Ist Gott allmächtig?

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27 Antworten

Ich weiß, dass ich nichts weiß. Er ist allmächtig und ist es nicht. Das Problem liegt im Wort "alles". Es muss jeweils definiert werden. Das ist auch in der Quantorenlogik so.

Als letzte Ursache des "Alls" ist Gott "all"-mächtig. 

Das Unmögliche dagegen ist nicht einmal wirklich denkbar, geschweige denn schaffbar. Auch Gott kann nicht einen Menschen schaffen mit auch nur einem Funken von freiem Willen und zugleich vorherbestimmen oder auch nur wissen, wie er entscheiden wird, denn das ist unmöglich. Dann wäre der Mensch überhaupt nicht frei. Das Wort "allmächtig" ist nur im Zusammenhang mit "Schöpfer" angemessen.

Gott ist weder männlich noch weiblich. Er ist kein geschlechtliches Wesen. "Gott" ist männlich, die "letzte Ursache" ist weiblich - das sind doch nur grammatische Geschlechter. Gott ist sowohl weiblich wie  männlich - insofern er in unserer Psyche vorhanden ist, hat er beiderlei Geschlecht. Ob Du "er" oder "sie" sagst, ist egal -"es" klingt abwertend.

Als Heiliger Geist kann Gott in unserer Psyche wirken. Satan (oder Ariman) kann es auch. Aber nur dort. Die Hölle gibt es nicht, es denn in unserer eigenen Psyche. Die Hölle,das sind wir.

Die wichtigste Funktion, die Gott in der Psyche des Menschen haben kann, ist es, dass er uns unsere "Sünden" vergibt. Menschen bilden sich ein Ich-Ideal. Dazu sind sie wie durch einen Fluch verurteilt. Sie sind zur Freiheit verurteilt (Sartre), nämlich der, sich ein Ich-Ideal zu wählen.

Aber dann menschelt es: Sie vermögen es nicht, ihr Dasein dem Ideal anzupassen. Dann kommt das Übermächtige Über-Ich als verinnerlichter Richter und verurteilt. Um psychisch zu überleben und nicht vor die Hunde zu gehen, braucht der Mensch eine Instanz, die ihm vergibt.

So denke Dir Gott. So hat Jesus ihn gepredigt. Dafür wurde er gekreuzigt. 

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Ist Gott der Allmächtig?

Wenn Gott das Universum erschaffen hat, dann muss er das wohl in Bezug auf das Universum sein, findest Du nicht?

Er (warum nicht Sie?) erschuf das Universum, 

Jesus wird als Sohn Gottes bezeichnet. Er selbst sprach immer wieder vom Vater und bei der Taufe und Verklärung Jesu sprach laut der Bibel eine Stimme, welche den Wohlgefallen über den Sohn zum Ausdruck brachte.

Was die Vergangenheit angeht, so ist diese nicht mehr veränderbar, es sei denn, man kann in die Vergangenheit reisen - was heute wissenschaftlich und technisch zumindest noch nicht möglich ist - wobei man dann mit der Vergangenheit auch die davon ausgehende Zukunft verändert. Was in der Trilogie "Zurück in die Zukunft" recht gut veranschaulicht wird.

Gott mag in die Zukunft schauen können, aber dann sieht er viele mögliche Entwicklungen für die Zukunft, aber er kann wegen der Entscheidungsfreiheit der von ihm geschaffenen Wesen trotzdem nicht wissen, welche von den vielen möglichen Entwicklungen stattfinden wird. Auch das wird in der eben erwähnten Filmtrilogie angedeutet (wenn auch nicht in Bezug auf Gott, aber durchaus in Bezug auf die Entscheidungsfreiheit) und ebenso bei "Men in Black 3".

