Was würde passieren wenn man jegliche Art von Religion verbieten würde?
Wären dann nicht ein Grossteil der Probleme in der Welt schlicht "aus der Welt geschafft" ?

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Christian vom gutefrage.net-Support
Nein. Kennst du gläubige Christen oder Muslime in deiner Umgebung, die Kriminell sind? Bestimmt nicht, weil in beiden Religionen sowas auch verboten ist, und Gott sieht alles ;) Du spielst bestimmt auf Terroristen und Attentäter an. Das ist praktisch eine Perversion der Religion, dafür darfst du sie nicht beschuldigen^^ Terroristen finden immer Gründe, um Terror zu säen.

NEIN - Wenn die Welt aus Gold währe, würden sich die Menschen für eine Hand voll Dreck umbringen.

Als ich in der Psychiatrie gearbeitet habe, habe ich immer wieder Beobachtet, das die Menschen die an Gott geglaubt haben einen Wahnsinnigen halt hatten. Sie konnten ihr Schicksal viel einfacher ab nehmen. Das was ich immer wieder gehört habe war der Satz "Gott gibt mir keine Aufgabe die ich nicht bewältigen kann" Der glaube an sich schaft doch keine Gewalt. Zeige mir die Stelle wo in der Bibel, Koran oder ein anderes Buch zum Krieg aufgerufen wird. Das ist doch immer nur die Frage wie ich die Texte interpretiere. Benutze ich einen an sich guten Text für meine Zwecke, um Macht zu erringen? Oder versuche ich den eigentlichen Sinn zu hinterfragen...Nein ohne Glauben, wären wir eine arme Gesellschaft!
Maienblume am 10. April 2008 22:49 Kriegst mein Däumchen eben hier, für oben... aber das hier ist ja auch gut ;-)

Ist doch alles schon ausprobiert worden. Da wollen wir doch nicht noch mal mit angangen. Ich meine den Kommunismus. Aber dies wird hier auch gleich wieder vom Support gelöscht.
Wolpertinger am 10. April 2008 22:14 DH

Dann wird Religion durch Politik ersetzt und das Kind hat nur einen anderen Namen
strick4a am 10. April 2008 22:21 Genau, oder wie schon gehabt, das Gegenteil....DH...
Geht es um Religionen??? Oder geht es wie immer um Geld, Macht und Rohstoffe? Kriegsgründe müssten anders definiert werden, aber mehr Frieden ??? L.G.
Wolpertinger am 10. April 2008 22:21 DH, sehe ich auch so. Wenn man hinter die Kulissen schaut gehen die heutigen Kriege doch eigentlich alle nur um die Verteilung von Rohstoffe...alle anderen Gründe sind vorgeschoben und dienen der Meinungsmache.

Man kann Menschen nicht verbieten eine Meinung zu haben oder sich mit Fragen zu beschäftigen, die über das rein Materielle hinausgehen. Wo zieht man dann die Grenze zwischen Philosophie, Weltanschauung, Religion? Der dogmatische Materialismus kann auch als Religion bezeichnet werden. Übrigens wurden viele Kriege, die zwar im Namen der Religion geführt wurden, im Grunde nur aus rein materiellen Gründen, wie Macht und Geld geführt. Eine Unterdrückung der Religionen, die vielen Menschen wesentliche ethische Werte vermitteln, würde noch mehr zum Verfall der Gesellschaft beitragen und man würde damit nur Öl ins Feuer gießen. Im Übrigen wäre es ein Verstoss gegen die Menschenrechte. Religionsfreiheit ist eines der Grundrechte eines jeden Menschen.
Maienblume am 10. April 2008 22:46 Klasse Antwort! DH.

