Frage von ClowdyStorm, 146

Warum lässt Gott zu das unschuldige Menschen und Tieren leiden?

Wenn zum Beispiel Kinder in ärmeren Ländern sterben, weil sie verhungern oder in einem Krieg, warum greift Gott nicht an und beschützt sie nicht vor dem Elend?

Warum lässt er zu, das auch Wehrlose Tiere leiden? Warum greift er da auch nicht an? Massentierhaltung, Tierquälerei usw.

Warum tut er nichts dagegen, wenn er der allmächtige ist?

Antwort
von kami1a, 81

Hallo! Das beschäftigt zu Recht alle Menschen die an Gott glauben. Und leider sind ja Kriege und Massentierhaltung inzwischen fast normal geworden.

Ich wünsche Dir ein gutes und schönes Wochenende.

Expertenantwort
von Buckykater, Community-Experte für Tiere, 124

Das ist nicht so einfach zu sagen. An Massentierhaltung zb sind wir Verbraucher zum größten Teil selbst mit beteiligt und auch Schuld wenn auch nicht direkt. Wenn wir immer nur das billigste Fleisch wollen bleibt so was nicht aus. Ob es nun einen Gott gibt oder nicht oder ob man an ihn glaubt. Alles auf Gott zu schieben ist für mich zu einfach. Auch an Hunger müsste eigentlich kein Mensch der Welt sterben wenn wir hier nicht so wählerisch und verschwenderisch mit Nahrung wären. Allein von dem was wir so alles in den Müll schmeißen könnten alle Menschen der Welt zwei bis dreimal ernährt werden. Man muss erst mal bei sich selbst anfangen zb nicht so viele Lebensmittel entsorgen zb nur wenn eine Banane etwas dunkel ist der Apfel einen winzigen Fleck hat Das MHD einen Tag abgelaufen ist obwohl das Produkt noch gut ist oder eine Gurke nicht ganz gerade ist.  Einen gewissen freien Willen hat der Mensch nun einmal. Massentierhaltung ist von Menschen für Menschen gemacht weil die meisten Verbraucher eben immer nur auf das Geld schauen. Bei Kriegen wegen der Religion ist es wahrscheinlich noch schwieriger zu beantworten. Aber eigentlich sind auch Religionen eine Erfindung der Menschen. Warum Gott zulässt daß in seinem Namen Menschen leiden kann ich nicht sagen sollte es einen Gott geben. Aber der Mensch hat nun mal auch einen freien Willen und kann entscheiden auch wenn diese Entscheidungen oft nicht nachvollziehbar oder tragbar sind.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube nicht, dass Religion eine Erfindung ist. Schließlich stehen in der Bibel erfüllte Prophezeihungen und Menschen berichten davon, dass Jesus sie gesund gemacht hat. Dafür gibt es keine wissenschaftliche Erklärung. Die Berichte findest du im Internet.
Weitere Gründe, warum ich an Gott glaube findest du auf meinem Profil.

Antwort
von DottorePsycho, 70

Gott mischt sich nie ein. NIE NIE NIE.

Er lässt uns tun, was immer wir tun, damit wir daran wachsen und lernen können. Jedes Leid und jedes Elend ist letztlich einfach nur das, was da passiert. Dass das etwas Schlechtes ist oder ein sog. Leiden, ist die Interpretation/Bedeutung, die wir Menschen hier hinzufügen.

Wenn also beispielsweise ein neugeborenes Kind stirbt, neigen wir dazu, nach dem Sinn zu fragen. Vermutlich war dieses Kind dann dazu da, das geistige Wachstum der Angehörigen anzustoßen.

Wenn Dein Leben nicht so läuft, wie Du denkst, dass es laufen sollte, dann ziehe mal in Betracht, dass Du etwas lernen sollst. Du bist perfekt so wie Du bist. Und immer stehst Du auf der Schwelle zum nächsten Entwicklungsschritt. Dafür hast Du diese sterbliche Hülle bekommen, denn die reine Seele ohne Körper könnte diese ganzen Einschränkungen des irdischen Lebens nicht erfahren und sich so nicht weiterentwickeln.

Drum hadere nicht! Wachse!

P.S.: Könnte auch zu Deiner aktuellen Frage "Vergeben, verzeihen ...." passen.