Allwissenheit bedeutet nicht zwangsläufig, dass man weiß, welche Möglichkeit eintritt, sondern Allwissenheit ist bereits, wenn man alle Möglichkeiten kennt, und nur letzteres ist mit Entscheidungsfreiheit vereinbar, denn wenn ersteres der Fall wäre, wären wir alle nur Marionetten. Und Allmacht ist noch einmal etwas ganz anderes als Allwissenheit.

Was das Leid in der Welt angeht, so geschieht dies durch Unrecht unter den Menschen. Diejenigen, die leiden, sind die Seligpreisungen eine Verheißung für das Leben nach dem Tod. Für diejenigen, die Unrecht begehen, ist eine entsprechende Konsequenz im Leben nach dem Tod aufgezeigt. Wenn man nun an Gott glauben will, sollte man darin konsequent sein, und sowohl die Verheißungen, als auch die Warnungen berücksichtigen, denn alles andere wäre schon in der Betrachtung unfair. Entweder glaubt man also an Gott und an die Verheißungen für das Leben nach dem Tod oder man glaubt nichts von alledem und kann daher auch keinem Gott etwas vorwerfen, weil man ohnehin nicht daran glaubt.

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Toll, dass du an Religion interessiert bist! Ich beantworte deine Fragen aus katholischer Sicht:

Gott ist allmächtig. Das wir "er" sagen und nicht " sie" hat keine besonderen Gründen, Gott ist weder männlich, nicht weiblich.

Gott weiß alles, er hat alles geschaffen - weil Liebe ist und Freude hat an seiner Schöpfung. 

Gott hat uns einen freien Willen gegeben. Wie das mit seiner Allwissenheit genau zusammenhängt übersteigt das menschliche Verständnis.

Kriege und Katastrophen entsprechen nicht den Plan Gottes. Genauso nicht, dass was in unserem Leben unangenehm läuft. 

Wir dürfen uns an Gott wenden - weil wir Menschen sind, von ihm dazu erschaffen, mit ihm und mit anderen Menschen Gemeinschaft haben zu dürfen. 

Bei Gott ist es nicht "schlimm", sondern wunderschön.

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...Gott ist allmächtig

Ich würde ihn eher als relativ allmächtig definieren!

Der Unterschied: wenn es jenen Gott gibt, dann ist der biblische Widerspruch zwischen "Freiem Willen" und daß Gott "die Zukunft kennt" nur zu lösen, indem der Zufall zugelassen bleibt - dafür spricht auch die Unbestimmbarkeit der Quantenwelt.

Das schließt nicht aus, daß Gott das alles genauso geschaffen haben könnte, aber damit hat er seine Macht selber ein klein wenig beschränkt...

...Kriege und Katastrophen sind ... Gottes Plan

Böser Gott!

Ich hatte mal was zur Selektion geschrieben, finde das aber nicht, also in Kürze: Fleischfresser (u. Allesfresser) haben bezüglich der Intelligenz-entwicklung einen Selektionsvorteil gegenüber Pflanzenfressern: Sie müssen intelligenter sein, oder sie würden verhungern!

Allgemein bedeutet das, daß eine intelligente Spezies von Räubern abstammt (so wie wir Menschen). Unsere räuberische Vergangenheit reicht Millionen Jahre zurück, während unsere zivilisatorische Phase nur wenige Jahrtausende alt ist - wir haben nur eine dünne Schale darübergepackt, aber friedlich sind wir deshalb noch lange nicht!

Damit beziehe ich mich nicht auf Kriege, sondern ganz allgemein auf das Aggressionspotential jedes Einzelnen. Es bringt nämlich auch im Berufsleben Vorteile, wenn man sich durchsetzt. Da wir zugleich soziale Wesen sind darf das nur nicht so offensichtlich sein wie bei einem Tiger.

Wenn es also jenen relativ allmächtigen Gott gibt, dann wußte er natürlich um solche Zusammenhänge. Könnte auch sein, daß er es gut mit uns meint, indem er eine gewisse Aggressivität förderte - Kriege sind dann zwar negative Ausraster, aber über die Jahrtausende betrachtet...

