Frage von lateinchiller, 63

Wenn ich bei einer Spule die Richtung der Feldlinien weiß und weiß, wo der Plus und wo der Minuspol ist, wie kann ich dann bestimmen, wo der Nordpol und wo..?

..der Südpol ist ?

Antwort
von atoemlein, 24

Wenn du die Richtung der Feldlinien der Spule schon weisst, ist der Nordpol der Spule (des Elektromagneten also) auf jener Seite, wo die Feldlinien austreten/anfangen.

Die Antwort von Gwynbleidd ist somit verwirrend, du fragst ja nach dem Pol des Magneten und nicht nach dem magnetischen Nordpol der Erde (der im Süden ist).

https://de.wikipedia.org/wiki/Magnetismus

Die Stromrichtung bzw. der Wicklungssinn der Spule bestimmen ihrerseits die Richtung der Feldlinien.


Antwort
von JanRuRhe, 38

Hallo! Die Feldlinien laufen Kreisförmig um den Leiter herum. Deswegen gibt es keinen "Pol" - den gibt es nur da wo Feldlinien aufhören bzw. anfangen. Ansonsten ist es korrekt was die Leute schreiben - die Feldlinien haben eine Richtung und damit eine Polung.

Antwort
von Halswirbelstrom, 25

Die Feldlinien eines Magnetfeldes sind immer in sich geschlossen. Sie verlaufen im Innern einer vom Strom durchflossenen Zylinderspule vom Südpol zum Nordpol und außerhalb der Spule vom Nordpol zum Südpol. Die Polung der an den Spulenenden angelegten Spannung, die den Strom antreibt, hängt vom Richtungssinn der Drahtwindungen (Wicklungssinn) ab. Umschließt man die Spule mit der rechten Hand so, dass die Finger in die Richtung des Stromes im Draht der Spule zeigen, dann zeigt der Daumen der rechten Hand in die Richtung der magnetischen Feldlinien im Innern der Spule, also an das Ende der Spule mit dem magnetischen Nordpol. 

LG


Kommentar von Chefelektriker ,

Richtig, aber wie sieht es bei einem Permanetmagneten aus?

Kommentar von Halswirbelstrom ,

In einem Stabmagneten (Permanentmagnet) verlaufen die magnetischen Feldlinien wie im Innern einer vom Strom durchflossenen Zylinderspule, mit dem Unterschied, dass  z.B. dort im massiven Innern des Permanentmagneten die magnetische Flussdichte nicht mit einem Teslameter gemessen werden kann, wohl aber insbesondere an den Polenden wie auch in der Umgebung des Dauermagneten.  

Antwort
von dompfeifer, 7

Wenn Du die Richtung der Feldlinien weißt, also die Flussrichtung vom Südpol zum Nordpol in der Spulenachse, dann weißt Du ja schon, wo der Nordpol ist.

Wenn Du dagegen die Stromrichtung kennst, kannst Du die Polarität der Magnetspule nach der "Drei-Finger-Regel" oder "Korkenzieherregel" (siehe Wiki) ermitteln.

Antwort
von Gwynbleidd, 34

Norden ist immer dort, wo die Feldlinien "hinfließen". Es gibt da die sogenannte "Rechte-Faust-Regel". Wenn du einen Leiter hast, durch den Strom fließt, und du diesen Leiter mit der rechten Faust umschließt so dass der Daumen in die Richtung zeigt, in die der Strom fließt, dann zeigen dir die anderen vier Finger an, in welche Richtung die elektromagnetischen Feldlinien verlaufen. Und gleichzeitig zeigen die Finger auch den Nordpol an.

Kommentar von atoemlein ,

Anfangssatz ist etwas verwirrend (hinfliessen würde ja heissen, in den Magneten eintreten, und das ist falsch).

Kommentar von Gwynbleidd ,

Sorry, ich wüsste nicht, wie ich es besser formulieren könnte. Aber das was du daraus interpretiert hast meinte ich damit nicht.

Kommentar von atoemlein ,

Kein Problem, ich nehme an, der Fragesteller hat inzwischen verstanden.

Die Frage bezieht sich auf die Pole einer Spule, nicht auf einen einzelnen Leiter. Ein einzelner Leiter hat keinen Magnet- Pot.

Aber es stimmt schon, wenn sich viele Feldlinien in Fingerrichtung konzentrieren, dann entsteht dort ein Nordpol, weil die Feldlinien gemeinsam austreten (nicht "hineinfliessen").

Antwort
von Mani96, 15

generatorregel ist das glaub ich

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