Antwort
von Hardware02, 101

Hierauf gibt es unterschiedliche Antworten. Eine davon ist: Gott hat den Menschen einen freien Willen gegeben. Wenn er aber jetzt bei jedem einzelnen Mord (zum Beispiel) eingreift, dann ist es mit dem freien Willen des Menschen ja nicht mehr weit her. 

Eine andere Erklärung ist die Wiedergeburt. Wenn jemand in einem Leben etwas Schlechtes gemacht hat, dann muss er in einem anderen Leben so etwas am eigenen Leib erfahren. Nicht als Strafe, sondern um wirklich (= nicht nur mit dem Verstand, sondern auch mit der Seele) zu begreifen, was er damals angerichtet hat. 

Aus diesem Grund bin ich mir z.B. ziemlich sicher, dass der Copilot von Germanwings in einem seiner nächsten Leben einen geliebten Menschen durch einen Mord oder einen schrecklichen Unfall verlieren wird.

Und der Angehörige, von dem ich spreche? Was hat der verbrochen, dass ihm so etwas passiert? Nun ja, vielleicht hat er selbst einmal in einem vergangenen Leben jemanden ermordet und macht nun diese Erfahrung aus der anderen Perspektive. Oder er hat sich für ein "Hilfsleben" entschieden, d.h. er kommt als Kind zur Welt, hat selbst nichts Böses getan, hat aber trotzdem diesen tödlichen Unfall, eben um dieser anderen Seele zu helfen. 

Weiß nicht, ob das jetzt für dich Sinn macht. Und vermutlich wird diese Antwort sowieso entweder gelöscht oder in der Luft zerrissen. Kann man nichts machen.

Du kannst ja mal ein Buch von Ursula Demarmels oder Michael Newton lesen. Die erklären recht gut, wie man sich das mit der Wiedergeburt vorstellen kann.

P.S. Der wissenschaftliche Begriff für deine Frage heißt "Theodizee-Frage". Kannst ja mal googeln.

Kommentar von apophis ,

Aus diesem Grund bin ich mir z.B. ziemlich sicher, dass der Copilot von Germanwings in einem seiner nächsten Leben einen geliebten Menschen durch einen Mord oder einen schrecklichen Unfall verlieren wird.

Und der Angehörige, von dem ich spreche? Was hat der verbrochen, dass ihm so etwas passiert? Nun ja, vielleicht hat er selbst einmal in einem vergangenen Leben jemanden ermordet und macht nun diese Erfahrung aus der anderen Perspektive.

Guter Ansatz aber meiner Meinung nach viel zu oberflächlich und zu "menschlich" gedacht. Dass menschliches Unrecht mit menschlichen Unrecht "bestraft" werden müsse. Dass allgemein alles in Gut und Schlecht unterschieden wird.

Oder mit der Wiedergeburt, wenn Du Dich als das siehst, was Du bist - und zwar die Seele und nicht der Mensch - dann gibt es so gesehen auch keine Wiedergeburt.

Kommentar von KaeteK ,

Das ist eine unglaubliche Irrlehre..:-)

Antwort
von apophis, 142

Erstmal ist Gott kein alter Mann mit Bart, der über den Wolken wohnt.
Zudem ist Leid und Schmerz von den Menschen definiert, das Menschliche sagt, dass soetwas schlecht ist. Bzw. allgemein, dass Schlechtes schlecht und Gutes gut ist. Nicht das Göttliche.

Wenn Du das mit Religion in Verbindung bringen willst, vielleicht den Christentum, dann hast Du Adam und Eva als Beispiel.
Die haben von der Frucht der Erkenntnis gegessen und der Menschheit den Unterschied zwischen Gut und Böse gebracht.
Der Gott aus der Bibel hat diesen Makel nicht.

Und tot sind sie am Ende alle, egal ob gelitten oder glücklich.

Weiterhin kannst Du auch dar Karma hinzuziehen, so muss ein bestimmtes Gleichgewicht herrschen. Für die Menschen wird das oft als Gleichgewicht zwischen Gut und Schlecht definiert.