Himmel und Hölle?

Wenn man im Himmel auf einer Wolke sitzend tagein tagaus Hallelujah jodeln muß, während es in der Hölle Feten gibt, dann würde mir die Wahl auch nicht schwer fallen - Mist! Mein pseudotheologisches Mäntelchen bekommt Risse...

Mir stellt sich die Frage, ob meine Willenserklärung reicht, oder muß ich erst eine Reihe Straftaten begehen, damit ich nicht im Himmel schmoren muß?

Gruß

PS: nach biblischer "Überlieferung" war Luzifer mal ein Erzengel.

Gab vielleicht mal einen Tagesbefehl Gottes: "He, Luzi! Die Menschen verhalten sich in letzter Zeit komisch! Mach dich mal auf die Socken und sorg' dort für ein bischen Rabatz!"

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Also der Gott dem das Attribut "Allmächtigkeit" unterstellt wird, ist der Gott des Christentums und wohl auch des Islams. Reden wir also über diesen "Gott". Ich bezweifle stark, dass Jesus selbst Gott als allmächtig bezeichnet hat. Allerdings hat Jesus ja auch von "meinem Vater im Himmel" gesprochen. Dabei kann es sich doch wohl auch "nur" um eine so hohe Wesenheit (oder Intelligenz, oder Machteinnheit) handeln, die zwar für die Menschheit und diesen Planeten ursächlich ist, aber beileibe nicht für das ganze Universum, bzw. das Absolute und also auch nicht über den absoluten Naturgesetzen steht, von dem er als ein "Gott" auch nur ein Teil ist. Die Lösung für diese Frage liegt wirklich in der Art wie wir Gott definieren. Gott als eine Person, wie mächtig und unverstellbar auch immer, kann unmöglich allmächtig sein. Denn Allmacht beinhaltet auch das Aufheben von Naturgesetzen. Und das würde bedeuten, dass sich "Gott" selbst aufhebt, da "Gott" absolut betrachtet reines Gesetz ist. Das Gesetz ist ewig gerecht, für alle gleich und ohne Anfang und Ende. Aber nicht allmächtig. Gott als das Absolute dehnt sich aus und wird Materie, dann entwickelt es sich vom Chaos zur Ordnung und dann wieder zurück zum reinen Geist. Vereinfacht gesagt. Vorherbesimmt ist da wohl der ganze Ablauf an sich, aber jedes Menschen Einzelschicksal liegt sehr wohl in den Händen jedes Individuums! Jeder kann sich entscheiden, ob er z.B. heute jemanden umbringt (krass gesagt) oder sich überwindet in seinen Abhängigkeiten und Anhaftungen.

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Grüß Dich RafikaBeach!


Da wäre zuerst zu fragen, was man unter Gott zu verstehen habe.

Wenn man sich "ihn" persönlich denkt, dann hört oder liest man immer nur was von ihm, gesehen hat ihn keiner. Und hören tut man es von anderen Menschen, wie er angeblich sei. Das ist reine Glaubenssache, aber vernunftgemäß kann schon gesagt werden, das er so nicht existieren kann. Er soll allgütig, allwissend und allmächtig sein. 

Ist er allwissend, dann weiß er über die Zerstörung seiner eigenen Schöpfung, schon vor dem Schöpfungsakt.

Ist er allgütig (das ist mehr als nur gütig zu sein), dann lässt er die Zerstörung zu und nimmt es hin.

Ist er allmächtig, dann hätte er die Macht seine eigene Schöpfung zu beschützen und hat Schuld an der Zerstörung und dem Leid, weil er es nicht tut, oder Gott existiert nicht.