in tibet wollten die chinesen seit jahrzehnten religion verbieten, aber so etwas gelingt einfach nicht, gott sei dank.
deine fragestellung sieht so aus, als hättest du noch keine religion aus der nähe kennengelernt. so scheint dir religions-ausübung und religions-verbot einfach ganz beliebig handhabbar. aber das ist ziemlich weltfremd.
ich würde ein alternatives leben basierend auf fakten vorziehen.
Patron am 11. April 2008 16:25 deine antwort beinhaltet die aussage, dass die erlebte realität von spiritualität kein faktum sei. 2000 jahre christliches abendland ist dann auch nur ein schlechter witz, alles blödsinn, oder was?
wenn man religion und glauben und spiritualität immer nur unter der platten devise "glauben heißt nicht wissen" denkt, dann zeigt man nur, dass man noch keine ahnung davon hat, womit sich religiöse menschen überhaupt beschäftigen.

religionen sind die speziellen möglichkeiten des menschen, sich selbst, die eigene existenz und die existenz alles anderen um ihn her durch die existenz eines oder mehrerer götter zu erklären und zu begreifen. und so lange es menschen gibt, so lange wird der mensch versuchen, sich selbst und seine umwelt zu begreifen. und so lange wird es auch immer differenzen in den anschauungsweisen der menschen geben. da ist nix mit verbieten.
Wolpertinger am 10. April 2008 22:18 Genau nicht zuletzt biete Religion die Möglichkeit sich in einem Kontext zu verstehen und zu begreifen. Schöne Antwort DH