Nur mal kurz angekratzt, da das Thema zu umfangreich ist, ist die Sichtweise Seelen. Voraussetzung, um das nachvollziehen zu können, ist die Offenheit zu akzeptieren, dass Du als Mensch kein "Mensch mit einer Seele" bist, sondern eine "Seele mit einem Menschen". Du bist die Seele, nicht der Mensch.
Über das menschliche Dasein hinaus muss/möchte die Seele Erfahrungen sammeln, alles mögliche an Erfahrungen. Auch hier würde man als Mensch zwischen Gut und Schlecht unterscheiden, die Seele sieht es allerdings nur als Erfahrung.
Wird also eine bestimmte Erfahrung "benötigt", so verläuft das Leben als Mensch (oder anderen Lebewesens) entsprechend.
Darunter fallen dann auch Erfahrungen die ein Lebens als verhungerndes Kind beinhalten.

Antwort
von sunandrain05, 146

erstmal denke ich muss man so ehrlich zu sein und zugeben, dass es oftmals wir selbst - also die Menschen - die den größten Schaden verursachen. Ob jetzt durch aus Egoismus und Gier geführte Kriege, Tierquälerei in Laboren und und und ..die Liste ist lang.

Das Ding ist.. deine Frage ist ..wieso lässt Gott das zu? Wenn er gut ist, wieso er lässt dann zB zu, das Menschen sich gegenseitig so ein Leid zufügen?

Erstmal muss man erkennen ..wenn wir das *nicht* könnten, also wenn wir wie Engel wären, die *nur* Gutes tun könnten- hätten wir dann noch einen freien Willen? Nein, nicht wirklich. Der freie Wille des Menschen ist also ein Geschenk - und gleichzeitig auch eine Verantwortung.

Aber ..das ist jetzt nur sehr sehr verkürzt erklärt.. hier, der Typ in diesem Video ..wow ich finde er erklärt das sehr gut! Was für eine Weisheit dahinter stecken könnte, warum schlechtes existiert bzw. warum Gott das zulässt.

Schau's dir mal an (bis zum schluss am besten), denke das könntest du ganz spannend/intressant finden!

Liebe Grüße:)

Kommentar von atzef ,

Äh...welche göttliche Weißheit steckt bitteschön darin, kleine Kinder an unheilbaren Krakheite erkranken zu lassen? Oder darin, zuzulassen, dass Menschen wegen irgendeines Rassenwahns industriemäßig abgeschlachtet werden? Da klingt deine "göttliche Weißheit" eher nach einem perfiden "Ätschibätsch - selber schuld - hättet mal nur ordetlicher glauben und gottgefälliger leben sollen!" :-/

Kommentar von 0815Interessent ,

Mal abgesehen davon, dass sich diese Problematik nicht so leicht erklären lässt (nicht umsonst ist Theodizee ein eigenständiges und großes Thema in der Theologie), können wir uns nicht anmaßen, Gottes Willen zu verstehen, Gott ist schließlich nicht mit unserem Verstand zu erfassen.

Dazu verursachen wir das meiste Leid auch selbst, sei es durch Krieg oder durch die ungleich Verteilung der Güter. Wir haben einen freien Willen und damit auch eine große Verantwortung, das können wir nicht auf Gott abwälzen.

Kommentar von sunandrain05 ,

frage ..stimmst du mir darin zu, dass wenn wir nicht auch schlechtes tun könnten, wenn es die Möglichkeit nicht gäbe wir irgendwie nicht mehr wirklich einen freien Willen hätten?

Was den Rest angeht ..ich kann das nicht so gut und umfassend erklären. Deswegen hab ich ja den Link gepostet ^^ Der Mann erklärt das viel besser als ich. wenns dich intressiert ..schaus dir an, dann würdest du sehen, dass deine Aussage "Ätschibätsch" nicht auf das zutrifft, was ich sagen wollte..

Antwort
von Undsonstso, 124

Entweder es interessiert ihn nicht, er ist verhindert oder aber , er ist nicht existent.

Ich bin für Drittens.

Antwort
von stoffband, 131

Nur durch Leiden entwickelt sich die Seele! Wenn es eine immer nur gut gehen würde würde man irgendwann vor lauter Größenwahnsinn platzen.

Kommentar von ClowdyStorm ,

aber manche Menschen kommen erst gar nicht soweit. Sie haben eben nicht die Chance ihre Seele zu entwickeln.

Kommentar von apophis ,

Die Seele Verpufft doch nicht, wenn der Mensch stirbt. Es ist eine Form der Energie und Energie kann nicht zerfallen.