Eine solche Person als Gott kann es nicht geben, es sei denn, sie ist eine Erfindung des Menschen. Dann aber ist es ein Fantasieprodukt zur Erklärung der Welt. Und den Satan gibt es auch nicht. Wo käme der denn auch her? Gott hat angeblich die Welt erschaffen, dann müsste er den auch erschaffen haben. Einen Nebengott kann es wohl nach christlicher Auffassung nicht geben. Das ist alles widersprüchlich.

Sehe ich aber Gott als ES, als Geheimnis des Seins, als Urgrund (der letzte Grund warum etwas ist und nicht nichts), das Eine in Allem , wo alles aus Einem ist oder das Unnennbare oder noch besser das Schöpferische Prinzip, welches wir nur als Gefühl von Ergriffenheit im Beobachten allen Werdens, allen Wandels und Vergehens und auch in der Schönheit der Welt erleben können, dann kann man sagen, Gott existiert. Allerdings wohl nur so.

Denn das Zerstörerische, bzw. das Destruktive sowie das Konstruktive oder auch das Schöpferische sind dann wohl die zwei Seiten derselben Medaille, nämlich Gott. Und das Problem der Theodizee löst sich in Luft auf (siehe oben drüber in Kursivschrift). Das haben nur alle diejenigen, die an Gott als Person glauben. 

Beide Beschreibungen dürfen aber nicht den Anspruch für sich erheben, die letzte Wahrheit zu sein. Ein Geheimnis ist eben deshalb ein Geheimnis, weil man nichts absolutes darüber weiß.

Was bleibt dann? 

Ich möchte sagen, das nach der Vernunft Gott (als ES) als Geheimnis des Seins zu sehen, am wahrscheinlichsten ist. Ich kann das Göttliche nur an seinen Auswirkungen erleben und von ihnen ergriffen werden. das aber ist ein religiöses Gefühl.

Herzlichen Gruß

Rüdiger


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Gott hat die Menschen und Dschinn erschaffen, damit sie ihn anbeten:

"Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur darum erschaffen, damit sie Mir dienen (sollen)."

adh-Dhāriyāt 51:56

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Gott ist eine Erfundung. Du musst dem Autor fragen, ob die fiktive Person "Gott" in dem biblischen Märchen "allmächtig" ist

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"Du irrst, weil du die Schrift nicht kennst".

Richtig ist, dass Gott alles erschaffen hat. Dem Menschen, den Er nach "Seinem Bild" geschaffen hat, gab Er aber Gelegenheit, sich für Ihn zu entscheiden, und das geht nur durch freie Wahl (1.Mose 2,17).

Wiewohl zeigt Er aber dem Mensch, welches der richtige Weg ist (1.Mose 2,16).

Wenn Gott weiß, wie der Mensch sich entscheidet, so deshalb, weil Er die Zukunft sieht, da Er nicht "zeitgebunden" ist (Hebr.13,8).

Die Kriege sind nicht Gottes Machwerk, die werden von Satan, dem "Gott dieser Welt" (2.Kor.4,4) verursacht (Offb.16,16; 17,2-5.14).

Wenn wir uns an Gott wenden, bekommen wir Schutz vor allem (Ps.18,3).

Nur: in den Himmel kommen auch wir nicht (Joh.3,13).

Und wenn du "Gottes Liebe", der Seinen Sohn für unsere Schuld opferte, mit Satan gleichstellst (Offb.12,9), hast du irgendwann (in Gottes Reich) ein "Problem" (Offb.22,14-15)...

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Kommentar von SchakKlusoh
09.06.2016, 22:09

Es gibt Schriften, die sagen was anderes.

Wer nur ein Buch kennt, dem kann man alles erzählen.

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An Religion bin ich sehr interessiert und würde gerne wissen. wie ich das  am besten verstehen soll.

Du willst wissen, wie Du das am besten verstehen sollst? Indem Du darüber nachdenkst und zu eigenen Erkenntnissen kommst...

Der biblische Gott ist allmächtig,

Soweit hast Du also schon erkannt - gut ;-)

Aber das sollen der jüdische und der islamische Gott ebenso sein. Könnte es sein, dass sie im Grunde genommen alle denselben Gott meinen?