Das wäre eine Katastrophe!! Und Gottseidank haben wir hier eine Religionsfreiheit!!! Ich würde ganz andere Sachen verbieten!!!
>> Was wäre wenn man Religion abschaffen würde?
Machen wir den Praxistest:
Phase 1: Theoretischer Vergleich
Was wäre, wenn man (ich hoffe niemand will das), das Amt des Bundeskanzlers oder das des Bundespräsidenten abschaffen würde? - Wäre dann alles besser? Was wäre, wenn man außerdem z. B. die Polizei abschaffen würde, oder Sozialarbeiter - gäbe es dann keine Gewalt mehr?
Du gehst davon aus, dass der Mensch an sich gut sei. Nun, er tut auch Gutes. Aber im Grunde unseres Herzens haben wir Menschen allerlei Böses. Und wenn wir die Gelegenheit haben, es auszuleben, uns niemand beobachtet und keine sofortigen Nachteile zu sehen sind, merkt man das auch. Manchmal sogar schon früher.
Also: Das Amt des Kanzlers abzuschaffen würde am Menschen selber auch nix ändern.
Phase 2: Praxistest
Die Religion wurde schon längst abgeschafft: in der DDR, in der UdSSR, in China und inweiteren Gebieten.
Ergebnis 1: Gott wurde abgeschafft, es lebe die Religion. -> Der christliche Glaube war in der DDR nicht gern gesehen, die Konfirmation folglich auch nicht. Stattdessen gab es jetzt aber die Jugendweihe. Na bravo! Religiös ist das auch. Auch wenn man nun den Gott des Atheismus hatte. Die Partei in China betet nicht Gott an. Aber sie zelebriert sich selber. Sie stellen ihr Größe, Schönheit, Stärke, Macht, Erfolge usw. zur Schau. Bei den Olympischen Spielen wurde ein chinesische Läufer hochumjubelt, der eigentlich vor den Augen der ganzen Welt Gold holen sollte, und für den schon ein glamouröser Schlitten zur Ausfahrt aus dem Stadion bereitgestellt war. Dem Läufer riss die Achillessehne (was ich für ihn selber sehr bedauere) - und ganz China war betrübt. Wen sieht die chinesiche Führung als quasi-göttlich an? Sich selbst und ihr Land. Richtung Süden, gen Tibet, wird derzeit eine ehrgeizige Bahntrasse gebaut. Ein Prestigeprojekt. In den vereisten Hochebenen brauchen die Arbeiter regelmäßig Sauerstoffflaschen. - Wie viele Bauarbeiter sind bis jetzt für die Bautrasse ums Leben gekommen? Ich meine, beim ersten Teilstück bzw. Anlauf seien es x-tausend Kamele und 3000 Menschen gewesen? Oder weniger? Ich hab die Zahlen nicht mehr im Kopf. Aber es waren eine ganze Menge. Glaubt die Chinesische Führung an Gott? Nein. Aber trotzdem opfert sie Menschen! für ihr Prestige. (Und Gott hat Menschenopfer sogar verboten.)
Deutschland: Früher hatten wir Halbgötter in weiß. Jetzt verehren wir mit Fängesängen die Fußballspieler. Religion? Ach, i wo! Oder gibts da doch Ähnlichkeiten.
Viele meinen, sie kämem ohne Gott aus - aber die gleichen Leute kommen mitunter nicht ohne "kraftspendende" Budda-Figuren aus.
Kurz und Gott: Wenn du den Glauben an Gott abschaffst, macht sich eine Ersatzreligion breit. Riten, Feiern, Zelibrieren, sogar Opfer. Das heißt dann nicht unbedingt Religion, sodern einfach Fußballfieber (muss nicht unbedingt schlecht sein ;-) - kann aber zur Ersatzreligion werden), oder Prestigeobjekt, Machbarkeitswahn, Jugendweihe, Selbstbeweihräucherung usw.
Also du gewinnst nix damit. Der Mensch braucht einfach etwas religiöses. Eigentlich braucht er Gott, den Vater von Jeus, selber. Weil der Mensch von Jesus geschaffen wurde. Irgendwie weiß oder fühlt der Mensch: Da is noch wat. Da fehlt mir wat. Wenn er Glück hat, trifft er auf Jesus und findet damit die Verbindung zu Gott. Wenn er das Glück nicht hat, sucht er sich eine Ersatzreligion.
> Wären dann nicht ein Grossteil der Probleme in der Welt schlicht "aus der Welt geschafft" ?
Glaube ich kaum. Siehe, wie oben erwähnt: China. Wie sieht das mit Menschenrechten, Arbeitslagern, dem Bahntrassenprojekt, usw. aus? Nun kann man der chinesischen Führung bestimmt nicht unterstellen, dass sie - nach herkömmlicher Definition - besonders religiös sei. Aber damit sind die Probleme nicht aus der Welt geschafft - es sind vielleicht neue Probleme geschaffen.
UdSSR: Der Kommunismus war auch atheistisch. Dass das zu weniger Problemen führte, kann man bezweifeln. Jedenfalls scheint ein Teil der russischen Seele ob des hohen Wodka-Kosums auch nicht glücklicher zu sein als der Rest der Welt. Und Letten, Polen, und Georgier erinnern sich gerade wieder an die Dinge, die das atheistische Russland früher tat.
Du kannst deine Frage auch ganz einfach anhand der Wortbedeutung beantworten:
Gott abschaffen = atheistisch. Die wörtliche Übersetzung für atheistisch ist: gottlos.Und gottlos steht normalerweise nicht für etwas gutes, sondern eher für ruchlos usw.
Bitte nicht missverstehen! Es gibt viele Atheisten, die sich genauso gut oder vielleicht besser verhalten als manche religiöse Menschen.
Wenn man um Gott weiß und ihm gehört, dann weiß man (meistens, hoffentlich usw.) auch darum, dass man vor ihm für alles, was man tut, Rede und Antwort stehen muss. Durch die Verantwortung gegenüber Gott (die jeder Mensch hat), überlegt man sich normalerweise schon zweimal, was man tut (besonders, wenn man böses plant). Daher sollte das Böse tendenziell eher vermieden werden. Zudem segnet Gott gerne (abe nicht automatisch), wenn sich die Leute oder ein ganzes Volk an ihn hält. Das fördert häufig das Zusammenleben, die Wirtschaft usw., wirkt sich also positiv aus.
Wenn du also den Glauben an Gott abschaffst, nimmst du Pi mal Daumen 1.) die Hemmschwelle zum Bösen eher weg, weil die Menschen nicht merh wissen, dass sie sich vor Gott verantworten müssen. 2.) Und das Gute, das Gott häufig tut, wenn man sich an ihn hält, enthältst du dem Volk auch vor.
Wenn du also den Glauben an Gott abschaffst, schneidest du dich mehr oder weniger ins eigene Fleisch.
Und eine Ersatzreligion (s. erster Teil der Antwort) wird dann stattdessen automatisch aufkommen.
gefragt von Hoodlum am 10.04.2008 um 22:05 Uhr Was würde passieren wenn man jegliche Art von Religion verbieten würde?
Wären dann nicht ein Grossteil der Probleme in der Welt schlicht "aus der Welt geschafft" ?
vielen menschen wäre auch die hoffnung und der sinn im leben genommen