Antwort
von Omnivore08, 56

Wenn zum Beispiel Kinder in ärmeren Ländern sterben, weil sie verhungern

Weil das politische, wirtschaftliche und klimatische Gründe hat. Gott existiert nicht. Das Leben in armen Ländern können NUR Menschen verändern, niemals eine ausgedachte Märchenfigur!

Warum lässt er zu, das auch Wehrlose Tiere leiden?

Weil Gott nicht existiert. Tiere müssen nun mal getötet werden für die Landwirtschaft. Humus baut auf tote Organismen (pflanzlich wie tierisch (vor allem Würmer)) auf. Schnecken müssen vergiftet werden, damit sie nicht das Blattgrün wegfressen. Genauso wie Insekten. Diese müssen genauso vergiftet werden, sonst hättest DU nichts zu essen.

Wenn Gott wirklich existieren WÜRDE, dann hätte er Schnecken und Insekten erst gar nicht geschaffen. Für die landwirtschaft ist das eine reinste Plage. Da sieht man mal, dass dieser nichtexistierende Gott wohl doch nicht allwissend ist, da das jedes kleine Kind vorraus hätte ahnen können.

Massentierhaltung

Definition von Massentierhaltung? Ab wieviel Tiere? Wieviel GV? Wieviel GV/ha?

Und was hat bitteschön eine bestimmte Masse an Tieren mit Tierwohl oder Tiergesundheit zu tun?

Ist ein Ameisenhaufen auch Massentierhaltung?

Tierquälerei usw.

Weil Gott nicht existiert. Und Menschen, wie auch Tiere quälen andere Tiere. Das kannst du nicht verhindern. Das ist der Lauf der NATUR, den man akzeptieren MUSS!

Warum tut er nichts dagegen, wenn er der allmächtige ist?

Weil er eine erfundene Person ist, niedergeschrieben in einem Märchenbuch. Zudem ist er unsichtbar, nichtswissend und nichtmächtig. Daher kann dieser ominöse Gott auch nichts tun. Man könnte genauso fragen, warum nichts der Weihnachtsmann und die Zahnfee dagegen tut.

Kommentar von ClowdyStorm ,

danke für die Antwort. Ich kann wirklich nichts dafür, nicht falsch verstehen, aber ich mag deine Antworten nicht. Sie kommen, zumindest für mich, etwas ignorant rüber. Wie du die Dingen siehst finde ich für mich persönlich, sehr kalt. Ich gehe davon aus das du nicht hier bist um Freunde zu finden oder zucken in den Po mancher leute zu pusten. Ich bin aber nur Ehrlich.

Tiere scheinen für dich keine Bedeutung zu haben, es sei denn sie werden zu Steaks oder eine schöne Lederjacke verarbeitet. Ich habe respekt vor dem Leben, auch von dem eines Tieres, da sie auch Gefühle haben und so wie wir Menschen, empfinden können, sei es Angst, Wut und sonst so was es alles gibt. Das Tiere für die Landwirtschaft getötet werden MÜSSEN, sehe ich als falsch. Der Mensch hat sich dazu entschieden sie zu töten.

Was ich auch überhaupt nicht verstehen kann ist, wenn man sagt das der Mensch auch zu den Tieren gehört, dann kommen ganz viele und sagen dass das nicht stimmt, aber wenn es um den Fleischkonsum geht, dann vergleicht sich der Mensch mit den Tieren. Der unterschied beim Fleischverzehr liegt daran, das wenn ein Tier ein anderes Tier tötet, dann nur weil es hunger hat, also er braucht es wirklich zum Überleben. Wenn aber ein Mensch ein Tier tötet, dann nur aus Genuss und nicht weil er überleben muss, den wir haben extrem viele Auswahlen was Lebensmittel angehen. Außerdem ist der Mensch nicht vernlagt Fleisch zu essen. Er hat weder die Organe noch die Zähne dafür. Unseren Körper ist nicht auf Fleisch gebaut. Deshalb finde ich diesen Vergleich total überflüssig.

Bitte nicht wundern wenn ich nicht Antworte, der Grund steht in den ersten paar Zeilen die ich geschrieben habe.

Danke trotzdem für die Antwort.

Schönen Abend.