Er (warum nicht sie?)

Warum nicht 'Es'? Aber solange Du Gott als Person / Mensch betrachtest, wirst Du Deine Schwierigkeiten damit haben werden...

kennt die Zukunft

Jetzt kommt die Antwort, die Dich verwirren könnte: Nein!

Er weiß alles, da er alle macht hat.

Wie geschrieben: Nein, Gott weiß nicht alles. Und Allmacht schließt nicht Allwissen mit ein - das ist ein Irrttum und Trugschluss...

Er hat auch einen Plan für die Menschheit.

Nicht für die Menschheit, sondern mkit der Menschheit. Gott hatte einen Plan mit der Erschaffung der Menschheit gehabt.

Alle Kriege und Katastrophen sind geplant und passieren durch Gottes Plan.

Wiederum falsch! Kriege waren und sind Ergebnisse menschlichen Handelns und Tun. Aus freien Stücken und Entscheidungen...

Warum sollte ich mich an Gott wenden, wenn sowieso schon alles, was ich tun werde, geplant ist?

Die Frage musst Du schon selbst beantworten.

Gegenfrage: Wie kopmmst Du darauf, dass Du eine Wahl zwischen Zuwendung oder Abwendung haben könntest, wenn doch nach Deinen Aussagen Gott alles im Plan hat und alles steuert; so auch Dich?

Was soll ich im Himmel bei Gott, welcher ja unendlich mal schlimmer ist als der Satan?

Wenn Gott für all das Schlimme verantwortlich sein soll, was soll dann ncoh ein Satsn bzw. für was hat Satan dann noch eine Existenz-Berechtigung, da Gott doch dann schon alles alleine regelt?

Gruß Fantho

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gott ist weder allmächtig noch allwissend.

-die macht hat er mit der gegenkraft ahriman geteilt

-die weisheit hat er mit der gegenkraft luzifer geteilt

-aber die liebe hat er behalten

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Immer wenn jemand fragt warum Gott so viel schlimmes und böses zuläßt bekommt er von den Religionen gesagt: Er will uns prüfen!

Nu überleg mal. Ein Schöpfer der unfehlbar und allmächtig ist, braucht der eine Qualitätskontrolle?

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Sehr gute Fragen an die fundamental Christen hier :-) aber sie haben eh für alles sich eine fadenscheinige Erklärung parat Gelegt um ihr Leben zu bestätigen. Bohr ruhig rum.

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Kommentar von RafikaBeach
05.03.2016, 19:23

Würde mich mal interessieren mit welchem Nonsense man sein Weltbild gegen diese Frage retten kann...

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Was soll ich im Himmel bei Gott, welcher ja unendlich 
mal schlimmer ist als der Satan?

Gut, dann bist du in der Hölle ja gut aufgehoben.
Welches Problem hast du wirklich ? Spreche es doch  an, denn das

Bin sehr an Religion interessiert und würde gerne 
wissen wie ich das am besten verstehen soll,

glaube ich dir

so

nicht.

Du hast schon Anderen hier auf ähnliche Fragen selbst geantwortet, welche du jetzt gestellt hast. Du suchst Argumente gegen Religion und Gottesglauben, kommst aber nicht so recht voran. Da haust du irgendwas raus, was dir gerade so durch den Kopf rauscht. Das beeindruckt nicht im Geringsten.

Im Gegenteil !!

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Kommentar von RafikaBeach
05.03.2016, 19:31

Hast du auch eine Antwort auf meine Frage, wie ich das jetzt am besten verstehen soll? :)

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Gott ist ein Geistwesen und weder Mann noch Frau. Der Sohn Gottes hat menschliche Natur als Mann angenommen und vom Vater im Himmel gesprochen. Deshalb sprechen wir von Gott nicht als Frau, obwohl er alle mütterlichen und väterlichen Eigenschaften in sich vereint.

