlogik zu tun.

 So wird in Sure 16 Vers 67 der Wein als Gottesgabe gesehen. In Sure 4 Vers 43 wird von den "Gläubigen" verlangt, nicht betrunken zum Gebet zu kommen und in Sure 2 Vers 219 wird Wein den Muslimen grundsätzlich verboten. 

Dafür wird dann in der 47. Sure Vers 15 den Gläubigen Wein (in Form von Bächen) zugesagt.

Antwort
von wildcarts2, 14

Religion ist generell widersprüchlich, in sich selbst und gegenüber anderen. Muss sie auch sein, denn sonst wäre ihr Zweck verloren: Ein Volk/Eine Gruppe dazu führen, eine homogene Masse mit Elitedenken zu werden. Religion ist ein politisches Werkzeug, dass es der Regierung einfacher machen sollte das Volk zu regieren, indem sie eine einheitliche Moral und vor allem ein einheitliches Feindbild hatten.

Das Judentum war ein perfektes Beispiel dafür. Ilhre Regeln/Lehren hatten das Ziel, das Volk von allen anderen abzuschotten. As die Römer Juda eroberten zerbrach das Judentum und wurde von verschiedenen Gruppen weiter geführt. Als stärkste Gruppe sind die Pharisäer zu nennen, die den großteil der heutigen Juden ausmachen. Sie stehen in großem Widerspruch zum ursprünglichen Judentum, da sie die Schrift interpretieren und durch eigene ergänzt haben.

Das Christentum ist heute ebenfalls nicht mehr vorhanden. Es ist als Staatsreligion der Römer erfunden worden und nutzte als Basis die Bibel, um die römischen Lehren neu einzukleiden. Es bildeteten sich aber schnell weitere Richtungen und heute gibt es etliche Ableger, die sich gegenseitig widersprechen.

Der Islam wurde von Mohammed als eine Art "Best of" aus arabischer Tradition/Mythologie und Judentum und Christenum gebildet.

Deren Bücher sind allesamt extrem fehlerhaft, da sie zum größten Teil frei erfundene Geschichten enthalten. Der Koran enthält zwar einige historischer Ereignisse, zeigt die aber nur aus einseitiger Sichtweise und ergänzt sie mit Einzelheiten, die die Lehren Mohammeds transportieren sollten.

In der Bibel findest du z.B. einige Widersprüche was das Geburtsdatum Jesu betrifft. Die Ereignisse die sich zeitgleich zugetragen haben sollen, sind tatsächlich zwischen dem Jahr 4 und 9 v.u.Z. verteilt gewesen.

Im AT heisst es Gott erst gut, dass ein Mann mehrere Frauen hat, damit das Vokl größer wird, und später verurteilt er Polygamie. Viele Speisevorschriften widersprechen sich gegenseitig, weil u.a. die Tiere falsch und unterschiedlich klassifiziert werden.

Antwort
von oppenriederhaus, 67

schau doch einfach mal hier, wenn es Dich so sehr interessiert

https://www.google.de/search?sourceid=navclient&aq=hts&oq=&hl=de&...

Antwort
von Nadelwald75, 86

Hallo LuzifersBae2,

sieh dir mal ein Lesebuch des 8. Schuljahres an: Berichte, Erzählungen, Gedichte, Schilderungen, Erörterungen, Fabeln, Legenden, Dokumentationen.... usw.

Und dann vergleichst du mal ein Gedicht mit einem naturwissenschaftlichen Text. Da findest du eine Menge von Widersprüchen und von der Naturwissenschaft her unmöglichen Sätzen (... der Wald steht schwarz und schweiget...Die goldnen Sternlein prangen....) - also alles Märchen und gelogen!

So ähnlich ist das mit der Bibel etwa: in rund 1500 Jahren von vielen Verfassern in unterschiedlichsten Literaturgattungen entstandene Glaubensaussagen.

Da geht deine Fragestellung völlig an der Sache vorbei.

Antwort
von MarkusK1987, 41

Interessant für deine Überlegung dürfte sein, dass die Bibel das älteste Buch der Menschheit ist.
Was unterschiedliche Lehren angeht, gibt es bei einer Religionsanzahl im sechsstelligen Bereich auf der ganzen Welt unfassbar viele Unterschiede. DAS Christentum - kann man auch schwer so bezeichnen, da gibt es ja schon zwischen kath. und evang. schon beträchtliche Unterschiede.