Kommentar von Omnivore08 ,

Tschuldigung, aber DAS kann ich so nicht stehen lassen:

Tiere scheinen für dich keine Bedeutung zu haben, es sei denn sie werden zu Steaks oder eine schöne Lederjacke verarbeitet.

Also:

danke für die Antwort.

bitte

Ich kann wirklich nichts dafür, nicht falsch verstehen, aber ich mag deine Antworten nicht.

musst du ja auch nicht. Ich kann nicht jeden nach dem Mund reden, sondern nur MEINE Ansicht der Dinge schildern!

Tiere scheinen für dich keine Bedeutung zu haben, es sei denn sie werden zu Steaks oder eine schöne Lederjacke verarbeitet.

Diese Beschuldigung weise ich mit Ausdruck und aufs schärfste zurück!

Alle Lebewesen haben für mich eine gewisse Bedeutung. Nur ziehe ich keine strikte Linie, wie es Veganer und Tierrechtler gerne tun, sondern ich differnziere! Ich hab es schon mal gemacht und mach es für dich nochmal:

  • Ich hatte mal einen Hund und liebe auch Hunde. Hunde sind die Art von Tieren welche MIR persönlich am emotional nähsten stehen!
  • Wildtiere respektiere ich. Trotzdem beteilige ich mich an Treibjagden, da es für unseren Förster unabdingbar ist.
  • Ich gehe gerne Angeln und sehe Fische als Tiere an, die mit Respekt behandelt werden müssen. Dazu gehört auch, dass zu kleine Fische oder für mich zu große Fische wieder ins Wasser gehören. Foto schießen und ab ins Wasser. Nur Fische für den eigenen Verzehr werden geschlachtet. Das muss auch sein, wenn ich den Fisch nun mal essen will.
  • Widerum, wenn ich jemanden sehe, der Rotfedern als Lebendköder benutzt, dann würde ich das sofort dem Anglerverband melden. Das ist verboten, weil dadurch die Tiere unnötig leiden. Und das ist gegen das Gesetz und finde ich auch - oh wunder - ethisch völlig daneben!
  • Insekten sind mir schnuppe. Für mich nur eine Plage. Egal ob Käfer, Flugzeugs oder Kriechzeug. Trotzdem hau ich da nicht mutwillig drauf. Außer Spinnen und Fliegen in meinen eigenen vier Wänden
  • Andere kleine Wildtiere lasse ich auch in Ruhe. Die tun mir nichts und ich denen nichts. Igel nehme ich - soweit es Möglich ist - zwischen die Räder. Auch für Mäuse habe ich schon gebremst.
  • Vögel lasse ich genauso in Ruhe. Zudem füttere ich diese Tiere noch im Winter, damit sie in der Heimat ein schönes Leben führen können und nicht verhungern
  • Schnecken finde ich als Plage. Ich töte sie aber nicht direkt. Die kommen zu den Hühnern als Lebendfutter. Hühner essen das gerne.
  • Ich habe/hatte auch Probleme mit Laubfrösche. Die kommen in den Eimer und werden in den Fluss gesetzt.
  • Nutztiere sind NUR zum Zweck der Ernährung und Bekleidung und andere Nebenprodukte (z.B. Leim) gezüchtet worden. Diese verdienen - so wie es auch in der Nutztierhaltungsverordnung steht - ein würdevolles und leidfreies Leben. Dafür stehe ich.
  • Schlachtungen sollten - genau wie beim Angeln - immer im betäubten Zustand stattfinden und jegliches Leid verhindern. Auch dafür stehe ich. Und ich habe kein Grund zu glauben, waum das nicht so praktiziert wird. ganz im Gegenteil!
  • Das sind aber nur Tiere. Pflanzen verdienen genauso Respekt. Ich töte keine Pflanzen mutwillig. Vorallem keine Bäume. Und DENNOCH muss ich Bäume töten, da ich es ja auch warm haben will zu Hause. Es erfüllt also einen Zweck. Ich würde aber niemals eine 200 Jahre alte Eiche dazu schlachten, es seindenn sie muss aus driftigen Gründen weg
  • und genauso Wert schätzen tu ich auch die Bakterien in meinem Darm und im Pansen der Kuh, die für das Wohl des Tieres sorgt. Das sind auch Lebewesen.
  • Und um das festzuhalten: Eine 200 Jahre alte Steineiche steht bei mir im Lebensreicht höher als jedes kleine Insektenvieh.