Wir können die Gedanken und Pläne des unendlichen Gottes als begrenzte Wesen nicht erfassen und deshalb sind solche Fragen letztlich nicht ohne weitere Fragen zu beantworten.

Gott hat uns aus reiner Güte erschaffen, weil wir teilhaben sollen an seiner ewigen Herrlichkeit. Wie das sein wird, werden wir erst nach dem Tod begreifen, wo alle Fragen in Erkennen übergehen. Gott schafft auch heute noch, er ist der ewig Schaffende.

Gott hat den Menschen mit freiem Willen gewollt und erschaffen, dass Er unsere Handlungen voraussieht, hebt unseren freien Willen nicht auf.  Ansonsten wäre Sünde gar nicht möglich und seit dem Sündenfall keine Unordnung in die Schöpfung gekommen. Gott kann man auch ablehnen und dadurch kam und besteht das Böse in der Welt. Das personifizierte Böse gab es schon vor Erschaffung der Welt, als sich ein Teil der Engel gegen Gott entschied und damit zum Widersacher Gottes und Verführer der Menschen wurde. Gott ist die vollkommene Güte und Schönheit, Ekstase der Liebe, Satan dagegen existiert vom Gotteshass, dessen "Glück" darin besteht, gegen Gott zu arbeiten.

Du verwechselst den Willen Gottes mit Seinem Wissen. Unheil passiert nicht, weil Gott es will, aber weil es passiert, weiß Er es. Er wird durch sein Vorauswissen den freien Willen der Menschen nicht aufheben und auch nicht die Eigenständigkeit der Welt, die den Menschen  gegeben wurde.

Du meinst, dass durch Allwissen Gottes jedes Gebet unnütz wäre und alle Handlungen vorausgeplant wären. Das ist nicht so. Gott hat zwar mit jedem Menschen einen guten Plan, aber er verwirklicht ihn nicht ohne Mitwirkung des Menschen. "Der dich ohne dich erschaffen hat, will dich nicht ohne dich erlösen" sagt der Hl. Augustinus. Wir haben Spielraum, auch die Pläne Gottes zu durchkreuzen. Wäre das nicht so, würde niemand sündigen können, verloren gehen können und Himmel wäre dann eine Zwangsbeglückung. Gott will unser ewiges Heil, er lenkt unsere Herzen, aber Er zwingt nicht.

Die Ewigkeit kennt keine Zeiten, Gott ist nur Gegenwart. Die Erschaffung der Welt und das Ende der Welt sind für ihn ein Augenblick ewiger Gegenwart. Deshalb sind Gebete in diese Gegenwart Gottes hineingenommen und werden erhört.Er hört dich und erhört dich - und weiß das Beste für dich,um es dir zu geben.

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Kommentar von vonGizycki
05.03.2016, 20:48

An Raubkatze45

Was Du so alles darüber weißt, was Gott will. Du solltest Dich einreihen lassen unter die biblischen Propheten der Bibel und verkündest Gottes Wort, das Du von ihm empfangen hast. Gott hat zu Dir gesprochen offenbar. Und somit soll Deine Verkündigung wahr sein. Diese Logik erschließt sich mir überhaupt nicht!

Tse, tse,tse - sowas aber auch!

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Kommentar von 666Phoenix
06.03.2016, 11:01

raubkatze

Wir können die Gedanken und Pläne des unendlichen Gottes als begrenzte Wesen nicht erfassen und deshalb sind solche Fragen letztlich nicht ohne weitere Fragen zu beantworten.

Und trotzdem versuchen hier beständig Christen, "Bibelkenner" usw. diesen Gott zu interpretieren!