Vielleicht mal als Grundlage der vielleicht bedeutsamste Unterschied. Die abrahamischen Religionen lehren, dass es einen allmächtigen Gott gibt, der Schöpfer. Wobei die Katholen da schon wieder eine Dreifaltigkeit draus machen. Hindus haben Millionen von Göttern und Buddhisten und Schintoisten kennen dieses Gottesbild, das uns aus der Bibel vertraut ist, so gar nicht.

Kommentar von Meatwad ,

Interessant für deine Überlegung dürfte sein, dass die Bibel das älteste Buch der Menschheit ist.

Wer hat dir das denn erzählt? Was für ein Unsinn.

Kommentar von elmotteck ,

die vielen Götter sind nur Umschreibungen für den Gott untergeordnete Prinzipien. Juden/Christentum : Am Anfang schuf GOTT... aus ihm entsteht Himmel Erde, Finsternis Abgrund Licht usw Griechische Götter:Am Anfang war das Chaos... aus ihm entsteht Uranos(Himmel) Gaia (Erde) Erebos (Finsterniss) Tartaros (Abgrund) Phanes (Licht) Ägypten: Am Anfang war ATUM aus ihm entsteht NUN (Himmel) Naunet (Erde) Kek (Finsternis) Keket (Abgrund) Re (Licht) Viele Götter aber alles im Grunde das selbe Konzept. Auch die Dreieinigkeit findet sich in jeder Religion wieder... aber das wäre nun zuviel Text.

Kommentar von elmotteck ,

Handy App keine Zeilen gelassen Mist... na nu auch egal sry

Kommentar von wildcarts2 ,

Die Dreineinigkeit findet man de facto nicht in jeder Religion. Sie ist eine rein Christliche Erfindung. Im Judentum und Islam wäre derartiges z.B. undenkbar!

DAS Christentum - kann man auch schwer so bezeichnen, da gibt es ja schon zwischen kath. und evang. schon beträchtliche Unterschiede.

DAS Christentum HEUTE ist keine Religion, sondern eine Gruppe vn Religionen, richtig! ABER: Das UR-Christentum ist die Römische Kirche, die sich in Orthodox und Katholisch gespalten hat. Möchte man DAS Christentum definieren, dann ist man am nähesten dran, wenn man die Katholische Kirche in ihren Anfängen betrachtet, zw. dem 4. und 6. Jahrhundert.

Die abrahamischen Religionen lehren, dass es einen allmächtigen Gott gibt, der Schöpfer. Wobei die Katholen da schon wieder eine Dreifaltigkeit draus machen.

Auch der Begriff "abrahamische Religionen" ist falsch. Denn es gab keinen Abraham auf den diese drei Religionen zurückzuführen wären.

Das Judentum ist auf einen Baals-Kult aus Kanaan, genauer gesagt aus Juda, zurückzuführen. Sie beteten den Baal JHWH an und formten ihn zum "alleinigen GOtt". Dies geschah im 6. Jhrdt . v.u.Z. in Babylon.

Das Christentum ist auf Kaiser Konstantin I, zurückzuführen, der 325 u.Z. verschiedene Sekten an einen Tisch setzte, um sich auf eine Lehre zu einigen, aus der dann das Christentum als Staatsreligion hervorging.

Und der Islam ist auf Mohammed zurückzuführen, der im 7. Jhrdt. ein "Best of" aus Christentum, Judentum und orientalichen Mythen schuf.

Kommentar von MarkusK1987 ,

Puh, da wurde einiges durcheinandergebracht.....

Also zum Ersten: Katholizismus und (Ur-)Christentum sind absolut zu trennen und haben wenig miteinander zu tun. 

Die Dreieinigkeit gibt es in vielen heidnischen Religionen, z.B. auch im alten Ägypten um 2000 v.Chr.. (https://de.wikipedia.org/wiki/Dreifaltigkeit#Au.C3.9Ferchristliche\_triadische\_...)