Es ist mitnichten so, dass mir Tiere egal sind. Jedoch MÜSSEN Tiere nun mal für die menschliche Ernährung sterben, das ist Fakt, das ist Natur!

Das Tiere für die Landwirtschaft getötet werden MÜSSEN, sehe ich als falsch

Das kannst du falsch sehen wie du magst. Nur ist das nun mal unabdingbar. Tiere sterben für das Futter des anderen. Das ist der Kreislauf der natur, in dem sich auch der Mensch einzuordnen hat. Fruchtbarerer Boden ohne totes Tier ist unmöglich. Da wo fruchtbarer Boden ist leben auch Tiere. Und diese müssen auch wieder weichen um für Nahrung des Menschen zu dienen. Ansonsten ist es nämlich keine Menschennahrung, sondern Schnecken- und Insektennahrung.

Wenn aber ein Mensch ein Tier tötet, dann nur aus Genuss

Und das ist eben nur DEINE MEINUNG! Der Mensch tötet Tiere, weil es das wichtigste Grundnahrungsmittel der Welt ist! Er züchtet und tötet es um zu überleben! genuss ist völlig zweitrangig. Jedenfalls für 80% der Weltbevölerung!

den wir haben extrem viele Auswahlen was Lebensmittel angehen.

Damit kannste aber nicht die Welt ernähren!

Außerdem ist der Mensch nicht vernlagt Fleisch zu essen.

DOCH das ist er. Das zu verleugnen ist absolut abwägig

Unseren Körper ist nicht auf Fleisch gebaut.

In der Schule nicht aufgepasst? Wir sind OMNIVOREN! Biologie, Athropologie, Archäologie, Medizin...alles falsch, gell?

Schönen Abend.

Dito!

Antwort
von realsausi2, 56

Was wären denn Deine Ansicht nach schuldige Menschen? Und welche göttliche Strafe hieltest Du da für angemessen?

Es gibt eine sehr einfache Antwort auf Deine Fragen:

Es  gibt keinen Gott.

Kommentar von 666Phoenix ,

Vorwegnahme der zu erwartenden Reaktion:

Beweise, dass es "ihn" nicht gibt! :-)

Kommentar von realsausi2 ,

Beweise, dass es "ihn" nicht gibt!

Muss ich nicht. Wer eine Behauptung aufstellt, ist in der Beweispflicht.

Wer sagt, "Es gibt einen Gott" muss im Zweifelsfalle auch Belege dafür erbringen.

Ich sage lediglich zu der getroffenen Aussage "Nein". Ich stelle also keine beweispflichtige Behauptung auf, sondern beschreite nur eine getroffene.

Natürlich wäre der Versuch der Widerlegung göttlicher Existenz um Scheitern verurteilt. Das gilt aber gleichermaßen auch für die Zahnfee, rosa Einhörner und Rumpelstielzchen. Daraus nun aber eine Wahrscheinlichkeit für deren Existenz abzuleiten, wäre unzulässig.

Kommentar von realsausi2 ,

sondern beschreite nur eine getroffene.

sondern bestreite nur eine getroffene.

Antwort
von Sesshomarux33, 65

Hallo ClowdyStorm, 

von welchem Gott sprichst du? 

Religion ist etwas, was der Mensch erfunden hat. Ich möchte keine Gläubigen angreifen, aber es gibt keinen Gott oder Schöpfer der Erde. Das ist wissenschaftlich nachweisbar. Man kann glauben, wenn man will. Aber man sollte sich dabei nicht auf einen Gott verlassen. 

Zum einen steht in vielen heiligen Schriften wie z.B die Bibel selbst "man solle Lamm essen". Oder beim Hinduismus in Nepal werden jährlich 200.000 Tiere (hauptsächlich Rinder) geopfert. Das ist alles für einen Gott. 

Zum anderen: Es gibt Religionen, die auch Menschen schaden. Wenn man den Koran missversteht, dann sind Frauen in ihren Rechten stark eingeschränkt. In Afrika werden sie sogar beschnitten. 

Drum die Frage von welcher Religion und welchem Gott du eigentlich sprichst. Ausser beim Buddhismus herrscht in jeder Religion Grausamkeit: Sie sind auch die häufigste Ursache für Kriege. 