Religionen kann man nicht abschaffen, denn Menschen werden immer Erklärungen für Unererklärliches verlagen und da helfen Religionen dabei. ... immer vorausgesetzt, Du versteht unter "Religion" den Glauben. Denn ich bin der Meinung: Kirchen (die Organisationen) könnte man abschaffen, Glauben aber nicht.
und an was glaubt man wenn man auf die Welt kommt und einem niemand sagt woran man glauben soll?
Oha! Viele gute Antworten!!! Danke! endlich mal ein paar meinungen dazu!
ich kenne muslime die sogar kiffen.
bin der meinung das beste wenn wir alle einfach an eins glauben würden und es nicht so aufgeteilt wäre. nämlich die zukunft der menschlichen rasse.
zeit mit sich selbst zerbomben kann man JAHRE verschwenden. führen wird das aber zu nichts.
@ regideur was hätten wir dann für probleme??? RBMannheim du hast wohl recht.
Ohne Religion hätten wir wohl einfach nur andere Probleme die genauso beschissen wären....
Wolpertinger am 10. April 2008 22:16 Aber die Grundzüge aller Religionen sind doch realtiv gleich, jedenfalls für mich. Es geht darum verantwortungsbewusst zu Leben.
jop. das stimmt auch, ist alles schlussendlich die selbe sülze! führt zu nichts als anpassung!
selbstständig verantwortungsbewusst der gesellschaft gegenüber und auch sich selbst gilt es zu leben!
ferdl am 27. September 2008 00:57 Wenn wir im Paradies wären wo alle selbständig und verantwortungsbewusst handeln, dann bräuchten wir keine Religion. Ein schöner Traum, den ich Dir nur ungern zerstöre aber wach auf. Psychologische Experimente belegen zweifelsfrei, dass 2/3 aller Menschen so unselbständig und unverantwortlich handeln, dass sie in harmlosen Situationen schon einen Mord begehen würden.

Verbieten ist wenig sinnvoll. Die interessantere Frage wäre aber: was wäre, wenn die Widerlegungen der Religionen auch in den Köpfen der Gläubigen Fuß fassen würde? Ja, dann wären auf einen Schlag ein Haufen Probleme gelöst. Aber das Problem ist, dass eine Generation von Nochgläubigen ins Verderben stürzen würden. Erst die nachfolgende, aufgeklärte Generation würde logische Prinzipien nutzen, um ihrem Leben einen Sinn zu geben. Der gerne einfliessende Spruch, dass man ohne Religion kein Wertesystem hat, würde dann endlich widerlegt werden. Man denke hierbei an die Theorien der evoluitonären Ethik, wie sie zum Beispiel Dawkins vertritt. Ethische Grundkonzepte, wie "Du sollst dein Gegenüber nicht töten" oder "Schlaf nicht mit deinen Nachkommen" sind Konzepte, die auf Evolution basieren (ein Clan vor 10000 Jahren hat so der Inzucht vorgebeugt und überlebte im Gegenzug zu anderen Stämmen). Wenn die Menschheit aufhören würde an ein immanentes, strafendes, spannendes, beeinflussendes Wesen zu glauben, würde endlich die Vernunft die Basis allen Denkens bilden. Aber das wird leider nie passieren. Ist der Zirkus noch so klein, einer muss der August sein. In diesem Sinne wird es immer Gläubige geben, die gegen rationale Argumente (wie zum Beispiel die Einsicht, dass ein höchstes Wesen in allen Religionen gleich sein müsste und es daher sinnfrei ist, sich andauernd niederzuknüppeln) naja...erschreckend immun sind.
ferdl am 27. September 2008 00:46 Religion oder die Existenz Gottes kann man nicht widerlegen mit den Mitteln der Menschen. An so eine Widerlegung zu glauben ist auch nichts anderes als an ein kirchliches Dogma zu glauben. Genauso wie die Religion bei anderen kann das für Dich der Strohhalm sein, an den Du Dich klammerst.
Und die von allen geliebten, religiösen Feiertage wären auch aus der Welt geschafft!
Die Wirtschaft würde es freuen!
ok. schade für diejenigen die lange ausschlafen. aber ich kann bei dem ganzen stress in der welt sowieso nicht gut schlafen. also völlig latte ;)
Das ist denke ich ein bisschen einfach gedacht. Und vor allem: WER soll denn die Religion verbieten? Alle Staaten?