Konstantin wollte eine Einheitskirche und nicht mehr die religiösen Spaltungen innerhalb seines großen Reiches. Deswegen zwang er (die mussten solange beraten, bis sie Lösungen hatten, die dem Kaiser gefielen) die damaligen Würdenträger der Kirche, die verschiedenen Bräuche in eine allumfassende Religion zusammenzufassen. (https://www.jw.org/de/publikationen/zeitschriften/wp20091101/mythos-gott-ist-ein...[search_id]=2058f6d7-9bd8-4535-9914-b31128a53705&insight[search_result_index]=1)

Katholisch heißt allumfassend. Mit dem, was Jesus und die Apostel praktiziert haben, hatte das nicht mehr viel zu tun. Die Lehre der unsterblichen Seele und der Dreieinigkeit, das Papsttum und verschiedene Bräuche, wie Ostern, Allerheiligen uvm. waren falsche Lehren, die die Apostel zurückgewiesen hatten. (Kolosser 2:8)

 Das Judentum war bis zum Auftreten des Messias die wahre "abrahamische" Religion. (http://wol.jw.org/de/wol/d/r10/lp-x/2010202) Ab dem Messias war nicht nur Israel das auserwählte Volk, sondern alle Menschen, die Glauben an Jesus ausüben (nicht nur haben --> Johannes 3:16; Römer 10:4).

Antwort
von Rationales, 24

Alle großen Religionen sind schlimme Menschheitsplage und total falsch. Die Schlimmste ist natürlich der Islam wegen seinen immer noch aktuellen Gewaltaufrufen gegen Andersdenkende und seinen Aufrufen, alle Länder zu unterwerfen.

Der größte Widerspruch in allen Religionen ist, daß uns einerseits angeblich der große Gott riesig liebt (warum eigentlich????)

Anderseits uns auf die fürchterlichste Art auf ewig straft, wenn wir nicht so wollen wie er.

Andererseits er nicht den geringsten Mucks von sich gibt, wie wir denn wirklich leben sollten und er das ungeheurliche Wirrwarr von 1000 Religionen duldet, die alle sagen "wir sind die einzig Richtigen".

Und Andererseits greift dieser Gott-Hanswurst niemals erkennbar und positiv in die Weltgeschichte ein. Er beseitigt nicht mal die schlimmsten Menschheitsfeinde.

Aber von uns verlangt er angeblich kleinlichste Folgsamkeit. Den Moslem steckt er schon bei einem Ramadanbruch ins Höllenfeuer...

Antwort
von KaeteK, 11

Ich glaube nicht, dass du auch nur eins dieser Bücher ganz durchgelesen hast  und dennoch meinst du, Widersprüche entdeckt zu haben. Selbst wenn du sie durchgelesen hast, in meinem Fall die Bibel (AT und NT), so wirst du davon nicht viel verstehen, Vermutlich hast du das nur aus dem Netz und plapperst einfach nach. Man muß sich immer ein eigenes Bild machen, bevor man mitreden kann.

Da ich Christ bin und glauben, dass die Bibel absolut fehlerfrei ist, weil sie Gottes Wort ist, gibt es für mich keine Widersprüche und nach 30 Jahren Lesezeit, habe ich auch noch keine entdeckt.

https://www.bibelkommentare.de/?page=qa&category_id=86

Hier kannst du dir mal versuchen ein Bild zu machen. lg

Kommentar von LuzifersBae2 ,

WO habe ich behauptet dass ich ALLE Bücher gelesen habe???

Ich frage hier die "Wissenden", ob sie je Widersprüche in den Büchern entdeckt haben. btw interpretiert das jeder anders, dass was du für Nicht-Widersprüchlich hältst, hält der andere für einen großen Widerspruch. Ich wollte PERSÖNLICHE Meinungen hören, und nicht Unterstellungen, dass ich kein Wissen über solche Dinge besitzen würde.

Antwort
von reziprok26, 59

Wo ist der Gott, die Götter des Alten Testamentes geblieben ??

Waren der/die Gott/Götter des Alten Testamentes Aliens, d.h. Außerirdische welche den  den einfachen und ungebildeten Menschen (Neandertalern) Entwicklungshilfe geleistet und sich von den  Steinzeit Menschen, Tempel, Städte, Paläste, Pyramiden und Königsgräber u.a.m. bauen und sich als Götter verehren ließen

Die Urzeit Menschen wurden nach dem Ebenbild der AI. geschaffen und versklavt, an ihnen wurde experimentiert Riesen, Centaur u.a.m. bis  humanere Aliens diesem Einhalt geboten und mit der Sintflut eine Bereinigung vornahmen. Die AI werden sich erst wieder melden, wenn wir auch Raumfahrer sind und beobachten uns mit Ufos.

Das würde den rasanten Anfang, die vielen Götter und das plötzliche Ende dieser Epoche, das Alte Testament und die Ufos erklären

Kommentar von danhof ,

Ich persönlich kann da jetzt nicht ganz folgen...