Mit freundlichen Grüßen 

Sesshomarux33

Antwort
von Maximilian0296, 124

Vielleicht ist Gott  ja ein kleiner Sadist, der gerne dabei zuschaut wie wir uns abquälen. Glücklichen Menschen beim leben zuzusehen wäre ja auch irgendwie langweilig. Naturkastrophen, Tod und Gewalt ist da viel spannender.

Wahrscheinlicher ist aber, dass es "Gott" gar nicht gibt :-)

Antwort
von Grammatikus, 85

Eine göttliche Kraft, die wir uns beim besten Willen nicht vorstellen können, hat   die Weitergabe des Lebens nach Gesetzen wie auch nach Zufälligkeiten geregelt. Nicht zufällig ist das Sterben, das nicht immer ohne Leiden ablaufen kann. Der Tod ermöglicht das Weiterleben der nachfolgenden Generationen.

Es liegt am Menschen, seine Verantwortung gegenüber andern Menschen und andern Lebewesen wahrzunehmen und Leiden zu lindern.

Kommentar von apophis ,

Was nun, ist es durch eine "göttliche Macht" geregelt oder liegt es am Menschen?
Entscheide dich. ^^

Kommentar von Grammatikus ,

Um bei den Vorstellungen zu bleiben, die wir uns als Behelf selbst basteln müssen: Der Mensch darf sich nicht seiner Pflicht, das Leiden jeglicher Kreatur zu lindern, nicht entziehen, indem diese Verantwortung einer irgendwo externen göttlichen Kraft abdelegiert. Das Wirken der Menschen gehört ja möglicherweise zu dieser göttlichen Kraft.

Antwort
von NewSanchez86, 104

Die Frage kann nur er oder Sie beantworten, wenn eine allmächtige Gottheit denn existiert ;) Vielleicht ist das auch ein Beweis, das Gottheiten eben von Menschen geschaffen werden um einen Fixpunkt im Leben zu haben, um Regeln und Richtlinien zu untermauern oder um die Welt zu erklären.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube, dass es Gott gibt. Gründe für meinen Glauben stehen auf meinem Profil.

Kommentar von NewSanchez86 ,

Schön freut mich für dich :) Ich tu es nicht. Bitte nerv mich nicht wegen meinem persönlichen Denken. Ich lass dir deinen Glauben also lass mir meinen.

Antwort
von LonelyBrain, 119
Antwort
von FooBar1, 72

Drei Möglichkeiten:

1. Gott existiert nicht und kann deswegen nicht eingreifen

2. Gott ist gütig aber nicht allmächtig ( und damit kein Gott)

3. Gott will nicht eingreifen.

Such dir was aus

Antwort
von Arabela1984, 15

Hier ist ein Artikel der genau deine Frage aus biblischer Sicht beantwortet:
http://www.gutenachrichten.org/ARTIKEL/gn12so_art2.htm

Antwort
von Siggy, 60

Was nicht da ist, kann auch nichts verhindern.

Kommentar von comhb3mpqy ,

Ich glaube, dass es Gott gibt. Gründe für meinen Glauben findest du auf meinem Profil, kannst ja mal vorbeischauen, wenn du willst.

Kommentar von Siggy ,

Gegen einen Glauben angehen, will und kann ich nicht. Aber wenn alles real wäre, an was ich glaube, wäre ich heute reich. Reich bin ich zwar jetzt schon, aber nur an Erfahrungen.

Antwort
von 666Phoenix, 45

Googele bitte hier oder in anderen Foren unter dem Stichwort "Theodizee"!

Antwort
von tinimini, 46

Gott ist kein Polizist, Wir haben die 10 Weisungen (Gebote) und wenn wir uns daran nicht halten, müssen wir halt mit den selbst geschaffenen Problemen die dadurch entstehen , leben.

Antwort
von turalo, 84

Weil Er uns die Macht gegeben hat, über uns selbst zu bestimmen. Nicht Er lässt Kinder verhungern, Menschen in Kriegen sterben....., das schaffen wir ganz alleine.

Aber es ist immer gut, wenn man jemanden hat, auf den man die Schuld schieben kann. Und sei es Gott. :-(

Antwort
von Skyright, 97

Entweder ist gibt Gott nicht. Aber wenn Gott Leid verhindert, wissen wir doch nicht, dass es dieses Leid gegeben hätte wenn Gott nicht eingegriffen hat. Gott ist wahrscheinlich nicht allmächtig.