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gott ist/war weder allmächtig noch allwissend.......das sollte man beim lesen der märchenschriften selber schnell herausgefunden haben, denn es gibt viele hinweise dafür......z.b. dass er sich immer selbst von jedem blödsinn überzeugen musste, der zu ihm gedrungen ist........wäre er also allwissend, wüsste er es schon und müsste sich nicht selbst davon überzeugen..............

die ganzen dinge im alten testament zeigen zudem, dass der dort beschriebene gott körperlich war und ein kriegsverbrecher, also absolut nichts mit dem gott zu tun hätte, an die gläubigen heute glauben.....

da sich jeder mensch selbst mit der entstehungsgeschichte der religionen und götter beschäftigen kann und dabei auch erkennt, dass die religionen und götter nur erfindungen von menschen sind, ist die frage damit beantwortet...........*fg*

ach ja, der gott im alten testament ist selbst der teufel............schau mal nach, aber vorher die rosarote glaubensbrille abnehmen......:)

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Das ist alles Auslegungssache und eine Sache muss man noch beachten: Die Bibel wurde Tausende von Jahren nur mündlich weiter gegeben und dann erst aufgeschrieben, dort kamen viele Veränderungen, Sachen kamen dazu und wurden weggelassen! Die Bibel wurde auch in mehrere Sprachen übersetzt, nimm dir mal eine Bibel stelle, übersetze diese ins Englische und dann wieder ins Deutsche, ca. 5 mal... Da kommen kleine aber feine Veränderungen!

Beispiel: Die "Heilige" Jungfrau Maria, vielleicht war sie ja keine Jungfrau sondern eine Junge Frau (?!)

Also Allmächtig war vielleicht nicht so gemeint... (?!)

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Die Bibel beschreibt im 1. Buch Mose, dass die ersten Menschen am Anfang im Garten Eden in quasi paradiesischen Zuständen gelebt haben. Sie hatten aber schon die Freiheit, die wir heute auch haben: Mit oder ohne Gott leben zu wollen. Irgendwann haben sie sich dazu entschieden, ihr eigenes Ding zu machen und ohne Gott leben zu wollen (bzw. sie wollten sein wie Gott). Auch wenn das nicht ganz einfach zu verstehen ist und durchaus viele Fragen bleiben, aber alles Negative und Böse wie Tod, Krankheit, Schmerz, Leid usw. war das Ergebnis dieser Entscheidung und gewollten Trennung von Gott.

Trotzdem hat Gott die Menschen nicht verlassen, obwohl das vielleicht verdient gewesen wäre. Er hat einen Rettungsanker ausgeworfen, dass sie Menschen, die an ihn glauben, wieder zu ihm finden können. Dafür ist Jesus Christus am Kreuz gestorben, dass die, die an ihn glauben und um Vergebung ihrer Sünden bitten, erlöst werden und das ewige Leben geschenkt bekommen. Wenn man überlegt, dass das Leben nach dem Tod ewig und für immer dauert, sind vielleicht die negativen Dinge, die wir hier erleben, nicht mehr ganz so schlimm (wenn natürlich noch schlimm genug). Aber auch hier zwingt Gott wieder niemanden: Jeder kann entscheiden, ob er nach dem Tod bei Gott sein möchte oder nicht...

Zur Frage, warum Gott Leid zulässt, finde ich auch die Argumentation des folgenden Artikelns sehr interessant: http://www.jesus.ch/lebenshilfe/krankheitsbilder/103989-warum_laesst_gott_das_leid_zu.html

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Christentum, Judentum und İslam...

İn diesen Religionen kannst du Gott kennen lernen. Was dir am leichtesten, logischsten fâllt. Dann wende dich diesem Weg.

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NEIN, er ist NICHT allmächtig! Gottes Spielraum ist sehr begrenzt, wobei er sich das selber zuzuschreiben hat - man sieht doch, dass er kaum bis gar nicht eingreifen kann.

Gott kann sich nicht über die Naturwissenschaften hinwegsetzen - alles was er irgendwann einmal festgelegt hat, daran muß er sich halten.

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