Kommentar von DerBuddha ,

@reziprok26

egal was du rauchst, HÖR AUF damit............den so wie du alles schreibst, machst du diese theorie, die eigentlich keine schlechte theorie ist, lächerlich und unglaubwürdig.............:)

Antwort
von JensPeter, 5

Hallo LuzifersBae2, 

die Widersprüche sind so zahlreich wie der Sand am Meer.

Tatsächlich: Es gibt rund 10 000 christliche Glaubensgemeinschaften! Und jede sagt "Wir sind es, nur wir!"

Wenn Du einen großen Berg Falschgeld vor Dir hast und suchst nun den "echten Schein", was bringt es all die falschen Geldscheine miteinander zu vergleichen und zu prüfen, wo sie sich "widersprechen"?

Fakt ist: Unmöglich kann jeder Recht haben!

Daher mein Tipp: Verwende als Maßstab nicht das was "Religionen" lehren sonder da, was das Wort Gottes, das ist die Bibel, zu einem bestimmten Thema sagt. 

Die Bibel ist tatsächlich das "Wort Gottes", und dieser beschreibt darin, welche Form der Anbetung von IHM gefordert wird. 

Daher: Du wirst nicht umhin kommen zur Beantwortung Deiner Frage die Bibel besser kennen zu  lernen.

Tipp:

Google mal "Warum lohnt sich ein genauer Blick in die Bibel jw" oder "Was erwartet sie bei einem Bibelkurs jw"

Beste Grüße

JensPeter

Antwort
von gromio, 6

Dat mußt du schon selbst herausfinden, denn was für andere ein Widerspruch ist, muß für Dich lange keiner sein - und umgekehrt.

Hinzu kommt, dass vermeintliche Widersprüche bei genauer Betrachtung oft keine sind, z.B. weil man den Zusammenhang nicht gelesen hat oder weil man die falsche Übersetzung des jeweiligen heiligen Buches verwendet oder weil man es falsch versteht.

Da mußt du Dir schon selbst die Zeit nehmen, um derartige Widersprüche zu finden und zweifelsfrei als Widersprüche zu definieren.

Viel Erfolg.

cheerio

Antwort
von 2001HAL9000, 110

Dim Christentum widersprechen sich altes und neues Testament dauern. Allerdings liegt das daran dass früher alle (die Juden) nach dem alten Testament lebten und Jesus das reformiert hat.
Heilige Schriften sind immer Sammlungen von Kurzgeschichten und Meinungen, die sich oft widersprechen. Allerdings geht es darum eine Grundidee zu transportieren.
Wer sich einfach an Texte klammert versteht das Konzept nicht.
Verstehst Du was ich meine?

Kommentar von VeganeKlobrille ,

Kannst du mal ein paar aufzählen? Nur rein aus Interesse

Kommentar von 2001HAL9000 ,

Ein Motto aus dem Alten Testament war Rache "Auge um Auge, Zahn um Zahn"
Im neuen Testament sprach Jesus dauernd von Vergebung. Im Vater Unser (wichtigstes Gebet der Christen) heißt es "und führe uns nicht in Versuchung, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern"

Kommentar von Marko123srb ,

Das ist kein wiederspruch das ist ein neues gebot das die menschen halten sollen weil früher die menschen ein hartes herz hatten und sie nicht auf die liebe beruhen deswegn kam jesus mit der liebe :)

Kommentar von Hooks ,


Ein Motto aus dem Alten Testament war Rache "Auge um Auge, Zahn um Zahn"

Du hast überhaupt keine Ahnung, worum es hier geht.

2. Mose 21 im Zusammenhang:


22 Wenn
Männer sich streiten und eine schwangere Frau stoßen, so daß eine
Frühgeburt eintritt, aber sonst kein Schaden entsteht, so muß [dem
Schuldigen] eine Geldstrafe auferlegt werden, wie sie der Ehemann der
Frau festsetzt; und er soll sie auf richterliche Entscheidung hin geben.
23 Wenn aber ein Schaden entsteht, so sollst du geben: Leben um Leben,
24 Auge um Auge, Zahn um Zahn, Hand um Hand, Fuß um Fuß,
25 Brandmal um Brandmal, Wunde um Wunde, Beule um Beule.

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Mehr nicht. Hier ist eine Begrenzung gemeint, daß man sich eben nicht sinnlos kloppt, sondern nur im vorgegebenen Rahmen.



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