Ich denke mal es wird heimlich weitergemacht und die probleme sind dann auch weiterhin da! Und versuche mal die Religion zu verbieten, da kommst Du nicht weit!

Pro: Weniger Kriege, weniger Konflikte, weniger Fanatisten
Contra: Viele Menschen ziehen Kraft und Hoffnung für ihr Leben aus ihrer Religion. Die Gebote, bzw die Geschichten zu guten und bösen Taten und den daraus entstehenden Konsequenzen sind eigentlich auch ganz sinnvoll.. Können aber meiner Meinung nach durchaus durchs normale Gesetz und halt durch Märchen, Fabeln etc ersetzt werden ;)
UND beim Contra sowieso wichtig: bin sehr für den Paragraphen im Grundgesetz der die freie Entfaltung der eigenen Persönlichkeit sicherstellt, kurz gesagt; gegens "verbieten" von Religionen wär ich sowieso
Wolpertinger am 10. April 2008 22:12 weniger Fanatiker? Was ist mit den ganzen kommunistischen Diktatoren?
Miauze am 10. April 2008 22:13 WENIGER.
ich habe nicht gesagt, dass alle Fanatiker verschwinden ;)
Wolpertinger am 10. April 2008 22:15 Legen diese Religiösen Fanatiker, die Bibel oder den Koran nicht einfach nur falsch aus?
Miauze am 10. April 2008 22:23 Gibt es denn ein richtig oder falsch,wenn man etwas auslegt? (das soll jetzt um gotteswillen nicht heißen, dass ich religiösen fanatismus in irgendeiner Form gutheiße!) Mit religiösen Fanatikern meinte ich in meinem Falle jetzt eigentlich weniger die, die dem Christentum oder dem Islam anhängen, da gibt es natürlich auch Fanatiker, aber ich dachte doch eher an gewisse Sekten.
Wolpertinger am 10. April 2008 22:27 OK, ich für mich würde die Auslegung von Religion oder Glauben dann als falsch beschreiben, wenn sie dazu dient andere Menschen zu manipulieren, unter Druck zu setzen...so wie es viele Sekten machen, oder wenn Sie dazu genutzt wird einen Krieg an zu zetteln oder Menschen zu unterdrücken.
Miauze am 10. April 2008 22:30 das kann ich voll und ganz so unterschreiben ;)
Maienblume am 10. April 2008 22:48 Dann wird Religion "mißbraucht". Wolpi, ich tät Dir jetzt gerne einen Daumen geben...
Dann wären wir auf dem Weg chinesische Verhältnisse zu manifestieren.

Religionen kann man nicht verbieten. Siehe Polen während der sozialistischen Phase, in der Religion nicht existierte - katholischer gings nimmer.....

Relligion war schon immer nur eine Rechtfertigung für das krasse handeln mancher menschen. Wenn es sie nicht mehr gäbe würden sie sich an der Politik oder ähnlichem auslassen.
Nö, denn für die meisten Menschen ist deren Religion der eigentliche Sinn des Lebens.
dass ist das schlimme!
das soviele leute RELIGION zum SINN ihres lebens gemacht haben! jegliche "wichtigen" sachen werden einfach vergessen, es gilt nur noch das der religion entsprechende buch.... TRAURIG!!!!!!!!!!!!!