Antwort
von ppotter, 93

Zu aller rest muss ich sagen, dass die Antworten die ich hier lesen muss einfach unterstestes Niveau sind.

Nun zu deiner Frage. Die habe ich mir auch schon oft gestellt, ich bin sehr gläubig aber hatte genauso wie du kein Verständnis. Doch mittlerweile ist mir klar geworden, dass Gott uns Menschen 2 Augen, 2 Ohren, einen Mund und den Verstand gegeben hat um unseren Weg selbst zu bestimmen. Wenn Gott all diese Aufgaben selbst in die Hand nehmen würde, obwohl sie uns zugeschrieben sind wozu existieren wir dann?

LG

Kommentar von sunandrain05 ,

ist ein Ansatz ..aber hier, ich denke dieses Video könnte dir (und dem Fragesteller) noch eine vieel genauere umfassender Antwort geben ..Gott ist einfach allweise, also hat es eine Grund, warum Er zulässt, das schlechtes exisitert.

Ich denke das könnte dich interessieren, er redet genau darüber:

https://www.youtube.com/watch?v=ifllgTA2pmY

Kommentar von ClowdyStorm ,

aber ein Kind kann noch nicht in ihren jungen Jahren selbständig denken. Sie suchen haben ihre Situation auch nicht selbst ausgesucht, darum verstehe ich das nicht. Das würde auf erwachsenen treffen, aber Kinder und Tieren, ich weiss nicht....

Kommentar von sunandrain05 ,

genau diese frage beantwortet das video was ich dir geschickt hab.. gucks doch mal, vielleicht verstehst du dann mehr. der mann, der in dem video spricht hat sich nämlich ganz genau dieselbe frage gestellt wie du..

Kommentar von jasminschgi ,

ich stimme valenti zu. die Griechen glaubten früher noch an mehrere götter.. jz is es halt nur noch einer. .. und in jeder glaubensrichtung glauben die leute an was anderes. das ist einfach ausgedacht von der Kirche

Kommentar von ppotter ,

Das tut nichts zur Sache. Behalt deine Meinung für dich, wenn sie der vorangegangen Aussage nicht beisteuert bzw. nichts mit ihr zu tun hat. Danke.

Kommentar von atzef ,

Und deine Antwort repräsentiert dann wohl das oberse Niveau...? Fragt sich nur, in welchem Paralleluniversum genau? :-)

Welchen selbstbestimmten Weg gehen z.B. unheilbar erkrankte Kinder? Oder Mitfahrer, womöglich auch wieder Kinder, von Autofahrern, die mit ihren Regelverstößen einen tötlichen Unfall produzieren? Am Ende läuft es sclicht auf devoten, unkritischen fatalisus hinaus, wie sunandrain ihn hier vorschlägt. :-)

Kommentar von sunandrain05 ,

ganz falsch ..wenn du das video gesehen hättest, dann wüsstest du im gegenteil, dass der mann, der dort spricht aus genau diesem grunde seinen glauben ja verloren hat ..ihn allerdings dadurch wiedergefunden, dass er Antworten darauf gefunden hat - dass es eine Weisheit dahinter geben kann, warum es so ist wie es ist, warum diese Dinge passieren. Und er hat sie den anderen auch präsentiert - das hat null mit "unkritischem fatalismus" zutun, im Gegenteil, sondern mit Logik und Verstand - und ein bisschen Nachdenken. Nur weil ein Mensch etwas nicht (gleich) versteht, heißt das keineswegs das nicht sehr viel Weisheit dahinter sein kann ..aber.. da du das ja nicht akzeptierst ;) schau das video, wenn du zeit hast und du wirklich an einer auf logik und verstand basierenden antwort interessiert bist ..falls nicht ist dein vorwurf aber ungerechtfertigt und kann ich nicht akzeptieren, sorry

Kommentar von apophis ,

Welchen Weg unheilbar erkrankte oder Mitfahrer bei Autounfällen gehen?
Du hast es schon erwähnt, einen selbst bestimmten.

Undzwar von ihnen selbst bestimmt und nicht von ihrem menschlichen Verstand.

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