Dafür würdest du eine Menge neue Probleme schaffen. Der Mensch ist so gestrickt, dass er etwas braucht, an dem er sich festhalten kann. Meiner Meinung nach nimmt die Welt z.Zt. einen solchen Verlauf, weil es kaum noch etwas gibt, woran die Menschen glauben. Da fehlt der Halt.

Probleme entstehen nicht (in erster Linie) durch Religionen, sondern Religionen entstehen durch "Probleme" - im weitesten Sinn.
Warum "erschafft" sich ein immanentes denkendes Wesen ein transzendetes Gegenüber? Weil nur so die Kontingenzerfahrungen (Tod, unnötiges Leid, "Hiob-Erfahrungen") sinngebend in die Lebenserfahrungen eingebunden werden können.
Oft werden Religionen als Kontingenzbewältigungsmöglichkeit angesehen - allerdings gibt es auch Forscher (Michael Schramm z.B.), die Religion erst als Kontingenzeröffnung ansehen: Erst die Religion schafft die Probleme, die durch sie gelöst werden können. Der These stehe ich allerdings sehr kritisch gegenüber.

Dann würden eine Menge Gläubige in den Untergrund gehen.
Buchfink am 24. Juni 2009 00:39 Viel Spaß da unten.
daddysdearest am 24. Juni 2009 09:39 Herzlichen Dank für diese überaus konstruktive Anmerkung.
Buchfink am 24. Juni 2009 09:42 "Well, i do my very best."
http://www1.ndr.de/unterhaltung/dinnerforone/dinnerforone4_v-gallery.jpg
daddysdearest am 24. Juni 2009 10:37 :-)))
Buchfink am 24. Juni 2009 10:38 ;-)

Nein, sondern nur wenn alle (aber auch wirklich alle) nach der Bibel leben würden, dann gäbe es keine Probleme mehr.

Menschen sind gewohnt, sich da Probleme zu schaffen, wo bisher keine waren! Wären die Religionen weg, würde sich was anderes finden, über das man streiten, wegen dem man Kriege führen kann!

Im Prinzip kein Problem. Dann müßte man nur andere Lebensrichtlinien weisen und Anker für die "Unsicheren" auslegen. Nichts anderes tun Religionen! Es wäre ideal, wenn es dann ohne Bedingungen und Druck ablaufen würde, sondern völlig ohne Gegenrechnung erfolgen könnte... Ich bin eigentlich immer noch versucht, an das Gute und die Intelligenz der intellektuellen Minderheit zu glauben. :))
ja, so geht es mir eigentlich auch.
ich denke mir, irgendwann müssen sie es doch raffen! SO geht es nicht. dieses gekeile um diese religion oder diese! viel wichtiger ist alle resourcen und alles richtig aufzuteilen (ja, richtig, klingt schon wieder kommunistisch, aber wir sind auch nicht mehr als ne kleine landkarte wie in C&C2 Red Alert! was kommt nach kommunismus?)

Religion kannst Du nicht abschaffen. Es sei den, Du würdest religiöse Menschen abschaffen.
Es sind ja Menschen, die glauben. Und das viele in ihre Glauben eine Organisation unterstützen, ist doch deren Sache.
Du kannst die Unterstützung für Religionen abschaffen und den Staat strikt atheistisch machen. Trotzdem waren in der DDR lt. den beiden Amtskirchen 7 Millionen Menschen religiös. Ob die für die Zahl Herrn Krenz engagiert haben, sei dahin gestellt. Es gab nicht weniger Christen in dem einen Teil Deutschlands als im anderen Teil. (in Proportion zur jeweiligen Bevölkerung)

Thema religion (zeitgeist) bei youtube schaun macht alles etwas anders ne sehr gute doku

Es wäre dann leider Neid, Gier und Ähnliches hier weiter herrschen.
dickes dickes DH
man möge mir erklären was ein DH ist!
::edit
ok habs verstanden.... narf
Perversion ist ein guter Hinweis. Man kann schließlich auch nicht den Geschlechtverkehr verbieten, um vor Vergewaltigung zu schützen.